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|---|---|
| Titel: | Wirtschaftstrends USA zum Jahreswechsel 2009/10 |
| Datum: | 30.11.2009 |
| Land: | USA |
| Produktkategorie: | Broschüren |
| Ihr Ansprechpartner bei Germany Trade and Invest: | Herr Janetzke, Ruf: 0221/2057-255 |
Verfasser: Robert Espey (November 2009)
Washington/Köln (gtai) - Es besteht breites Einvernehmen, dass sich die US-Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs befindet. Die vorläufigen Daten für das 3. Quartal 2009 deuten auf ein Ende der Rezession hin und auch 2010 soll es weiter bergauf gehen. Die Wachstumskurve dürfte allerdings vorerst recht flach verlaufen, da die gesamtwirtschaftliche Belebung insbesondere durch die hohe und derzeit weiter steigende Arbeitslosigkeit gebremst wird. Der private Konsum wird daher mittelfristig nicht zu einem Wachstumskatalysator avancieren.
Bereits Ende 2007 ging die US-Wirtschaft auf Talfahrt. Infolge des im Januar 2008 verabschiedeten ersten Konjunkturgesetzes (Economic Stimulus Act of 2008) und einer positiven Exportentwicklung kam es im 2. Quartal 2008 zu einer kurzzeitigen Belebung, dann setzte sich der Abwärtstrend bis Mitte 2009 fort. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im 2. Quartal 2009 real um 3,8% unter dem Niveau der Vorjahresperiode.
Vorläufigen Berechnungen zufolge hat das BIP im 3. Quartal 2009 gegenüber dem vorangegangenen Vierteljahr um 2,8% (Jahresrate) zugelegt. Unter Marktexperten besteht breites Einvernehmen, dass sich der Abschwung ohne das im Februar 2009 verabschiedete 787 Mrd. US$-Konjunkturpaket (American Recovery and Reinvestement Act) und die verschiedenen anderen Stützungsaktionen der US-Regierung (für Banken und Industrie) deutlich länger fortgesetzt hätte.
Eine Quantifizierung der Wirkung der staatlichen Interventionspolitik ist allerdings äußerst schwierig. Die Anwendung unterschiedlicher makroökonomischer Modelle hat deutlich abweichende Ergebnisse gebracht. Beispielsweise liegen die für das 3. Quartal berechneten Effekte des Konjunkturpakets zwischen etwa 5,0 und 0,5 Prozentpunkten, so eine Zusammenstellung des Council of Economic Advisers (CEA), eines zum Weißen Haus gehörenden Beratergremiums.

Die aktuelle, monatlich aus über 50 Experteneinschätzungen gebildete Durchschnittsprognose der Blue Chip Economic Indicators (BCEI) weist für das 4. Quartal 2009 ein Wirtschaftswachstum von 2,8% (Jahresrate) aus. Für das Gesamtjahr 2009 liegt die BIP-Durchschnittsprognose bei -2,4% und für 2010 bei 2,7%. Dies ergäbe ein BIP, das in etwa dem des Krisenjahres 2008 entsprechen würde. Das weite Spektrum der Vorhersagen für 2010 zeigt allerdings die fortbestehende Ungewissheit hinsichtlich der mittelfristigen Entwicklung. Die in der BCEI-Durchschnittsprognose erfassten Einzelschätzungen reichen von 1,6 bis 3,8%.
| Indikatoren 1) | 2007 2) | 2008 2) | 2009 3) | 2010 3) |
| Bruttoinlandsprodukt (BIP) | 2,1 | 0,4 | -2,4 | 2,7 |
| Verbrauch | ||||
| .privat | 2,6 | -0,2 | -0,6 | 2,0 |
| .öffentlich 4) | 1,7 | 3,1 | 2,0 | 2,1 |
| Private Anlageinvestitionen | 6,2 | 1,6 | -17,8 | 0,2 |
| Private Wohnungsbauinvestitionen | -18,5 | -22,9 | -19,8 | 9,0 |
| Industrieproduktion 5) | 1,5 | -2,2 | -9,8 | 4,1 |
| Kapazitätsauslastung (in %) 5) | 80,6 | 77,6 | 69,0 | 71,0 |
| Export (einschließlich Dienstleistungen) | 8,7 | 5,4 | -10,8 | 6,5 |
| Import (einschließlich Dienstleistungen) | 2,0 | -3,2 | -14,8 | 5,6 |
| Inflationsraten (in %) | ||||
| .Verbraucherpreisindex | 2,8 | 3,8 | -0,4 | 2,0 |
| .BIP-Preisindex | 2,9 | 2,1 | 1,3 | 1,3 |
| Staatsverschuldung 6) 7) | 4,3 | 15,0 | 30,0 | 17,4 |
| Staatsverschuldung (in % des BIP) 7) | 36,9 | 40,8 | 53,8 | 61,4 |
| Arbeitslosenquote (in %) | 4,6 | 5,8 | 9,2 | 9,9 |
| Durchschnittslohnkosten 6) 8) | 4,2 | 2,8 | 0,5 | 2,3 |
| Arbeitsproduktivität 8) | 1,8 | 1,8 | 2,7 | 2,8 |
| Verfügbare Einkommen | 2,2 | 0,5 | 0,5 | 1,4 |
| Unternehmensgewinne 6) 9) | -2,0 | -11,5 | -7,9 | 12,4 |
| Federal Funds Target Rate (in %) 10) 11) | 4,25 | 0,00 bis 0,25 | 0,00 bis 0,25 | 1,00 |
| US$/Euro-Wechselkurs (1 Euro in US$) 12) | 1,46 | 1,35 | 1,48 | 1,47 |
| Sparquote der Privathaushalte (in %) | 1,7 | 2,7 | 3,9 | 3,1 |
1) reale Veränderung in % gegenüber Vorjahr, außer Inflations- und Arbeitslosenrate, Sparquote, Zinssätze sowie Kapazitätsauslastung; 2) offizielle Angaben; 3) National Association for Business Economics (November 2009), Standard & Poor's (Oktober 2009), Congressional Budget Office (August 2009), Blue Chip Economic Indicators (November 2009); 4) einschließlich Investitionen; 5) einschließlich Bergbau sowie Wasser- und Energieversorgung; 6) nominale Veränderung; 7) jeweils am Ende des Haushaltsjahres (30.9.); ohne Verschuldung bei bundeseigenen Institutionen; 8) ohne Landwirtschaft, einschließlich Lohnnebenkosten; 9) nach Steuern; 10) jeweils am Jahresende; 11) Interbankenrate (Overnight Credit); 12) jeweils Durchschnitt im Dezember
Quellen: U.S. Department of Commerce, Bureau of Economic Analysis, Federal Reserve, Bureau of Labor Statistics, Congressional Budget Office, Office of Management and Budget, National Association for Business Economics, Standard & Poor's, Blue Chip Economic Indicators
Die offizielle Instanz zur Periodisierung von Konjunkturzyklen, das National Bureau of Economic Research (NBER), hat den Dezember 2007 als den Beginn der aktuellen Rezessionsphase bestimmt. Beobachter erwarten im Frühjahr 2010 eine NBER-Stellungnahme zum Endpunkt der Rezession - nach allgemeiner Auffassung ist dieser im Juni 2009 erreicht wurden. Damit wäre die Rezession mit einer Dauer von insgesamt 18 Monaten nicht nur die längste der Nachkriegszeit, sondern mit einer Schrumpfung des BIP um insgesamt 3,8% zwischen Dezember 2007 und Juni 2009 auch die schwerste gewesen. Ebenfalls negative Rekorde erreichte die Rezession beim Rückgang der Beschäftigung (-6,0%) und der industriellen Produktion (-14,8%).

1) Juni 2009, Schätzung auf Basis des Zensus 2000; 2) Prognose; 3) Oktober 2009; 4) Stand: 19.11.09, Verschuldung der Bundesregierung; ohne Verbindlichkeiten gegenüber bundeseigenen Institutionen; 5) Stand: Ende September 2009, bestehend aus Devisenreserven, Gold, Sonderziehungsrechten und IMF-Reserve-Position
Die Prognosen gehen davon aus, dass die wirtschaftliche Erholung deutlich schwächer ausfällt als nach vergangenen Rezessionen. Der Analyst Robert Marks von SOM Economics kalkuliert, dass das BIP erst Ende 2010/Anfang 2011 wieder das Vor-Krisenniveau erreichen wird. Bei der Industrieproduktion soll es sogar bis Mitte 2012 dauern.
Aus Sicht der US-Regierung ist die Prognose für die Entwicklung des Arbeitsmarkts besonders besorgniserregend. Hier sieht Marks erst Mitte 2013 die Rückkehr zum Beschäftigungsstand von Ende 2007 (138,2 Mio. Beschäftigte). Dies würde aber eine immer noch signifikant höhere Arbeitslosenquote (8 bis 9%) bedeuten als Ende 2007 (4,9%), da die Erwerbsbevölkerung jährlich um etwa 1% wächst, das heißt um 1,5 Mio. bis 1,6 Mio. Arbeitskräfte.
| Projekte | Wert (in Mio. US$) | Stand | Anmerkungen |
| Urananreicherungs-anlage | 2.000 | Planungsphase | Betreiber: Areva USA (Bethesda/Maryland); Standort: Bonneville County/Idaho, Baubeginn: 2011 |
| Polysiliciumwerk | 1.200 | Planungsphase | Betreiber: Hemlock Semiconductors; Standort: Clarksville/Tennessee, geplante Anfangskapazität 10.000 t pro Jahr (2012), Ausbau auf 21.000 t geplant |
| Werk für poly-kristallines Reinstsilicium | 1.000 | Planungsphase | Betreiber: Wacker USA; Standort: Cleveland/Tennessee |
| Autobahnausbau | 950 | Planungsphase | Erweiterung der I 405 (Raum Los Angeles); Betreiber: California Department of Transportation |
| Werk zur Herstellung nuklear-technischer Anlagen und Ausrüstungen | 704 | Durchführungs-phase | Betreiber: GE Hitachi Nuclear Energy (Wilmington/North Carolina); Erweiterung der Produktionskapazitäten |
| UCSF Mission Bay Hospital Complex (Krankenhaus-komplex) | 665 | Planungsphase | Standort: San Francisco County/Kalifornien; Betreiber: University of California/San Francisco Medical Center |
| Mixed Use Development (Wohn- und Geschäfts-komplex) | 585 | Planungsphase | Standort: Montgomery County/Maryland; Betreiber: LCOR Inc. |
| Kaiser Oakland Medical Center PHS 2 (Krankenhaus-komplex) | 500 | Planungsphase | Standort: Alameda County/Kalifornien; Betreiber: Kaiser Permanente |
| Meerwasser-entsalzungsanlage | 360 | Durchführungs-phase | Betreiber: Poseidon Resources (San Diego/Kalifornien); Standort: Carlsbad/Kalifornien; Tageskapazität: 180 Mio. l; Fertigstellung: 2012 |
| St. Elizabeths Hospital Consolidation, Washington, DC; (Verwaltungs-komplex) | 350 | Planungsphase | Restaurierung, Umbau und Erweiterung eines historischen Krankenhauskomplexes zur Nutzung als Zentrale des DHS (Department of Homeland Security) |
| Ausbau Mercedes-Werk | k.A. | Evaluations-phase | Erweiterung/Umrüstung in Vance/Alabama für die Montage von 80.000 C-Klasse-Modellen; Entscheidung für Anfang 2010 angekündigt |
Wachstumsbranchen und -märkte: Energieerzeugung und -übertragung (einschließlich erneuerbare Energien), Energieeffizienz, Umwelttechnik, Telekommunikation (Breitbandtechnik, Dritte Mobilfunkgeneration), Sicherheitstechnik, Informationstechnologie, Biotechnologie, Medizintechnik
Wechselkurs am 20.11.09: 1 Euro = 1,4863 US$; 1 US$ = 0,6728 Euro
Zwischen Dezember 2007 und Oktober 2009 ist die Zahl der Beschäftigten um insgesamt (saisonbereinigt) 7,3 Mio. gesunken. Der Stellenabbau hat sich zwar in den letzten Monaten deutlich vermindert, dürfte sich aber zumindest noch einige Monate fortsetzen. Im Oktober 2009 gingen 190.000 Stellen verloren, der größte Beschäftigungsrückgang wurde im Januar 2009 registriert (-741.000 Stellen).
Die Arbeitslosenquote lag 2008 im Jahresdurchschnitt bei 5,8% (2007: 4,6%). Im Oktober 2009 waren es 10,2%, die Zahl der offiziell Arbeitslosen stieg auf 15,7 Mio. Unter Berücksichtigung der 1,9 Mio. Arbeitslosen, die aufgrund der Arbeitsmarktlage derzeit nicht aktiv eine Stelle suchen, und der 9,3 Mio. unfreiwillig Teilzeitbeschäftigten gibt das Arbeitsministerium für Oktober die erweiterte Arbeitslosenquote mit 17,5% an. Den Prognosen zufolge wird die offizielle Arbeitslosenquote 2009 einen Jahresdurchschnitt von 9,2% erreichen, für 2010 werden etwa 10% erwartet.

Angesichts dieser ungünstigen Arbeitsmarktlage stehen US-Präsident Barack Obama und die demokratische Mehrheit im Kongress vor dem Problem, dass das Hauptziel des 787 Mrd. US$-Konjunkturpakets weit verfehlt worden ist. Einer Zusammenstellung der US-Administration zufolge konnten durch das Konjunkturfördergesetz bislang nur etwa 640.000 Stellen geschaffen oder gesichert werden.
Die Demokraten haben schon jetzt die möglichen Auswirkungen einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit auf die im November 2010 stattfindenden Kongresswahlen ins Blickfeld genommen. Die Niederlagen der Demokraten bei den Gouverneurswahlen am 3.11.09 in Virginia und New Jersey werden als Warnsignal gewertet.
Im Weißen Haus und unter den Demokraten im Kongress hat die Diskussion über ein weiteres Konjunkturpaket, das noch stärker auf kurzfristige Arbeitsmarkteffekte zielen soll, begonnen. Es wird angestrebt, möglichst noch im Dezember ein "Jobs Creation Package" zu verabschieden. Entsprechende Absichtserklärungen haben die demokratischen Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus und im Senat, Steny Hoyer und Senator Harry Reid, abgegeben.
Die Investitionsbereitschaft der US-Wirtschaft dürfte sich ab 2010 infolge wieder steigender Gewinne und einer langsamen Erholung der Konjunktur erhöhen. Bereits 2008 waren die Gewinne der US-Unternehmen (nach Steuern) um 11,5% gefallen. Für 2009 wird erneut ein deutlicher Rückgang prognostiziert.

Aktuelle Prognosen erwarten für 2009 eine Schrumpfung der privaten Ausrüstungsinvestitionen um bis zu 20%. Schon in den beiden Vorjahren war die Entwicklung wenig erfreulich. Die Ausrüstungsinvestitionen stiegen 2007 nur noch um 2,6%, es folgte 2008 eine Schrumpfung um 2,6%. Die Talfahrt hatte sich seit Herbst 2008 dramatisch beschleunigt. Im 4. Quartal 2008 lagen die Ausrüstungsinvestitionen um 25,9% (Jahresrate) unter dem Niveau des vorangegangenen Vierteljahres. Ein Minus von 36,4% wurde für das 1. Quartal 2009 gemeldet, im 2. Quartal verlangsamte sich der Schrumpfungsprozess auf -4,9%.
Seit Mitte 2009 hat sich die Situation etwas verbessert. Im 3. Quartal stiegen die Ausrüstungsinvestitionen um 2,3%. Die neuesten Prognosen für 2010 erwarten einen Zuwachs von 3 bis 4%. Damit würde ein Investitionsniveau erreicht, was geringer wäre als 2004. Frühestens ab 2011 kann mit einer kräftigen Belebung der Investitionstätigkeit gerechnet werden.

Das Hauptaugenmerk der Unternehmen richtet sich derzeit auf Kostensenkungen beziehungsweise Produktivitätssteigerungen und die Einführung neuer Produkte. Zur Erreichung beider Ziele werden modernste Investitionsgüter angeschafft. An eine Erweiterung der industriellen Basis ist angesichts der historisch niedrigen Kapazitätsauslastung nicht zu denken.
Viele Experten gehen trotz der Maßnahmen des American Recovery and Reinvestment Acts (ein großer Posten entfällt auf Steuererleichterungen für die privaten Haushalte) auch mittelfristig von keiner hohen Dynamik des Konsums aus. Die schwere Wirtschafts- und Finanzkrise hat bei den privaten Haushalten zu einer Neuorientierung geführt. Wurden bislang alle Kreditmöglichkeiten bis an die Grenze ausgeschöpft, haben die US-Verbraucher nun begonnen ihre Schuldenlast abzubauen.
Auch nach Ende der Rezession wird mit einer Fortsetzung dieses Trends gerechnet. Einige Beobachter halten mittelfristig sogar "europäische Verhältnisse", also zweistellige Sparquoten, für möglich. Eine solche Verringerung der Binnennachfrage würde das gesamtwirtschaftliche Wachstum stark abbremsen. Optimistischere Prognosen rechnen zwar in den nächsten fünf Jahren ebenfalls mit mehr Sparsamkeit, aber sehen keine dramatischen Einbrüche auf den Konsumgütermärkten. Die Sparquote ist 2008 auf 2,7% gestiegen (Jahresdurschnitt; 2007: 1,7%), erhöhte sich auf 5,4% im 2. Quartal 2009, fiel aber im 3. Quartal auf 4,5%. Die nächsten Quartale dürften Werte zwischen 4 und 5% bringen.
Der private Konsum ist bereits 2008 real um 0,2% gesunken. Rückgängen bei Verbrauchsgütern und langlebigen Produkten von 0,8% beziehungsweise 4,5% stand eine Zunahme von 0,7% bei Dienstleistungen gegenüber. Gegenwärtig wird davon ausgegangen, dass der private Konsum im Frühjahr 2009 den Tiefpunkt des aktuellen Konjunkturzyklus erreicht hat. Der im 2. Quartal 2009 verbuchte Wert lag real um 1,8% unter dem im 4. Quartal 2007 verzeichneten Höchstwert.

Im 3. Quartal 2009 kam es gegenüber dem vorangegangenen Vierteljahr vor allem infolge des Förderprogramms zur Verschrottung alter Pkw bei gleichzeitigem Erwerb eines Neuwagens (Car Allowance Rebate System, CARS) zu einer deutlichen Erhöhung des privaten Konsums um 2,9% (Jahresrate). Die Ausgaben für langlebige Erzeugnisse zogen um 22,3% an, nur 2,0% waren es bei Verbrauchsgütern und 1,2% bei Dienstleistungen.
Für die nächsten Quartale wird ebenfalls mit positiven, aber wieder deutlich schwächeren Zuwachsraten gerechnet. Die BCEI-Prognose für das 4. Quartal liegt bei 1,0% (Jahresrate). Für das Gesamtjahr 2009 dürfte sich eine Schrumpfung des privaten Verbrauchs im Bereich von 0,6% ergeben. Die Aussichten für 2010 sind nur verhalten optimistisch. Die Mehrheit der Analysten erwartet ein Plus von 1,5 bis 2,0%, Pessimisten sagen Werte unter 1% voraus (zum Beispiel Moody's Economy.com: 0,9%).
Nach vorläufigen Berechnungen des U.S. Census Bureau ist der Einzelhandelsumsatz in den ersten zehn Monaten 2009 nominal um 9,2% auf 3.002 Mrd. US$ gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres gefallen. Der Kfz-Handel (einschließlich Teile) meldet eine Schrumpfung um 14,9% auf 588 Mrd. US$. Die großen Warenhäuser registrierten einen Rückgang um 0,7% auf 468 Mrd. US$. Keine Minuswerte ergaben sich im Lebensmittelhandel (+0,1% auf 487 Mrd. US$) sowie bei Apotheken/Drogerien (+3,1% auf 209 Mrd. US$).
Die Wirtschaftskrise hat zu einer drastischen Verminderung des US-Außenhandelsdefizits geführt. Mit 818 Mrd. US$ wurde 2006 der bislang höchste Minuswert verzeichnet. In den folgenden beiden Jahren waren es jeweils 800 Mrd. US$. Der drastische Rückgang der Importe bei gleichzeitig geringerem Rückgang der Exporte dürfte 2009 zu einem Defizit im Bereich von nur noch etwa 450 Mrd. US$ führen. Das Außenhandelsungleichgewicht wird sich ab 2010 wieder verstärken, eine Rückkehr zum Niveau der Vor-Krisenzeit ist aber unwahrscheinlich. Für 2010 kann mit einem Minus zwischen 500 Mrd. und 600 Mrd. US$ gerechnet werden.
Gemäß der US-Außenhandelsstatistik schrumpften die US-Einfuhren in den ersten neun Monaten 2009 um insgesamt 31,0% auf 1.123 Mrd. US$. Vergleichsweise gering waren die Einbußen der VR China, die 2009 auf dem US-Markt zum führenden ausländischen Lieferanten aufgestiegen ist. Die Einfuhren chinesischer Waren gingen lediglich um 15,0% auf 213 Mrd. US$ zurück.
Besonders ungünstig war die Entwicklung im Fall von Kanada, dem zweitgrößten Lieferanten (-38,8% auf 162 Mrd. US$). Für den anderen NAFTA-Partner, Mexiko, der den dritten Rang belegt, ergab sich eine Schrumpfung um 24,9% auf 125 Mrd. US$. Japan musste einen Rückgang um 37,3% auf 68 Mrd. US$ hinnehmen. Deutschland bleibt auf dem US-Markt weiterhin der fünfgrößte Lieferant mit deutlichem Abstand vor Großbritannien, Korea (Rep.) und Frankreich. Allerdings verminderten sich die deutschen Ausfuhren um 32,7% auf 51 Mrd. US$.
Das Statistische Bundesamt meldet für die ersten acht Monate 2009 ein Absinken der "Made in Germany"-Lieferungen in die USA um 26,9% auf 35,2 Mrd. Euro. Damit belegen die USA auf der Liste der deutschen Abnehmerländer nur noch Platz 3.

Der US-Import von Maschinen und Fahrzeugen (SITC 7) schrumpfte bereits 2008 um 2,4% auf 721 Mrd. US$. Für die ersten neun Monate 2009 wird ein Rückgang um 27,3% auf 402 Mrd. US$ gemeldet. Besonders starke Einbrüche ergaben sich bei Straßenfahrzeugen (SITC 78; -42,8% auf 85,1 Mrd. US$) und bei Maschinen zur Metallbearbeitung (SITC 73; -42,1% auf 6,5 Mrd. US$). Rückgange um weniger als 20% verzeichneten die Lieferanten von Telekommunikations- und Datenverarbeitungstechnik (SITC 75 und 76; -16,0% auf 146,3 Mrd. US$) sowie von Fördertechnik (SITC 79; -18,4% auf 15,7 Mrd. US$).
Die deutschen Maschinen- und Fahrzeugexporte in die USA hatten sich 2008 um 3,7% auf 55,0 Mrd. US$ erhöht. In der Euro-Statistik des Wiesbadener Bundesamtes schrumpft aber der gemäß US-Statistik 2008 erzielte Zuwachs beim deutschen Maschinen- und Fahrzeugexport zu einem Minus von 6,0%. Die deutsche Bilanz der ersten neun Monate 2009 sieht düster aus (-37,1% auf 26,4 Mrd. US$). Der geringste Rückgang wird für EDV-Technik (SITC 75; -24,5% auf 0,5 Mrd. US$) gemeldet, gefolgt von elektrischen Maschinen (-26,9% auf 3,9 Mrd. US$) und Maschinen für verschiedene Zwecke (SITC 74; -32,1% auf 4,4 Mrd. US$). Das Schlusslicht bildet der Straßenfahrzeugsektor mit einer Verminderung um 46,4% auf 9,1 Mrd. US$.
Die Produktion in der verarbeitenden Industrie ist 2009 um etwa 11% (Schätzung) gefallen, im Vorjahr waren es -3,2%. Entsprechend konnte 2009 nach vorläufigen Berechnungen nur noch eine durchschnittliche Kapazitätsauslastung von etwa 68% erreicht werden (2008: 75,1%). Die aktuellen Prognosen erwarten für 2010 eine Erhöhung des industriellen Ausstoßes um 2 bis 3%.
Der Absatz von Pkw und leichten Lkw erhielt in den USA im Juli/August 2009 einen kräftigen Impuls. Das im Juli 2009 gestartete und bereits Ende August - zwei Monate früher als geplant - wieder ausgelaufene (weil ausgeschöpfte) Förderprogramm zur Verschrottung alter Pkw bei gleichzeitigem Erwerb eines Neuwagens (Car Allowance Rebate System/CARS; auch "Cash for Clunkers" genannt) kurbelte den Automobilabsatz kurzzeitig an. Insgesamt standen für CARS rund 2,85 Mrd. US$ zur Verfügung (3.500 oder 4.500 US$ pro Fahrzeug).
Im Rahmen des CARS-Programms wurden 677.081 Fahrzeuge verkauft, davon entfielen 397.182 auf Pkw, die restlichen 279.899 auf leichte Lkw (vor allem Sport Utility Vehicle/SUV, Minibusse und Pick-up). Von der Verschrottungsprämie konnten vor allem Toyota (verkaufte Fahrzeuge: 131.961), General Motors (119.094), Ford (97.223) und Honda (88.602) profitieren. Die deutschen Hersteller kamen auf insgesamt 18.515 Fahrzeuge (Volkswagen/Audi: 13.689; BMW/MINI: 3.546; Mercedes-Benz/Smart: 1.280).
Trotz des "Cash for Clunkers"-Programms fällt die Bilanz für das Gesamtjahr 2009 sehr negativ aus. In den ersten zehn Monaten 2009 lag die Zahl verkaufter Pkw und Leicht-Lkw mit 8,63 Mio. Einheiten um 25,3% niedriger als im entsprechenden Zeitraum des bereits äußerst schwachen Vorjahres. Um 18% auf 13,2 Mio. Fahrzeuge war der Absatz 2008 gesunken.
Derzeit liegen die meisten Prognosen für das Gesamtjahr 2009 zwischen 10,0 Mio. und 10,5 Mio. abgesetzter Neuwagen, dies würde einem Minus von 20 bis 25% entsprechen. Gegenüber dem 2000 erreichten Spitzenwert (17,4 Mio. Fahrzeuge) ergäbe sich eine Schrumpfung von mindestens 40%.
Fast alle Beobachter gehen davon aus, dass auf dem amerikanischen Pkw- und Leicht-Lkw-Markt 2010 ein Wachstumstrend zu verzeichnen sein wird. Gegenwärtig bewegen sich die meisten Prognosen zwischen 11 Mio. und 12 Mio. Einheiten. Ernst Lieb, der Präsident und CEO von Mercedes Benz USA, hält 11,3 Mio. abgesetzte Fahrzeuge für realistisch. Chrysler ist etwas pessimistischer und erwartet 2010 nur 11,0 Mio. Einheiten und in den folgenden vier Jahren Erhöhungen auf 12,7 Mio. (2011), 13,8 Mio. (2012), 14,0 Mio. (2013) und 14,5 Mio. (2014). Dies würde bedeuten, dass es zumindest mittelfristig keine Rückkehr zum Absatzniveau der Vor-Krisenzeit geben wird. Seit 1994 (bis einschließlich 2007) lag der Pkw- und Leicht-Lkw-Absatz immer über 15 Mio. Einheiten.
Der Tiefpunkt des aktuellen Marktzyklus wurde im Februar 2009 mit einem Absinken des Fahrzeugabsatzes auf saisonbereinigte 9,05 Mio. Einheiten (Jahresrate; SAAR: Seasonally Adjusted Annualized Sales Rate) erreicht, im Vorjahresmonat waren es 15,44 Mio. abgesetzte Neuwagen. Im Zeitraum März bis Juni 2009 pendelten die Werte zwischen 9,3 Mio. und 9,9 Mio. Einheiten. "Cash for Clunkers" führte im Juli und August zu einem Anstieg auf 11,11 Mio. und 13,69 Mio. abgesetzte Fahrzeuge. Der Fahrzeugabsatz ging im September auf 9,51 Mio. zurück, der Oktober brachte mit 11,24 Mio. Einheiten ein überraschend gutes Ergebnis.
Die US-Produktion von Pkw und leichten Lkw befindet sich seit 2003 auf Talfahrt. Von 12,0 Mio. Einheiten (2002) ging es bis 2007 kontinuierlich auf 10,5 Mio. produzierte Fahrzeuge zurück. Dann folgte 2008 ein drastischer Einbruch auf 8,5 Mio. Einheiten. Für 2009 dürfte sich ein Ausstoß von etwa 6 Mio. Fahrzeugen ergeben. In den ersten zehn Monaten 2009 ging die Fertigung um 40% auf 4,5 Mio. Einheiten zurück.
Der Absatz mittlerer und schwerer Lkw (ab 6,4 t; Klassen 4 bis 8) ist 2008 um 19,7% auf 0,30 Mio. Einheiten gefallen. In den ersten neun Monaten 2009 beschleunigte sich die Talfahrt, gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres ergab sich ein Rückgang um 33% auf nur noch 0,17 Mio. verkaufte Fahrzeuge. Die Produktion fiel um 43% auf 0,10 Mio. Einheiten. Für 2010 ist mit einer leichten Verbesserung zu rechnen.
Die aktuelle Prognose des American Chemistry Council (ACC; 3rd Quarter 2009 Situation and Outlook) erwartet für 2010 in den USA eine Ausweitung der (mengenmäßigen) Chemieproduktion um 1,7%. Damit wird die im Juni 2009 veröffentlichte Vorhersage leicht nach oben korrigiert. In den folgenden Jahren soll sich das Wachstum zwar weiter beschleunigen, aber mit nur 2,0% (2011) und 2,5% (2012) relativ gering bleiben.
Ein Anstieg der Produktion chemischer Erzeugnisse wird sich 2010 aber nur dann einstellen, wenn die Annahmen über eine Belebung des Wohnungsbaus sowie der Kfz-Produktion zutreffen. Beide Sektoren gehören zu den wichtigen Abnehmerbranchen der Chemieindustrie und waren in den letzten Jahren durch massive Einbrüche gekennzeichnet. Die Zahl der Wohnungsbaustarts ist im Zeitraum 2005 bis 2009 um 70% gefallen, der Absatz von Pkw und Leicht-Lkw um fast 40%. Derzeit wird für 2010 bei den Wohnungsbaustarts gegenüber 2009 ein Plus von etwa 40% und beim Pkw- und Leicht-Lkw-Absatz von über 10% prognostiziert.
Der ACC-Statistik zufolge war der US-Chemiesektor zwischen 2005 bis 2009 zunächst durch abnehmende Wachstumsdynamik und dann durch Schrumpfung gekennzeichnet. Im Jahr 2008 kam es zu einer Produktionssenkung um 4,7%, die Schätzung für 2009 liegt bei -7,2%.
Vom Abschwung der Chemiebranche war der Pharmasektor am geringsten betroffen. Mit nur -1,9% im Jahr 2008 und für 2009 geschätzten -1,8% waren die Rückgange deutlich schwächer als in den meisten anderen Chemiesparten. Der gesamte Ausstoß außerhalb der Pharmaindustrie ging 2008 um 6,5% zurück und 2009 um geschätzte 11,0%.
Die Entwicklungen in den einzelnen Sparten des Nicht-Pharmasektors waren unterschiedlich. Die geringsten Rückgänge werden 2009 aus der Haushaltschemikalienherstellung (Schätzung: -4,8%) und von den Gummiproduzenten gemeldet (-7,7%). Der Kunstharzausstoß sank gemäß Schätzung um 9,3%. Bei anorganischen Chemikalien waren es laut vorläufigen Berechnungen -10,1% und bei Agrarchemikalien -11,0%. Die Rückgänge bei der Herstellung von Spezialchemikalien lagen 2009 laut Schätzung bei -11,5%. Bei Kunstfasern muss vermutlich ein Rückgang um -11,7% verzeichnet werden und bei petrochemischen Erzeugnissen um -13,6%.
Infolge der rückläufigen Produktion chemischer Erzeugnisse ist die Kapazitätsauslastung deutlich zurückgegangen. Im Jahresdurchschnitt dürfte sich 2009 eine Auslastung von unter 70% ergeben. Etwa 79% waren es 2006 und 2007, eine Verschlechterung auf 74,3% wurde für 2008 gemeldet. Als Konsequenz der geringen Quoten hat die Chemieindustrie 2009 ihre Kapazitäten um etwa 1% reduziert, ein weiterer Abbau um 0,5% erwartet der ACC für 2010. Eine Stagnation soll 2011 folgen und 2012 ein geringer Ausbau um 0,5%.
Gemäß den vorläufigen Berechnungen des U.S. Census Bureau haben die Auslieferungen der Chemieindustrie 2008 nominal um 3,8% auf 689 Mrd. US$ zugelegt (NAICS 325). Einem kräftigen Anstieg von 28,0% auf 42 Mrd. US$ bei Pestiziden, Düngemitteln und anderen Agrarchemikalien (NAICS 3253) standen Schrumpfungen bei pharmazeutischen Erzeugnissen (NAICS 3254) um 2,5% auf 174 Mrd. US$ und bei Farben, Beschichtungen und Klebstoffen um 4,4% auf 32 Mrd. US$ gegenüber. In der statistischen Sammelkategorie "andere chemische Produkte" ergab sich eine Erhöhung von 5,4% auf 441Mrd. US$.
In den ersten neun Monaten 2009 schrumpften die Auslieferungen chemischer Erzeugnisse um 14,2% auf 456 Mrd. US$. Das beste Ergebnis verbuchten die Pharmahersteller (-0,8% auf 128 Mrd. US$). Es folgten die Sparte Farben, Beschichtungen und Klebstoffe (-9,0% auf 23 Mrd. US$) und die Agrarchemie (-16,2% auf 29 Mrd. US$). Für die Sammelkategorie "sonstige Chemieprodukte" wurde eine Verminderung von 19,5% auf 276 Mrd. US$ registriert.
Nach einer rasanten Talfahrt dürfte der US-Maschinenbaumarkt im 4. Quartal 2009 den Tiefpunkt durchschritten haben. Im 3. Quartal 2009 waren die Ausrüstungsinvestitionen (ohne Informations- und Kommunikationstechnologie) noch einmal leicht gesunken. Analysten sehen nun eine Stabilisierung auf dem sehr niedrigen Niveau. Dies würde für das Gesamtjahr 2009 eine reale Schrumpfung der Investitionen in Maschinen und Anlagen um fast 30% bedeuten.
Die beiden US-Werkzeugmaschinenverbände, die Association of Manufacturing Technology (AMT) und die American Machine Tool Distributors' Association (AMTDA), registrierten bei ihren Mitgliedsfirmen in den ersten neun Monaten 2009 einen Umsatzrückgang um 68%. Die Baumaschinenhersteller werden 2009 mit einer Schrumpfung von 35 bis 40% abschließen. Ein ähnlich schlechtes Ergebnis erwartet die Druckmaschinenbranche. Erheblich geringere Einbrüche mussten die Anbieter von Agrartechnik, Bergbaumaschinen sowie Klima- und Lüftungstechnik verbuchen.
Mit einer nachhaltigen Belebung der Maschinenbaunachfrage kann frühestens ab Mitte 2010 gerechnet werden. Viele Beobachter halten aber auch eine deutlich längere Stagnationsphase für möglich beziehungsweise wahrscheinlich. In den meisten Bereichen der verarbeitenden Industrie besteht derzeit angesichts der schwachen Kapazitätsauslastung und einer nur langsamen Nachfragebelebung kein Anlass, die stark gekürzten Investitionsbudgets wieder zu erhöhen.
Die Auslieferungen der Hersteller elektrotechnischer Erzeugnisse (NAICS 335) sind 2008 um 1,6% gesunken. Für die ersten neun Monate 2009 wird ein Rückgang um 20,9% auf 76 Mrd. US$ gemeldet. Bei den Herstellern von Beleuchtungstechnik (NAICS 3351) fielen im genannten Neunmonatszeitraum die Auslieferungen um lediglich 5,4% auf 8,7 Mrd. US$. Für elektrische Haushaltsgeräte (NAICS 3352) meldet die Statistik einen Rückgang um 12,6% auf 15,0 Mrd. US$. Eine Schrumpfung von 26,2% ergab sich bei elektrischen Ausrüstungen (NAICS 3353; Transformatoren, Schalttechnik, Motoren, industrielle Steuerungen etc.). Die Batteriehersteller (NAICS 33591) mussten eine Verminderung um 12,9% auf 6,3 Mrd. US$ verbuchen.
Die Industriestatistik weist im Elektrotechniksektor für das 3. Quartal 2009 eine Verlangsamung der Produktionsschrumpfung aus. Gegenüber dem vorangegangenen Quartal betrug der Rückgang nur noch 0,8% (Jahresrate), für das 1. Quartal wurden -22,3% gemeldet, für das 2. Quartal -18,0%. Im Oktober 2009 war der Ausstoß um 12,4% geringer als im Vorjahresmonat.
Der monatlich vom führenden Elektroindustrieverband, der National Electrical Manufacturers Association (NEMA), durch Mitgliederbefragungen ermittelte "Electroindustry Business Confidence Index" (EBCI) bewegte sich zwischen Dezember 2007 und Juli 2009 nicht mehr über der kritischen 50 Punkte-Marke, deren Unterschreitung als rückläufige Geschäftsentwicklung interpretiert wird. Seit August 2009 liegt der Index wieder in der Wachstumszone. Im Oktober wurden 51,9 Punkte ermittelt.
Bei einer optimistischen Branchenstimmung wurden in der Vergangenheit mehr als 80 Punkte gemeldet. Der EBCI gilt als recht aussagekräftig, da zu den befragten NEMA-Mitgliedern nahezu alle führenden Branchenunternehmen gehören. Die Branche erwartet eine weitere Verbesserung der Marktsituation. Der separat erhobene EBCI-Index für die Sechs-Monats-Prognose gibt Anlass zu vorsichtiger Zuversicht. Im Oktober 2009 wurden 61,5 Punkte ermittelt, das ist der höchste Wert seit Herbst 2006.
Der PC-Absatz legte 2008 in den USA mit 68,7 Mio. verkauften Computern um 2,4% zu. Wertmäßig schrumpfte der Umsatz infolge gesunkener Gerätepreise. Dell konnte seine Spitzenposition mit einem Marktanteil von 29,5% behaupten, gefolgt von Hewlett-Packard mit 24,9%. Acer, Apple und Toshiba blieben jeweils unter 10%.
Zu Jahresbeginn erwarteten die Experten des Analystenhauses IDC für 2009 eine Schrumpfung des Computerabsatzes um etwa 3% auf 67 Mio. Einheiten. Dieses Minus sollte sich aus einer Expansion der Notebook-Sparte um 7% auf 37 Mio. Geräte bei gleichzeitigem Rückgang im Desktop-Segment um 13% auf 30 Mio. Einheiten ergeben.
Gegenwärtig sieht es aber danach aus, dass der PC-Markt 2009 ohne Schrumpfung, möglicherweise sogar mit einem kleinen Zuwachs abschließen kann. Damit gehört die PC-Branche zu den wenigen Wirtschaftssektoren, deren Entwicklung 2009 besser ausgefallen ist als es die Prognosen zu Jahresanfang auswiesen. Der erfreuliche Trend wird wesentlich von der steigenden Notebook-Nachfrage (einschließlich Netbooks) der privaten Haushalte getragen, die PC-Beschaffungen der Unternehmen sind dagegen weiterhin rückläufig.
Negative Ergebnisse gab es auf dem PC-Markt 2009 nur in den ersten beiden Quartalen, hier wurden gegenüber den jeweiligen Vorjahreszeiträumen Rückgänge um 3,1% (1. Quartal) und 3,0% (2. Quartal) verzeichnet. Im 3. Quartal stieg der Absatz wieder (+2,5%). Die Veröffentlichung des neuen Windows-Betriebssystems führt derzeit zu einer weiteren Belebung der Nachfrage, die sich im kommenden Jahr fortsetzen soll. Aufgrund weiter fallender Gerätepreise dürfte jedoch der wertmäßige Zuwachs nur gering ausfallen.
Trotz der insgesamt positiven Entwicklung sieht es für Dell, dem Marktführer von 2008, ungünstig aus. In den ersten drei Quartalen 2009 musste Dell zweistellige Rückgänge verbuchen. Damit dürfte 2009 in den USA Hewlett-Packard (HP) die Spitzenposition erringen. Hintergrund ist die gestiegene Preissensibilität der Kunden, die vermehrt die preisgünstigeren HP-Angebote vorziehen.
Nach jüngsten Berechnungen der Telecommunications Industry Association (TIA) ist der US-Telekommunikationstechnikmarkt 2008 nur um 3,3% auf 185,4 Mrd. US$ (einschließlich Software) gewachsen. Für 2009 und 2010 prognostiziert der Verband Rückgänge um 7,9% und um 1,0%. In den beiden folgenden Jahren wird mit Zuwächsen von 5,5% (2011) und 6,9% (2012) kalkuliert.
Nur der Markt für Mobilfunkendgeräte (Handys und Smartphones) zeigt 2009 und 2010 einen Wachstumstrend. Allerdings sind die Zuwächse seit 2008 stark gesunken. Bis einschließlich 2007 gab es zweistellige Erhöhungen (2007: +19,1%). Ein Anstieg von 5,0% auf 21,9 Mrd. US$ wurde 2008 erreicht, für 2009 werden lediglich 2,2% erwartet.
Ab 2010 soll es bei Mobilfunkendgeräten zwar wieder höhere Zuwächse geben, aber deutlich unter 5%. Das relativ schwache Wachstum ist das Resultat der sinkenden Zahl von Mobilfunkneukunden und einer stärkeren Kaufzurückhaltung beim Austausch der zumeist noch voll funktionsfähigen Altgeräte. Der Bestand an Handy- und Smartphone-Nutzern expandiert seit 2008 nur noch einstellig. Für den Zeitraum 2008 bis 2012 wird mit einer Erhöhung von 262,7 Mio. auf 298,0 Mio. Nutzer gerechnet.
Starken Schwankungen unterliegen die Beschaffungen für die Instandhaltung und den Ausbau der Mobilfunknetze. Hintergrund sind die Investitionsschübe im Zusammenhang mit der Einführung neuer Übertragungstechnologien. Der Markt für Mobilfunknetztechnik expandierte 2008 um 12,6%, es folgte 2009 eine Schrumpfung um geschätzte 20% auf etwa 16 Mrd. US$. Die Prognose für 2010 liegt bei -2%. Mit kräftigen Erhöhungen wird 2011 und 2012 gerechnet (14 und 10%).
Die Ausgaben für Festnetztechnologie haben sich 2008 um 3,4% auf 31,6 Mrd. US$ erhöht. Trotz des kontinuierlichen Ausbaus der Breitbandnetze und entsprechender staatlicher Förderprogramme (7,2 Mrd. US$ für Breitbandprojekte im Rahmen des Konjunkturpakets) ist der Festnetztechnikmarkt jedoch 2009 geschrumpft (Prognose: -8,3% auf 29,0 Mrd. US$), auch 2010 ist ein Plus unwahrscheinlich. Erst ab 2011 soll der Bedarf des Breitbandsektors wieder Wachstum bringen.
Die Zahl der Breitbandanschlüsse (Übertragungsgeschwindigkeiten ab 769 kbps) liegt derzeit bei über 80 Mio. und hat sich damit gegenüber 2005 fast verdoppelt. Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen mehr als 20 Mio. Anschlüsse hinzukommen. Es dominieren Anschlüsse über Kabelmodem oder DSL mit einem Marktanteil von über 90% (2009). Allerdings gewinnen Breitbandtechnologien über Mobilfunk, Satelliten und Glasfaser stark an Bedeutung.
Der Telekommunikationsmarkt für Unternehmensnetzwerke ist 2008 um 1,8% auf 110,2 Mrd. US$ expandiert. Infolge der allgemeinen Investitionsschwäche haben die Unternehmen 2009 ihre Ausgaben für Telekommunikationstechnik reduziert (Prognose: -7,6% auf 101,8 Mrd. US$), eine Stagnation dürfte sich 2010 ergeben.
Die Nachfrage der privaten Haushalte im Bereich Festnetzausrüstungen schrumpft seit 2004 und wird auch langfristig nicht mehr zulegen. Das Marktvolumen hat sich im Zeitraum 2004 bis 2008 auf 1,7 Mrd. US$ etwa halbiert und 2012 sollen es nur noch 1,3 Mrd. US$ sein.
(abs)Die US-Bauwirtschaft ist 2009 das dritte Jahr in Folge geschrumpft. Auch für 2010 stehen die Zeichen noch nicht auf Wachstum. Die aktuellen Prognosen erwarten eine erneute Schrumpfung, unter günstigen Bedingungen eine Stagnation. Die negative Entwicklung wurde 2007 und 2008 durch den starken Einbruch im Wohnungsbau verursacht. Das Jahr 2009 war geprägt von einem Durchschreiten der Talsohle im Wohnungsbau und einer einsetzenden Abwärtsbewegung in wichtigen anderen Bausparten. Die Belebung im Wohnungsbau wird sich 2010 fortsetzen, aber die erwarteten Rückgange bei Nichtwohngebäuden und eine Stagnation im Infrastrukturbau dürften eine Erholung der Gesamtbranche verhindern.
(abs)
Der Abschwung der gesamten Baubranche wurde 2007 und 2008 durch eine weiterhin lebhafte Bautätigkeit außerhalb des Wohnungsbaus gedämpft. Die Kombination aus der seit 2007 rasanten Talfahrt im Wohnungsbau und kräftigen Zuwächsen bei gewerblichen Gebäuden und im Infrastrukturbau ergab 2007 eine Schrumpfung der gesamten Baubranche um nominal 1,4% (real -5,6%) und 2008 um 6,8% (-7,8%).
Im 1. Halbjahr 2009 ging es im Wohnungsbau weiter bergab und das Bauvolumen im Nichtwohnungsbausektor zeichnete sich durch Stagnation beziehungsweise eine leichte Abwärtsbewegung aus. Mitte 2009 stabilisierte sich der Wohnungsbau auf dem erreichten sehr niedrigen Niveau und gegenwärtig scheint sich der Trend leicht positiv zu entwickeln, in den anderen Bereichen geht die Bautätigkeit derzeit weiter zurück. Für das Gesamtjahr 2009 wird gegenüber 2008 im Wohnungsbau eine Schrumpfung um 25 bis 30% erwartet, in den anderen Bausparten um etwa 3%. Damit würde sich für die gesamte Baubranche eine Verminderung um über 10% ergeben.
Die schwere Krise im Bausektor wird sich auch 2010 fortsetzen. Zwar ist nicht erneut mit einer zweistelligen Schrumpfung zu rechnen, aber die Aufwärtsbewegung im Wohnungsbau dürfte der Gesamtbranche im günstigsten Fall eine Stagnation bescheren. Das ab 2011 erwartete Wachstum des Bausektors bedeutet allerdings noch kein Ende der Krise. Von den meisten Experten wird mit einer Rückkehr zu dem im letzten Jahr vor der Rezession erreichten Bauvolumen frühestens 2013 oder 2014 gerechnet.
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat 2009 auch im Bereich erneuerbarer Energien zu einer gedämpften Entwicklung geführt. Windkraftanlagen mit einer Kapazität von rund 5,2 GW wurden 2007 neu installiert, dies waren 45% mehr als im Jahr zuvor. Für 2008 wurde eine Kapazitätserweiterung um 8,5 GW gemeldet. Im Jahr 2009 hat sich der Aufwärtstrend nicht fortgesetzt. Der US-Fachverband, die American Wind Energy Association (AWEA), prognostiziert für 2009 eine Kapazitätserweiterung um lediglich etwa 7 GW, damit würde die installierte Gesamtkapazität auf rund 32,4 GW ansteigen. Eine Studie des US-Energieministeriums (Department of Energy) hält unter günstigen Bedingungen bis 2030 einen Ausbau des Windkraftsektors auf über 300 GW für möglich.
Die US-Solarbranche hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Zwischen 2005 und 2007 kam es zu einer Verdoppelung der jährlich neu installierten Kapazität an Photovoltaik (PV)-Anlagen von 100 auf 205 MW, 2008 kamen 335 MW hinzu. Insgesamt waren Ende 2008 PV-Anlagen mit einer Kapazität von 792 MW installiert. Nach der 2008 erzielten Erhöhung der Neuinstallationen um 63% dürfte sich 2009 - wie im Fall der Windenergie - ein Rückgang der neu installierten Kapazität ergeben, Optimisten erwarten eine Stagnation. Gleichzeitig werden aber die Produktionskapazitäten der PV-Industrie erweitert.
Das US-Beratungsunternehmen Navigant (Burlington/Massachusetts) hat im September 2008 eine Vorhersage für den Zeitraum bis 2016 präsentiert, wobei zwischen zwei Szenarien unterschieden wird. Bei optimalen Wachstumsbedingungen soll 2016 die Neukapazität 5.700 MW erreichen, bei ungünstigen Bedingungen sollen es lediglich 2.150 MW sein. Für 2010 werden etwa 600 MW beziehungsweise fast 1.000 MW erwartet. Im Falle der optimalen Wachstumsvariante kalkuliert Navigant bis 2016 mit der Schaffung von 230.000 Stellen in der Solarindustrie, davon werden 128.000 für Kalifornien veranschlagt, gefolgt von 19.000 in Florida.
Bruttoinlandsprodukt (BIP)/Entstehungsrechnung 2006 bis 2008 (in Mrd. US$, zu laufenden Preisen; reale Veränderung in %) *)
| Sektoren | 2006 | 2007 | 2008 | Reale Veränderung 2007/08 |
| Bruttoinlandsprodukt | 13.178 | 13.808 | 14.265 | 1,1 |
| .Privatsektoren | 11.529 | 12.065 | 12.425 | 0,6 |
| ..Landwirtschaft | 122 | 168 | 158 | -0,5 |
| ..Bergbau | 262 | 275 | 325 | -0,8 |
| ..Energieerzeugung etc. | 273 | 281 | 306 | 1,9 |
| ..Baugewerbe | 646 | 611 | 582 | -5,6 |
| ..Verarbeitende Industrie | 1.577 | 1.617 | 1.638 | -2,7 |
| ...Dauerhafte Güter | 899 | 922 | 915 | -1,3 |
| ...Verbrauchsgüter | 678 | 695 | 723 | -4,6 |
| ..Großhandel | 773 | 805 | 819 | -1,5 |
| ..Einzelhandel | 867 | 893 | 886 | -0,5 |
| ..Transport und Lagerwesen | 387 | 407 | 415 | -3,7 |
| ..Medien und Informationsverarbeitung | 560 | 586 | 622 | 5,2 |
| ..Finanz-, Versicherungs- und ..Immobiliensektor | 2.686 | 2.811 | 2.848 | -0,1 |
| ..Andere Dienstleistungen | 3.377 | 3.610 | 3.827 | 4,2 |
| .Öffentlicher Sektor | 1.649 | 1.743 | 1.840 | 2,0 |
*) vorläufige Daten (von April 2009)
Quellen: U.S. Department of Commerce, Bureau of Economic Analysis
| Sektor/Position | 2007 | 2008 | 2009 1) | Reale Veränderung 2008/09 2) |
| Bruttoinlandsprodukt | 14.078 | 14.441 | 14.302 | -2,3 |
| .Privater Verbrauch | 9.826 | 10.130 | 10.152 | 0,0 |
| ..Langlebige Konsumgüter | 1.161 | 1.095 | 1.056 | -1,1 |
| ..Nichtdauerhafte Güter | 2.205 | 2.308 | 2.244 | -0,8 |
| ..Dienstleistungen | 6.461 | 6.727 | 6.852 | 0,4 |
| .Private Bruttoinvestitionen | 2.289 | 2.136 | 1.579 | -24,8 |
| ..Anlageinvestitionen | 2.269 | 2.171 | 1.727 | -18,8 |
| ...Bauinvestitionen 3) | 535 | 610 | 470 | -20,8 |
| ...Ausrüstungsinvestitionen | 1.105 | 1.084 | 895 | -17,9 |
| ...Wohnungsbauinvestitionen | 629 | 477 | 361 | -18,1 |
| ..Lagerbestandsveränderungen | 19,4 | -34,8 | -147,1 | -340,4 |
| ..Außenbeitrag | -714 | -708 | -388 | 27,3 |
| ...Ausfuhr | 1.656 | 1.831 | 1.563 | -11,2 |
| ....Waren | 1.139 | 1.267 | 1.038 | -14,5 |
| ....Dienstleistungen | 517 | 564 | 525 | -3,9 |
| ...Einfuhr | 2.370 | 2.539 | 1.951 | -14,9 |
| ....Waren | 1.988 | 2.126 | 1.573 | -17,0 |
| ....Dienstleistungen | 382 | 412 | 378 | -4,4 |
| ..Öffentlicher Verbrauch und ..Investitionen | 2.677 | 2.883 | 2.958 | 1,8 |
| ...Bundesregierung | 977 | 1.083 | 1.164 | 5,2 |
| ....Verteidigungssektor | 662 | 738 | 796 | 5,0 |
| ....Ziviler Sektor | 315 | 345 | 368 | 5,6 |
| ...Bundesstaaten/Kommunen | 1.700 | 1.801 | 1.794 | -0,2 |
1) 3. Quartal, Jahresrate, saisonbereinigt; 2) 3. Quartal 2009 im Vergleich zu 3. Quartal 2008; 3) ohne Wohnungsbau
Quellen: U.S. Department of Commerce, Bureau of Economic Analysis
| NAICS | Sektoren | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 |
| Industrie insgesamt | 1,8 | 1,8 | -6,7 | -7,1 | |
| .Verarbeitende Industrie | 1,2 | 1,9 | -8,7 | -8,0 | |
| ..Langlebige Waren | 1,2 | 3,2 | -11,1 | -11,7 | |
| 321 | ...Holzprodukte (ohne Möbel) | -13,0 | -7,5 | -20,7 | -15,0 |
| 327 | ...Nichtmetallische Mineralprodukte | -3,6 | -1,2 | -10,3 | -17,0 |
| 331 | ...Metalle | -4,2 | 4,3 | -26,8 | -18,8 |
| 332 | ...Metallwaren | 3,3 | 3,3 | -7,0 | -18,3 |
| 333 | ...Maschinen | 2,8 | -1,0 | -10,6 | -22,3 |
| 334 | ...Computer und andere elektronische Erzeugnisse | 9,3 | 11,0 | -2,6 | -8,2 |
| 335 | ...Elektrische Ausrüstungen, Geräte etc. | -0,4 | 3,3 | -2,9 | -12,4 |
| 3361 bis 3363 | ...Kraftfahrzeuge und Teile | -6,2 | -1,9 | -23,3 | -11,6 |
| 3364 bis 3369 | ...Luftfahrzeuge und sonstige Transportausrüstungen | 5,6 | 11,1 | -12,7 | 16,9 |
| 337 | ...Möbel | -1,7 | -2,6 | -17,8 | -20,0 |
| 339 | ...Verschiedene Waren | 3,5 | 2,9 | -2,3 | -2,4 |
| ..Nicht langlebige Waren | 1,4 | 0,8 | -6,3 | -3,4 | |
| 311+312 | ...Nahrungsmittel und Tabakerzeugnisse | 0,2 | 1,9 | -1,6 | -0,1 |
| 313+314 | ...Textilien | -11,4 | -7,3 | -13,8 | -15,6 |
| 315+316 | ...Bekleidung und Lederwaren | -0,4 | -0,8 | -8,2 | -15,0 |
| 322 | ...Papier | 0,5 | -2,1 | -10,9 | -5,5 |
| 323 | ...Druckerzeugnisse | 2,4 | -1,5 | -9,6 | -14,2 |
| 324 | ...Mineralölerzeugnisse | 2,3 | 0,3 | 0,5 | -5,1 |
| 325 | ...Chemische Produkte | 5,1 | 0,7 | -9,8 | -0,8 |
| 326 | ...Gummi und Kunststoffe | -3,0 | 4,5 | -11,9 | -12,2 |
| 21 | .Bergbau | 8,7 | 0,3 | 0,8 | -6,8 |
| 2211+2212 | .Energie- und Wasserversorgung | -0,6 | 3,1 | 0,3 | -2,0 |
| 2211 | ...Strom | -1,1 | 3,5 | -0,8 | -1,9 |
| 2212 | ...Gas | 1,4 | 1,6 | 5,9 | -2,3 |
*) 2006 bis 2008: jeweils 4. Quartal im Vergleich zum 4. Quartal des Vorjahres; 2009: Oktober 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat
Quelle: Federal Reserve
Hauptlieferländer 2007 bis 2009 (in Mrd. US$; Veränderung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in %)
| Land | 2007 | 2008 | Jan.-Sept. 2009 | Veränderung 2008/09 *) |
| Insgesamt | 1.953,7 | 2.100,1 | 1.122,8 | -31,0 |
| VR China | 321,5 | 337,8 | 212,8 | -15,0 |
| Kanada | 313,1 | 335,6 | 162,4 | -38,8 |
| Mexiko | 210,8 | 215,9 | 125,1 | -24,9 |
| Japan | 145,5 | 139,2 | 67,7 | -37,3 |
| Deutschland | 94,4 | 97,6 | 50,6 | -32,7 |
| Großbritannien | 56,9 | 58,6 | 34,4 | -24,0 |
| Korea (Rep.) | 47,6 | 48,1 | 29,1 | -20,7 |
| Frankreich | 41,6 | 44,0 | 25,1 | -24,7 |
| Irland | 30,3 | 31,6 | 21,6 | -5,5 |
| Venezuela | 39,9 | 51,4 | 20,3 | -52,1 |
| Taiwan | 38,3 | 36,3 | 20,2 | -27,2 |
| Italien | 35,0 | 36,1 | 19,5 | -30,5 |
| Malaysia | 32,8 | 30,7 | 16,6 | -31,2 |
| Saudi Arabien | 35,6 | 54,8 | 15,8 | -64,2 |
| Nigeria | 32,8 | 38,1 | 12,5 | -60,6 |
*) Veränderung bezieht sich auf Zeitraum Januar bis September 2009 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum
Quellen: U.S. Department of Commerce, U.S. International Trade Commission
Einfuhr nach Warengruppen 2007 bis 2009 (in Mio. US$; Veränderung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in %)
| SITC Warengruppe | 2007 | 2008 | Jan. - Sept. 2009 | Veränderung 2008/09 *) |
| 0-9 Insgesamt | 1.953,7 | 2.100,1 | 1.122,8 | -31,0 |
| 0 Nahrungsmittel/lebende Tiere | 60,9 | 66,2 | 46,2 | -6,6 |
| 5 Chemische Erzeugnisse | 155,2 | 176,7 | 110,3 | -17,8 |
| .51 Organische Chemikalien | 43,3 | 48,4 | 32,5 | -11,4 |
| .52 Anorganische Chemikalien | 13,4 | 16,8 | 7,9 | -38,5 |
| .53 Farben/Lacke | 3,1 | 3,1 | 1,7 | -27,9 |
| .54 Arzneimittel | 52,4 | 58,8 | 42,0 | -6,1 |
| .55 Waschmittel/Kosmetika | 8,9 | 9,6 | 6,2 | -13,9 |
| .56 Düngemittel | 5,0 | 8,4 | 3,0 | -51,4 |
| .57 Kunststoffe (Primärform) | 11,4 | 12,1 | 6,0 | -35,5 |
| .58 Kunststoffe (Halbwaren) | 6,8 | 6,8 | 4,0 | -23,5 |
| 6 Vorerzeugnisse | 227,3 | 231,7 | 111,8 | -37,5 |
| .64 Papier/Pappe | 17,9 | 18,1 | 10,8 | -20,5 |
| .65 Textilien | 22,8 | 21,9 | 13,5 | -19,6 |
| .66 Baustoffe/Glas/Keramik | 37,8 | 36,8 | 18,2 | -37,8 |
| .67 Eisen/Stahl | 36,1 | 47,3 | 15,7 | -54,7 |
| .68 NE-Metalle | 46,1 | 42,6 | 17,0 | -51,0 |
| 7 Maschinen und Fahrzeuge | 738,7 | 721,2 | 402,3 | -27,3 |
| .71-74 Maschinen | 157,7 | 163,2 | 89,4 | -28,8 |
| .71 Kraftmaschinen | 50,3 | 52,3 | 29,4 | -26,4 |
| .72 Arbeitsmaschinen | 35,8 | 35,6 | 18,4 | -33,1 |
| .73 Metallbearbeitungsmaschinen | 7,7 | 8,5 | 3,7 | -42,1 |
| .74 Spezialmaschinen | 63,9 | 66,8 | 37,9 | -26,5 |
| .75 Büromaschinen/EDV | 101,8 | 96,5 | 62,6 | -16,1 |
| .76 Nachrichtentechnik/Radio/TV | 129,8 | 133,2 | 83,7 | -16,0 |
| .77 Elektrische Maschinen | 113,6 | 112,7 | 65,9 | -23,5 |
| .776 Elektronische Bauelemente | 26,5 | 25,6 | 15,4 | -22,4 |
| .75 + 76 + 776 Elektronische Erzeugnisse | 258,1 | 255,3 | 161,7 | -22,5 |
| .77 minus 776 Elektronik | 87,1 | 87,1 | 50,5 | -23,8 |
| .78 Kraftfahrzeuge | 210,7 | 190,9 | 85,1 | -42,8 |
| .79 Schienen-, Wasser-, Luftfahrzeuge | 25,1 | 24,7 | 15,7 | -18,4 |
| 8 Fertigerzeugnisse | 293,8 | 290,0 | 181,1 | -16,6 |
| .82 Möbel | 33,9 | 31,4 | 18,1 | -24,9 |
| .84 Bekleidung | 81,2 | 78,9 | 52,0 | -12,8 |
| .87 Mess- und Regeltechnik | 35,6 | 37,3 | 23,2 | -17,3 |
| .88 Feinmechanik/Optik | 12,3 | 12,2 | 7,0 | -25,4 |
*) Veränderung bezieht sich auf Zeitraum Januar bis September 2009 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum
Quellen: U.S. Department of Commerce, U.S. International Trade Commission
Ausfuhr nach Warengruppen 2007 bis 2009 (in Mio. US$; Veränderung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in %)
| SITC Warengruppe | 2007 | 2008 | Jan. - Sep. 2009 | Veränderung 2008/09 *) |
| 0-9 Insgesamt | 1.162,7 | 1.300,1 | 762,8 | -23,8 |
| 0 Nahrungsmittel/lebende Tiere | 68,2 | 85,8 | 52,3 | -21,0 |
| 1 Getränke/Tabak | 5,4 | 5,5 | 3,6 | -11,2 |
| 2 Rohstoffe | 62,4 | 76,5 | 41,3 | -30,3 |
| 3 Brenn-, Schmierstoffe/Strom | 42,0 | 76,5 | 39,1 | -35,8 |
| .33 Erdöl, Erdölerzeugnisse | 32,0 | 60,6 | 30,8 | -37,1 |
| 5 Chemische Erzeugnisse | 158,1 | 179,0 | 116,9 | -16,1 |
| .54 Arzneimittel | 33,4 | 38,2 | 33,1 | 17,5 |
| 6 Vorerzeugnisse | 112,6 | 125,0 | 68,8 | -29,2 |
| .64 Papier/Pappe | 13,8 | 15,0 | 9,7 | -15,3 |
| .65 Textilien | 12,4 | 12,5 | 7,3 | -25,0 |
| .67 Eisen/Stahl | 15,1 | 20,1 | 9,6 | -38,0 |
| 7 Maschinen und Fahrzeuge | 536,4 | 556,6 | 318,1 | -25,3 |
| .71 - 74 Maschinen | 162,3 | 179,2 | 91,6 | -32,0 |
| .71 Kraftmaschinen | 53,1 | 58,1 | 22,3 | -48,1 |
| .72 Arbeitsmaschinen | 51,4 | 55,4 | 29,6 | -29,6 |
| .73 Metallbearbeitungsmaschinen | 6,0 | 6,8 | 3,5 | -30,7 |
| .74 Spezialmaschinen | 51,9 | 58,9 | 36,1 | -18,9 |
| .75 Büromaschinen/EDV | 46,2 | 46,1 | 27,7 | -21,1 |
| .76 Nachrichtentechnik/Radio/TV | 38,6 | 41,2 | 26,0 | -14,8 |
| .77 Elektrische Maschinen | 104,8 | 105,8 | 61,5 | -24,2 |
| .776 Elektronische Erzeugnisse | 50,2 | 50,6 | 26,9 | -31,8 |
| .75 + 76 + 776 Elektronische Erzeugnisse | 134,9 | 137,8 | 80,7 | -23,3 |
| .77 minus 776 Elektrotechnik | 54,7 | 55,3 | 34,6 | -17,0 |
| .78 Kraftfahrzeuge | 102,8 | 106,3 | 47,4 | -42,2 |
| .79 Schienen-, Wasser-, Luftfahrzeuge | 81,7 | 78,1 | 63,8 | 2,4 |
| 8 Fertigerzeugnisse | 127,1 | 134,1 | 87,6 | -13,4 |
| .84 Bekleidung | 4,3 | 4,5 | 3,1 | -7,8 |
*) Veränderung bezieht sich auf Zeitraum Januar bis September 2009 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum
Quellen: U.S. Department of Commerce, U.S. International Trade Commission
| SITC-Pos. | Warenbenennung | 2007 | 2008 | 1. Hj. 2009 | Veränd. *) |
| 0 bis 9 | Insgesamt | 45.993,4 | 46.060,3 | 21.046,2 | -7,1 |
| 0 | Nahrungsmittel | 778,8 | 774,8 | 346,3 | -7,7 |
| 2 | Rohstoffe | 1.779,1 | 1.939,0 | 614,1 | -45,1 |
| 33 | Erdöl | 233,3 | 509,4 | 117,6 | -33,7 |
| 51+52 | Chemikalien | 1.835,9 | 1.880,9 | 863,2 | -3,7 |
| 54 | Arzneimittel | 5.779,9 | 6.422,6 | 3.828,3 | 22,6 |
| 57+58 | Kunststoffe | 977,9 | 972,3 | 344,1 | -32,4 |
| 64 | Papier, Pappe | 235,0 | 230,7 | 107,0 | -11,5 |
| 65+84 | Textilien und Bekleidung | 362,2 | 319,0 | 149,4 | -10,3 |
| 67 | Eisen und Stahl | 340,1 | 307,6 | 80,1 | -50,5 |
| 68 | NE-Metalle | 701,2 | 627,8 | 193,2 | -48,1 |
| 69 | Metallwaren | 688,3 | 713,8 | 330,5 | -7,0 |
| 71 bis 74 | Maschinen | 6.389,6 | 6.271,5 | 3.061,2 | -2,8 |
| 75+76+776 | Elektronik | 6.798,8 | 6.062,4 | 2.185,5 | -16,6 |
| 77 minus 776 | Elektrotechnik | 2.102,2 | 2.058,8 | 909,9 | -11,2 |
| 78 | Kfz und -Teile | 5.070,0 | 4.832,8 | 1.392,6 | -41,8 |
| 87 | Mess- und Regeltechnik | 3.030,3 | 2.855,4 | 1.327,6 | -8,6 |
*) Veränderung im Vergleich zur Vorjahresperiode in %
Quellen: DeStatis; Berechnung von Germany Trade & Invest
| SITC-Pos. | Warenbenennung | 2007 | 2008 | 1. Hj. 2009 | Veränd. *) |
| 0 bis 9 | Insgesamt | 73.327,1 | 71.466,8 | 27.035,2 | -26,5 |
| 0 | Nahrungsmittel | 638,1 | 637,4 | 287,1 | -3,6 |
| 51+52 | Chemikalien | 3.389,4 | 4.161,4 | 1.718,8 | -23,6 |
| 54 | Arzneimittel | 4.134,2 | 5.445,5 | 3.119,3 | 13,5 |
| 57+58 | Kunststoffe | 1.204,1 | 1.150,5 | 427,2 | -29,9 |
| 64 | Papier, Pappe | 698,3 | 622,3 | 246,9 | -21,3 |
| 65+84 | Textilien und Bekleidung | 560,1 | 488,3 | 198,5 | -18,7 |
| 67 | Eisen und Stahl | 1.300,9 | 1.485,3 | 471,7 | -29,9 |
| 68 | NE-Metalle | 1.874,6 | 1.627,1 | 435,2 | -50,1 |
| 69 | Metallwaren | 1.723,0 | 1.554,9 | 601,5 | -25,3 |
| 71 bis 74 | Maschinen | 15.105,0 | 14.962,3 | 5.425,7 | -27,2 |
| 75+76+776 | Elektronik | 2.436,7 | 2.242,7 | 904,4 | -22,2 |
| 77 minus 776 | Elektrotechnik | 5.685,6 | 5.212,0 | 2.111,7 | -20,6 |
| 78 | Kfz und -Teile | 20.563,6 | 17.956,2 | 5.105,9 | -47,7 |
| 87 | Mess- und Regeltechnik | 3.745,3 | 3.591,6 | 1.460,5 | -17,4 |
| 88 | Optik | 348,5 | 317,2 | 110,7 | -31,7 |
*) Veränderung im Vergleich zur Vorjahresperiode in %
Quellen: DeStatis; Berechnung von Germany Trade & Invest