EU Customs & Trade News

03.07.2018

Antidumping – Bestimmte nahtlose Rohre aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in der VR China

Einstellung der Untersuchung

Bonn (GTAI) – Die Europäische Kommission gibt bekannt, dass die wieder aufgenommene Antidumpinguntersuchung betreffend Einfuhren bestimmter nahtloser Rohre aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in der VR China eingestellt wird. Die geltenden Antidumpingmaßnahmen, die mit der Durchführungsverordnung (EU) 20165/2272 eingeführt wurden, werden somit unverändert beibehalten.

Die Untersuchung wurde in Folge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs eingeleitet (siehe hierzu unsere Meldung vom 6. Oktober 2016), mit dem die Antidumpingmaßnahmen in Bezug auf den ausführenden chinesischen Hersteller Hersteller Hubei Xinyegang Steel Co. Ltd für nichtig erklärt worden waren. Die Wiederaufnahme beschränkte sich auf die Frage, ob die Durchführungsverordnung (EU) 20165/2272 auch in Bezug auf die anderen ausführenden chinesischen Hersteller aufgehoben werden sollte.

Quelle:
Durchführungsbeschluss (EU) 2018/928 der Kommission vom 28. Juni 2018 über die Einstellung der Wiederaufnahme der Untersuchung betreffend die Urteile in den verbundenen Rechtssachen C-186/14 P und C-193/14 P in Bezug auf die Verordnung (EG) Nr. 926/2009 des Rates zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls und zur endgültigen Vereinnahmung des vorläufigen Zolls auf die Einfuhren bestimmter nahtloser Rohre aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in der Volksrepublik China und die Durchführungsverordnung (EU) 2015/2272 der Kommission zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren bestimmter nahtloser Rohre aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in der Volksrepublik China im Anschluss an eine Auslaufüberprüfung nach Artikel 11 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1225/2009 des Rates; ABl. L 164 vom 29. Juni 2018, S. 51.