Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie in der Region GUS/SOE

29.05.2018

Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie in der Region GUS/Südosteuropa

Chancen für deutsche Maschinenbauer

Deutschland exportiert jährlich Landtechnik und Nahrungsmittelmaschinen im Wert von über 8 Milliarden US-Dollar - so viel wie kein anderes Land. Wichtige Absatzmärkte liegen in den Ländern Osteuropas, die immer mehr Mähdrescher, Traktoren und Nahrungsmittelmaschinen aus Deutschland bestellen. Allein die deutschen Landtechnikausfuhren in die Ukraine stiegen im Jahr 2017 um über 30 Prozent auf 432 Millionen US-Dollar. Mehr Informationen zu aktuellen Entwicklungen bieten unsere länderbezogenen Branchenanalysen zur Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie.

Lebensmittelindustrie und Markt für Maschinen der Lebensmittelindustrie

Bulgarien

Bulgariens Markt für Nahrungsmittelmaschinen wächst
Sofia (GTAI) - Der bulgarische Markt für Nahrungsmittelmaschinen ist relativ klein. Ausrüstungen werden sowohl im Inland produziert als auch importiert. Deutsche und italienische Anbieter führen. Einige deutsche Hersteller fertigen vor Ort. Die Europäische Union (EU) und der bulgarische Staat fördern die Beschaffung von Produktionsanlagen. ...weiterlesen

Bulgariens Nahrungsmittelverarbeitung nimmt Fahrt auf
Sofia (GTAI) - Bulgariens Nahrungsmittelindustrie hat Rückenwind. Fördermittel der Europäischen Union sind stark gefragt und fast vergriffen. Der Markt ist noch nicht gesättigt, aber sehr fragmentiert. Premium-Nahrungsmittel profitieren von steigenden Einkommen und dem Tourismus. Das Massengeschäft bleibt zunächst eher preissensibel. Großunternehmen erweitern ihre Aktivitäten. Biolebensmittel legen bei Produktion und Verbrauch zu. Der Konsument wird anspruchsvoller. ...weiterlesen


Rumänien

Rumänien muss Nahrungsmittelverarbeitung ausbauen
Bukarest (GTAI) - Rumäniens Nahrungsmittelindustrie entwickelt sich in den letzten Jahren positiv. Sie kann aber nicht mit der wachsenden Nachfrage mithalten, so dass das Defizit im Außenhandel mit Nahrungsmitteln wächst. Nur selten finden bislang verarbeitete Erzeugnisse den Weg in den Export. Die kulinarischen Vorlieben verändern sich nur langsam. Vor allem die Stadtbevölkerung nimmt moderne Konsumtrends auf. Regionalisierung soll das Inlandsangebot stärken. ...weiterlesen

Rumäniens Markt für Nahrungsmittelmaschinen hat Potenzial
Bukarest (GTAI) - Der rumänische Markt für Nahrungsmittelmaschinen ist noch relativ klein. Die Ausrüstungen werden zumeist importiert. Führende Anbieter stammen aus Italien und Deutschland. Zahlreiche Vertriebsfirmen mit Mehrfachvertretungen bieten ihre Produkte an. Fleisch- und Backindustrie stellen aussichtsreiche Kunden für den Kauf von Maschinen. Die Beschaffung von Produktionsanlagen erfährt staatliche Förderung im Kontext von EU-Programmen. ...weiterlesen


Russland

Russland fördert Hersteller von Nahrungsmittelmaschinen
Moskau (GTAI) - Die wachsende landwirtschaftliche Produktion kurbelt die Nachfrage nach Maschinen zum Verarbeiten und Verpacken von Nahrungsmitteln an. Den Großteil des Bedarfs decken Einfuhren aus Deutschland. Die Regierung möchte die hohe Importabhängigkeit senken. Dazu soll sich der Anteil von in Russland gefertigten Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen bis 2030 verdoppeln. Hersteller müssen steigende Anforderungen der Konsumenten und neue gesetzliche Vorschriften an Verpackungen beachten. ...weiterlesen

Russland will Selbstversorger bei Lebensmitteln werden
Moskau (GTAI) - Russlands Lebensmittelhersteller investieren in den Ausbau der Produktion von Getreide-, Fleisch- und Molkereierzeugnissen. Dabei profitieren sie von steigenden Ernten in der Landwirtschaft und der Importsubstitution, die ihnen ausländische Konkurrenz vom Leibe hält. Der sich verändernde Ernährungsstil russischer Verbraucher zwingt die Unternehmen, in die Erhöhung der Qualität ihrer Produkte zu investieren. Neue Rechtsvorschriften steigern die Anforderungen an Verarbeitung und Verpackung. ...weiterlesen


Türkei

Türkische Nahrungsmittelhersteller bauen Kapazitäten aus
Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie zählt zu den größten Branchen der Türkei. Gemessen am Umsatzvolumen folgt sie gleich hinter dem Energiesektor und dem Fahrzeugbau. Ein großes Defizit besteht allerdings bei Fleisch- und Milchprodukten. Mehrere Unternehmen haben in diesem Bereich Investitionen angekündigt. ...weiterlesen 

Türkei importiert deutlich weniger Nahrungsmittelmaschinen
Istanbul (GTAI) - Ausländische Anbieter von Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen haben gute Chancen in der Türkei, wenn moderne Anlagen und schlüsselfertige Produktionslinien gefragt sind. Vor allem die großen Mehl- und Nudelhersteller brauchen leistungsstarke Maschinen. Allerdings leiden ausländische Lieferanten zurzeit unter der schwachen Lira und der allgemeinen Investitionszurückhaltung in der Türkei. Die Einfuhren sind zuletzt deutlich zurückgegangen. ...weiterlesen


Ukraine

Ukrainischer Markt für Nahrungsmittelmaschinen belebt sich
Kiew (GTAI) - Die Nachfrage nach Nahrungsmittelmaschinen in der Ukraine zieht wieder an, das Importvolumen bewegt sich aber immer noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Langfristig bietet der Markt gute Absatzchancen. Nach dem Wegbruch des russischen Marktes setzen die lokalen Nahrungsmittelhersteller auf die Erschließung neuer Exportmärkte, darunter in der Europäischen Union. Um den Standards zu genügen, müssen sie in neue Ausrüstungen investieren. Diese stammen häufig aus Deutschland. ...weiterlesen

Ukrainische Lebensmittelindustrie hat großes Potenzial
Kiew (GTAI) - Die Nahrungsmittel- und Getränkeproduktion ist der wichtigste Industriezweig der Ukraine. Zwar leidet die Branche unter dem Verlust von Russland als Absatzmarkt, doch zeigen die weltweiten Exporte wieder nach oben. Das Gros der Lieferungen entfällt auf Waren mit einer geringen zusätzlichen Wertschöpfung. Wichtig wäre die Etablierung anerkannter Handelsmarken. Für ausländische Firmen bieten sich viele Geschäftschancen, sei es als Investoren oder Techniklieferanten. ...weiterlesen


Usbekistan

Usbekistans Nahrungsmittelindustrie vor Investitionsschub
Taschkent (GTAI) - Die zentralasiatische Republik Usbekistan investiert in den kommenden Jahren erheblich in die Modernisierung und den Ausbau ihrer Nahrungsmittelwirtschaft. Mehrere Branchenvereinigungen setzen mittelfristig Investitionspläne um. Beträchtliche internationale Gelder fließen in den Ausbau der Produktion und die Verarbeitung von Obst und Gemüse. Der Staat fördert neue Logistikzentren für den Agrarexport. ...weiterlesen

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