| Suchanfrage: | Land: China |
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| Datenbank: | Länder und Märkte |
| Titel: | Konjunkturmaßnahmen der VR China wirken sich positiv auf Kfz-Branche aus |
| Datum: | 14.09.2009 |
| Land: | China |
| Produktkategorie: | Artikel |
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Shanghai (gtai) - Offensichtlich haben die eingeleiteten Konjunkturmaßnahmen der chinesischen Regierung Erfolg. Der Kfz-Absatz entwickelte sich getragen von verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen sehr positiv. Die VR China wird mit großer Sicherheit 2009 der weltgrößte Markt für Kraftfahrzeuge werden. Die Regierung setzt daneben auf den Ausbau alternativer Antriebstechnologien.
Nach einer kurzen Periode der Panik, als im 4. Quartal 2008 auch in der VR China der Kfz-Verkauf zweistellig eingebrochen und die Branche in Angst und Schrecken versetzt worden war, hört man zur Jahresmitte 2009 nur noch positive Einschätzungen. In der Tat legten die Verkäufe seit Februar auf Monatsbasis wieder zweistellig zu und erreichten im Mai einen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresmonat um 34,0% auf knapp 1,12 Mio. Einheiten. Dies war die höchste Steigerungsrate seit Februar 2006.
Getrieben wird der Markt durch private Pkw-Käufe, aber auch der Nfz-Absatz nahm zuletzt wieder leicht zu. Nach Angaben des Branchenverbandes China Association of Automotive Manufacturers (CAAM) erhöhten sich die Pkw-Verkäufe im Mai um kräftige 46,8% auf 829.000 Stück. Den Vogel schoss die Sparte Crossover ab: hier stieg der Absatz im Vergleich zu Mai 2008 um 84,0% auf knapp 173.000.
Ganz offensichtlich haben die eingeleiteten Konjunkturmaßnahmen der chinesischen Regierung Erfolg. Die Halbierung der Verkaufsteuer bei Kleinwagen bis zu einem Hubraum von 1,6 l sowie Subventionen im Umfang von 5 Mrd. RMB (knapp 550 Mio. Euro) kamen in erster Linie einheimischen Produzenten zu Gute und förderten die Verkäufe schwerpunktmäßig in Second-Tier- oder Third-Tier-Städten des Hinterlandes.
| Kategorie | 2009 (Jan. bis Mai) | Veränderung | Mai 2009 | |
| Insgesamt | 4.956.800 | 14,3 | 1.197.000 | 34,0 |
| Pkw | 3.660.900 | 21,2 | 829.100 | 46,8 |
| .Limousinen | 2.603.500 | 16,5 | 591.300 | 42,4 |
| .MPV | 83.700 | -10,2 | 17.500 | -1,1 |
| .SUV | 198.400 | 10,7 | 47.700 | 25,8 |
| .Crossover | 775.300 | 50,8 | 172.600 | 84,0 |
| Nfz | 1.295.900 | -1,6 | 290.600 | 7,3 |
Quelle: CAAM
Im Zuge dieser Entwicklung gingen auch die Prognosen über die Kfz-Verkäufe im Gesamtjahr wieder nach oben. Sämtliche Analysten sind positiv gestimmt. So erwartet die CAAM einen Zuwachs von 8,7% auf 10,2 Mio. Einheiten (2008: 9,38 Mio.), und die China Passenger Car Association (CPCA) rechnet gar mit einem Plus von 17,3% auf 11,0 Mio. verkaufte Fahrzeuge. Ungeachtet dessen, was letztendlich abgesetzt wird, ist China jedenfalls 2009 der weltgrößte Markt für Kraftfahrzeuge geworden, da die Rückgänge auf dem US-Markt zu groß sind, um den Trend wenden zu können.
Da der Monat Mai trotz der geringen Zahl von nur 19 Arbeitstagen ein Rekordwachstum brachte, wurde die Branche in eine Euphorie versetzt, die auch durch massive Spritpreiserhöhungen keinen Dämpfer erhielt. Zum 30.6.09 wurden zum dritten Mal in diesem Jahr die Preise erhöht, zuletzt um rund 11%. So kostet beispielsweise ein Liter Benzin mit einer Oktanzahl von 90 aktuell in Beijing 5,7 RMB, das sind etwa 62,5 Eurocent.
Das verärgert zwar den chinesischen Autofahrer, aber offensichtlich ist das nicht genug, um ihn vom Kauf eines Neuwagens abzuhalten. Allerdings wollen nach einer Umfrage 90% der Fahrzeughalter künftig weniger Auto fahren und auch beim Einsatz von Klimaanlagen sparen.
Insgesamt haben chinesische Marken im bisherigen Verlauf von 2009 erheblich an Boden gut gemacht. Die Verlagerung der Dynamik in das aufstrebende Hinterland führte dazu, dass einheimische Hersteller ihre Verkäufe erheblich ausweiten konnten. Dies liegt zu einem großen Teil an den günstigen Angeboten, die diese Produzenten im Portfolio haben.
So kostete im Mai nach Angaben von Internetseiten das Einsteiger-Modell F0 von BYD nur 37.000 RMB, und der QQ6 von Cherry war schon für 39.800 RMB zu haben. Dagegen kam der Accent von Honda auf 71.800 RMB, und für das Einsteiger-Modell von VW, den Polo, mussten schon 85.000 RMB hingeblättert werden. Ähnlich sieht es bei Ford aus, wo der Fiesta 89.900 RMB kostete.
Absatz von Pkw nach Herstellern (jeweils Januar bis Mai; in Einheiten; Marktanteile und Veränderungsraten in %)
| Hersteller | Absatz 2008 | Absatz 2009 | Veränderung | Marktanteil 2009 |
| FAW-VW | 240.081 | 246.784 | 2,8 | 9,48 |
| Shanghai-VW | 221.893 | 243.384 | 9,7 | 9,35 |
| Shanghai-GM | 188.051 | 209.562 | 11,4 | 8,05 |
| Beijing-Hyundai | 108.733 | 192.288 | 76,8 | 7,39 |
| Dongfeng-Nissan | 117.782 | 158.228 | 34,3 | 6,08 |
| Chery Automobile | 143.236 | 149.054 | 4,1 | 5,73 |
| BYD | 48.899 | 142.549 | 191,5 | 5,48 |
| Geely Automobile | 56.392 | 121.983 | 116,3 | 4,69 |
| Guangzhou-Honda | 109.183 | 118.114 | 8,2 | 4,54 |
| FAW-Toyota | 157.445 | 110.603 | -29,8 | 4,25 |
| Insgesamt | 1.391.695 | 1.692.549 | 21,6 | 65,04 |
Quelle: China Association of Automobile Manufacturers, China Automotive Review
Die robusten Ergebnisse führten dazu, dass weitere Expansionsprojekte bekannt wurden. Zu den größten Vorhaben zählt eine neue Produktionsanlage in Chengdu, Hauptstadt der Provinz Sichuan. Dem Vernehmen nach wollen die First Automotive Works (Changchun) zusammen mit Volkswagen 5 Mrd. RMB in das neue Werk investieren. Künftig sollen dort 150.000 Jetta pro Jahr vom Band laufen. Auch diese Anlage hat offensichtlich das Hinterland im Visier. Ebenfalls im Südwesten Chinas, in der regierungsunmittelbaren Stadt Chongqing, wollen der chinesische Hersteller Chang´an und der Japaner Suzuki gemeinsam ein Werk errichten, um den Alto zu produzieren. Insgesamt will Chang´an 2,5 Mrd. RMB für Erweiterungen investieren.
Ferner will sich Fiat nach dem geplatzten Joint Venture in Nanjing wieder in China engagieren. Laut CAAM sollen gemeinsam mit der Guangzhou Automobile Group 4,3 Mrd. RMB investiert werden. Die Anlage in Changsha (Provinz Hunan) wird 140.000 Pkw der Marke Linea pro Jahr ausstoßen sowie 220.000 Motoren. Der Bau dürfte im August 2009 begonnen werden, da die Zustimmung der Genehmigungsbehörde gesichert scheint.
Schließlich ist auch Daimler Benz über die Dynamik in China überrascht. Nachdem schon 2008 die Verkäufe mehr als verdoppelt werden konnten, rechnen die Stuttgarter offensichtlich mit weiteren Zuwächsen. Alleine im Mai war der Absatz um 86,0% auf 5.200 Fahrzeuge nach oben geschnellt, und in den ersten fünf Monaten wurde eine Steigerung von 49,0% auf 21.700 Einheiten erzielt, berichtet die "Zhongguo Gongye Bao" (China Industry News). Laut Angaben des Magazins "Caijing" soll die Jahresproduktion von derzeit 25.000 auf 80.000 Fahrzeuge erhöht und die Kapazitäten im bisherigen Werk in Beijing entsprechend ausgebaut werden.
Es zeichnet sich ab, dass ein weiterer Trend in der chinesischen Automobilindustrie Fuß fasst: Produktion und Entwicklung "grüner" Fahrzeuge. Für die Regierung ist die Technologieführerschaft in den Bereichen Brennstoffzellen- und Hybrid-Fahrzeugen das Ziel. In einem ersten Schritt hat Peking 10 Mrd. RMB bewilligt, um Forschung und Entwicklung zu intensivieren und den Absatz von EE-Fahrzeugen zu fördern.
Das Finanzministerium hat Ende Februar 2009 detaillierte Pläne vorgestellt, um Hybrid- und andere alternative Antriebe zu verbreiten. Das Pilotprojekt ist in 13 Städten angelaufen, in dessen Rahmen Regierungsstellen und der öffentliche Personennahverkehr ermuntert werden, grüne Fahrzeugtechnik einzusetzen.
Die Unterstützungsmaßnahmen haben je nach geförderter Fahrzeugart einen Umfang zwischen 4.000 RMB (Pkw und Leicht-Nfz mit Hybridantrieb, einer Benzineinsparquote von 5 bis 10% mit Belt Driven Starter Generator) und 600.000 RMB (Busse mit Brennstoffzellenantrieb mit einem Anteil an der gesamten elektrischen Leistung von 30 bis 100% und einer Länge von mehr als 10 m). Die Zuschüsse gelten für öffentliche und private Unternehmen aus dem öffentlichen Nahverkehr (Taxibetriebe, Öffentlicher Dienst, Gesundheitssektor sowie Post).
Zuschüsse für Pkw und leichte Nfz nach Anteil elektrischer Leistung (in RMB pro Fahrzeug)
| Antriebsform | BSG 1) | 10% - 20% 2) | 20% - 30% 2) | 30% - 100% 2) 3) |
| Hybridantrieb | ||||
| .Benzineinsparquote von 5%-10% | 4.000 | - | - | - |
| .10%-20% | 4.000 | 28.000 | 32.000 | - |
| .20%-30% | - | 32.000 | 36.000 | 42.000 |
| .30%-40% | - | - | 42.000 | 45.000 |
| .>40% | - | - | - | 50.000 |
| Elektroantrieb | - | - | - | 60.000 |
| Brennstoffzellenantrieb | - | - | - | 250.000 |
1) Belt Driven Starter Generator; 2) maximaler Anteil der elektrischen Leistung in %; Verwendung von Nickel-Wasserstoff-, Lithium-Ionen- bzw. Superkapazität-Batterien; 3) einschließlich Hybrid-Fahrzeugen mit einem maximalen Anteil an der elektrischen Leistung von mehr als 30% und mit wiederaufladbaren (plug in) Batterien
Quelle: Ministry of Finance
Lesebeispiel: ein Käufer eines Pkw oder eines Leicht-Nfz mit Hybridantrieb, das in der Lage ist, mehr als 40% des Benzins einzusparen und dessen maximaler Anteil an der gesamten elektrischen Leistung zwischen 30% und 100% beträgt, erhält einen Zuschuss von 50.000 RMB.
Zuschüsse für Busse mit einer Länge von mehr als 10 Metern (in RMB pro Fahrzeug)
| Antriebsform | Hybridantriebe mit Bleibatterien | mit anderen Batterien, Anteil elektr. Leistung: 20%-50% 1) 2) | mit anderen Batterien, Anteil elektr. Leistung: >50% 1) 2) 3) |
| Hybridantrieb | |||
| .Benzineinsparquote von 10%-20% | 50.000 | 200.000 | - |
| .20%-30% | 70.000 | 250.000 | 300.000 |
| .30%-40% | 80.000 | 300.000 | 360.000 |
| .>40% | - | 350.000 | 420.000 |
| Elektroantrieb | - | - | 500.000 |
| Brennstoffzellen-antrieb | - | - | 600.000 |
1) maximaler Anteil der elektrischen Leistung an der Gesamtleistung in %; 2) Verwendung von Nickel-Wasserstoff-, Lithium-Ionen- bzw. Superkapazität-Batterien; 3) einschließlich Hybrid-Fahrzeugen mit einem maximalen Anteil an der elektrischen Leistung von mehr als 50% und mit wiederaufladbaren (plug in) Batterien
Quelle: Ministry of Finance
Lesebeispiel: ein Käufer eines mindestens 10 m langen Busses mit Hybridantrieb, der in der Lage ist, mehr als 40% des Benzins einzusparen und dessen maximaler Anteil an der gesamten elektrischen Leistung zwischen 20 und 50% beträgt, erhält einen Zuschuss von 350.000 RMB.
Bis 2011 ist vorgesehen, die Produktion von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben auf 500.000 Einheiten pro Jahr nach oben zu treiben. Dann sollen 5% der verkauften Automobile über einen Erneuerbare Energien-Antrieb verfügen. Angesichts der aktuellen Situation gelten diese Pläne allerdings als sehr ehrgeizig. So wurden im vergangenen Jahr landesweit nur 2.600 "grüne" Fahrzeuge abgesetzt (davon der Prius des Marktführers Toyota: 900). Dies entspricht gerade mal 0,03% aller verkauften Kfz. Im Gegensatz hierzu seien in den USA 2008 gut 313.000 grüne Kfz an den Käufer gebracht worden, entsprechend 2,4% des Gesamtabsatzes.
Zu den ehrgeizigsten Playern im Bereich grüner Kfz-Technik gehört die Shanghai Automotive Industrial Corporation (SAIC), die unter anderem mit VW ein Joint Venture unterhält. Das Unternehmen will in den kommenden drei bis fünf Jahren 12 Mrd. RMB in die Entwicklung von grüner Fahrzeugtechnik investieren. Unterstützt von der Shanghaier Stadtregierung, die den Ankauf von EE-Kfz zugesagt hat, fließen die Gelder in 41 Projekte zur Entwicklung umweltfreundlicher Automobile.
Schon 2010 soll ein Hybrid-Fahrzeug, der Roewe 750, auf den Markt gebracht werden, dessen Energieeffizienz im Vergleich zum aktuellen Modell 20% höher sein wird. Und der Roewe 550, der ab 2012 verkauft wird, soll sogar eine Einsparung von 50% erreichen. Ferner wird die Expo Shanghai 2010 mit 1.000 SAIC-Brennstoffzellen- oder Hybrid-Fahrzeugen ausgerüstet werden.
Einer der großen chinesischen privaten Kfz-Hersteller, das Shenzhener Unternehmen BYD, gehört zu den weiteren Firmen, die sich ehrgeizig in den EE-Markt stürzen wollen. Das Unternehmen ist ein führender Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien, der seit 2005 auch Kfz produziert. Schon 2008 verkaufte BYD mehr als 170.000 Fahrzeuge, und die Firma hat vor, bis 2015 Chinas größter Kfz-Produzent zu werden. Schon 2025 werde man weltgrößter Fahrzeughersteller sein, gibt sich BYD überzeugt.
Seit sich der US-Anleger Warren Buffet mit 230 Mio. US$ an der Hybrid- und Brennstoffzellentechnik von BYD beteiligt hat, wird die Firma etwas genauer beobachtet. Und auch VW hat das Unternehmen im Visier: Im Mai 2009 wurde ein Kooperationsabkommen geschlossen, das gemeinsame Entwicklungen in den Bereichen Brennstoffzellen- und Hybrid-Technik vorsieht. Schon Ende 2008 kam BYD mit einem ersten Hybrid-Fahrzeug - dem F3DM (Dual Motion) - auf den Markt. Das Modell ist allerdings dreimal so teuer wie der F3-Benziner.
Der Import von Kfz-Teilen konnte 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 14,9% auf 14,5 Mrd. $ zulegen. Wichtigster Lieferant war Japan (41,1%), vor Deutschland (25,5%), Korea (Rep.) (9,0) und den USA (4,1).
Einfuhr wichtiger Kfz-Teile (in Mio. US $; Veränderung im Vergleich zum Vorjahr in %)
| HS-Pos. | Warenbezeichnung | 2007 | 2008 | Veränd. |
| 8407.31-.34 | Hubkolbenmotoren mit Fremdzündung | 1.209,5 | 1.327,3 | 9,7 |
| aus Deutschland | 45,3 | 137,9 | 204,4 | |
| 8408.20 | Diesel- oder Halbdieselmotoren | 321,7 | 355,5 | 10,5 |
| aus Deutschland | 72,9 | 101,1 | 38,7 | |
| 8413.30 | Kraftstoff-, Öl- u. Kühlmittelpumpen f. Kolbenverbrennungsmotoren | 342,3 | 514,4 | 50,3 |
| aus Deutschland | 98,4 | 101,9 | 3,6 | |
| 8415.20 | Klimaanlagen | 17,9 | 9,9 | -44,7 |
| aus Deutschland | 7,1 | 1,7 | -76,1 | |
| 8544.30 | Kabelsätze | 81,3 | 94,7 | 16,5 |
| aus Deutschland | 8,6 | 15,3 | 77,9 | |
| 8511 | Zündanlagen, Anlasser, Lichtmaschinen etc. | 420,3 | 500,1 | 19,0 |
| aus Deutschland | 72,9 | 87,5 | 20,0 | |
| 8512 | Beleuchtungs- und Signalgeräte, Scheibenwischer etc. | 415,7 | 513,5 | 23,5 |
| aus Deutschland | 76,4 | 144,7 | 89,4 | |
| 8706 | Fahrgestelle | 30,6 | 47,6 | 55,6 |
| aus Deutschland | 2,4 | 5,7 | 137,5 | |
| 8707 | Karosserien (einschl. Fahrerhäuser) | 8,0 | 7,2 | -10,0 |
| aus Deutschland | 1,4 | 1,7 | 21,4 | |
| 8708 | Andere Kfz-Teile (Stoßstangen, Bremsen, Schaltgetriebe, Achsen, etc.) | 10.368,4 | 11.080,3 | 6,9 |
| aus Deutschland | 2.819,2 | 3.084,8 | 9,4 | |
| Insgesamt | 13.215,7 | 14.450,5 | 9,3 | |
| aus Deutschland | 3.204,6 | 3.682,3 | 14,9 |
Quelle: Chinesischer Zoll
In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres gingen die Einfuhren allerdings im Vergleich zur Vorperiode um 26,8% auf 4.560 Mio. $ zurück. Vom Rückgang betroffen waren insbesondere Motoren (-49,9% auf 78 Mio. $) sowie Pumpen für Kfz (-40,4% auf 117 Mio. $). Auch andere Kfz-Teile (HS-Pos. 8708) waren mit einem Minus von 28,9% auf 3.499 Mio. $ überdurchschnittlich betroffen.
Kleinere Posten konnten dagegen teilweise deutlich zulegen. Hierzu zählen Klimaanlagen (+21,8% auf 6 Mio. $), Fahrgestelle (+41,3% auf 20 Mio. $) sowie Karosserien (+109,7% auf 5 Mio. $). Beobachter erwarten, dass sich die Importsituation in den kommenden Monaten stabilisiert, da die Inlandsproduktion weiter zunimmt und die vollen Läger überwiegend abgebaut sind. (S.G.)
August 2009

