EU Customs & Trade News

14.12.2017

EU – Zollkontingente für bestimmte Getränke mit Ursprung in Norwegen

GTAI (Bonn) – Die Europäische Union (EU) eröffnet für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 ein zollfreies Kontingent für folgende Erzeugnisse mit Ursprung in Norwegen:

  • Wasser, einschließlich Mineralwasser und kohlensäurehaltiges Wasser, mit Zusatz von Zucker, anderen Süßmitteln oder Aromastoffen (KN-Code 2202 10 00),

  • Alkoholfreies Bier, Zucker enthaltend (KN-Code ex 2202 91 00, TARIC 2202 91 00 10),

  • Getränke aus Soja mit einem Eiweißgehalt von 2,8 GHT oder mehr, Zucker (Saccharose oder Invertzucker) enthaltend (KN-Code ex 2202 99 11, TARIC 2202 99 11 11, 2202 99 11 19),

  • Getränke aus Soja mit einem Eiweißgehalt von weniger als 2,8 GHT; Getränke aus Nüssen des Kapitels 08, Getreide des Kapitels 10 und Samen des Kapitels 12, Zucker (Saccharose oder Invertzucker) enthaltend (KN-Code ex 2202 99 15, TARIC 2202 99 15 11, 2202 99 15 19),

  • andere nicht alkoholhaltige Getränke, Zucker (Saccharose oder Invertzucker) enthaltend (KN-Code ex 2202 99 19, TARIC 2202 99 19 11, 2202 99 19 19).

Die Kontingentsmenge wird im Vergleich zum Jahr 2017 um 10 Prozent erhöht und beträgt 19,033 Mio. Liter.

Es werden die im Protokoll Nr. 3 zum Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und dem Königreich Norwegen vom 14. Mai 1973 festgelegten Ursprungsregeln angewendet.

Das Zollkontingent hat die laufende Nummer 09.0709 und wird gemäß den Artikeln 49 bis 54 der Durchführungsverordnung (EU) 2015/2447 verwaltet.

Auf außerhalb des Zollkontingents eingeführte Mengen wird ein Präferenzzollsatz von 0,047 EUR/Liter erhoben.

Quelle:
Durchführungsverordnung (EU) 2017/2310 der Kommission vom 13. Dezember 2017 über die Eröffnung eines Zollkontingents für das Jahr 2018 für die Einfuhr bestimmter unter die Verordnung (EU) Nr. 510/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates fallender aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellter Waren mit Ursprung in Norwegen in die Union; ABl. L 331 vom 14. Dezember 2017,S. 36.