Investorenanwerbung

Geschäftsleute unterhalten sich | © gettyImages/John Wildgoose

Investorenanwerbung

GTAI wirbt im Ausland potenzielle Investoren an und berät sie bei ihrer Ansiedlung in Deutschland.

Dadurch werden neue Technologien und Dienstleistungen eingeführt und dauerhaft wettbewerbsfähige Arbeitsverhältnisse geschaffen.

Der Standortwettbewerb um ausländische Direktinvestitionen hat sich im Zeitalter der Globalisierung auf allen Kontinenten um ein Vielfaches verschärft. Selbst in der aktuell vorteilhaften Konjunkturlage sind ausländische Direktinvestitionen in Deutschland keine Selbstläufer.

Der Industriestandort steht vor einem Strukturwandel: Neue Technologien verändern Produktionsabläufe und bedingen die Entstehung neuer Wertschöpfungsketten. Die fortschreitende Digitalisierung führt zu einer nie dagewesenen Vernetzung unterschiedlichster Branchen miteinander. Dies bietet große Chancen für die zukünftige Entwicklung der deutschen Wirtschaft.


Akquise und Beratung

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprechen jedes Jahr weltweit über 3.000 Firmen an, werben für den Wirtschaftsstandort Deutschland und beraten interessierte Unternehmen. Das Angebot wird mit aktuellen Branchenanalysen und Konjunkturberichten aus Deutschland, mit individuell zugeschnittenen Markteintrittsszenarien sowie konkreten Informationen zu steuerlichen und rechtlichen Aspekten, zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten und zur Unternehmensgründung abgerundet. Enge Kooperationspartner im Ausland sind die Auslandshandelskammern und im Inland die Wirtschaftsfördergesellschaften der Bundesländer.



Energie und Recycling: neue Potenziale

Wir justieren die Schwerpunktbranchen der Investorenanwerbung in regelmäßigen Abstanden neu: Weltweit prüfen wir Schlüsseltechnologien auf ihr Entwicklungs- und Unternehmen auf ihr Investitionspotenzial. Deutschland ist auf vielen Gebieten, wie den Umwelttechnologien, weltweiter Leitmarkt.


Hoher Bedarf an Energiespeicherlosungen

Ausländische Hersteller von Energiespeicherlösungen können Tendenzen des deutschen Marktes nicht umgehen: Bei der Entwicklung von Technologien zur Stromspeicherung in Gebäuden, sogenannten Heimspeichern, ist Deutschland Weltmarktführer. Es herrscht ein hoher Bedarf an Speicherlösungen, maßgeblich bedingt durch den im internationalen Vergleich hohen Ausstattungsgrad mit Fotovoltaikanlagen vor allem in privaten Haushalten.

Zu den aktuellen Trends gehören Speicher-Clouds und Systeme, die Aufbau und Nutzung sogenannter Stromflatrates ermöglichen. Daneben besteht großer Bedarf an Systemen, die zur Erhöhung der Energieeffizienz in der Industrie beitragen, zum Beispiel moderne Systeme zur Wärmespeicherung oder Kraft-Wärme-Kopplung.


„Das Fachwissen der GTAI, was Marktzugang und Ansiedlungsfragen betrifft, war von unschätzbarem Wert für unser Projekt. Dank der professionellen Unterstützung konnten wir unsere Pläne reibungslos realisieren.“

Karsten Rasmussen, CEO, Dachpappe Recycling Deutschland GmbH


Ansiedlungspotenziale in der Recyclingwirtschaft

Der Technologiebedarf in der deutschen Recyclingwirtschaft wird kurz- bis mittelfristig drastisch steigen. Ab 2020 dürfen verwertbare Abfälle nicht mehr auf Deponien verbracht, teilweise müssen Deponien sogar geschlossen werden. Gleichzeitig steigt das Abfallaufkommen in Deutschland kontinuierlich. Entsprechend ist die deutsche Recyclingwirtschaft auf Ansiedlungen ausländischer Unternehmen mit neuen Lösungsansätzen und neuen Technologien angewiesen, um den zukünftigen Bedarf bei der Müllverwertung decken zu können.


Alternative Heizungsanlagen

Die in Deutschland herrschenden hohen Energiepreise führen zu einer großen Nachfrage nach Energiesparlösungen sowohl bei gewerblichen als auch bei privaten Verbrauchern. Zwei Drittel aller installierten Heizungssysteme werden in Deutschland als ineffizient eingestuft. Für Anbieter von Wärmepumpen und -speichern, von Technologien zur Wärmerückgewinnung, aber auch von Pelletund Hybridheizungen ergeben sich daraus große Absatzpotenziale. Marktstrukturen und Kundenerwartungen bedingen eine große räumliche Nähe von Anbietern und Verbrauchern: Hersteller und Installateure müssen am Markt vor Ort vertreten sein.

Vierte industrielle Revolution

Der Maschinen- und Anlagenbau, einer der wichtigsten deutschen Industriezweige, wird stark von weltweiten technologischen Entwicklungen beeinflusst. Produktionsablaufe, Wertschöpfungsketten und Branchenstrukturen ändern sich. Nicht zuletzt wirken sich diese Entwicklungen auch auf den Zufluss ausländischer Direktinvestitionen aus.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau muss sich großen Herausforderungen stellen: Produktionstechnologien verändern sich durch Digitalisierung so massiv, dass dies als vierte industrielle Revolution bezeichnet wird. Zentrale Schlagworte in diesem Zusammenhang sind Industrie 4.0, Automatisierung und generative Fertigung. Durch die zunehmende Verschmelzung automatisierter Fertigungen mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik bindet der Maschinenbau vormals branchenfremde Zulieferindustrien an sich. Aktuell bestehen 30 Prozent der deutschen Maschinenbauprodukte bereits aus Software und Automatisierungstechnik. Die industrielle Automatisierung gehört inzwischen sogar zu den weltweit dynamischsten Wachstumsmärkten.


Unsere Schwerpunkte 2018


Neue Zulieferbranchen ansiedeln

Wir sehen aufgrund der aktuellen Entwicklung viele Ansatzpunkte, ausländische Unternehmen aus den Branchen Informations- und Kommunikationstechnik, Elektronik und Elektrotechnik sowie aus verwandten Dienstleistungsbereichen am Industriestandort Deutschland anzusiedeln.

Der deutsche Markt ist für ausländische Unternehmen aus zwei Gründen interessant: die schiere Größe des deutschen und europäischen Binnenmarktes sowie die weltweit führende Rolle deutscher Unternehmen bei Forschung und Entwicklung. Ausländische Unternehmen profitieren von unterschiedlichen Clustern und der exzellent vernetzten deutschen Forschungslandschaft, allen voran die Fraunhofer-Innovationscluster mit 17 auf den Maschinenbau spezialisierten Forschungsinstituten.

Ausländische Maschinenbauer können aktuelle Angebotsengpässe nutzen


Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) prognostiziert für 2018 ein reales Branchenwachstum von drei Prozent bei einer so hohen Kapazitätsauslastung wie seit 2008 nicht mehr. Nicht nur die außerordentlich günstige Binnennachfrage nach Maschinen und Anlagen, sondern auch der Auftragseingang bei den deutschen Maschinenbauern aus dem Euroraum macht Deutschland für ausländische Hersteller als Produktionsstandort attraktiv.

Strukturwandel in der Automobilindustrie

Die Automobilwirtschaft, als exportstärkste deutsche Industriebranche, steht auch 2018 im Mittelpunkt der Investorenanwerbung. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Elektromobilität. Diese ist für die deutschen Automobilbauer Chance und Herausforderung gleichermaßen: Die Branche steht vor einem nie dagewesenen Strukturwandel.

Der deutsche Fahrzeugbau hält aktuell einen Weltmarktanteil von knapp einem Fünftel. Er ist die exportstärkste Branche Deutschlands. Mit Ausgaben für Forschung und Entwicklung von jährlich 39 Milliarden Euro belegen deutsche Markenhersteller weltweit den unangefochtenen Spitzenplatz vor der Konkurrenz aus Japan und den USA. Dabei zeichnet sich eine Trendwende ab: der Schwerpunkt der Forschungsarbeit verlagert sich immer mehr auf die Entwicklung alternativer Antriebe, allen voran die Elektromobilität. Ein Drittel der weltweiten E-Mobilitätspatente stammt bereits aus Deutschland.

Die Anfragen international führender Batteriehersteller bei GTAI stiegen 2017 deutlich an. Aktuell steht GTAI mit fast allen großen Herstellern weltweit in Kontakt und organisiert Beratungsgespräche und Standortbesuche in Deutschland.


Unsere Schwerpunkte 2018


Schlüsseltechnologien identifizieren

Der Fahrzeugbau ist 2018 Schwerpunktthema. Wir begleiten ausländische Unternehmen beim Einstieg in den klassischen, deutschen Automobilmarkt und dessen angestammte Zulieferbranchen. Gleichzeitig werden wir uns auf Unternehmen fokussieren, die neue Technologien und Produktionstechniken entwickeln, somit Wertschöpfungsketten verlängern oder diese vollständig nach Deutschland verlagern. Wir konzentrieren uns dabei auf Innovationen bei Elektroantrieben, autonomem Fahren, Leichtbau und Energieeffizienz bei Fahrzeugen.


Akkumulatoren für die Automobilbranche

Um zukünftig den Bedarf an Akkumulatoren für den Ausbau der Elektromobilität sicherstellen zu können, müssen vor allem in der Spezialchemie Kapazitäten erhöht werden. Wir sehen hier großes Ansiedlungspotenzial für ausländische Unternehmen. Es ist davon auszugehen, dass in Deutschland kurz- bis mittelfristig umfangreiche Produktionen von Akkumulatoren entstehen werden, die ohne ausländische Investitionen nicht den Bedarf werden bedienen können, vor allem den der Automobilindustrie.

Deutschlands chemische Industrie gehört, nicht zuletzt bedingt durch ihre Größe, zu den Schlüsselbranchen der deutschen Industrie. 2016 erreichte sie (einschließlich der pharmazeutischen Industrie) einen Jahresumsatz von 185 Milliarden Euro. Fast eine halbe Million Menschen sind in Deutschland in der chemischen und pharmazeutischen Industrie beschäftigt.

Funktionen

Service-Überblick

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Branchen in Deutschland | © GTAI

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