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23.01.2019

Eurasische Wirtschaftsunion führt Kennzeichnungspflicht für Milchfett-Ersatzprodukte ein

Neue Verpackungsangaben für Milchprodukte

Bonn (GTAI) - Die Eurasische Wirtschaftsunion verpflichtet Hersteller, auf Milchprodukten zu kennzeichnen, wie viel pflanzliches Speisefett - als Ersatz für Milchfett - ihr Produkt enthält.

Einige Hersteller von Schokolade, Sahne, Käse, Quark oder Crème fraîche müssen für den Markt der Eurasischen Wirtschaftsunion ihre Verpackungsangaben erneuern. Seit Januar sind sie verpflichtet, auf den Produkten zu kennzeichnen, wie viel pflanzliches Speisefett darin enthalten ist.

Dies schreibt das technische Reglement Nummer 102 der Eurasischen Wirtschaftsunion vor, das die Sicherheit von Milchprodukten regelt und am 16. Januar 2019 in Kraft getreten ist. Die Eurasische Wirtschaftskommission hatte es am 10. November 2017 verabschiedet. Palmöl wird beispielsweise als Ersatz für Milchfett in der Lebensmittelindustrie verwendet.

Betreffende Produkte sollen nicht mehr als Milchprodukte verkauft werden. Sie dürfen nur als "Produkte, die Milch enthalten" in die Regale. Hersteller dürfen Bezeichnungen wie "sahnig", die dem Verbraucher milchhaltige Produkte suggerieren, nicht mehr verwenden. Verpflichtend für solche Lebensmittel ist zudem die Aufschrift "enthält pflanzliches Speisefett". Der Schriftzug soll sich von der Farbe der Verpackung deutlich abheben.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Informationsportal von Germany Trade & Invest und der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer http://www.eawu.ahk.de.

(DVO)

Dieser Artikel ist relevant für:

Russland, Weißrussland, Belarus, Kasachstan, Armenien, Kirgisistan Nahrungsmittel

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Edda Wolf

GUS/Südosteuropa

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