Mena-Region im Fokus

Corniche Bucht in Abu Dhabi, VAE | © Gettyimages / Extreme Photographer
16.05.2018

MENA-Region im Fokus

Modernisierung der Wirtschaft bietet Chancen

Industrialisierung im Fokus

Omans Industrie vor Wachstumsschub
Dubai/Maskat (GTAI) - In Oman hat die angestrebte Ausweitung der Industrieproduktion zuletzt kaum Fortschritte erzielt. Über die Hälfte der industriellen Wertschöpfung entfällt auf die Chemiebranche. Der Sektor soll auch zukünftig ein Investitionsschwerpunkt bleiben und wesentlich zum Wachstum beitragen. Gegenwärtig sind Chemieprojekte für über 21 Milliarden US-Dollar (US$) in Planung oder bereits im Bau. Aber auch andere Industriesparten werden expandieren. ...weiterlesen

Kuwaits Industrie weiterhin ohne Wachstum
Dubai/Kuwait Stadt (GTAI) - Die Industrieproduktion in Kuwait schrumpfte 2017 im fünften Jahr in Folge. Auch für das laufende Jahr zeichnet sich keine Trendwende ab. Die partielle Fertigstellung von zwei Mega-Raffinerieprojekten könnte möglicherweise aber 2019 zu einer deutlichen Steigerung des industriellen Ausstoßes führen. Etwas Bewegung gibt es bei einem seit langem geplanten Großprojekt im Petrochemiesektor, mit einem Produktionsstart ist allerdings frühestens in fünf Jahren zu rechnen. ...weiterlesen

Saudi-Arabien ist größter Industriestandort am Golf
Dubai (GTAI) - Die seit Mitte 2014 stark zurückgegangenen Erdölpreise haben sich auf die Investitionen in das verarbeitende Gewerbe am Golf ausgewirkt. Bei den umgesetzten Projekten ist seitdem kein signifikantes Wachstum mehr zu verzeichnen. Das gilt auch für Saudi-Arabien als industrielles "Schwergewicht" am Golf. Der Kleinstaat Bahrain setzt dagegen die Expansion seiner Aluminiumproduktion unbeirrt fort. ...weiterlesen

Branche kompakt: Chemische Industrie in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wächst langsamer
Dubai (GTAI) - Die VAE sind ein bedeutender Markt für chemische Produkte. Viele Erzeugnisse werden importiert, auch um sie in die Region zu reexportieren. Deutschland liefert vor allem Arznei- und Körperpflegemittel. Die Regierung will die lokale Produktion ausbauen, insbesondere die Downstream-Kapazitäten und die Pharmaindustrie. Derzeit bremsen anhaltend niedrige Ölpreise die Investitionspläne. Zudem entwickeln sich wichtige Abnehmerbranchen im Inland und Exportmärkte schwächer. ...weiterlesen

In Ägypten verbessern sich Rahmenbedingungen für Industrieprojekte
Kairo (GTAI) - Industrieunternehmen finden in Ägypten ein wesentlich günstigeres Umfeld vor. Der Devisenmangel ist Geschichte, ebenso die Versorgungsmängel bei Strom und Erdgas. Rechtliche Reformen zielen auf vereinfachte und beschleunigte Abläufe ab. Die Zulieferbasis wächst langsam, hat aber noch einige Lücken. Noch immer sind Bürokratie und Fachkräftemangel zentrale Hemmnisse und die Preise für Strom und Kraftstoffe dürften mittelfristig anziehen. Den Mühen stehen allerdings oft hohe Margen gegenüber. ...weiterlesen

Branche kompakt: Immer mehr Kfz-Zulieferfirmen drängen auf den marokkanischen Markt
Tunis (GTAI) - Die Kfz-Industrie in Marokko setzt auf die logistisch günstige Lage des Landes und niedrige Arbeitskosten. Bei den deutschen Pkw-Ausfuhren nach Marokko bleiben die Aussichten für 2017 und 2018 positiv. Das Exportwachstum wird sich 2017 aber im Vergleich zu 2016 (+37,7 Prozent) verlangsamen und 2018 womöglich zurückgehen. Das Königreich unterstützt die Industrieansiedlung mit steuerlichen Anreizen, dem Ausbau der Infrastruktur und der Förderung der Berufsbildung. ...weiterlesen

Tunesiens Wirtschaft mit hohem Industrieanteil
Tunis (GTAI) - Tunesiens verarbeitende Industrie nimmt mit einem Anteil am BIP von 16,1% (2014) und mit über 600.000 Beschäftigen (18,6% der aktiven Bevölkerung 2012) eine wirtschaftlich zentrale Rolle ein. Der hohe Industrieanteil ist vor allem auf die Ansiedlung exportorientierter Betriebe zurückzuführen, die größtenteils durch ausländische Direktinvestitionen entstanden sind. In der Regel bestreiten die Exportbetriebe mehr als 85% der Ausfuhren des verarbeitenden Gewerbes. ...weiterlesen

Algerien setzt auf Industrialisierung
Tunis (GTAI) - Algerien muss den weitaus größten Teil seiner Konsumgüter importieren. Auch eine Schwerindustrie ist kaum entwickelt. Aufgrund gefallener Einkommen aus dem Öl- und Gassektor setzt Algerien auf die Industrieproduktion im eigenen Land. Angesichts fehlender Industrien, einer überbordenden Bürokratie und eines nur schwachen Privatsektors wird es schwierig, zügig eine hohe Fertigungstiefe zu erzielen. Dennoch wird Algerien für seine Industrialisierung Maschinen und Anlagen benötigen. ...weiterlesen

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Titelbild Broschüre Mena-Region im Fokus ©GTAI

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