Weltbank und Consultants
Consultants für die Durchführung von Projekten werden entweder von der Weltbank selbst oder von den Kreditnehmern rekrutiert. Dies kann je nach Bedarf in unterschiedlichen Projektphasen erfolgen. Die Weltbankgruppe nutzt die Dienstleistungen von externen Beratern oder Beraterfirmen sowohl für den Bedarf am Hauptsitz der Weltbankgruppe als auch in den einzelnen Länderbüros vor Ort. Ebenso akquirieren Regierungen, die Weltbankkredite erhalten, in ihren Ländern Berater-Dienstleistungen für Projekte. Die Verträge werden verhandelt und abgewickelt durch einzelne beteiligte Weltbankmitarbeiter oder Regierungsvertreter in den Ländern, in denen Projekte durchgeführt werden.
Laut den bestehenden Richtlinien gelten je nach Höhe der Auftragsvergabe unterschiedliche Vorschriften für die Auswahl beziehungsweise Beschäftigung von Beratern. Bei Aufträgen der Weltbank können im Falle relativ kleiner Kontraktwerte (unter US$ 50.000) Berater ohne langwieriges Verfahren von den betreffenden Task Managern (Task Team Leader - TTL) direkt rekrutiert werden. Bei größeren Auftragsvolumina ist die öffentliche Ausschreibung vorgeschrieben. Die interne Rekrutierung von Beratern soll seitens der Weltbank künftig auch auf dem Wege des E-Procurement erfolgen.
Nach den Richtlinien der Weltbank müssen bei der Beauftragung von Beratern für den Bedarf der Bank (operational work under the Bank’s own budget or a Bank-Executed Trust Fund) REIs (Aufforderungen zur Interessenbekundung / Requests for Expressions of Interest) bei einem geschätzten Auftragswert von über US$ 50.000 in UNDB Online, dgMarket sowie auf der Internetseite der Weltbank angezeigt werden.