Pressemitteilungen

Pressemitteilung
27.04.2015

China ist wichtigster Investor in Deutschland

Rekordergebnis ausländischer Investitionen in 2014

Berlin (gtai) - Die mit Abstand größte Anzahl an sogenannten Greenfield-Investitionen (Investitionen auf der grünen Wiese)  in Deutschland im vergangenen Jahr stammen aus China. Das ergibt eine Studie von Germany Trade & Invest (GTAI). 190 Projekte wurden von chinesischen Unternehmen realisiert. Das ist ein neuer Rekord. Auf Platz zwei liegen die USA mit 168 Projekten, auf Platz drei die Schweiz mit 130 Investitionsprojekten.

"Insgesamt gab es in Deutschland 1199 Ansiedlungsprojekte im vergangenen Jahr. Das entspricht einem Plus von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ist ein Rekordergebnis. Damit verbunden sind mindestens 16.000 Arbeitsplätze und ein Investitionsvolumen von über 3,2 Milliarden Euro", so Benno Bunse, Erster Geschäftsführer von Germany Trade & Invest.

Germany Trade & Invest sammelt jährlich Daten zu Direktinvestitionsprojekten  ausländischer Firmen in Deutschland. Dabei werden alle Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Bundesländer befragt und deren Daten mit denen der GTAI addiert.

Rechnet man die Fusionen und Übernahmen deutscher Firmen durch ausländische Konzerne mit ein, gab es im vergangenen Jahr fast 1700 ausländische Investitionen in Deutschland - auch das ist ein neuer Rekord.  Ausländische Unternehmen investieren bevorzugt in Unternehmens- und Finanzdienstleistungen, gefolgt vom IKT- (Informations- und Kommunikationstechnik) und Software-Sektor.

Zwar stammt jede zweite Investition aus einem europäischen Land, doch bei der Anzahl der Fusionen und Übernahmen liegen die USA mit 114 vorn, gefolgt von Großbritannien mit 58 Projekten und der Schweiz mit 44.

"Die Zahlen der GTAI zeigen erneut, dass Deutschland ein attraktiver internationaler Investitionsstandort ist und auch ausländische Unternehmen vom wirtschaftlichen Erfolg des Landes profitieren oder profitieren wollen. Besonders erfreulich ist auch, dass danach ein Fünftel aller Investitionsprojekte auf die Bereiche Produktion sowie Forschung & Entwicklung entfällt. Das ist ein weiterer Beweis für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland", so Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel.

Funktionen

Andreas Bilfinger Andreas Bilfinger | © GTAI/Illing & Vossbeck Fotografie

Kontakt

Andreas Bilfinger

‎ +49 30 200 099 173

‎+49 151 171 500 12