Presse

Pressemitteilung
20.02.2012

Rekordjahr für Germany Trade & Invest

Zahl der übergebenen Projekte erreicht Höchsstand

Berlin - Mehr Projekte, mehr Herkunftsländer, mehr Bundesländer: 2011 war ein gutes Jahr für Germany Trade & Invest (GTAI). Die Zahl der von der GTAI an die Bundesländer übergebenen Projekte, also Unternehmen, die in Deutschland investieren wollen, ist 2011 um mehr als 40% auf 131 gestiegen (91 in 2010). Ebenfalls deutlich gestiegen ist die Anzahl der Herkunftsländer, jetzt sind es 33 (ein Plus von 37%). Vergrößert hat sich auch die Zahl der Bundesländer, in denen "GTAI-Projekte" angesiedelt wurden - im vergangenen Jahr waren es 15.

Doch nicht alles hat sich verändert: "Die meisten Investoren kamen und kommen immer noch aus China. 25 Projekte stammen aus dem Reich der Mitte, das für die Investorenanwerbung zweitwichtigste Land sind die USA", so Michael Pfeiffer, Geschäftsführer von Germany Trade & Invest. Auch die Branche, die für Investoren interessant ist, bleibt die selbe: "Der gesamte Bereich Erneuerbare Energien und Energiespeicherung ist für ausländische Unternehmen besonders interessant.

Er war es ja bereits 2010 und wird es vermutlich auch in den nächsten Jahren sein. Mit dem Atomausstieg wird Deutschland ja geradezu zu einem Labor, welches die ganze Welt interessiert beobachtet. Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, werden nicht umhin kommen, hier zu investieren um von den Entwicklungen und Fortschritten zu profitieren", so Pfeiffer weiter.

Ebenfalls unverändert ist der Trend weg von Projekten in den Bereichen Produktion, Forschung und Entwicklung hin zum Vertrieb und Headquarter: "Daraus ergeben sich zwei Konsequenzen: Die Zahl der Arbeitsplätze pro Projekt nimmt insgesamt ab und die Investoren gehen verstärkt in die klassischen Metropolen", erklärt Dr. Robert Hermann, Fachbereichsleiter Investorenanwerbung bei Germany Trade & Invest.

Diese Entwicklung dürfte sich auch 2012 fortsetzen. Gut, aber noch ausbaufähig, ist die Zusammenarbeit zwischen der GTAI und den AHKs. Das gilt auch für das Thema Investorenanwerbung. Immerhin 24% der Projekte, welche Germany Trade & Invest an die Bundesländer weitergeleitet hat, wurden von den Kammern an die GTAI vermittelt. Für Deutschland bedeutet dies, dass die Anwerbung von Investoren im Ausland und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen im Inland noch einmal verstärkt wird. Zu den GTAI-Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitern, welche im "Investoren-Geschäft" tätig sind haben sich die Angestellten der AHKs gesellt - ohne die Personalkosten zu erhöhen.

Weitere Informationen

Funktionen

Kontakt

 Andreas Bilfinger

Andreas Bilfinger

Director
Public Relations

+49 30 200 099-173

+49 151 171 500 12

Pfeil in der Mitte eines Dartbretts | © fotolia.com/Radim Strojek

Service-Überblick

Schritt für Schritt zum Erfolg. Wir unterstützen Sie in jeder Phase des Ansiedlungsprozesses. Vertraulich und kostenfrei.