Special Brexit

GTAI-Special Brexit - Informationen aus 2017

Wirtschaftsausblick Dezember 2017 - Vereinigtes Königreich

London (GTAI) - Mehr als ein Jahr vor dem eigentlichen Austritt aus der Europäischen Union (EU) sind bereits negative Effekte auf die Wirtschaft im Vereinigten Königreich spürbar. Welche Regeln ab Ende März 2019 gelten, bleibt unklar. Viele Wirtschaftsvertreter auf beiden Seiten hoffen auf eine Übergangsphase. Sicherheitshalber bereiten sich die Akteure aber auch auf den Worst Case vor, also einen Brexit ohne Anschlussabkommen. ...weiterlesen

Brexit und Zoll - Wohin steuert das Vereinigte Königreich? (Dezember 2017)

Bonn (GTAI) - Das Vereinigte Königreich wird die Europäische Union (EU) verlassen und damit auch den europäischen Binnenmarkt und die Zollunion. Erklärtes Ziel der britischen Regierung ist es, ein umfassendes Handelsabkommen mit der EU abzuschließen. Unabhängig vom Ausgang dieser Verhandlungen werden in jedem Fall Zollformalitäten notwendig sein. Dafür sind bei allen Beteiligten umfangreiche Vorbereitungen notwendig. ...weiterlesen

Britische Automobilbranche bereitet sich auf den Brexit vor (November 2017)

London (GTAI) - Für die britische Automobilbranche ist der geplante Brexit der Super-GAU. Auch wenn der EU-Austritt erst Ende März 2019 stattfinden soll, leidet die Branche schon jetzt. Neue Investitionsprojekte gibt es kaum noch. Die Neuwagenverkäufe sind aufgrund der fallenden Kaufkraft seit Monaten rückläufig und dementsprechend auch die Produktion. Trotz des schwachen Pfund Sterling sinken die britischen Pkw-Exporte. ...weiterlesen

WTO - Verhandlungen zwischen EU und Vereinigtem Königreich über Zollkontingente sind umstritten (November 2017)

Bonn (GTAI) – Die möglichen zollrechtlichen Auswirkungen des Brexit berühren auch die für die Mitglieder der Welthandelsorganisation (WTO) geltenden Regeln. Über mögliche Szenarien berichteten wir bereits am 5. Mai 2017. In diesem Artikel geht es allerdings nicht in erster Linie um das Verhältnis EU-VK, sondern darum, wie Drittländer vom Brexit betroffen sein können. ...weiterlesen

Britischer Bausektor ist besonders vom Brexit betroffen (November 2017)

London (GTAI) - Die britische Baubranche spürt den geplanten Brexit bereits deutlich. Vor allem im Industrie- und Geschäftsbau, aber auch im Londoner Wohnungsbau herrscht Auftragsflaute. Der Bürobau wird 2018 nach Einschätzung von Experten um 15 Prozent einbrechen. Die Hoffnungen der Baufirmen liegen mehr denn je auf großen Infrastrukturprojekten und staatlichen Anreizen für den Wohnungsbau. Die gesamte Branche leidet unter höheren Importkosten, der steigenden Inflation und sinkenden Reallöhnen. ...weiterlesen

Lohn- und Lohnnebenkosten - Vereinigtes Königreich (Oktober 2017)

London (GTAI) - Der geplante EU-Austritt, die damit zusammenhängende Schwäche des britischen Pfund Sterling (£) und die vermutlich bevorstehenden Einschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit beieinflussen den britischen Arbeitsmarkt stark. Das Interesse günstiger Arbeitskräfte aus Ost- und Südosteuropa hat nachgelassen. Für hochqualifizierte EU-Ausländer sind Jobs im Vereinigten Königreich ebenfalls deutlich weniger attraktiv. Die steigende Inflation führt zu sinkenden Reallöhnen. ...weiterlesen

Anstehender Brexit lässt die britische Wirtschaft schwächeln (Oktober 2017)

London (GTAI) - Die britische Wirtschaft verliert zunehmend an Schwung. Der schwache Außenwert der britischen Währung begünstigt britische Exporte. Doch auch die Importe legten im 1. Halbjahr entgegen allen Prognosen zu. Die britischen Unternehmen klagen über die extreme Unsicherheit vor dem Brexit, die jegliche Planung für sie unmöglich macht. Ihre Hoffnungen liegen auf einer möglichen mehrjährigen Übergangsphase. Deutschland ist weiterhin der mit Abstand wichtigste Handelspartner der Briten. ...weiterlesen

Brexit und Zoll - Was könnte auf deutsche Exporteure zukommen? (September 2017)

Bonn (GTAI) - Das Vereinigte Königreich (VK) möchte die Europäische Union (EU) verlassen. Derzeit (Stand September 2017) plant die britische Regierung, einen so genannten "harten Brexit" herbeizuführen. Darunter versteht sie das Verlassen des europäischen Binnenmarktes und der Zollunion. Nach Möglichkeit will sie zeitnah ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der EU abschließen. Zollformalitäten werden in jedem Fall notwendig sein. Deutsche Exporteure sollten sich schon jetzt damit auseinandersetzen. ...weiterlesen

Einheitlicher europäischer Patentschutz auch nach dem Brexit? (August 2017)

Bonn (GTAI) - Die mit dem Brexit verbundenen Rechtsfragen betreffen auch den einheitlichen europäischen Patentschutz. Sollte dieser - wie derzeit geplant - im ersten Quartal 2018 starten, stellt sich die Frage, ob auch das Vereinigte Königreich dabei ist. ...weiterlesen

Wie wirkt sich der Brexit auf Verträge aus? (Juni 2017)

Bonn (GTAI) - Am 19. Juni beginnen in die Austrittsverhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union. Nach dem Ausgang der britischen Parlamentswahlen sind Taktik und Ziele der britischen Seite offenbar unverändert, allerdings sind die Stimmen der Befürworter einer "weicheren" Variante des Brexit in letzter Zeit wieder lauter geworden. Gleichwohl dürfte am grundsätzlichen Ergebnis - Austritt des VK aus der EU - nur wenig Zweifel bestehen. Daher ist mit Auswirkungen auf die wirtschaftlichen und rechtlichen Beziehungen zu rechnen, auch was laufende oder noch abzuschließende Verträge zwischen Unternehmen betrifft. Dieser Artikel gibt einige Hinweise und Denkanstöße. ...weiterlesen

Ende des harten Brexit? (Juni 2017)

London (GTAI) - Der Plan von Großbritanniens Premierministerin Theresa May, sich durch vorgezogenen Parlamentswahlen eine größere Mehrheit und ein stärkeres politisches Mandat für den Brexit zu verschaffen, ist fehlgeschlagen. Um an der Regierung zu bleiben, sind die Konservativen womöglich zu Zugeständnissen auf Kosten des von ihnen präferierten harten Brexit-Kurses gezwungen. Die Verhandlungen mit der EU sollen dennoch pünktlich beginnen. Aber auch ein Rücktritt Mays wird nicht ausgeschlossen. ...weiterlesen

Im Fokus: Im Schatten des Brexit - Perspektiven für Geschäfte im Vereinigten Königreich (Juni 2017)

Das Vereinigte Königreich kommt nicht aus den Schlagzeilen. Nach Verkündung des beabsichtigten Austritts aus der Europäischen Union sorgt nun der Ausgang der vorzeitigen Parlamentswahlen für Aufsehen. Obwohl die bisherige Regierung ihre Mehrheit verlor und dies auch Einfluss auf die Verhandlungen mit der EU haben wird, ändert sich vorerst nichts daran, dass sich deutsche Unternehmen mit möglichen Konsequenzen des Brexit auseinandersetzen sollten. Lesen Sie in der aktuellen GTAI-Publikation "Im Schatten des Brexit", wie sich der Brexit voraussichtlich auf die Konjunktur im Vereinigten Königreich, auf die bilateralen Beziehungen mit Deutschland sowie auf wichtige Industriebranchen wie die Kfz-, Maschinenbau- und Windenergiebranche auswirken wird. ...weiterlesen

Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit auf die deutsche und europäische Wirtschaft veröffentlicht (Juni 2017)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat heute eine vertiefte Analyse der wirtschaftlichen Auswirkungen des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU veröffentlicht. Neben einer Bestandsaufnahme der bilateralen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen des Vereinigten Königreichs mit Deutschland bzw. der EU enthält die Studie Simulationen der Effekte des Brexit auf die deutsche und europäische Wirtschaft sowie auf einzelne Wirtschaftszweige. Die Pressemitteilung des Ministeriums und den Link zu der Studie finden Sie hier.

Neuwahl im Vereinigte Königreich soll Reihen schließen (Mai 2017)

London (GTAI) - Die für den 8.6.17 angekündigten, vorzeitigen Parlamentswahlen im Vereinigten Königreich sollen offenbar als stärkere direkte Legitimierung des harten Brexit-Kurses von Premierministerin Theresa May durch das Volk dienen. Außerdem erhofft sie sich eine größere Mehrheit für ihre Partei für künftige Abstimmungen. Regulär hätten die nächsten Parlamentswahlen erst im Jahr 2020 stattgefunden. ...weiterlesen

"No deal is better than a bad deal" - Das WTO-Szenario (Mai 2017)

Bonn (GTAI) - Diesen Fall wünscht sich wohl kaum jemand, aber er kann eintreten: Das Vereinigte Königreich scheidet ungeregelt aus der EU aus. Ein solcher Brexit wäre der härteste denkbare, und er wird oftmals mit "WTO-Szenario" bezeichnet. Aber was genau würde das WTO-Szenario konkret bedeuten? ...weiterlesen

29. März 2017: Das Vereinigte Königreich erklärt seine Absicht, aus der EU auszutreten

London (GTAI) - Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland hat nach Artikel 50 Absatz 2 Satz 1 des Vertrages über die Europäische Union (EUV) offiziell seine Absicht erklärt, die Europäische Union zu verlassen. EU-Botschafter Sir Tim Barrow übergab EU-Ratspräsident Donald Tusk das am Vortag von Premierministerium Theresa May unterzeichnete Austrittsgesuch. ...weiterlesen

Harter Brexit leicht verständlich (März 2017)

Bonn (GTAI) - Das Vereinigte Königreich wird aller Voraussicht nach aus der Europäischen Union austreten. Aber was genau ist es eigentlich, das die Briten verlassen möchten? Und warum? ...weiterlesen

Britische Industrie legt vor Brexit leicht zu (März 2017)

London (GTAI) - Der geplante EU-Austritt bereitet der Mehrheit der britischen Wirtschaftsvertreter zwar weiterhin Sorgen; zumindest für 2017 sind die Prognosen aber deutlich besser als noch vor wenigen Monaten. Das gilt auch für ein besonderes Sorgenkind der britischen Wirtschaft: die verarbeitende Industrie. ...weiterlesen

Britische Baubranche spürt den geplanten Brexit (März 2017)

London (GTAI) - Der britische Bauprodukteverband (Construction Products Association) rechnet in seiner jüngsten Prognose für 2017 und 2018 mit einem sehr leichten Wachstum für die lokale Baubranche. Die Wachstumsvorhersagen beruhen allerdings auf sehr guten Prognosen für den Infrastrukturbau. Die Entwicklung der Branche hängt also davon ab, ob große geplante Infrastrukturprojekte tatsächlich verwirklicht werden. Für den Industrie- und Geschäftsbau meldet die Branche Auftragsrückgänge. ...weiterlesen

Briten wollen sich globaler ausrichten (Februar 2017)

London (GTAI) - In ihrer Brexit-Grundsatzrede vom 17.1.17 erläuterte die britische Premierministerin Theresa May erstmals, wie sie sich den geplanten Brexit vorstellt. Das Königreich wird den EU-Binnenmarkt und auch die Zollunion verlassen. Stattdessen streben die Briten ein Freihandelsabkommen mit der EU an. Offen ist, ob zumindest an Aspekten der Zollunion festgehalten werden kann. May möchte die EU weiterhin als starken Partner, aber vor allem eine deutlich globalere Ausrichtung des Landes. ...weiterlesen

Scheidung auf Europäisch (Februar 2017)

Bonn (GTAI) - Das Vereinigte Königreich wird aller Voraussicht nach über Artikel 50 des EU-Vertrages aus der Europäischen Union austreten. Die Regeln dieses "europäischen Scheidungsrechts" zeigen, wie der Brexit in den kommenden Jahren vor sich gehen dürfte. ...weiterlesen

Briten erarbeiten Zehnpunkte-Plan für die Wirtschaft (Januar 2017)

London (GTAI) - Theresa May hatte in ihrer Brexit-Grundsatzrede vom 17.1.17 klar gemacht, dass sie einen harten Brexit ansteuert und das Vereinigte Königreich auf jeden Fall den EU-Binnenmarkt verlassen wird. Nun will sich die britische Regierung mit einer Industriestrategie für die Zeit nach dem geplanten Brexit rüsten. Ein erster Strategieentwurf sieht zehn Ansatzpunkte vor. Die Verfasser des Plans rufen Wirtschaft und Bevölkerung auf, sich an der Gestaltung der künftigen Industriestrategie zu beteiligen. ...weiterlesen

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