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13.03.2018

Studie zu Elektromobilität in 15 Ländern veröffentlicht

Analyse der Nachfrage, Produktion und Infrastruktur

Berlin, Bonn (GTAI) - Ende 2017 waren weltweit 3,2 Millionen Elektroautos unterwegs. Binnen sieben Jahren soll sich die Zahl nochmals verachtfachen. Das bedeutet: Eine Flut neuer Modelle, Umwälzungen in der Produktion und ein massiver Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Doch wie entwickelt sich das Thema Elektromobilität auf einzelnen Märkten? Wer kauft bereits Elektroautos? Mit welchen Barrieren sehen sich ihre Anbieter Konfrontiert? Wie wird Elektromobilität gefördert? Wer sind die wichtigsten Player? In welchen Ländern stehen größere Investitionen in Produktion und Infrastruktur an? Wo sind die Standorte der Zukunft? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die heute veröffentlichte Studie von Germany Trade & Invest mit dem Titel "GTAI Future: Elektromobilität". Die Studie hat die Entwicklungen in 15 Ländern auf drei Kontinenten untersucht.

Eine Vielzahl von Staaten hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: "Die chinesische Elektroauto-Quote für Kfz-Hersteller dürfte selbst Autolaien ein Begriff sein Nicht zuletzt dank Tesla denken viele beim Thema Elektromobilität auch an die USA. ", sagt Michal Wozniak, Koordinator der Studie bei Germany Trade & Invest: "Etwa die Hälfte aller 2017 weltweit abgesetzten 1,2 Millionen Elektroautos wurde in China verkauft. Aber auch zahlreiche andere Märkte entwickeln sich äußerst dynamisch."

Fast täglich werden neue Milliarden Euro große Investitions- und Forschungsprojekte angekündigt. In dieser Flut gehen oft kleinere Vorhaben unter, die Klein- und Mittelständlern interessante Geschäftschancen bieten könnten. "Um diese aufzuspüren beleuchteten die Auslandskorrespondenten von Germany Trade & Invest auch weniger offensichtliche Märkte", erklärt Wozniak.

In Spanien stellen Carsharing-Dienstleister auf Elektroantrieb um. In Schweden werden innovative Ladetechniken für den Ferngütertransport auf der Straße getestet, wobei auch ausländische Ideengeber zur Beteiligung eingeladen sind. In den Benelux-Staaten konzentrieren sich Kleinanbieter auf Busse und Nutzfahrzeuge mit elektrischem Antrieb. Die Schweizer stehen kurz vor der Vermarktung einer günstigeren und effizienteren Batterietechnologie. Auch Japan setzt auf Elektromobilität, legt aber den primären Fokus auf die Kommerzialisierung von Brennstoffzellenantrieben.

Bei der Suche nach einer umweltfreundlicheren Mobilitätszukunft verfolgt jedes Land andere Strategien und nutzt andere Werkzeuge. "Mit unserer Publikation möchten wir für mehr Durchblick sorgen. Den Anfang machen 15 Länder, weitere werden folgen", verspricht Wozniak.

Link zur Studie "GTAI Future: Elektromobilität": www.gtai.de/elektromobilitaet

Esad Fazlic Esad Fazlić | © GTAI

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