Zoll Aktuell

10.11.2017

Algerien - Zentralbank stellt neue Bedingungen an Importeure

Bonn (GTAI) - Eine neue Anweisung der algerischen Zentralbank erschwert die Einfuhr von Waren, die für den Wiederverkauf in unverändertem Zustand bestimmt sind. Die Anweisung enthält zwei neue Forderungen an algerische Importeure.

Erstens müssen alle geplanten Einfuhren mindestens 30 Tage vor Versand von der Hausbank erfasst werden (sog. Domizilierung). Hiervon ausgenommen sind Fertigerzeugnisse, die für die nationale Produktion als Input dienen, so ein Schreiben der Zentralbank vom 26. Oktober 2017. Zweitens muss der Importeur Finanzmittel in Höhe von 120 Prozent des Gesamtwerts der geplanten Einfuhr bei der Bank zurückstellen. (ABS)

Quelle: Banque d’Algerie, Instruction N°05-2017