Branchencheck

12.06.2019

Branchencheck - Rumänien (Mai 2019)

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Wichtige Branchen steuern weiter auf Wachstumskurs / Von Guenter Maier

Bukarest (GTAI) - In Rumänien hält das Wirtschaftswachstum bei hohem Konsum- und Investitionsgüterbedarf an. Das Land bleibt für die deutsche Wirtschaft ein attraktiver Absatz- und Beschaffungsmarkt.

Maschinenbauindustrie: Smart Technology und Industrieroboter gefragt

Rumäniens Maschinenbauindustrie fertigt vor allem Wälzlager, Lineartechnik, Elektrowerkzeuge, Kraftwerkausrüstungen sowie Teile von Maschinen und Ausrüstungen für diverse Industrieanwendungen einschließlich für den Maschinenbau selbst. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Industrie Arbeitsprozesse automatisieren und in Smart Technology-Anwendungen investieren. Hoher Bedarf besteht bei Industrierobotern. Die Ausrüstungsinvestitionen wuchsen 2018 nur um 1,5 Prozent. Laut Prognose der Europäischen Kommission sollen sie 2019 um 2,4 und 2020 voraussichtlich um 2 Prozent steigen.

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Rumäniens Maschinenbaufertigung wächst ungebremst

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"Made in Germany" klingt in rumänischen Ohren gut

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Chemieindustrie: Branche stark von Importen abhängig

Rumäniens chemische Industrie braucht eine Wiederbelebung. Die Inlandsproduktion hat zwar insgesamt an Bedeutung verloren, umfasst aber dennoch ein breites Spektrum an Erzeugnissen. Sie ist bei Werkstoffen und Vorprodukte stark importabhängig. Manche Unternehmen planen Kapazitätserweiterungen, so Chimcomplex oder der Düngemittelhersteller Navodari. Der größte Gasproduzent Romgaz erwägt eine neue Sparte mit Düngemittelproduktion. Durch das Offshore-Projektpotenzial in der Erdgasförderung im Schwarzen Meer ergeben sich langfristig Wachstumschancen für die Petrochemie.

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Branche kompakt: Rumäniens Chemiesektor braucht Reanimation

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Branchencheck - Rumänien (November 2018)

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Energiewirtschaft: Investitionen zur Diversifizierung der Energiequellen

Nach wie vor benötigt die Energiewirtschaft mehr Investitionen. Rumänien beabsichtigt weiterhin, mehr Strom aus Atomkraft zu erzeugen und Kohlevorkommen stärker zu nutzen. Erforderlich ist neben der Diversifizierung der Energiequellen der Ausbau der grenzüberschreitenden Transportleitungen. Der Stromnetzbetreiber Transelectrica kündigte für die nächsten zehn Jahre Investitionen in Höhe von rund 900 Millionen Euro für die Modernisierung des Netzes, der Einspeisekapazität und zahlreicher Umspannanlagen an. Für Energie aus erneuerbaren Quellen müssen umfangreiche Speicherkapazitäten geschaffen werden.

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Branchencheck - Rumänien (November 2018)

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Bauwirtschaft: Schneckentempo im öffentlichen Bausektor

Der öffentliche Bausektor entwickelt sich nur langsam. Für die Verkehrsinfrastruktur stehen bis 2020 insgesamt 5,1 Milliarden Euro an Fördermitteln der Europäischen Union (EU) aus dem Operativen Programm (OP) Großinfrastruktur zur Verfügung. Fördermittelabruf, Ausschreibungsverfahren und Projektdurchführung verlaufen jedoch schleppend. Deshalb sollen die Bauinvestitionen 2019 steigen. Die Nachfrage wird kräftig vom Wohnungsbau gestützt, moderat auch von den Sparten Bürogebäude, Logistik- und Industriebau. Trotz des neuen Mindestlohns in der Baubranche besteht ein Mangel an Arbeitskräften.

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Rumänien plant für 2019 Bau einer neuen Erdgaspipeline

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Branchencheck - Rumänien (November 2018)

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Gesundheitswirtschaft: Investitionspläne für den Bau von Krankenhäusern

Rumäniens Gesundheitswirtschaft entwickelt sich weiter dynamisch. Der staatliche Sektor holt durch die Planungsfortschritte bei den Regionalkrankenhäusern in Iasi, Cluj-Napoca und Craiova langsam auf. Für den Bau dieser Einrichtungen erwägt die Regierung, Fördermittel im Rahmen der künftigen EU-Förderperiode 2021 bis 2027 zu beantragen. Private Unternehmen übernehmen weiter Kliniken oder tätigen Investitionen in Nischenbereiche. In der Altenpflege wird der Handlungsbedarf immer dringender. Die Nachfrage nach E-Health-Anwendungen steigt.

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Rumänien strebt nach besserer Gesundheitsversorgung

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Branchencheck - Rumänien (November 2018)

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Kfz-/Kfz-Teile-Produktion: Personalausbau angekündigt

Die Kfz- und Kfz-Teileindustrie bilden das Rückgrat der rumänischen Wirtschaft. Die beiden Automobilproduzenten Dacia in Pitesti/Mioveni und Ford in Craiova beziehen einen Teil der Fertigung aus den zahlreichen, im Inland ansässigen Zulieferbetrieben. Die internationalen Zulieferer (unter anderem Firmen aus Deutschland, Japan und Schweden) und die Kfz-Herstellung haben einen hohen Automatisierungsgrad erreicht. Eine massive Erhöhung der Mitarbeiteranzahl wird ständig angekündigt. Ford wird 2019 mit der Produktion des Modells Puma (Hybrid) beginnen.

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Branche kompakt: Rumäniens Kfz-Industrie fährt weiter auf Expansionskurs

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Kfz-Markt: Ungesättigter Markt mit guter Absatzperspektive

Der Kfz-Markt floriert weiter dank steigender Einkommen und Vergünstigungen des Abwrack-Programms. Im ersten Quartal 2019 stieg der Absatz bei Neufahrzeugen um 6,3 Prozent auf 38.253 Stück. Die Pkw-Anbieter meldeten mit 31.174 verkauften Fahrzeugen ein Plus um 5,3 Prozent. Der Absatz von Nutzfahrzeugen kletterte um 9,5 Prozent auf 7.079 Einheiten. E-Mobile und Fahrzeuge mit Hybridantrieb halten bereits einen Marktanteil von 3,1 Prozent. Bevorzugte Pkw-Marken sind Dacia, Volkswagen, Skoda, Ford und Renault. Einige Städte beschaffen für den Nahverkehr Elektrobusse. Der Gebrauchtwagenimport sinkt.

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Branche kompakt: Rumäniens Kfz-Industrie fährt weiter auf Expansionskurs

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Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei: Landwirtschaft hat Nachholbedarf

"In der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 erhält Rumäniens Landwirtschaft über 9 Milliarden Euro. Sie ist nach wie vor von niedriger Produktivität und veralteten Bewirtschaftungstechniken geprägt. Großer Bedarf besteht deshalb bei moderner Agrar- und Forsttechnik. Erste Fortschritte gibt es bereits. Zusehends etabliert sich die Präzisionslandwirtschaft, zu der die Integration neuer Informations- und Kommunikationstechnik, die Anwendung von Biotechnologie und der Einsatz von Drohnen gehören. Bei günstigen Wetterbedingungen schreibt Rumänien schon jetzt Rekordzahlen in der pflanzlichen Produktion."

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Rumäniens Landwirtschaft kann noch viel ernten

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Nahrungsmittelmarkt: Qualität wird stärker geschätzt

Die Inlandsnachfrage nach Nahrungsmitteln wird zum Teil durch Importe gedeckt. Gebremst durch eine hohe Teuerung bei Konsumgütern steigen die Nahrungsmittelumsätze nur noch moderat. Die internationalen Ketten aus Deutschland, Frankreich und Belgien expandieren weiter und dominieren den Nahrungsmittelvertrieb. Fertiggerichte bleiben gefragt. Bioprodukte, vegetarische, vegane, zucker- und fettarme Erzeugnisse bieten Angebotsnischen und finden Zugang zu den Regalen der internationalen Anbieter. Die städtischen Verbraucher sind allgemein bereit, für ein hochqualitatives Produkt mehr zu bezahlen.

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Rumänien muss Nahrungsmittelverarbeitung ausbauen

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Mehr zu Rumänien finden Sie unter: http://www.gtai.de/Rumaenien

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Rumänien Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, allgemein, Nahrungs- und Genussmittel, allgemein, Energie, Wasser, Wärme, allgemein, Bauwirtschaft, allgemein, Chemische Industrie, allgemein, Gesundheitswesen allgemein, Medizintechnik, allgemein, Fahrzeuge, -zubehör, allgemein, Maschinen- und Anlagenbau, allgemein

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