EU Customs & Trade News

08.01.2018

Inverkehrbringen neuartiger Lebensmittel – administrative und wissenschaftliche Anforderungen an traditionelle Lebensmittel aus Drittländern

Europäische Kommission legt Durchführungsverordnung vor

Bonn (GTAI) – Das Inverkehrbringen und die Verwendung neuartiger Lebensmittel in der Europäischen Union ist in der Verordnung (EU) 2015/2283 geregelt. Die Verordnung ist bereits Ende 2015 in Kraft getreten, gilt aber erst seit 1. Januar 2018 vollständig.

Auch traditionelle Lebensmittel aus Drittländern gelten als neuartige Lebensmittel (vgl. Art. 2 Abs. (c) Verordnung (EU) 2015/2283). Ihr Inverkehrbringen soll erleichtert werden, wenn die sichere Verwendung in einem Drittland nachgewiesen ist. Die Verordnung enthält diesbezüglich besondere Bestimmungen für das Inverkehrbringen, die mit der vorliegenden Durchführungsverordnung (EU) 2017/2468 konkretisiert werden. Festgelegt werden Struktur, Inhalt und Aufmachung einer Meldung bzw. eines Antrags, die zu übermittelnden administrativen und wissenschaftlichen Daten sowie Bestimmungen zur Zulässigkeit von Meldungen und Anträgen.

Quelle:
Durchführungsverordnung (EU) 2017/2468 der Kommission vom 20. Dezember 2017 zur Festlegung administrativer und wissenschaftlicher Anforderungen an traditionelle Lebensmittel aus Drittländern gemäß der Verordnung (EU) 2015/2283 des Europäischen Parlaments und des Rates über neuartige Lebensmittel; ABl. L 351/55 vom 30. Dezember 2017, S. 55.