Eurasische Transportkorridore

Straßenwalzen | © Getty Images/i-Stockr
29.06.2017

Eurasische Transportkorridore

Ausbau der Transitwege zwischen China und Europa

Schienenwegebau

Zentralasien 

Kasachstan investiert in den Ausbau der Bahninfrastruktur (20.03.2017)
Almaty (GTAI) - Kasachstan möchte zur zentralen Drehscheibe für den Güterverkehr auf dem Landweg zwischen Ostasien, Europa und dem Nahen Osten werden. Eine entscheidende Rolle hierbei spielt die Bahninfrastruktur. In den vergangenen Jahren wurden bereits wichtige Ausbauprojekte fertiggestellt. Aktuelle Vorhaben der Eisenbahn umfassen den zweispurigen Streckenausbau, den Bau eines neuen Bahnhofs in Astana und Investitionen in Lagerkapazitäten. Der Gütertransit verzeichnet hohes Wachstum. ...weiterlesen

Turkmenistan erneuert Investitionsprogramm für die Bahn( 15.03.2017)
Aschgabat (GTAI) - Die turkmenische Regierung hat ein neues Modernisierungs- und Ausbauprogramm für die Eisenbahn im Zeitraum 2017 bis 2022 beschlossen. Es legt den Fokus auf die umfassende Erneuerung und Elektrifizierung bedeutender Bahntrassen. Zudem soll das gesamte Bahnnetz in Kooperation mit ausländischen Partnern, darunter vor allem mit Unternehmen der Zulieferindustrie, schrittweise an internationale technische Standards angepasst werden. ...weiterlesen 

Usbekische Bahn realisiert bis 2020 Projekte für 4 Mrd. US$ (08.03.2017)
Taschkent (GTAI) - Im Zeitraum 2016 bis 2020 investiert die staatliche Eisenbahngesellschaft Usbekistans "Ozbekiston Temir Yollari" 3,5 Mrd. bis 4,0 Mrd. US$ in ihre Infrastruktur. Das Projektportfolio umfasst die Gleiselektrifizierung, den Bau neuer und die Sanierung bestehender Strecken, die Beschaffung und Modernisierung von rollendem Material, Gleisanlagen- und -verlegetechnik sowie den Ausbau der IT-Infrastruktur. Diese Vorhaben bieten vielfältige Geschäftschancen. ...weiterlesen 

Südkaukasus 

Armenien sucht Investoren für Nord-Süd-Bahnkorridor (24.03.2017)
Eriwan (GTAI) - Armenien ringt um einen Ausweg aus der Transportblockade durch die Nachbarn Aserbaidschan und Türkei. Das Kaukasusland will sich auf dem neuen Transportkorridor Persischer Golf-Schwarzes Meer-Europa als wichtiges Transitland positionieren. Neben dem sich im Bau befindenden Straßenzug Nord-Süd kommt der geplanten Bahntrasse Iran-Armenien dabei große Bedeutung zu. Gegenwärtig sucht Armenien nach Partnern für das ambitiöse Projekt. ...weiterlesen 

Aserbaidschan modernisiert sein Bahnnetz (17.03.2017)
Baku (GTAI) - Aserbaidschan investiert in sein Bahnnetz. Mit Hilfe der Weltbank wird die Ost-West-Verbindung von Baku nach Georgien instandgesetzt. Künftig ausgebaut werden soll die Nord-Süd-Strecke von der russischen zur iranischen Grenze. Hierfür hat Aserbaidschan einen Kredit bei der ADB beantragt. Um internationale Bahnkorridore über sein Territorium zu schaffen, hilft der Kaukasusstaat den Nachbarländern beim Bau von Strecken. Chancen bietet auch der Ausbau der U-Bahn in Baku. ...weiterlesen 

Russland

Russland investiert in Schienenwege (21.02.2017)
Moskau (GTAI) - Für Russland, das größte Flächenland der Welt, ist der Schienentransport immens wichtig. Dies gilt erst recht in Zeiten, in denen die Öl- und Gasindustrie immer entferntere Regionen erschließt und sibirische Kohlezechen ihre Ausfuhren steigern möchten. Seit 2015 befindet sich zudem die Agrarwirtschaft in der Exportoffensive. Für den Streckenausbau stellt der Staat 2017 über 500 Mio. Euro zur Verfügung. Damit sollen vorrangig vier strategische Projekte gefördert werden. ...weiterlesen 

Russische Bahn kauft neue Lokomotiven (07.03.2017)
Moskau (GTAI) - Mit der Herstellung von Diesel- und Elektrolokomotiven lässt sich in Russland gutes Geld verdienen. Allein 2017 will die Eisenbahngesellschaft RZD 450 Lokomotiven beschaffen. Gefragt sind zunehmend Loks für Lang- und Hochgeschwindigkeitsstrecken. Neuerdings werden auch Loks mit Flüssiggas-Antrieb hergestellt. Allerdings fehlt es noch an der Infrastruktur zum Betanken und Warten. ...weiterlesen 

Russlands Lokomotiven fahren mit westlicher Technik (08.03.2017)
Moskau (GTAI) - Russlands Lokomotivenhersteller vertrauen bei der eingesetzten Technik auf ausländische Partner. So arbeiten Transmashholding mit Alstom, Sinara mit Siemens und nun auch Perwaja Lokomotiwnaja Kompanija mit Bombardier zusammen. Westlichen Technologieanbietern gelingt es zunehmend, den Lokalisierungsgrad bei der Montage von modernen Loks zu steigern. Bei Hochgeschwindigkeitszügen kündigt sich eine Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern an. ...weiterlesen 

Russlands Bahnsektor setzt auf Highspeed: "Deutsche Firmen sind aktiv beteiligt" (14.03.2017)
Moskau (GTAI) - Die Deutsche Initiative für Hochgeschwindigkeitsverkehr (HGV) vereint unter der Schirmherrschaft der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer branchenführende Unternehmen und Experten aus Deutschland, die sich am Aufbau eines Hochgeschwindigkeitsbahnnetzes in Russland beteiligen möchten. Über die Erfolge der Initiative, Beteiligungsmöglichkeiten neuer Unternehmen sowie über Geschäftschancen im Eisenbahnbereich sprach GTAI mit dem Koordinator der HGV, Nikolai Misin. ...weiterlesen


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