Förderung der neuen Bundesländer

Arbeiter analysieren Maschinen in der Industrie | © istock/Portra

Förderung der neuen Bundesländer

Unter dem Titel "POWERHOUSE EASTERN GERMANY" richten wir den Fokus auf die Internationalisierung der ostdeutschen Wirtschaft: mit Aktivitäten im Bereich der Investorenanwerbung, des Standortmarketings und der Exportförderung. Auch in Zukunft gilt es, das Zusammenwachsen von Ost und West zu unterstützen.

Im Jahr 2018 liegt die deutsche Wiedervereinigung 28 Jahre zurück. Der Prozess des Zusammenwachsens zwischen Ost und West ist bereits weit vorangeschritten.


Die ostdeutsche Wirtschaft hat sich, insgesamt betrachtet, gut entwickelt und ist international wettbewerbsfähig.

Es bleibt jedoch noch immer eine bedeutende Lücke zwischen Ost und West, zwischen strukturschwächeren und strukturstärkeren Regionen. Die Wirtschaftskraft Ostdeutschlands hat zwar den Durchschnitt der Europäischen Union fast erreicht, lag 2016 aber lediglich bei rund 73 Prozent des westdeutschen Vergleichswerts.

Die Internationalisierung der ostdeutschen Wirtschaft muss erheblich verbessert werden: Unternehmen in den neuen Bundesländern sind weniger exportorientiert, Produktion und Zulieferung weniger stark mit dem Ausland verflochten. Entsprechend haben wir unsere Maßnahmen ausgerichtet.

Im Vordergrund stehen einerseits die internationale Vermarktung des Investitionsstandorts Ostdeutschland, andererseits die Unterstützung des Exportes sowie die Vermarktung der sich entwickelnden Clusterstrukturen.


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Unsere Aktivitäten 2018


Clustervermarktung

Bei der Clustervermarktung stellen wir vor allem die Marktstellung des Clusters und seine Bedeutung für seine beheimatete Region und seine jeweilige Branche in den Vordergrund. In Kooperation mit den Bundesländern, den Unternehmen aus den Clustern, dem jeweiligen Clustermanagement sowie den zugehörigen Forschungseinrichtungen diskutieren wir die konkreten Vermarktungsaktivitäten des jeweiligen Clusters. Wir legen besonderen Wert darauf, die Cluster als Standortvorteil für ausländische Investoren zu präsentieren.

Gleichzeitig sollen ostdeutschen Unternehmen aus den Clustern Chancen eröffnet werden, neue Märkte zu erschließen und neue Kunden kennenzulernen. In diesem Jahr arbeiten wir mit dem Cluster BioEconomy aus Sachsen-Anhalt, dem Cluster OptoNet aus Thüringen, der Cleantech Initiative Ostdeutschland sowie dem Automobil- und Zulieferercluster Ostdeutschland zusammen.

In diesem Jahr werden wir schwerpunktmäßig zeigen, welche positiven Auswirkungen auf den Innovations- und Investitionsstandort die Cluster jeweils entfalten. In diesem Zusammenhang beschreiben wir die Produkte, Vorprodukte, Lieferketten des Clusters, potenzielle Abnehmer von Produkten, die Zulieferer sowie die Lücken in der Wertschöpfungskette, die Potenziale für ausländische Investoren bieten.


Delegationsreisen: Fokus Südafrika

Neben der Clustervermarktung organisieren wir auch 2018 wieder Delegationsreisen für kleine und mittelständische Unternehmen aus Ostdeutschland. Ziel der Reisen ist das Erschließen neuer Märkte. In diesem Jahr werden wir Südafrika in unser Portfolio aufnehmen. Für deutsche Unternehmen ist Südafrika der mit Abstand wichtigste Handelspartner auf dem afrikanischen Kontinent.

Durch die breite industrielle Basis Südafrikas bietet der südafrikanische Markt vor allem für ostdeutsche Unternehmen gute Absatzchancen. Die Teilnehmer unserer Delegationsreise treffen mögliche Partnerunternehmen und können so Kooperationsmöglichkeiten für zukünftige Geschäftsaktivitäten ausloten. Wir ergänzen diese Treffen durch Networking-Veranstaltungen für potenzielle Investoren, die in Deutschland investieren möchten.


Vermarktung: Potenziale Ostdeutschlands in der Kreislaufwirtschaft

Auch in diesem Jahr werden wir die Vermarktung des Wirtschaftsstandortes Ostdeutschland im Ausland vorantreiben. Als neues Zielland haben wir Schweden identifiziert: In Zusammenarbeit mit der Abteilung Investorenanwerbung organisieren wir unter anderem eine Veranstaltung zum Thema Kreislaufwirtschaft im Rahmen der Circular Fashion in Stockholm.

Hier stellen wir, vor allem skandinavischen Unternehmen, die Potenziale des deutschen Marktes vor. Um die Stärke des Standortes vor allem in Bezug auf Forschung und Entwicklung herauszustellen, beziehen wir auch hier ostdeutsche Cluster mit ein.


Follow-up-Veranstaltungen
Mit unseren Follow-up-Veranstaltungen bringen wir Investorenkontakte, die wir in Veranstaltungen in den Jahren zuvor für den Standort interessieren konnten, auf die nächste Beratungsebene. Hier arbeiten wir sehr eng mit der Abteilung Investorenanwerbung zusammen.

Wir laden zu Fachvorträgen oder individuellen B2B-Terminen ein, bei denen wir vor allem Fragen zum Markteintritt, zur Unternehmensgründung, dem Steuerrecht oder Aufenthaltsfragen beantworten. In diesem Jahr werden wir Follow-up-Veranstaltungen in China, Japan, Korea und den USA durchführen.


www.powerhouse-eastern-germany.de