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13.09.2018

Eurasische Wirtschaftsunion senkt Einfuhrzölle für Automobile

Tarife sinken um durchschnittlich drei Prozent

Bonn (GTAI) - In der Eurasischen Wirtschaftsunion gelten seit dem 1. September 2018 niedrigere Einfuhrzölle für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Die Union setzte damit eine Entscheidung der Welthandelsorganisation um.

Die Eurasische Wirtschaftsunion hat die Einfuhrzölle auf importierte Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 20 auf 17 Prozent gesenkt. Sie fielen für 96 Produkte in der entsprechenden Warengruppe (Nr. 87) um durchschnittlich 3 Prozent, teilte die Eurasische Wirtschaftskommission mit. Die neuen Tarife sind vom 1. September 2018 bis 31. August 2019 gültig. Der Zoll für importierte Gebrauchtwagen, die fünf bis sieben Jahre alt sind, beträgt nun 22 Prozent.

Damit setzte die Eurasische Wirtschaftskommission eine Anweisung der Welthandelsorganisation gegenüber Russland um, Schutzzölle auf importierte deutsche und italienische Pkw und leichte Nutzfahrzeuge aufzuheben. Die Zölle sollen bis 2019 auf 15 Prozent sinken und gelten außerdem in den anderen Mitgliedstaaten der Eurasischen Wirtschaftsunion, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan und Armenien. Russland hatte im Mai 2013 protektionistische Maßnahmen gegenüber Pkw und leichte Nutzfahrzeuge aus der Türkei, Deutschland und Italien eingeführt. Die Schutzzölle lagen zwischen 20 bis 30 Prozent.

Weitere Informationen zur Eurasischen Wirtschaftsunion finden Sie auf dem Informationsportal http://www.eawu.ahk.de.

Dieser Artikel ist relevant für:

Armenien, Weißrussland, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, Russland Zolltarif, -wert, -verfahren, Warenursprung, allgemein

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