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02.07.2019

Kroatien investiert in Autobahnen und Fernstraßen

Auch die Europäische Union fördert den Straßenbau / Von Waldemar Lichter

Zagreb (GTAI) - Kroatiens Straßenbetreiber wollen 2019 rund 430 Millionen Euro in Streckenneubau und Instandhaltung investieren. Bedeutsam sind Verbindungen in Dalmatien und in Richtung Ungarn.

Die Regierung genehmigte auf ihrer Sitzung am 19. Juni 2019 die Investitionspläne der staatlichen kroatischen Straßen- (Hrvatske Ceste d.o.o./HC) und Autobahnbetreiber (Hrvatske Autoceste d.o.o./HAC) für 2019. Diese sehen Ausgaben von umgerechnet 345 Millionen Euro für neue Straßen (überregionale Verbindung) und die Instandhaltung des bestehenden Netzes vor. Die HC-Projekte werden zu rund 37 Prozent aus Mitteln der Europäischen Union (EU) finanziert.

HAC plant 84,7 Millionen Euro für entsprechende Investitionen in das Autobahn- und Schnellstraßennetz. Davon werden 36,2 Millionen Euro für den Neubau von Strecken entfallen. Finanziert werden die Investitionen zum größten Teil (83 Prozent) aus den Verbrauchsteuern auf Energieträger, zu 12 Prozent aus Krediten der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) sowie zu 5 Prozent von der EU.

Verschiedene Vorhaben geplant

Zu bedeutenden Vorhaben von HAC für 2019 gehören Baumaßnahmen an der Autobahn A1 ("Dalmatina") zwischen Bosiljevo, Split und Dubrovnik. Vorgesehen ist die Erstellung einer Studie für den Autobahnabschnitt Ploce - Dubrovnik (80 Kilometer). Die Baukosten für diese Strecke könnten sich Pressemeldungen zufolge auf 732 Millionen Euro belaufen.

Baumaßnahmen sind ferner an der Autobahn A3 zwischen Bregana, Zagreb und Lipovac vorgesehen. Dort ist der Bau einer dritten Spur auf der Umgehungsautobahn um Zagreb geplant. Der Investitionsplan 2019 sieht für Projekte an der A3 Ausgaben von 8,1 Millionen Euro vor.

Auf der Autobahn A5 Richtung Bosnien und Herzegowina sind der Baubeginn der Teilstrecke zwischen der Brücke Halasica und Beli Manastir (16,7 Kilometer) sowie die Fertigstellung der Sava-Brücke Svilaj vorgesehen. Für die Strecke Beli Manastir - Osijek - Grenze zu Bosnien und Herzegowina sind 2019 rund 14,1 Millionen Euro eingeplant.

HAC möchte ferner die Beleuchtung des Autobahnnetzes erneuern und modernisieren. Alte Anlagen werden rationalisiert und ersetzt sowie neue LED-Technologien installiert.

Kontaktadressen

Bezeichnung Kontakt
Ministerium für Seefahrt, Verkehr und Infrastruktur der Republik Kroatien; Ministarstvo mora, prometa i infrastrukture; Staatssekretär für Infrastruktur: Tomislav Mihotic +385 (1)3 78 45 20, -502; ministar@mppi.hr; http://www.mppi.hr
Hrvatske Autoceste d.o.o. (HAC); EU-Projekte +385 (1)469 44 44, 469 46 90; info@hac.hr; euprojekti@hac.hr; http://www.hac.hr
Hrvatske ceste d.o.o. (HC) +385 (1)47 22 555; http://www.hrvatske-ceste.hr
Hrvatske ceste d.o.o.; Sektor für Bau und Rekonstruktion: Darko ?o?ic +385 (1)472 24 10; darko.sosic@hrvatske-ceste.hr
Hrvatske ceste d.o.o.; Sektor: Entwicklung und strategische Planung: Tomislav Cvetko +385 (1)472 26 10; tomislav.cvetko@hrvatske-ceste.hr

Weitere Informationen zu Kroatien finden Sie unter http://www.gtai.de/Kroatien

Dieser Artikel ist relevant für:

Kroatien Straßen-, Brücken- und Tunnelbau

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Kontakt

Ingeborg Kozel

‎+49 228 24 993 365

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