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Im Fokus - Argentinien

Reformkurs soll Investoren anlocken

Seit dem Regierungswechsel Ende 2015 bringt der liberal-konservative Präsiden­t Mauricio Macri Argentinien zurück auf marktwirt­schaftlichen Kurs. Preis- und Devisenkontrollen wurden aufgehoben, der Außenhandel liberalisiert, die Exportsteuern weitgehend abgebaut. In den kommenden zwei Jahren wird ein BIP-Wachstum von bis zu 3,4% erwartet. Für Investoren ist das Land damit endlich wieder attraktiv.

Der Agrarsektor reagiert am schnellsten auf die verbesserten Rahmen­bedingungen. In den nächsten fünf Jahren soll die landwirtschaftliche Produktion um 50% ansteigen. Rund um Argentiniens exportstärksten Sektor bieten sich auch deutschen Zulieferern gute Absatzchancen. Zu den größten Vorhaben der Regierung gehören der umfassende Ausbau und die Verbesserung der Infrastruktur. Investitionen von bis zu 200 Mrd. US$ sind geplant. Ein großer Teil der Projekte soll mit Beteiligung privater Investoren gestemmt werden. Auch im argentinischen Energiesektor besteht Nachholbedarf. Zusätzliche Kapazitäten zur Energieerzeugung sollen vor allem aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Deutsche Anbieter müssen sich dabei auf chinesische Konkurrenz einstellen.

Weiterführende Informationen zu Argentiniens Wirtschaft, zu den Themen Infrastruktur, Landwirtschaft und Energie sowie dem neuen Rechtsrahmen für Private-Public-Partnership-Projekte und Zollverfahren finden Sie in der vorliegenden Publikation von Germany Trade & Invest (GTAI), die hier zum kostenlosen Download bereit steht:

Argentinien - Reformkurs soll Investoren anlocken

Weitere Informationen der GTAI zu Argentinien stellen wir hier zur Verfügung:

Argentinien: Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

Jenny Eberhardt Jenny Eberhardt | © GTAI

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