Suche

19.06.2019

Indonesiens Druckindustrie wächst dank Verpackungsbranche

Der Verlagsdruck schrumpft / Von Frank Malerius (April 2019)

Jakarta (GTAI) - Indonesien gehört in Asien zu den am stärksten wachsenden Druckmärkten. Jedoch sind statistische Detailangaben rar. Marktteilnehmer sehen den Verpackungsdruck als Wachstumstreiber.

Druckgewerbe

Allgemeine Markttrends

Die Größe der indonesischen Druckindustrie zu bestimmen, ist mangels zuverlässiger Zahlen schwierig. Die Branchenverbände bieten kaum Informationen. Wichtigste Interessenvertretung ist die Vereinigung der indonesischen Printmedien (Persatuan Perusahan Grafika Indonesia - PPGI). Aber sie veröffentlicht keine systematischen Daten. Die Schätzungen der wenigen internationalen Quellen bezüglich der Marktgröße unterscheiden sich teils deutlich voneinander.

Die letztverfügbaren Branchenzahlen des indonesischen Statistikamtes BPS zur Größe der Druckbranche datieren aus dem Jahr 2015. Demnach gab es rund 600 größere sowie etwa 25.000 kleinere Unternehmen mit zusammen 140.000 Beschäftigten. Ihr gemeinsamer Umsatz wird mit etwa 3 Milliarden US-Dollar (US$) angegeben, von denen mehr als drei Viertel auf größere und mittlere Betriebe entfallen. Diese Statistik wird nach BPS-Angaben nicht weitergeführt.

Bei allen neueren Datenreihen ist das Druckgewerbe mit der bedeutenden Papierindustrie zusammengefasst. Die letzten Schätzungen des indonesischen Ablegers des internationalen Drucktechnikverbandes APtech (vormals NPES) sind von 2017 und beziffern die Anzahl der Druckbetriebe auf 27.000. Die meisten davon seien demnach kleine und mittlere Unternehmen.

Übersicht Druckindustrie in Indonesien 2015 1)
Anzahl Betriebe, davon 25.971
.mittlere und größere 616
Angestellte, davon 140.654
.in mittleren und größeren Betrieben 2) 54.561
Output (in Mio. US$), davon 3) 3.026
.von mittleren und größeren Betrieben 2)3) 2.388

1) letztverfügbare Zahlen, einschließlich der Sparte Medienproduktion; 2) es werden keine Definitionen beziehungsweise Schwellenwerte zur Einordnung der Unternehmen in größere oder kleinere Betriebe angegeben; 3) Umrechnung zum Jahresdurchschnittskurs 2015: 1 US$ = 13.383 Indonesische Rupiah (IDR)

Quelle: Nationales Statistikamt BPS; Bank Indonesia

Den besten Eindruck über den Stand der Branche bieten Messen. Die größeren Player des Landes treffen sich alle zwei Jahre auf der Indoprintpackplas (Indonesian International Plastics, Processing, Packaging and Printing Exhibition) in Jakarta. Sie vereint die Einzelmessen Indoprint, Indoplas und Indopack. Ihr Schwerpunkt ist der Verpackungsdruck. Zur letzten Veranstaltung im September 2018 kamen nach offiziellen Angaben 360 Austeller aus 21 Ländern. Die Besucherzahl wurde mit knapp 25.000 angegeben. Damit hatte die Veranstaltung das Niveau von 2016. Die nächste Indoprintpackplas findet vom 2. bis 5. September 2020 statt.

Die jährlich stattfindende Messe Allprint Indonesia ist vor allem auf die Produktion von Printmedien via Offsetdruck und Digitaldruck sowie die Weiterverarbeitung ausgerichtet. Sie hatte bei ihrer letzten Ausrichtung im Oktober 2018 etwa 13.500 Besucher und 350 Aussteller, überwiegend aus Asien. Nächster Termin ist der 30. Oktober bis 2. November 2019.

Das Beratungsunternehmen Schlegel und Partner taxiert den indonesischen Druckmarkt in einer Studie vom Mai 2018 auf ein Volumen von 9,1 Milliarden US$ (2017). Bis 2022 soll er auf eine Größe von 12,5 Milliarden US$ wachsen. Knapp ein Drittel entfällt demnach auf den Verlagsdruck, zwei Drittel seien Verpackungs- und Werbedruck. Indonesien ist diesen Angaben zufolge der größte Druckmarkt Südostasiens, mit einem Anteil von 29 Prozent (bezogen auf die fünf größten Märkte der Region).

MKT201906188009.16

Die indonesische Druckbranche hat ein breites Angebotsspektrum. Alle modernen Druckverfahren sind laut Branchenbeobachtern im Land verfügbar - auch der 3-D-Druck, wenngleich nur in kleinem Umfang. Im Vergleich mit den benachbarten ASEAN-Ländern gilt die Druckbranche des Archipels als wettbewerbsfähig. Einige Unternehmen bearbeiten Großaufträge aus den USA. Laut APtech hat der Handelskonflikt zwischen den USA und China sogar einige US-Unternehmen dazu bewegt, Druckaufträge von China nach Indonesien zu verlagern.

Verpackungen sind gefragt

Laut APtech entfallen mindestens 50 Prozent der indonesischen Branchenumsätze auf den Verpackungsdruck. Die weltweit tätige Organisation rechnet in diesem Bereich mit einem jährlichen Wachstum von 2 bis 2,5 Prozent und taxiert entsprechend das Branchenwachstum von 2016 bis 2020 auf 10,2 Prozent. Im asiatischen Vergleich wächst lediglich der indische Verpackungsdruck schneller.

MKT201906188009.15

Der indonesische Verpackungsboom hat seinen Grund: Mit der seit knapp zwei Jahrzehnten um durchschnittlich mehr als 5 Prozent wachsenden Wirtschaft und dem daraus resultierenden Wohlstandsschub verändern sich die Lebens- und Konsumgewohnheiten der Indonesier. Ihr Einkauf findet immer seltener auf traditionellen Märkten, sondern immer häufiger in Supermärkten und den unzähligen Malls statt. Shopping ist ein beliebter Zeitvertreib der wachsenden urbanen Mittelschicht. Und je aufwändiger die Verpackung, desto hochwertiger wird das Produkt empfunden.

Vor allem bei Lebensmitteln führt der Trend weg von den unhygienischen, traditionellen Märkten hin zu verarbeiteten Lebensmitteln in Supermärkten. Verpackungen machen die Produkte haltbarer und damit für den Handel wirtschaftlicher. Für Menschen mit wenig Geld sind viele Alltagsprodukte in kleineren Mengen abgepackt.

Nach Schätzungen der Indonesian Packing Federation (FPI) erzielte der indonesische Verpackungsmarkt 2018 Umsätze in Höhe von 6,8 Milliarden US$. Dabei entfielen 45 Prozent auf flexible Verpackungen, 29 Prozent auf Papier- und Kartonverpackungen und 15 Prozent auf Hartplastik. Das Branchenwachstum beträgt demnach etwa 6 Prozent pro Jahr.

MKT201906188009.14

Vom Import abhängig

Die indonesische Druckbranche muss ihre Technologie praktisch komplett importieren, denn sie stellt selbst keine her. Es existieren lediglich einige Anbieter von Hilfsprodukten wie Druckplatten, -farben und -chemikalien. Da die eigenen technologischen Fähigkeiten gering sind und das Bildung- und Ausbildungsniveau niedrig, wird sich an dieser Situation so schnell nichts ändern.

Indonesiens Einfuhr von Drucktechnik zeigt seit Jahren recht konstante Werte von knapp über 1 Milliarde US$. Im Jahr 2018 gab es allerdings einen Rückgang von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehr als die Hälfte aller Drucktechnikimporte entfielen auf Japan und China. Deutschland rangierte unter den Top Ten der Lieferanten.

Indonesiens Einfuhren von Drucktechnik (in Millionen US$)
Jahr Drucktechnik 1), davon .Offset-Druckmaschinen 2) Druckfarben 3)
2014 1.270,0 143,1 147,4
2015 1.113,7 118,2 149,3
2016 1.043,6 84,3 168,8
2017 1.224,1 167,8 165,7
2018 1.088,8 146,4 161,2

1) Druck- und Buchbindemaschinen (einschließlich Teile) der HS-Zolltarifpositionen 8440, 8442, 8443; 2) HS-Zolltarifpositionen 8443.11 bis 19; 3) HS-Zolltarifpositionen 3215.11 bis 19

Quelle: UN Comtrade

Deutschland gehört zu den fünf großen Lieferanten von Offset-Druckmaschinen, laut indonesischer Handelsstatistik mit einem Importanteil von 10 Prozent im Jahr 2018. Führend waren Japan, China und Taiwan. Jedoch können in diesem Bereich einzelne Großaufträge zu statistischen Ausschlägen führen.

Indonesiens Einfuhren von Drucktechnik 2018 nach Lieferländern (in Millionen US$)
Land Insgesamt, davon 1) .Offset-Druckmaschinen 2)
Japan 333,9 40,6
China 313,3 29,7
Singapur 104,0 4,4
Philippinen 56,2 0,0
Vietnam 49,3 0,0
Thailand 42,9 0,9
Malaysia 35,4 0,2
Taiwan 30,4 26,2
Deutschland 28,5 14,7
Italien 18,2 12,8

1) Druck- und Buchbindemaschinen (einschließlich Teile) der HS-Zolltarifpositionen 8440, 8442, 8443; 2) HS-Zolltarifpositionen 8443.11 bis 19

Quelle: UN Comtrade

Ein Grund für den Importrückgang von Drucktechnik könnte die Schwäche der heimischen Rupiah sein, welche die Preise für heimische Unternehmen in die Höhe getrieben hat. Denn 2018 hat die indonesische Rupiah gegenüber dem US-Dollar um durchschnittlich 6,5 Prozent an Wert verloren (in der Spitze waren es bis zu 15 Prozent). Und da indonesische Banken nur ungern Kredite an Privatfirmen vergeben, ist die Modernisierung des Maschinenparks vielerorts ein Kraftakt.

Noch aus einem anderen Grund kann der Import von Drucktechnik schwierig sein. Die Behörden versuchen immer wieder, Einfuhren zu behindern. Der Archipel verbuchte 2018 ein Rekorddefizit im Außenhandel in Höhe von 8,6 Milliarden US$. Negative Handelssalden und das damit verbundene Gefühl, vom Ausland übervorteilt zu werden, haben einen gesellschaftlichen Resonanzraum für Einfuhrbeschränkungen geschaffen, den die Politik gerne bedient. Auch die Entsendung von technischem Fachpersonal zur Inbetriebnahme oder Wartung von Maschinen ist bisweilen schwierig, berichten ausländische Unternehmen.

Zeitungen/Zeitschriften: Printauflagen sinken

Zeitungen und Zeitschriften sind nach wie vor ein wichtiger Absatzmarkt der indonesischen Druckindustrie. Doch wie groß ihre Auflagen sind, weiß keiner genau. Denn es gibt keine unabhängige Auflagenkontrolle. Daher tappen auch die Anzeigenkunden im Dunkeln, wenn es um die Verbreitungszahlen geht. Die Anzahl der Zeitungskäufer ist proportional zur Bevölkerungsgröße weitaus geringer als in westlichen Ländern. Dafür dürfte ein Exemplar von mehr Personen gelesen werden. Obwohl die Wirtschaft wächst, berichtet die Druckbranche von einem Schrumpfen der Printauflagen. Denn junge Leute lesen fast ausschließlich digital.

Die Anzahl der täglich in Indonesien erscheinenden Zeitungen wird auf etwa 200 (Deutschland: circa 360) geschätzt. Es gibt Abonnementlieferungen, allerdings wird der größte Teil der Zeitungen als Einzelexemplar verkauft. Zeitungen erscheinen zumeist in der Landessprache Bahasa Indonesia und werden vor allem in den Städten herausgegeben. Die Jakarta Post ist die einzige englischsprachige Tageszeitung, nachdem der Jakarta Globe 2015 nach acht Jahren seine Druckausgabe eingestellt hat. Ihre Auflage dürfte höchstens im unteren fünfstelligen Bereich liegen. Zeitunglesen als habituelle Handlung praktiziert nur ein kleiner Bevölkerungsteil.

Die Konkurrenz von digitalen Nachrichten und Unterhaltungskanälen setzt die Printbranche unter enormen wirtschaftlichen Druck. Eine Tageszeitung kostet nur zwischen umgerechnet 20 und 30 Dollar-Cent am Kiosk, ein Monatsabonnement gerade einmal um die 7 US$. Das Geschäftsmodell beruht daher auf Anzeigen als größter Erlösquelle. Doch auch die wandern nach und nach in digitale Angebote ab. Auch in Indonesien steht - wie überall auf der Welt - das Sterben der gedruckten Tageszeitung bevor. Printmagazine mögen eine längere Lebensdauer haben, aber die oftmals schlechte Papier- und Druckqualität ist Sinnbild ihrer ökonomischen Schwäche.

Bücher: Ein Nischensegment

Indonesier lesen kaum Bücher. Zwar ist der Markt wachsend, aber dennoch klein. Selbst in Mittel- und Oberschichthaushalten sind, jenseits des Korans, nur selten welche zu finden. Aufgrund der mangelnden Lesetradition haben sich auch E-Reader bisher nicht durchgesetzt. Klassische Buchläden gibt es wenige. Einige Ketten betreiben in größeren Shoppingmalls einen kombinierten Verkauf von Büchern und Zeitschriften, mitunter zusammen mit Elektrogeräten.

Dort bestimmen vor allem Ratgeber und Lifestyle-Bücher sowie bebilderte Hochglanzbände über Themen wie Reisen, Architektur oder Kochen das Segment - so wie man sie aus den Presseshops internationaler Flughäfen kennt. Eine weitere Domäne bilden einfach gestaltete Lernmaterialien, auf die - zusammen mit Schulbüchern - ein erheblicher Anteil des Druckvolumens im Buchsegment entfallen dürfte. Das Angebot an Romanen ist verschwindend klein.

Verpackungsdruck und Etiketten: Nahrungsmittelbranche treibt den Bedarf

Es gibt keine Aufstellung darüber, wie viele Verpackungsunternehmen es in Indonesien gibt. Die letztverfügbare Zahl von 35.000 Unternehmen stammt aus einer wissenschaftlichen Studie aus dem Jahr 2010. Die meisten dieser Firmen dürften kleine und Kleinstbetriebe sein, die vor allem Handarbeit leisten. Dagegen gibt es vor allem im Nahrungsmittelsektor aber auch einige hochtechnisierte Großunternehmen wie Indofood, Wings, Mayora oder GarudaFood. Außerdem sind westliche Branchenkonzerne wie Nestlé, Danone, Heinz und Unilever vor Ort vertreten.

Verpackungen spielen nicht nur bei Nahrungsmitteln, sondern auch bei anderen Ver- und Gebrauchsgütern in der statusgeprägten und konsumfreudigen indonesischen Gesellschaft eine wichtige Rolle. Sie können gar nicht bunt und hochwertig genug sein. So ist zum Beispiel der Markt für Beschichtungsdruck, etwa das UV Coating, groß (wenn auch nicht in Zahlen bestimmbar). Beim Druck von Zeitschriften, Büchern, Verpackungen oder der Etikettierung wird er in großem Umfang eingesetzt. Zubehör sowie Farben werden zumeist importiert. Laut Fachexperten wird das sogenannte LED Coating mangels verfügbarer Materialien bisher wenig eingesetzt. Zudem soll der Digitaldruck in Zukunft eine größere Rolle spielen.

Werbung: Druckmedien verlieren Werbeanteile

Die dauerhaften und hohen Wirtschaftswachstumsraten in Indonesien sorgen für Optimismus und beflügeln die Kauflust der Menschen. Der private Konsum trägt weit mehr als die Hälfte zur Entstehung des Bruttoinlandsprodukts bei. Befeuert wird er durch Werbung, für die es etwa im Fernsehen kaum zeitliche Beschränkungen gibt. Die Druckmedien sind in besonderem Maße von Werbung abhängig. Denn das Erlösmodell der Zeitungen und Zeitschriften kann sich in Indonesien viel weniger als in entwickelten Ländern auf Vertriebseinnahmen stützen. Ein wirtschaftlicher Abschwung und damit verbundener Rückgang von Anzeigen würde ganz direkt auf ihre Existenzfähigkeit durchschlagen.

Es gibt keine detailgenauen Zahlen über den indonesischen Werbemarkt. Die wenigen verfügbaren Daten stammen zumeist aus internationalen Quellen und dürften grobe Projektionen sein, die aktuelle lokale Markttrends nicht einfangen. Das Beratungsunternehmen eMarketer prognostiziert ein Wachstum der Werbeausgaben in Indonesien von 2,3 Milliarden auf 3,5 Milliarden US$ zwischen 2015 und 2020. Das entspricht einer Steigerungsrate von 47 Prozent oder einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von 8 Prozent. Mehr als die Hälfte davon entfällt auf das Fernsehen, wenngleich mit einem abnehmenden Anteil.

Ausgaben nach Werbeträgern in Indonesien (in Millionen US$)
Jahr TV Zeitungen Zeitschriften Digital Radio Außenplakate
2015 1.474,8 441,1 54,6 294,1 31,5 59,5
2016 1.585,4 460,0 53,4 382,4 33,3 67,4
2017 1.680,5 477,4 52,1 477,9 34,9 75,5
2018 1.774,6 494,1 50,6 564,0 36,3 83,7
2019 1.890,0 513,4 49,5 648,6 38,0 93,3
2020 1.997,7 529,3 48,0 745,8 39,5 102,6

Quelle: eMarketer

Bei den Printmedien ist das Bild uneinheitlich. Die Werbeausgaben für Zeitungen steigen im selben Zeitraum um 20 Prozent, verlieren aber prozentual am Gesamtmarkt. Bei Zeitschriften sind sogar die absoluten Werbeausgaben fallend. Anhand nationaler Quellen überprüfbar sind diese Zahlen nicht. Plausibel erscheinen die hohen jährlichen Wachstumsraten bei digitaler Werbung im Internet. Sie soll schon in wenigen Jahren mehr Umsätze generieren als die Zeitungswerbung.

Anteile der Werbeträger an den gesamten Werbeausgaben in Indonesien (in %)
Jahr TV Zeitungen Zeitschriften Digital Radio Außenplakate
2015 62,6 18,7 2,3 3,0 1,3 2,5
2016 61,1 17,8 2,1 4,8 1,3 2,6
2017 60,1 17,1 1,9 6,8 1,2 2,7
2018 59,1 16,5 1,7 8,5 1,2 2,7
2019 58,8 15,9 1,5 9,7 1,2 2,9
2020 57,7 15,3 1,4 10,6 1,1 3,0

Quelle: eMarketer

Die langfristige Konsequenz dieses Trends wird eine Schwächung der Printmedien sein. Wenn die Werbebudgets kontinuierlich in das Internet gelenkt werden, werden auch die redaktionellen Inhalte dorthin folgen. Und mit dem Rückgang der Auflagen wird sich das Auftragsvolumen für die Druckindustrie verringern.

Internetadressen

Bezeichnung Kontakt Anmerkung
Persatuan Perusahan Grafika Indonesia (PPGI) https://ppgi.or.id Verband der Printmedien
Indonesian Packing Federation (FPI) http://www.packindo.org Verpackungsverband
Indoprint http://www.indoprintpackplas.com Fachmesse
Allprint Indonesia http://allprint.co.id Fachmesse
Serikat Perusahan Pers (SPS) http://www.spsindonesia.org Presseverband

Weitere Informationen zu Wirtschaftslage, Branchen, Geschäftspraxis, Recht, Zoll, Ausschreibungen und Entwicklungsprojekten in Indonesien können Sie unter http://www.gtai.de/indonesien abrufen. Die Seite http://www.gtai.de/asien-pazifik bietet einen Überblick zu verschiedenen Themen in Asien-Pazifik.

Dieser Artikel ist relevant für:

Indonesien Druck-, Verlagserzeugnisse, Druck- und Papiermaschinen

Funktionen

Kontakt

Anna Westenberger

‎+49 30 200 099 393

Suche / Mann mit Lupe | © GettyImages/BernardaSv

Suche

Recherchieren Sie aktuelle Marktanalysen, Wirtschaftsdaten, Zoll- und Rechtsinformationen, Projekte und Ausschreibungen aus über 120 Ländern.

Zur Suche