Zoll Aktuell

10.02.2014

TTIP – Abfrage der EU-Kommission zu konkreten Erwartungen von Firmen an die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft

Bonn (gtai) - Die derzeit zwischen der EU und den USA verhandelte transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) soll zwischen den beiden großen Wirtschaftsblöcken Einfuhrzölle und komplexe Handelshindernisse, wie z.B. aufwändige Zertifizierungsverfahren oder die Notwendigkeit von Sonderanfertigungen für den jeweils anderen Markt,  in vielen Bereichen abbauen.  Einfacherer  Austausch von Waren und Dienstleistungen, wirtschaftliche Chancen, freier Handel – durch TTIP könnte die größte Freihandelszone der Welt entstehen. Mit deutlich leichterem Warenaustausch durch gegenseitige Anerkennung von technischen Standards und Normen kann auch der exportstarke deutsche Mittelstand von dem Abkommen profitieren.

Die EU-Kommission möchte insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die im Rahmen von TTIP konkrete Verbesserungen bei ihren Exportaktivitäten in die USA erwarten, die Möglichkeit geben, die von ihnen avisierten Liberalisierungen auf EU-Ebene zu äußern.

Interessierte Firmen können Beiträge in schriftlicher Form / Video Clips bis zum 01.03.2014 richten an die zuständigen Ansprechpartner auf Seiten der EU-Kommission, Generaldirektion Handel, Martin Pilser, E-Mail martin.pilser@ec.europa.eu und Kinga Malinowska, E-Mail kinga.malinowska@ec.europa.eu.