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Pressemitteilung
11.02.2019

Wie kann die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Afrika gestärkt werden?

GTAI informiert über Marktchancen auf dem German-African Business Summit

Berlin, Accra (GTAI) - Rund 500 Vertreter von Unternehmen, Verbänden, aus Wirtschaft und Politik treffen sich vom 11. bis 13. Februar 2019 in der ghanaischen Hauptstadt Accra auf dem German-African Business Summit (GABS). Die von der Subsahara-Afrika Initiative (SAFRI) der deutschen Wirtschaft organisierte Konferenz wird mit zahlreichen Diskussionsrunden und Workshops einen guten Einblick in die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern geben. Im Rahmen eines Workshops wird Germany Trade & Invest (GTAI) die Konferenzteilnehmer über aussichtsreiche Wachstumsmärkte in Afrika informieren.

„Afrika bietet deutschen Unternehmen als Wirtschaftspartner trotz mancher Herausforderungen neue Perspektiven. Hohes Bevölkerungswachstum, eine neu entstehende Mittelschicht, große Potenziale beim Auf- und Ausbau der Infrastruktur im Verkehrs- und Energiesektor. Bei der großen Zahl an Ländern ist eine differenzierte Betrachtung jedoch unabdingbar. Hier können die Informationen unserer Afrika-Experten sehr hilfreich sein“, sagt Dr. Jürgen Friedrich, Geschäftsführer der GTAI. „Neben unseren umfassenden Informationsangeboten können deutsche Unternehmen durch vielfältige Angebote unserer Partner wie dem Kammernetzwerk, den Verbänden oder dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft unterstützt werden.“

Doch welche Märkte kommen aktuell infrage? „Nigeria ist allein durch seine Größe der wichtigste Markt in Westafrika“, sagt Carsten Ehlers, Korrespondent für Westafrika bei der GTAI in Ghana. „Wer sich auf das Land einlässt, kann hier gute Geschäfte machen.“ Über die Hälfte der Bevölkerung Westafrikas lebt in Nigeria, fast zwei Drittel der Wirtschaftskraft der Region entfallen auf die größte Volkswirtschaft des Kontinents. Auch Ghana punktet laut Ehlers mit größerer wirtschaftlicher Offenheit und etablierten demokratischen Strukturen.

Blick man nach Ostafrika, scheint sich vor allem Äthiopien positiv entwickelt zu haben: „Das Land ist eines der wenigen in Afrika mit der reellen Chance, eine eigene Industrie aufzubauen“, sagt Martin Böll, GTAI-Korrespondent in Nairobi. „Ein deutsches Unternehmen wird aber kaum in die Billigproduktion von Textilien investieren. Denkbar ist hier dagegen die Lieferung von Textilmaschinen, sollte die Branche in der Zukunft expandieren.“

Wichtigster Handelspartner für Deutschland in Afrika wird aber auch in den kommenden Jahren mit großem Abstand Südafrika sein. „ Aufgrund der großen Anstrengungen bei der Korruptionsbekämpfung könnte Südafrika wieder einen Entwicklungspfad mit höherem Wachstum einschlagen.Die industrielle Basis, die es so in anderen Ländern der Region nicht gibt, schafft eine Vielzahl von Liefer- und Investitionsmöglichkeiten“, fasst Fausi Najjar von der GTAI in Südafrika zusammen. Damit bleibt es als Ausgangspunkt für die Bearbeitung der Subregion weiterhin attraktiv.

Weiterführende Informationen zu Afrika unter: www.gtai.de/afrika und www.africa-business-guide.de

Informationen zum GABS: www.german-african-business-summit.com

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