Russland-Sanktionen aktuell

Symbolbild Handelsbeschränkungen: Warnleuchten vor Containerterminal | © iStock.com/tomac1, yangwenshuang
11.04.2018

GTAI-Special Russland-Sanktionen

3.1. Aktuelle Wirtschaftslage in Russland

Russland sieht sich aufgrund der Sanktionen großen wirtschaftlichen Problemen gegenüber. Die restriktiven Maßnahmen engen den Spielraum der russischen Unternehmen für die Beschaffung von Hochtechnologien und die Finanzierung von Investitionen ein. Betroffen sind Rüstungsgüter, Dual-Use-Güter, bestimmte Bereiche der Erdölförderung und staatliche Banken.

Der verarbeitenden Industrie, selbst im zivilen Bereich, machen vor allem die Sanktionsbestimmungen zu den Gütern mit doppeltem Verwendungszweck (Dual use) zu schaffen. Die Industriekonjunktur hängt unmittelbar von Staatsaufträgen und Subventionen ab. Viele russische Firmen haben große Probleme bei der Importfinanzierung. Kredite sind nicht nur knapp, sondern auch teuer. Der Trend geht zur Substitution von EU-Importen durch eigene Produktion oder Einfuhren aus Ländern, die keine Sanktionen gegen Russland beschlossen haben. Näheres zu den Folgen der Sanktionen für die russische Wirtschaft lesen Sie im nachstehenden Artikel.

Wirtschaftsdaten kompakt - Russland, November 2016

Russland - Neues Gesetz über die Industriepolitik
Am 30.6.2015 tritt in Russland das Gesetz Nr. 488-FZ „Über die Industriepolitik“ vom 31.12.2014 in Kraft („Zakon o promyšlennoj politike“). Es ist das erste Gesetz dieser Art auf föderaler Ebene, bislang existierten lediglich vergleichbare Gesetze über die Industriepolitik in manchen Föderationssubjekten, d.h. auf regionaler Ebene … weiterlesen

Funktionen

Kontakt

Edda Wolf

Bereichsleiterin GUS / Südosteuropa

‎(0228) 24 99 3 - 214

Website