Russland-Sanktionen aktuell

Symbolbild Handelsbeschränkungen: Warnleuchten vor Containerterminal | © iStock.com/tomac1, yangwenshuang
11.04.2018

GTAI-Special Russland-Sanktionen

4. Auswirkungen der Sanktionen auf andere Staaten

Die Sanktionen betreffen nicht nur die deutsche Wirtschaft. Auch andere EU-Staaten wie Finnland, Griechenland, Polen, Litauen, Tschechien und die Slowakei berichten über Einbußen im Außenhandel mit Russland. Daraus erwachsen einigen Branchen in diesen Ländern ernstzunehmende wirtschaftliche Schwierigkeiten.

Die größten Verluste befürchtet Finnland, das 2013 rund 10 Prozent seiner Exporte nach Russland lieferte. Auch Litauens Fleisch- und Milchwirtschaft ist eng mit Russland verbunden. Bei frischem Obst und Gemüse trifft es vor allem die südeuropäischen Länder, speziell Griechenland und Spanien, außerdem Polen. Tschechien und die Slowakische Republik müssen ausbleibende Aufträge im Maschinenbau verkraften.

Über die wirtschaftlichen Folgen der Sanktionen für diese EU-Staaten informieren die nachstehenden Artikel:

Wirtschaftsausblick Januar 2019 - Belarus
Kiew (GTAI) - Das Wachstum der belarussischen Wirtschaft setzt sich 2019 fort, der Aufschwung verliert aber an Fahrt. Ein Grund sind Änderungen bei der Besteuerung des Ölsektors in Russland. . ... weiterlesen


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