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13.06.2018

Afrika investiert kräftig in seine Landwirtschaft

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Palette der Projekte reicht von Bioanbau über Geflügel- und Fischfarmen bis hin Reismühlen und Brauereien

Bonn (GTAI) - Die Landwirtschaft in Afrika erlebt einen breiten Aufschwung: Von Nord- über West-, Ost- und das südliche Afrika investieren Staaten, Geber und Unternehmen in eine Vielzahl von innovativen und traditionellen Projekten. Ziel ist es die Selbstversorgung der Bevölkerung voran zu bringen und die Wirtschaften der Länder durch Exporte zu stärken.

Nordafrika

Tunesien

Die tunesische Regierung plant im Süden des Landes vor allem für den Dattelanbau 17 neue Brunnen und damit die Erschließung beziehungsweise Modernisierung von rund 5.000 Hektar Anbaufläche. Neu bewässerte Flächen sind in der Region Tatatouine bei Remada und Borj Bourguiba vorgesehen. Die Projekte umfassen den Bau von Wohnsiedlungen und drei Sammel- und Verpackungsstellen für Datteln.

Vor allem bei der Herstellung von Olivenöl gewinnt der Bioanbau in Tunesien an Bedeutung. Chancen in dem Bereich werden jedoch bei Weitem nicht ausgenutzt. 2017 hat Tunesien rund 31.000 Tonnen biozertifiziertes Olivenöl im Wert von umgerechnet 114 Millionen Euro exportiert. Hauptabnehmer sind mit 45,6 Prozent Frankreich, Italien und die Vereinigten Staaten. Mit dem schon seit einigen Jahren anhaltenden Trend zum Bioanbau gewinnen strengere Zertifizierungen zunehmend an Bedeutung. Dabei ist das gegebene Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft. Zum einen werden Schätzungen zufolge von den 1.800.000 gegebenen Hektar, auf denen Oliven angebaut wird, gerade mal fünf Prozent agrochemisch bewirtschaftet. Zum anderen wird das exportierte Olivenöl bis zu 80 Prozent zur Beimischung (Verschnittware) vor allem nach Spanien und Italien geliefert. Trotz der laut Experten exzellenten Voraussetzungen für den Anbau und schon vorhandener Qualität. Tunesisches Olivenöl mit einer Etikettierung "Made in Tunisia" ist in Europa, den USA, Japan und anderen Märkten noch schwach vertreten.

Die tunesische Gruppe Délice Holding konsolidiert ihre Allianz mit dem französischen Milchkonzern Savencia Fromage & Diary. Der weltweit größte Käsehersteller wird laut einer Vereinbarung vom Februar 2018 seine Anteile an der zur Délice Holding gehörenden Compagnie Fromagère von 42,5 auf 50 Prozent erhöhen. Délice plant im Zuge der Kapitalerhöhung die Einführung neuer Käsemarken. Ebenso seien Exporte nach Nahost, ins benachbarte Libyen sowie Marokko vorgesehen.

Marokko

Der führende marokkanische Kekshersteller Best Biscuits will 2018 bis 2020 Investitionen von umgerechnet 26,4 Millionen Euro umsetzen und dadurch 600 neue Arbeitsplätze schaffen. Bei Best Biscuits sind bislang rund 1.100 Menschen beschäftigt. Erst jüngst hat das Anouar Invest gehörende Unternehmen die Modernisierung und den Ausbau eines Werkes in Had Soualem abgeschlossen. Die Unternehmensziele umfassen auch die Erschließung beziehungseise Expansion von Auslandsmärkten vor allem in Westafrika.

Bureau Veritas hat eine Anteilsmehrheit bei marokkanischen Groupe Labomag erworben. Bureau Veritas ist eine weltweit führende Inspektions- und Zertifizierungsgesellschaft. Zur Groupe Labomag gehören die Töchter Labomag und Qualimag. Das Unternehmen ist Marktführerin bei der Prüfung von Nahrungsmitteln in Marokko und beschäftigt 104 Personen. Im Jahr 2017 lag der Umsatz bei 3,8 Millionen Euro.

Die spanische Supermarktkette Coviran wird in naher Zukunft zwei Supermärkte in Tanger und Tetouan eröffnen. Die beiden Standorte liegen im Norden des Landes und sollen als Test für eine weitere Expansion dienen. Zwei weitere Supermärkte seien für den Juni 2019 vorgesehen, so das Unternehmen. 2017 hat Coviran seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro erhöht. Bislang ist Coviran in Spanien mit 2.300 und in Portugal mit 200 Filialen vertreten.

Algerien

Das spanische Backwarenunternehmen Dulcesol will rund 4,5 Millionen Euro in sein Werk in der algerischen Küstenstadt Oran investieren und damit die Kapazität des Produktionsstandortes um 40 Prozent steigern. Die neue Produktionslinie wird Brioche-Teig mit verschiedenen Garnituren herstellen, so ein Unternehmenssprecher. Der Produktionsstart ist für den Januar 2019 vorgesehen. Das algerische Werk wurde 2014 eröffnet. Dafür wurden 19 Millionen Euro investiert. Die GrupoDulcesol hat 2017 außerhalb Spaniens rund 46 Millionen Euro umgesetzt. Das entspricht rund 14,5 Prozent des Gesamtumsatzes. Dulcesol ist in Algerien, Frankreich Italien, Marokko, Portugal und dem Vereinigten Königreich tätig.

Ägypten

Im Rahmen des Landgewinnungsprogramms "1.5 million feddan" plant die zuständige Egyptian Countryside umfangreiche Ausschreibungen. Insgesamt 336.000 Hektar Fläche sollen angeboten werden. Das berichtete Al Masry Al Youm unter Berufung auf den Geschäftsführer Atter Hannoura.

Majid Al Futtaim plant den Ausbau des Netzes von Carrefour-Verbrauchermärkten von 37 auf 137 Filialen. Die neuen Märkte sollen in den Industriezonen des Landes entstehen. Eine entsprechende Vereinbarung hat das Unternehmen mit dem ägyptischen Investitionsministerium und der zum ägyptischen Militär gehörenden National Service Projects Organization abgeschlossen.

Mars Wrigley Confectionery befindet sich nach dem Werksausbau in der 6th of October City bei Kairo weiter auf Expansionskurs. Im laufenden Jahr will das Unternehmen seine Investitionen laut Presseberichten auf 93 Millionen Euro verdoppeln.

Der ägyptische Schokoladenhersteller Sima Food Industries setzt ebenfalls auf neue Investitionen. Das Unternehmen plant den Ausbau seiner Fabrik um zwei Fertigungslinien.

Die Alexandria Confectionery & Chocolate Company plant 2018 den Baubeginn für eine neue Fabrik in der 6th of October City. Bis zum 2. Halbjahr 2019 soll das 14 Millionen Euro teure Vorhaben abgeschlossen sein und das Produktionsvolumen vervierfachen. Das Unternehmen produziert Schokolade der Marke Corona, so ein Bericht von Al Borsa.

Die polnische Polva Group will bis zum Jahresende ihren ersten Komplex für Milchprodukte in der 10th of Ramadan City bei Kairo errichten. In der ersten Phase investiert das Unternehmen knapp 28 Millionen Euro und in einer zweiten Etappe weitere 42 Millionen Euro. Teil der zweiten Phase sollen Kapazitäten zur Herstellung von Butter und Käse sein. Finanziert wird das Vorhaben durch die Nationale Entwicklungsbank Polens.

Mit einem 52-Millionen-Dollar-Kredit der European Bank for Reconstruction and Development im Rücken plant Angel Yeast Egypt umfangreiche Produktionsausweitungen. Das Tochterunternehmen der chinesischen Angel Yeast will in die Herstellung von Trockenhefe schwerpunktmäßig für den Export sowie von Hefeextrakt investieren.

Die Cairo Poultry Company hat die Erlaubnis des Landwirtschaftsministeriums erhalten, in El Alamein auf 1.155 Hektar eine Geflügelfarm zu errichten. Laut einem Bericht von Al Borsa sind Investitionen von 51 Millionen Euro vorgesehen.

Die Bayer Foods Company plant in Sadat City drei neue Investitionsprojekte. Für insgesamt 18,6 Millionen Euro sind eine Nudelfabrik, eine Keksfabrik und eine Getreidemühle vorgesehen. Diese sollen jährlich 80.000 Tonnen Nudeln, 10.000 Tonnen Kekse und 180.000 Tonnen Mehl verarbeiten können, berichteten die Daily News Egypt.

Egyptian Emirates for Food Industry (EGAIEF) befindet sich auf Expansionskurs. Zunächst will das Unternehmen seine Produktivität durch den Bau einer neuen Fertigungsanlage für Nudeln im Wert von 5,6 Millionen Euro ausbauen. Zusätzlich plant EGAIEF den Bau einer neuen Fabrik und einer Mühle mit anfänglich 14 Millionen Euro Investitionssumme. Dieses Vorhaben befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium. EGAIEF stellt sowohl Eigenmarken als auch Pasta für international bekannte Unternehmen her, berichteten die Daily News Egypt.

Laut Al Borsa plant der Milchproduktehersteller Katilo die Errichtung einer Käsefabrik in New Damietta. Mittels Investitionen von 5,6 Millionen Euro sollen jährlich 12.000 Tonnen Käse vor allem für den Export produziert werden.

Hero Foods setzt auf die Erschließung neuer Exportmärkte im laufenden Jahr. Das Unternehmen will zudem eine neue Fertigungslinie zur Produktion von Erdnussbutter anschaffen.

Gouda for Agricultural Products plant die Erschließung von 1.680 Hektar neuen Agrarlands für 3,7 Millionen Euro. Zudem will das Unternehmen eine Sortier- und Verpackungsanlage für 600 Tonnen Kartoffeln und 50 Tonnen Salat pro Tag anschaffen und rechnet mit Investitionen von vier Millionen US-Dollar (US$) dafür. Weitere Pläne umfassen die Produktion von gefrorenem und Dosengemüse. Dabei geht es laut den Daily News Egypt um Zwiebeln, gefrorenen Knoblauch, Dosenmais und getrocknete Tomaten für den Export in die USA sowie nach Deutschland und in weitere europäische Länder.

Ein chinesisches Unternehmen plant laut Ahram Gate den Bau einer Tierfutterfabrik im Gouvernorat Luxor. Dies wurde im Zusammenhang mit Gesprächen von Gouverneur Mohamed Badr mit einer chinesischen Wirtschaftsdelegation bekannt.

Archer Daniels Midland und Cargill planen ein Joint Venture namens National Vegetable Oil Company zur Herstellung von Sojaprodukten in Ägypten. Noch sind die Verhandlungen allerdings nicht abgeschlossen und das Vorhaben muss noch von der ägyptischen Aufsichtsbehörde genehmigt werden. Inwieweit sich das Vorhaben auf die vorhandenen Kapazitäten von Cargill in Borg El Arab bei Alexandria stützt oder neue Anlagen geplant sind, war im Februar 2018 noch nicht bekannt.

Das Ministry of Water Resources und die Fish Wealth Development Authority haben vereinbart, die Seen Idku und Mariot für die Nutzung als Fischfarmen vorzubereiten. Die Egyptian Dredging Company soll die Seen ausbaggern und vertiefen, damit in ihnen künftig Fischzucht betrieben werden kann.

Die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate plant laut Amwal Al Ghad die Modernisierung der Dattelfabrik im ägyptischen Siwa sowie den Bau einer weiteren Produktionsstätte im Gouvernorat New Valley bis August 2018. Insgesamt sollen 1,9 Millionen Euro investiert werden.

Der Snackhersteller Edita plant 2018 Investitionen von knapp sieben Millionen Euro ein. Davon sollen 1,4 Millionen Euro in den Bau einer neuen Fabrik im Polaris-Al-Zamil-Industriepark in der 6th of October City fließen. Das vorgesehene Grundstück befindet sich bereits im Besitz des Unternehmens. Zudem plant Edita, Maschinen und Ausrüstungen an seinen Produktionsstandorten im laufenden Jahr zu modernisieren.

Die exportorientierte Samo Trading Company will die Produktion ihrer abgepackten Datteln der Marke Abu Auf hochfahren. Im laufenden Jahr plant Samo Investitionen von 1,4 Millionen Euro.

Egy Dairy baut die Produktion durch Investitionen von 700.000 Euro in Ägypten aus und arbeitet derzeit an der Modernisierung der Fertigungslinien. Egy Dairy stellt schwerpunktmäßig Zwischenerzeugnisse für die Nahrungsmittelproduktion her, jedoch auch Schokolade, Feingebäck und weitere Produkte.

Der exportorientierte Kartoffelproduzent Egast baut die Erzeugung und Lagerung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen in Ägypten aus und plant für das 2. Halbjahr 2018 Kühlhäuser für Zitrusfrüchte und Kartoffeln sowie eine zusätzliche Verpackungslinie für Obst und Gemüse.

West- und Zentralafrika

Nigeria

Das nigerianische Konglomerat Dangote Group will in den nächsten fünf Jahren etwa eine Milliarde US$ in den Reisanbau sowie in dessen Weiterverarbeitung investieren. So will das Unternehmen im Norden des Landes auf etwa 150.000 Hektar Land etwa 1,7 Millionen Tonnen Reis produzieren. Auch will das Unternehmen Mühlen mit einer Gesamtkapazität von einer Million Tonnen installieren. Die Reisproduktion soll sich auf die Bundesstaaten Jigawa, Kano, Zamfara, Niger, Sokoto, Kogi und Adamawa konzentrieren. Im März 2018 wurde der Grundstein für eine neue Reismühle in Jigawa State gelegt. Später im Jahr soll die Reismühle in Sokoto mit einer Kapazität von 250.000 Tonnen pro Jahr gebaut werden. Insgesamt hat Dangote vor, zehn Reisfabriken im Norden des Landes zu installieren.

Das westafrikanische Land ist nach China der inzwischen weltweit zweitgrößte Reisimporteur. Hohes Bevölkerungswachstum sowie eine zunehmende Beliebtheit in der nigerianischen Küche haben zu einem starken Nachfragewachstum nach Reis geführt. Angaben über den aktuellen Reisbedarf sowie der lokalen Reisproduktion sind sehr unterschiedlich. Schätzungen gehen von über fünf Millionen Tonnen Reis jährlich aus, von denen nur etwa 2,8 Millionen Tonnen lokal produziert werden können. Beträchtliche Mengen werden illegal aus Benin importiert.

Die nigerianische BUA Group baut die Zuckerproduktion in seinen Plantagen in Lafiagi im Bundesstaat Kwara aus. Nach eigenen Angaben möchte das Unternehmen auf eine Jahresproduktion von 1,8 Millionen Tonnen Zuckerrohr kommen und damit 250.000 Tonnen Raffineriezucker herstellen. Zusätzliche Zuckerraffinerien sollen hierfür in Lagos und Port Harcourt gebaut werden. Die Gesamtinvestition dürfte nach Angaben von BUA bei 300 Millionen US$ liegen.

Nach eigenen Angaben will die Coca-Cola Nigeria Limited bis 2020 etwa 600 Millionen US$ investieren. Dabei plant das Unternehmen auch Übernahmen anderer Produzenten, um eine breitere Produktpalette neben kohlesäurehaltigen Softdrinks anbieten zu können. Dazu sollen unter anderem milchhaltige Produkte, Eistee oder Tafelwasser zählen. Bereits im Jahr 2016 hat Coca-Cola für 240 Millionen US$ Anteile am führenden nigerianischen Saftproduzenten "Chi Limited" erworben. Derzeit beschäftigt Coca-Cola 3.600 Angestellte und betreibt elf Abfüllfabriken sowie 30 Verteillager.

Die singapurische Olam Group, die seit 1989 auch in Nigeria aktiv ist, investiert nach eigenen Angaben etwa 150 Millionen US$ in den Aufbau einer Hühnerfabrik im nigerianischen Bundesstaat Kaduna sowie die Produktion von Futter für Hühner und Fische. Um die Tierfutterfabrik in Ilorin im Bundesstaat Kwara mit Rohstoffen zu versorgen, ist Olam auf die Partnerschaften mit lokalen Farmern angewiesen. So benötigt das Unternehmen etwa 180.000 Tonnen Mais sowie 75.000 Tonnen Sojabohnen jährlich.

Senegal

Der senegalesische staatliche Erdnussverarbeiter Sonacos benötigt dringend Investitionen, um handlungsfähig zu bleiben. Die Regierung hofft, dass private Banken wie die Afreximbank mit Krediten aushelfen. So benötigt das Unternehmen alleine fast 23 Millionen Euro, um seine Anlagen zu modernisieren. Darüber hinaus drückt eine Schuldenlast von 61 Millionen Euro. Zusammen mit Geberorganisationen wie der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds überlegt die senegalesische Regierung, welches der richtige Weg für Sonacos ist. Eine Privatisierung stellt eine mögliche Alternative dar. Für die senegalesischen Erdnussbauern ist Sonacos ein äußerst wichtiges Unternehmen, weil es einen Großteil der Ernte aufkauft und verarbeitet. Die Schuldenlast führt dazu, dass Sonacos auch in dieser Saison immer wieder Schwierigkeiten hat, die Produktion abzunehmen.

Kamerun

Die Atlantic Cocoa Corporation (ACC) hat eine Einverständniserklärung abgeschlossen mit Port autonome de Krive (PAK), dem Hafenverwalter des neuen kamerunischen Tiefseehafens in Kribi. Darin geht es um den Bau einer Verarbeitungsanlage für Kakaobohnen in der Industriezone des Hafens in Mboro. Mit der Investition in Höhe von 45,7 Millionen Euro sollen in der ersten Phase 32.000 Tonnen Kakaobohnen verarbeitet werden. Später soll die Kapazität der Anlage 60.000 Tonnen pro Jahr erreichen. Das Kapital für die Investition soll von der privaten BGFI Bank bereitgestellt werden. Kamerun ist mit einer Ernte von etwa 200.000 Tonnen Kakao pro Jahr einer der größeren Kakaoproduzenten der Region West- und Zentralafrika. Die Regierung peilt die zunehmende lokale Verarbeitung an. Diese liegt derzeit bei etwa 25 Prozent und soll auf 50 Prozent gesteigert werden.

Ostafrika

Äthiopien

Die pakistanische Shakeel & Company will Presseberichten zufolge 150 Millionen US$ in die Expansion der äthiopischen Kessem Sugar Factory investieren. Joint-Venture-Partner ist die Ethiopian Sugar Company. Die Kessem Sugar Factory war vor etwa drei Jahren von der chinesischen Firma Complant gebaut und auf eine Tageskapazität von 6.000 Quintals (Doppelzentner) ausgelegt worden. Erreicht wird bislang eine durchschnittliche Auslastung von 4.000 Quintals. Shakeel will nach eigenen Angaben das Vorhaben nun "flott machen" und für eine Kapazitätsauslastung sorgen.

Die Nahrungsmittel- und Getränkefirma Kenafric will als eines der ersten kenianischen Unternehmen den Sprung nach Äthiopien wagen, um dort eine Herstellungsanlage für Kekse und Süßigkeiten aufzubauen. Die Anfangsinvestition beträgt 5 Millionen US$. Den Vertrieb soll ein lokaler Partner übernehmen. Kenafric ist derzeit in 14 afrikanischen Ländern präsent.

Kenia

Kenia ist mittlerweile zu einem Importeur von Trockenmilch geworden, um die lokale Nachfrage befriedigen zu können. Die Jahresfehlproduktion wird aktuell auf gut 30 Prozent geschätzt. Die Regierung hatte im März 2018 zuerst angekündigt, die Erhebung von Zöllen auf Milchpulver aussetzen zu wollen, dann aber aufgrund einsetzender ergiebiger Regenfälle wieder einen Rückzieher gemacht. Im letzten Jahr hatte die Regierung den zollfreien Import von 9.000 Tonnen Milchpulver erlaubt. Weil die kenianischen Molkereien den Import aber nicht schnell genug organisieren konnten, wurden lediglich 4.500 Tonnen vor Ablauf einer Frist eingeführt. Bislang unterliegen Mich und Milchprodukte einem Zoll von 60 Prozent und einer zusätzlichen Dairy-Board-Abgabe von 7 Prozent. Nach Ansicht von Beobachtern sind die verschiedenen geplanten Erweiterungsinvestitionen kenianischer Molkereien in Gefahr, wenn für die Versorgung mit Rohmilch keine dauerhafte Lösung gefunden werden kann.

Die staatliche Kenya Meat Commisson will 5 Millionen US$ für eine Modernisierung seines zum Teil 70 Jahre alten Maschinenbestandes ausgeben. Bevorzugter Lieferant ist die türkische Sanet Meat Industries. Das Vorhaben wird von der türkischen Entwicklungshilfeorganisation Tika unterstützt.

Die kenianische DL-Koisagat Tea Company Ltd. hat fünf tansanische Teefabriken von der britischen Rift Valley Tea Ltd. gekauft. Mit dem Kauf will die DL-Gruppe zu einem der führenden Teeproduzenten Afrikas aufsteigen, sagt deren Vorsitzender, David Langat. Die DL-Koisagat Tea Company will nun durch eine Modernisierung und Erweiterung der Teefabriken deren Produktion um 40 Prozent steigern und die Teequalität erhöhen.

Tansania

Der Brauerei-Konzern Anheuser-Busch InBev will in Tansania eine bis zu 100 Millionen US$ teure Brauerei bauen. Mit Hilfe der tansanischen Regierung wird ein geeigneter Standort in der Hauptstadt Dodoma gesucht. Die ersten Biere der Marken Castle Lite, Safari Lager, Kilimanjaro Lager, Balimi Extra Lager und Eagle Lager sollen in der zweiten Jahreshälfte 2020 gebraut werden. Die anfängliche Jahreskapazität wird mit 1 Million Hektoliter angegeben. Anheuser-Busch InBev betreibt in Tansania bereits Tanzania Breweries Limited, die über einen Marktanteil von etwa 79 Prozent verfügt.

Größter regionaler Konkurrent ist die kenianische East African Breweries des Getränkekonzerns Diageo. Seit der Übernahme von SAB Miller 2016 fährt Anheuser-Busch eine expansive Afrika-Strategie, weil der Bierkonsum in Afrika kräftig wächst, in etablierten Märkten, wie zum Beispiel Deutschland, aber zurückgeht. Im November 2017 hatte der Konzern mit dem Bau einer 250 Millionen US$ teuren Brauerei in Nigeria begonnen. Der afrikanische Biermarkt gilt als extrem ausbaufähig: In einigen Ländern des Kontinents liegt der jährliche Bierkonsum noch bei unter 10 Litern pro Kopf. In Deutschland waren es 2016 rund 104 Liter pro Kopf, 1980 hingegen noch 146 Liter.

Südliches Afrika

Angola

Der Staatsfonds Angolas (Fundo Soberano de Angola) will zusammen mit Quantum Global in den kommenden von fünf Jahren rund 10 Millionen Euro in die Fazenda Camacupa investieren, um diese zu einem Großproduzenten entwickeln. Die Anbaufläche soll auf 25.000 Hektar ausgeweitet und eine Produktion von 40.000 Tonnen Getreide und 2.000 Tonnen Soja pro Jahr erzielt werden. Dazu ist auch der Erwerb neuer Landmaschinen geplant. Bislang wurden rund 3 Millionen Euro in die Farm investiert, wobei der Anbau zurzeit auf rund 1.500 Hektar erfolgt. In 2017/18 wurde eine Produktion von insgesamt 8.100 Tonnen erzielt. Das Management der Farm hofft, in Zukunft zwei Ernten in einer landwirtschaftlichen Saison erzielen zu können.

Die Matala Development Company (Sodmat) benötigt mindestens 35 Millionen Euro für den geplanten Infrastrukturausbau im Bewässerungsgebiet der Gemeinde Huila. Die 11.000 Hektar große Fläche soll dabei mit Bewässerungstechnik ausgestattet werden. Mit der vorhandenen Ausrüstung können derzeit nur 850 Hektar bewässert werden. Ein weiter Hauptfokus liegt auf der Sanierung des 43 Kilometer langen Kanalsystems. In den letzten Jahren wurden bereits Speichersilos sowie eine Verarbeitungsanlage für Tomaten errichtet.

Die Unternehmensgruppe Agresub plant große Produktionssteigerungen auf der Farm Cacanda in Angola (Luansa Norte). Angestrebt ist eine Verdreifachung der Produktion von Gemüse, Eiern sowie Geflügel- und Rindfleisch. Dabei soll die Fleischproduktion von 5.000 auf 20.000 Tonnen pro Jahr hochgefahren und die Eierproduktion auf ungefähr 12.000 Eier pro Tag gesteigert werden.

Der Molkereibetrieb Jamba Farm plant in Angola Investitionen in Höhe von rund 7 Millionen Euro. Die Finanzierung ist durch das staatliche "Angola Investe"-Programm gesichert, allerdings wartet das Unternehmen noch auf Devisenzuteilungen durch die Zentralbank, um die geplanten Importe durchführen zu können. Angola leidet seit Jahren unter einem Devisenmangel. Geplant ist der Kauf von 240 Milchkühen und Ausrüstungen zur Herstellung von Milch, Käse und Butter. Pro Tag sollen 7.000 Liter Milch weiterverarbeitet werden. Das Unternehmen besitzt eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 2.500 Hektar, die zur Viehhaltung genutzt werden kann.

Das italienische Unternehmen Cremonini Group plant in Angola den Bau eines großen National Agricuture and Food Centre. Die Anlage soll auf einer Fläche von 192.000 Quadratmetern in der Hauptstadt Luanda entstehen und Fleisch, Fisch, Getreide, Obst und Gemüse verarbeiten. Die Investitionssumme soll sich Meldungen zufolge auf rund 150 Millionen Euro belaufen. Damit soll der Komplex einer der größten Agroparks Afrikas werden. Cremonini ist in Angola bereits durch die Tochtergesellschaft Inalca Angola aktiv.

In Angola expandiert die von Score Distribuicao betriebene Supermarktkette Mel. Am 29. März 2018 wurde der dritte Markt mit einer Gesamtfläche von 3.000 Quadratmetern in Luanda eröffnet. Für das Projekt wurden rund 7,5 Millionen Euro investiert. Das Konzept umfasst eine hochwertige Auswahl aus Frischwaren und Markenprodukten, was auch der lokalen Produktion von Obst, Gemüse oder Fleisch zu Gute kommen dürfte.

Die Bemühungen zur Revitalisierung der angolanischen Landwirtschaft tragen Früchte. In ersten Schritten findet das Land in seine Rolle als Agrarexporteur zurück, welche es bis zum Ende der portugiesischen Kolonialherrschaft innehatte. Im März 2018 startete das Unternehmen Valoeste den Export von Mangos, Ananas und Avocados nach Europa (Portugal, Spanien, Großbritannien). Das Unternehmen hofft künftig 50 Tonnen pro Monat verschiffen zu können. Zuvor konnten bereits Novagrolider (Bananen, Mango, Papaya, Limetten) und Agro-Industrial Bacilin (Bananen) den Export nach Europa starten.

Das größte Kühlhaus in Angola mit einer Lagerkapazität von 20.000 Tonnen für verderbliche Waren wird durch SFT Angola in Cula Muxito, einem Vorort von Malanjes, gebaut. Die Investition beläuft sich auf 22 Millionen Euro. Auf einer 1.000 Quadratmeter großen Fläche entstehen 14 Kühlkammern mit einer Kapazität von je 1.500 Tonnen, sowie Verwaltungseinrichtungen und Lagerhallen. Vorteile ergeben sich aus der nahen Luanda-Eisenbahnlinie. Neben Fisch sollen auch andere Produkte wie Fleisch und Wurst im neuen Kühlhaus gelagert werden können.

Die National Bank Angola (NBA) hat Devisen in Höhe von etwa 30 Millionen US$ für den Glasproduzenten Vidrul freigegeben. Diese dienen dem Bau eines neuen Schmelzofens sowie zwei Produktionslinien für Glasflaschen. Dadurch soll die derzeitige Produktionskapazität von 43.000 Tonnen pro Jahr um mehr als 50 Prozent erhöht werden. Die bereits im Jahr 2017 angekündigte Investition war durch den Devisenmangel verzögert worden. Vidrul deckt rund 90 Prozent des Glasflaschenbedarfs der nationalen Getränkeindustrie. Diese besteht aus rund 40 Unternehmen und wuchs zuletzt um etwa 3 Prozent pro Jahr. Pro Jahr werden derzeit rund 3 Milliarden Liter produziert.

Sambia

In Sambia startete die Roland Imperial Tobacco Company (RITCO) ein Vorhaben zur Verarbeitung von Tabak in der Lusaka South Multi-Facility Economic Zone (LS-MFEZ). Das Projekt umfasst eine 24 Millionen Euro teure Zigarettenfabrik sowie eine 40 Millionen Euro Primärverarbeitungsanlage. Die Einführung von Spitzentechnologien soll die Produktion von 7 Milliarden Zigaretten pro Jahr ermöglichen. Die Regierung erwartet, dass sich der Tabakanbau des Landes von 26 Millionen Kilogramm in 2017/18 auf über 40 Millionen Kilogramm im Jahr 2021 erhöht.

Mansa Chilli plant in Sambia die Errichtung eines Out-Grower-Programms für Kleinbauern. Über einen Zeitraum von 10 Jahren sollen 15.000 Kleinbauern je 1 Hektar Land erhalten und mit Inputs und Beratung für den Anbau von Chilipflanzen unterstützt werden. Dieser soll dann an Mansa Chili zur Weiterverarbeitung geliefert werden.

Der weißrussische Traktorenhersteller Minsk Tractor Works plant in Sambia die Errichtung eines Montagewerkes. In Chiapata ist dafür eine Anfangsinvestition von etwa 49 Millionen Euro geplant. Die Traktoren sollen auch in benachbarte Länder wie Malawi oder Mosambik exportiert werden.

Die Zambia Consolidated Copper Mines Investment Holdings (ZCCM_IH) will weitere 4 Millionen Euro in die Revitalisierung der Kapiri Glass Manufacturing Company stecken. In den vergangenen Jahr wurde die Anlage bereits für 28 Millionen Euro sukzessive erneuert. Die Investition von 4 Millionen Euro ist zur Fertigstellung des Vorhabens erforderlich. Eine Machbarkeitsstudie wurde bereits erstellt.

Der sambische Fleischproduzent Zambeef befindet sich auf Expansionskurs. Im Jahr 2017 wurde durch die Eröffnung von 10 neuen Outlets die eigene Einzelhandelsfläche um fast 28 Prozent gesteigert. "Die Erweiterung unseres Einzelhandelsnetzes steht im Einklang mit unser Strategie zur Erhöhung der Produktionskapazität", erklärte Zambeef Retail and Corporate Affairs Manager Felix Lupindula der Presse. In Sambia betreibt Zambeef 78 Einzelhandelsgeschäfte, 19 Macro Stores, 2 Großhandelsmärkte und 3 Fast Food Restaurants. Mit der südafrikanischen Supermarktkette Shoprite besteht eine Kooperation zur Belieferung von Märkten in Nigeria und Ghana.

Mosambik

Nach Meldungen des mosambikanischen Handelsministeriums laufen Gespräche mit dem Lebensmittelproduzenten Nestlé über den Bau einer Molkerei in Beira. Allein die Investitionen in die erforderliche Maschinenausstattung sollen sich auf 4 Millionen Euro belaufen. Die Verhandlungen seien bereits zu 70 Prozent abgeschlossen.

Auf eine Ausschreibung des mosambikanischen Staatsbetriebes IGEPE zum Betrieb des Chokwe Agro-Industrial Complex (CAIC) haben sich drei noch nicht näher benannte Interessenten gemeldet. Diese bildeten Teil der zweiten Ausschreibungsphase, dessen Ergebnis noch bekannt gegeben wird. Trotz chinesischer Investitionen von rund 49 Millionen Euro produziert CAIC derzeit fast nichts und ist eine finanzielle Belastung für den Staat. Der Komplex verfügt über Anlagen zur Verarbeitung von Reis, Tomaten und Cashewnüssen. Jedoch mangelt es an zuverlässigen Zulieferketten, weshalb CAIC nicht mehr als 12 Prozent seiner Kapazität ausschöpfen kann. Theoretisch kann CAIC 60.000 Tonnen Reis pro Jahr verarbeiten und verfügt über Kühlanlagen zur Lagerung von 15.000 Tonnen Gemüse.

Die Niassa Cotton Company (SAN) plant in Mosambik für rund 1,6 Millionen Euro die Errichtung einer Pflanzenölraffinerie. Die geplante Anlage soll Baumwollsamen, Soja und Sonnenblumenkerne als Rohstoff für die Herstellung von Speiseöl verwenden. Die lokale Produktion soll den Importbedarf für Speiseöl reduzieren. Für Landwirte in der Niassa-Provinz soll dadurch ein garantierter Absatzmarkt für die erforderlichen Rohstoffe entstehen.

Die Weltbank stellt Mosambik einen Kredit in Höhe von 65 Millionen Euro für die Umsetzung des Irrigation and Market Access Project for Farmers (IRRIGA) zur Verfügung. Das Projekt soll in Manica, Sofala und Zambezia über 7 Millionen Hektar Bewässerungsfläche schaffen und beinhaltet auch weitere Maßnahmen zur Produktionssteigerung. Insgesamt werden mehr als 14.000 Kleinbauern beteiligt sein.

Der US-amerikanische Gaskonzern Anadarko will zusammen mit dem Agrardienstleister Technoserve in den kommenden fünf Jahren 9 Millionen Euro in das Catalisa Projekt in Mosambik investieren. Das Vorhaben hat den Aufbau funktionierender Wertschöpfungsketten in den Bereichen Geflügel und Gemüseanbau zum Ziel. Die geplanten Maßnahmen sehen unter anderem den Bau eines Schlachtbetriebes für Geflügel in der Cabo Delgado Provinz vor. Zudem sollen Finanzierungsangebote für lokale Farmer sowie technische Unterstützung und Beratung angeboten werden. Anadarko erschließt derzeit große Off-Shore Gasfelder im Norden des Landes. Die erzeugten Agrarprodukte sollen auch an die Catering-Firmen von Anadarko sowie deren Auftragsnehmern geliefert werden.

Der renommierte Teeerzeuger Chazeiras de Mocambique plant die Teeproduktion in der Provinz Zambezia im Jahr 2018 auf 1.300 Tonnen zu steigern, 100 Tonnen mehr als im Zeitraum 2016/17 - ohne Erweiterung der Plantagen. Auch die für den Export vorgesehene Menge soll von 1.278 Tonnen auf 1.350 Tonnen aufgestockt werden.

Südafrika

Südafrika erwartet nach den neuesten Schätzungen für 2017/18 eine gute Maisernte von 12,4 Millionen Tonnen. Dies ist zwar ein Rückgang gegenüber dem Rekordergebnis von 16,7 Millionen Tonnen aus dem Vorjahr, übersteigt den nationalen Bedarf von etwa 10,5 Millionen Tonnen jedoch deutlich. Der Maispreis dürfte aufgrund der Überschüsse weiter niedrig bleiben, was die Einkommenssituation der Farmer belastet. Die South African Agricutural Machinery Association (SAAMA) erwartet, dass sich die Traktorenverkäufe im Jahr 2018 etwa Vorjahresniveau von 6.362 Einheiten einpendeln.

Der südafrikanische Glasproduzent Consol will rund 200 Millionen Euro durch einen geplanten Börsengang einnehmen. Die Kapitalspritze soll neben dem Abbau von Schulden für die Umsetzung einer Wachstumsstrategie sowie dem Abbau des Investitionsstaus genutzt werden. Neben Südafrika ist Consol in Nigeria, Kenia und Äthiopien aktiv. In Äthiopien entsteht bis Ende 2018 die Juniper Glasfabrik mit einer Kapazität von 40.000 Tonnen im Jahr, später soll ein Ausbau auf 60.000 Tonnen erfolgen. Consol beliefert unter anderem Anheuser-Busch InBev und verfügt über Herstellungskapazitäten von insgesamt 932.000 Tonnen pro Jahr. Für den Heimatmarkt Südafrika erwartet das Unternehmen für den Zeitraum 2017 bis 2021eine steigende Nachfrage nach Glasflaschen von 3 bis 4 Prozent pro Jahr.

Weitere Informationen zu Wirtschaftslage, Branchen, Geschäftspraxis, Recht, Zoll, Ausschreibungen und Entwicklungsprojekten können Sie unter http://www.gtai.de/afrika abrufen.

Stand: 26.4.18

F.N.; O.I.; He.St.; C.E.; M.B.

Dieser Artikel ist relevant für:

Ägypten, Tunesien, Marokko, Algerien, Nigeria, Kamerun, Äthiopien, Kenia, Tansania, Südafrika, Mosambik, Angola, Senegal, Sambia, Nordafrika, Südliches Afrika, Westafrika, Ostafrika Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, allgemein, Nahrungs- und Genussmittel, allgemein, Nahrungsmittel- u. Verpackungsmaschinen, Land- und Forstwirtschaftsmaschinen

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Meike Eckelt

‎+49 228 24 993 278

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