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26.07.2019

Lohn- und Lohnnebenkosten - Irland

Arbeitskosten und Produktivität sind im internationalen Vergleich hoch / Von Torsten Pauly (GTAI) und Patrick Bamming (Deutsch-Irische Industrie- und Handelskammer - Arbeitsrecht) (Juli 2019)

Dublin (GTAI) - Mit dem steigenden Fachkräftemangel ziehen die irischen Löhne an. Im 1. Quartal 2019 lag der Durchschnittsverdienst bei 3.337 Euro, das waren 3,4 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Allgemeines zum Arbeitsmarkt

Im Mai 2019 waren in Irland 108.200 Personen als arbeitssuchend gemeldet, das entspricht einer Quote von 4,4 Prozent (Mai 2018: 5,9 Prozent). Diese Angaben sind saisonbereinigt und beziehen sich auf alle Erwerbsfähigen zwischen 15 und 74 Jahren. Von den Erwerbstätigen arbeitete im 4. Quartal 2018 ein Fünftel in Teilzeit.

Die Quote der Langzeitarbeitslosen, die mindestens zwölf Monate ohne Beschäftigung sind, lag 2018 bei 2,1 Prozent und blieb damit unter dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU). Trotz deutlicher Rückgänge sind Jugendliche besonders von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Mai 2019 waren 10 Prozent aller 15- bis 24-Jährigen ohne Beschäftigung (Mai 2018: 14,7 Prozent). Beim Ausbau eines dualen Ausbildungssystems nach deutschem Vorbild unterstützt die Deutsch-Irische Industrie- und Handelskammer (AHK) die irische Regierung.

Auch mittelfristig soll sich der irische Arbeitsmarkt positiv entwickeln. Die EU- Kommission erwartet, dass die Wirtschaft 2019 um real 3,8 Prozent und 2020 um 3,4 Prozent wächst. Mit der guten Konjunktur nimmt die Beschäftigung 2019 um 2 Prozent und 2020 um 1,8 Prozent zu. Die Arbeitslosenquote soll 2020 im Jahresmittel 5 Prozent betragen (2019: 5,4 Prozent).

Mit der rückläufigen Zahl an Jobsuchenden verschärft sich der Fachkräftemangel merklich. Viele Jobvakanzen lassen sich nur noch mit Bewerbern aus dem Ausland besetzen. Von 2015 bis 2018 sind in Irland mit 75.900 Menschen mehr Menschen zu- als weggezogen. Das europäische Statistikamt Eurostat rechnet von 2018 bis 2028 mit einem weiteren Bevölkerungsanstieg von insgesamt 7 Prozent. Dennoch suchen einige Investoren seit längerem händeringend etwa nach deutschsprachigen Mitarbeitern.

Auf dem irischen Stellenmarkt existieren große sektorale Unterschiede bei der Wirtschaftskraft und Beschäftigung. Traditionsbranchen wie die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sind geprägt von rein irischen Unternehmen, die vielfach auf den kleinen Binnenmarkt oder das benachbarte Vereinigte Königreich ausgerichtet sind. In den Rezessionsjahren 2008 und 2009 brach die Bruttowertschöpfung solch inländischer Firmen um insgesamt 18,5 Prozent ein, was starke Rückgänge bei der Beschäftigung und den Löhnen zur Folge hatte.

Multinationale Konzerne, die in Irland Produkte für den Weltmarkt erzeugen, dominieren die irische Chemie-, Pharma-, Elektronik- und Medizintechnikindustrie sowie den Informations- und Kommunikationstechnik- (IKT) und Finanzsektor. Deren Bruttowertschöpfung ist selbst in der Krise und von 2007 bis 2017 um insgesamt 218 Prozent gestiegen. Daher gab es bei diesen Arbeitgebern in der Regel keinen Abbau, sondern einen stetigen Aufbau von Stellen und die Löhne liegen meist deutlich über dem Durchschnitt.

Der geplante Brexit könnte den Fachkräftemangel in Irland insbesondere in den von internationalen Investoren geprägten Branchen und Zentren weiter verschärfen, da Dublin und andere größere Städte sehr attraktive EU-Alternativen zu britischen Standorten darstellen. Dagegen könnten sich Unternehmen, die in hohem Maße das Vereinigte Königreich beliefern, zu Rationalisierungen gezwungen sehen und Arbeitnehmer entlassen.

Allgemeine Arbeitsmarktdaten
Bevölkerung (in Mio., 2018) 4,9
Erwerbspersonen (Bevölkerung älter als 15 und jünger als 65 Jahre, in Mio., 2018) 3,2
Erwerbstätige (in Mio., 4. Quartal 2018) 2,3
Arbeitslosenquote, offizielle (in %, Mai 2019) 4,4
Personen mit Universitätsabschluss (in Mio., 2016) *) 1,0
Durchschnittliche Wochenarbeitszeit (in Stunden, 2018) 36,3

*) Bevölkerung über 15 Jahre mit höherem Bildungsabschluss

Quelle: Central Statistical Office (CSO)

Für Stellengesuche in Printmedien bietet sich die renommierte Tageszeitung Irish Times an. Mindestens ebenso wichtig sind jedoch Onlinejobbörsen (siehe Kontaktadressen). Auch die AHK leistet Hilfe bei der Personalvermittlung.

Große internationale Unternehmen nehmen ihre Absolventenrekrutierung (Graduate Recruitment) oft selbst vor. Andere Firmen greifen insbesondere bei niedrigeren und mittleren Positionen auf Personalvermittlungsagenturen (Agency Recruiters) zurück. Für Toppositionen werden oft exklusiv tätige Headhunter beauftragt. Die Bezahlung der Agenturen kann unterschiedlich ausfallen. Es gibt Pauschalverträge, die der Personalvermittlungsfirma einen fixen Betrag - zum Beispiel pro Jahr - zusichert, um den Auftraggeber in dem Zeitraum bei der Personalsuche zu unterstützen. Möglich ist auch, der Agentur ein bestimmtes Auftragsvolumen zu garantieren. Einzelfallprovisionen für ausgewählte Kandidaten sind meist Prozentsätze des Jahresverdienstes. Diese können für "Senior" und "Executive Jobs" 33 Prozent erreichen.

Bei Stellenbesetzungen wird in Irland eher weniger Wert auf Abschlüsse, Zeugnisse oder formale Qualifikationen als in Deutschland gelegt. Stattdessen geben konkrete Kenntnisse und Erfahrungen oft den Ausschlag. Arbeitnehmer gelten als flexibel. Loyalität und Verweildauer sind dafür häufig geringer ausgeprägt.

In der Republik Irland und in Nordirland haben sich die Gewerkschaften im Kongress ICTU (Irish Congress of Trade Unions) zusammengeschlossen. Dem ICTU gehörten 2017 in der Republik Irland 44 Einzelgewerkschaften mit 527.000 Mitgliedern an. Dies entspricht 26 Prozent aller Erwerbstätigen. Tarifkonflikte mit Arbeitsniederlegungen waren zuletzt stark rückläufig. Im Jahr 2018 fielen in der Republik Irland 4.050 Streiktage an (2017: 50.191 Tage). Davon entfielen circa 36 Prozent auf den Finanz- und Immobiliensektor und 28 Prozent auf den Handel.

Löhne und Gehälter

Im 1. Quartal 2019 betrug der irische Bruttomonatslohn im Schnitt 3.337 Euro, das waren nominal 3,4 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Im Gesamtjahr 2019 soll es zu einem Anstieg um 3,2 Prozent und 2020 um 3,6 Prozent kommen, prognostiziert die EU-Kommission. Dies entspricht einem realen Zuwachs von 1,2 Prozent (2019) und 1,6 Prozent (2020). Damit beschleunigt sich die moderate Lohnerhöhung der letzten Jahre.

Entwicklung der durchschnittlichen Bruttolöhne (Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal)
1. Quartal 2017 1. Quartal 2018 1. Quartal 2019
Woche,(in Euro) 725 745 770
.nominale Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum (in %) 1,6 2,7 3,4
Monat, (in Euro) 1) 3.142 3.227 3.337
.nominale Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum (in %) 1,6 2,7 3,4
Inflationsrate (Verbraucherpreise in %) 2) 0,7 1,2 k.A.

1) die auf Woche lautenden Originaldaten wurden zur Ermittlung des Monatsentgeltes mit 52 multipliziert, durch zwölf dividiert und gerundet; 2) im Schnitt des Kalenderjahres

Quellen: CSO, EU-Kommission; Berechnungen von Germany Trade & Invest

Irland ist im internationalen Vergleich ein Hochlohnstandort, wobei das Verhältnis von Kosten und Produktivität in dieser Vergleichsgruppe gut abschneidet. Die durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde lagen 2018 bei 32,10 Euro. Das war laut Eurostat das EU-weit zehnthöchste Niveau. In Deutschland fielen 2018 etwa 34,60 Euro an, in der EU im Schnitt 27,40 Euro. Die irische Arbeitsproduktivität je Beschäftigtem war 2017 um 87 Prozent höher als im EU-Durchschnitt und damit die höchste aller EU-Mitgliedsstaaten. Die realen Lohnstückkosten sollen 2019 in Irland dank der weiterhin guten Produktivitätsentwicklung um 0,3 Prozent sinken und 2020 leicht um 0,1 Prozent steigen.

Wegen der Wirtschaftskrise ist der irische nominale Durchschnittslohn 2010 und 2011 um insgesamt 2,6 Prozent gesunken und erst ab 2015 wieder etwas stärker gestiegen. Im 1. Quartal 2019 lag das Niveau nominal um 6,7 Prozent über dem Höchststand vor der Krise im 4. Quartal 2008.

Allerdings existieren innerhalb der irischen Wirtschaftszweige große Lohnunterschiede. Das Lohnniveau im öffentlichen Dienst lag im 1. Quartal 2019 um 34,9 Prozent über dem Durchschnitt in der Privatwirtschaft. Dort wiederum sind Löhne in Branchen mit vielen multinationalen Investoren tendenziell höher. Dazu gehören insbesondere der Finanz- und IKT-Sektor sowie die Chemie-, Pharma-, Elektronik- und Medizintechnikindustrie. Multinationale Arbeitgeber haben oft zusätzliche Anforderungen an ihre Mitarbeiter, zum Beispiel Sprachkenntnisse.

Zwischen den ersten beiden Quartalen 2018 und 2019 sind die Löhne aber besonders in Branchen mit unterdurchschnittlichem Verdienst wie dem Kunst-, Unterhaltungs- und Freizeitgewerbe (+10,2 Prozent), dem Logistiksektor (+8,7 Prozent), dem Gastgewerbe (+6,9 Prozent) und dem Handel (+5,8 Prozent) gestiegen. Hohe Zuwächse gab es auch bei privatwirtschaftlichen Verwaltungsdienstleistern (+10 Prozent) und im IKT-Sektor (+5,2 Prozent).

Branchentarifverträge werden von Joint Labour Committees (JLC) vereinbart und sind als Registered Employment Agreements (REA) verbindlich. In Irland werden Löhne und Gehälter in der Regel wöchentlich gezahlt und erfasst.

Durchschnittliche Bruttolöhne nach Branchen, pro Woche bzw. pro Monat (in Euro)
NACE 1) 1. Quartal 2018 1. Quartal 2019 Veränderung 1. Quartal 2019/1. Quartal 2018 (in %) 3)
Insgesamt
.Woche 745 770 3,4
.Monat 2) 3.227 3.337 3,4
Verarbeitendes Gewerbe
.Woche 893 910 1,9
.Monat 2) 3.870 3.945 1,9
Wasser-, Energie-, Umweltsektor
.Woche 1.100 1.103 0,3
.Monat 2) 4.765 4.780 0,3
Bauwirtschaft
.Woche 747 774 3,6
.Monat 2) 3.238 3.355 3,6
Handel(inkl. Kfz-Reparatur)
.Woche 563 596 5,8
.Monat 2) 2.440 2.581 5,8
Transport und Logistik
.Woche 764 830 8,7
.Monat 2) 3.311 3.598 8,7
Hotel- und Gaststättengewerbe
.Woche 331 354 6,9
.Monat 2) 1.434 1.533 6,9
Information und Kommunikation
.Woche 1.195 1.258 5,2
.Monat 2) 5.180 5.449 5,2
Finanz-, Versicherungsgewerbe
.Woche 1.301 1.289 -0,9
.Monat 2) 5.639 5.586 -0,9
Wissenschaftliche und technische Dienstleistungen
.Woche 923 917 -0,7
.Monat 2) 4.000 3.972 -0,7
Privatwirtschaftliche Verwaltungsdienstleistungen
.Woche 556 612 10,0
.Monat 2) 2.411 2.651 10,0
Öffentliche Verwaltung, Militär, Sozialversicherung
.Woche 958 963 0,6
.Monat 2) 4.150 4.175 0,6
Bildung und Erziehung
.Woche 836 841 0,6
.Monat 2) 3.622 3.642 0,6
Gesundheits- und Sozialwesen
.Woche 711 717 0,9
.Monat 2) 3.080 3.108 0,9
Kunst, Unterhaltung, sonstige Dienstleistungen
.Woche 528 581 10,2
.Monat 2) 2.286 2.518 10,2

1) Branchen gemäß NACE.2; 2) die auf Woche lautenden Originaldaten wurden zur Ermittlung des Monatsentgeltes mit 52 multipliziert, durch zwölf dividiert und gerundet; 3) Veränderung entsprechend der Originalangaben von CSO

Quelle: CSO; Berechnungen von Germany Trade & Invest

Mit den Branchenunterschieden geht ein regionales Verdienstgefälle einher, denn ländliche Räume stehen wohlhabenden Gebieten mit vielen ausländischen Investoren gegenüber. Da sich Branchen räumlich konzentrieren, ist es für Arbeitgeber umso wichtiger, die Konditionen der Konkurrenz zu kennen. US-amerikanische Investoren spielen eine große Rolle. Deswegen empfiehlt es sich, das Personal- und Vergütungsmanagement gerade dieser Unternehmen zu beachten.

Nachfolgende Tabelle zeigt den vom irischen Statistikamt für das 4. Quartal 2018 ermittelten Durchschnittsverdienst für unterschiedliche Positionen im verarbeitenden Gewerbe, dem Wasser-, Energie- und Umweltsektor und dem Bergbau.

Durchschnittliche Bruttolöhne in der Industrie, pro Woche bzw. pro Monat (in Euro)
Industrie 1) 4. Quartal 2017 4. Quartal 2018 Veränderung 4. Quartal 2018/ 4. Quartal 2017 (in %) 3)
Manager, Professionals
.Woche 1.525 1.558 2,2
.Monat 6.608 6.571 2,2
Angestellte in Buchhaltung, Verkauf, Dienstleistungen
.Woche 798 817 2,3
.Monat 3.459 3.540 2,3
Mitarbeiter in Produktion, Transport, Handwerk
.Woche 735 746 1,6
.Monat 3.183 3.234 1,6

1) Branchen gemäß NACE.2 B-E; 2) die auf Woche lautenden Originaldaten wurden zur Ermittlung des Monatsentgeltes mit 52 multipliziert, durch zwölf dividiert und gerundet; 3) Veränderung entsprechend den Originalangaben von CSO

Quelle: CSO; Berechnungen von Germany Trade & Invest

Einige Personalvermittler veröffentlichen kostenfreie Ratgeber zur Orientierung, etwa Morgan McKinley. Laut deren "Salary and Benefits Guide" von 2018 erhält ein CEO ohne Zusatzleistungen 180.000 Euro bis 400.000 Euro pro Jahr und ein COO sowie CFO jeweils 150.000 Euro bis 350.000 Euro. Nachfolgende Tabelle zeigt Gehaltspannen für ausgewählte Positionen an den wichtigsten Standorten. In Dublin wird mehr gezahlt als in anderen Städten. Unter diesen hat Cork oft ein etwas höheres Niveau als Limerick oder Waterford. Große Bedeutung kommt der Berufserfahrung zu.

Gehaltsspannen für ausgewählte Positionen und Standorte 2019 (in Euro pro Jahr)
Position Dublin Cork Limerick Waterford
Financial Director in Handel und Industrie 100.000-180.000 100.000-130.000 80.000-120.000 80.000-120.000
Financial Controller in Handel und Industrie 80.000-150.000 70.000-110.000 70.000-110.000 70.000-100.000
Financial Accounting Manager in Handel und Industrie 70.000-95.000 70.000-80.000 60.000-65.000 60.000-65.000
Sales Manager, mehrsprachig 47.000-52.000 45.000-50.000 45.000-50.000 45.000-50.000
Call Center Manager, mehrsprachig 47.000-52.000 45.000-50.000 45.000-50.000 45.000-50.000
Mechanical Engineer 40.000-70.000 35.000-65.000 35.000-65.000 35.000-65.000
Warehouse Manager 40.000-65.000 35.000-60.000 35.000-55.000 35.000-55.000
Chief Technology Officer IT 100.000-180.000 100.000-150.000 100.000-140.000 95.000-130.000
IT-Infrastructure Manager 65.000-90.000 65.000-90.000 60.000-85.000 60.000-85.000
Android Developer 55.000-75.000 45.000-70.000 45.000-70.000 45.000-70.000
Labormanager 55.000-65.000 55.000-65.000 52.000-61.000 50.000-59.000
Labortechniker 23.000-32.000 23.000-32.000 22.000-30.000 21.000-29.000
Human Resources Director 90.000-160.000 80.000-140.000 80.000-130.000 80.000-130.000
Human Resources Officer 32.000-50.000 28.000-45.000 26.000-40.000 26.000-40.000

Quelle: Morgan McKinley

Irland hat einen gesetzlichen Mindestlohn, der 2000 im National Minimum Wage Act eingeführt wurde. Anpassungen erfolgen auf Empfehlung einer unabhängigen, von der Regierung beauftragten Kommission. Seit dem 1. Januar 2019 beträgt der reguläre Stundensatz 9,80 Euro. Dabei gibt es Differenzierungen je nach Alter: So müssen 19-Jährige mindestens 8,82 Euro, 18-Jährige 7,84 Euro und Minderjährige 6,86 Euro verdienen.

Weitere Lohnbestandteile

Zusatzleistungen spielen in Irland eine wichtige Rolle und sind in exportorientierten Branchen besonders verbreitet, da internationale Investoren stark um qualifizierte Mitarbeiter konkurrieren. Für Führungskräfte sind vom Arbeitgeber getragene private Renten- und Krankenzusatzversicherungen - auch für Familienmitglieder - oft Standard. Bei Fachkräften kommen Zuschüsse vor. Auch Renten- oder Lebensversicherungen, deren Höhe mit der Position steigt, sind keine Seltenheit. Firmenwagen oder Pkw-Zuschüsse sowie Handys und Laptops gibt es je nach Funktion. Einige Firmen offerieren Mitarbeitern kostenloses beziehungsweise günstiges Kantinenessen oder Mitgliedschaften in Fitnessstudios. Führungskräfte haben oft mehr Urlaubsanspruch, der über die gesetzlich vorgeschriebenen 20 Tage hinausgeht und bis zu 30 Tage betragen kann.

Prämien, Provisionen und Boni sind nicht nur bei Führungspositionen verbreitet, ihre Höhe schwankt aber stark. Bei Tätigkeiten ohne Leitungsfunktion können sie 10 Prozent eines Jahresgrundgehalts ausmachen, bei Geschäftsführern oder Vorständen bis zu 100 Prozent. Viele große ausländische Unternehmen schütten Prämien und Boni oft in Form von Aktien(-Optionen) aus.

Sozialversicherungsbeiträge

In Irlands Industrie, Bau und privatem Dienstleistungssektor haben Sozialbeiträge und andere vom Arbeitgeber zu zahlende Aufwendungen 2018 im Schnitt 15,4 Prozent des Gesamtstundenlohns ausgemacht. Diese Rate ist laut Eurostat deutlich geringer als im EU-Durchschnitt (23,7 Prozent) und die fünftniedrigste Quote aller 28 Mitgliedsstaaten.

In Irland führt der Arbeitgeber die wesentlichen Abzüge auf die Löhne und Gehälter seiner Arbeitnehmer durch. Diese sind die Einkommensteuer, die USC-Abgabe (Universal Social Charge) und die Sozialversicherungsbeiträge gemäß PRSI (Pay Related Social Insurance). Hierzu berät auch die AHK, Ansprechpartner ist Patrick Bamming, ein in Irland zugelassener Steuerberater (siehe Kontaktadressen). Einen ersten Überblick über Lohnabschläge bietet zum Beispiel der Salary Calculator Ireland (siehe Kontaktadressen).

Bis zu einem Jahreseinkommen von 35.300 Euro bezahlt eine alleinstehende Person 20 Prozent Lohnsteuer, bei einem höheren Jahreseinkommen sind es 40 Prozent. Verheiratete können die Grenze auf 44.300 Euro erhöhen, allerdings erhält der andere Partner dann nur bis zu einem Jahreslohn von 26.300 Euro den Lohnsteuersatz von 20 Prozent. In Irland lebende Arbeitnehmer können je nach Wohnort und persönlichen Umständen auch diverse Steuererleichterungen in Anspruch nehmen.

Die USC ist eine Abgabe für einige soziale Leistungen wie die Gesundheitsfürsorge. Alle Einwohner mit einem Bruttojahreseinkommen ab 13.001 Euro müssen Beiträge entrichten. Dabei fällt bis zur Summe von 12.012 Euro ein USC-Satz von 0,5 Prozent an. Auf das darüber hinausgehende Einkommen sind bis 19.874 Euro 2 Prozent, bis 70.044 Euro 4,5 Prozent und für noch höhere Bezüge 8 Prozent zu entrichten. Auch Selbstständige mit einem Jahresverdienst von 100.000 Euro oder mehr führen dafür 11 Prozent ab. Dem Arbeitgeber werden die Sätze seines Arbeitnehmers vom zuständigen Finanzamt (local Revenue office) mitgeteilt.

Zusätzlich zur USC-Abgabe gibt es die Sozialversicherungsbeiträge PRSI (Pay Related Social Insurance). Bei dieser haben sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber Beitragspflichten. Die PRSI-Beiträge errechnen sich als Prozentsatz des Wochenentgelts. Die folgende PRSI-Tabelle stellt einen Standardfall dar, bei dem der Arbeitnehmer in die "Klasse A" eingestuft ist.

PRSI-Beitragssätze 2019 (Anteile in %) *)
Wochenentgelt Arbeitnehmer Arbeitgeber Insgesamt
38 bis 352 Euro 0 8,7 8,7
352,01 bis 376 Euro 4 8,7 12,7
376,01 bis 424 Euro 4 10,95 14,95
über 424 Euro 4 10,95 14,95

*) in Klasse "A" für Beschäftigte in Industrie und Dienstleistungen sowie seit 1995 eingestellte Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Quelle: Department of Employment Affairs and Social Protection

Ausländische Arbeitnehmer sind in Irland sozialversicherungspflichtig, auch wenn sie aus dem Ausland vom dortigen Mutterkonzern bezahlt werden. Hiervon ausgenommen sind nur EU-Bürger, die Sozialversicherungsbeiträge in einem anderen EU-Mitgliedsstaat leisten oder Personen aus einem Staat, mit dem Irland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat und die das Formular A1 vorlegen können.

Arbeitsrecht

Gesetzliche Regelungen auf einen Blick
Vergütung Grundlage ist der Individualvertrag
Mindestlohn 9,80 Euro je Stunde (mit Differenzierung nach Alter und Berufserfahrung)
Arbeitsstunden pro Woche Maximal 48 Stunden (in der Regel 37 bis 40 Stunden)
Bezahlte Feiertage 9 gesetzliche Feiertage
Bezahlte Urlaubstage Minimum 20 Tage
Sonderzahlungen pro Jahr in Monatslöhnen (13. und/oder 14. Gehalt) Jahressonderzahlungen in variabler Höhe üblich, jedoch nicht gesetzlich fixiert
Lohnfortzahlung bei Krankheit Höchstdauer 26 Wochen (nicht zwingend vorgeschrieben und daher Verhandlungssache)
Probezeit Üblicherweise 6 Monate

Rechtsgrundlagen

Nationale Bestimmungen bilden zusammen mit EU-Richtlinien die Basis des Arbeitsrechts, ergänzt um Verfassungsrecht und Vertragsrecht. Im individuellen Vertrag leiten sich eine Vielzahl der arbeitsrechtlichen Beziehungen aus Tarifverträgen ab. Die Gesetzgebung legt Minimumstandards fest. Wichtige arbeitsrechtliche Institutionen beziehungsweise Institutionalisierungen sind: Labour Relations Commission (LRC), Rights Commissioners (ernannt durch LRC), Employment Appeals Tribunal (EAT), Labour Court, Equality Authority, Joint Labour Committees, Registered Employment Agreements, Joint Industrial Councils. Die Rechtsberatung wird in Irland von einem "Solicitor" durchgeführt und die Vertretung vor Gericht von einem "Barrister" übernommen. Beide haben ein Äquivalent zum Staatsexamen absolviert.

Vertragsabschluss

Der Beschäftigungsvertrag kann ausdrücklich oder stillschweigend, mündlich oder schriftlich geschlossen werden und bedarf nicht der Schriftform (Industrial Relations Act, 1990). Jedoch ist der Arbeitgeber zu einer schriftlichen Angabe bestimmter Beschäftigungskonditionen verpflichtet. Die betreffenden Anforderungen definiert der "Terms of Employment (Information) Act" von 1994 und 2001. Zeitlich muss dies innerhalb von zwei Monaten nach Aufnahme der Beschäftigung erfolgt sein. Hierzu gehören unter anderem: Name und Adresse des Arbeitgebers und -nehmers, Arbeitsplatz, Tätigkeitsbezeichnung und Art der Arbeit, Beschäftigungsbeginn, Vertragsart, Zahlungsweise, Arbeitsstunden inklusive Überstunden, bezahlter Urlaub, Pension Schemes, Kündigungsfristen, wirksame kollektive Vereinbarungen, Regelungen im Krankheitsfall.

Auch wenn es gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, ergänzen viele Arbeitgeber die Minimumangaben um solche zu Sicherheit und Geheimhaltung, Beschwerdeverfahren, Probezeit oder Regelungen zur Schichtarbeit. Spezielle Regelungen gelten für befristete Arbeitsverhältnisse, die mit dem "Fixed-Term Work Act, 2003" begeben wurden, ferner für Teilzeitarbeit nach dem "Protection of Employees Part-Time Work Act, 2001". Die Sonderregelungen für Kinder und Jugendliche sind im sogenannten "Protection of Young Persons Employment Act, 1996" festgehalten. Das Recht auf unbezahlte Abwesenheit zwecks (Vollzeit-)Pflege Dritter ist im "Carer's Leave Act, 2001" geregelt. Lohn- und Gehaltsthemen finden Ihren Niederschlag im "Payment of Wages Act, 1991" sowie im "National Minimum Wage Act, 2000".

Rechte und Pflichten der Vertragsparteien

Der irische Arbeitsmarkt ist nicht sehr stark reglementiert. Es gibt relativ wenig gesetzliche Vorschriften, die das Verhältnis von Arbeitgebern und Arbeitnehmern regeln. Das Meiste überlässt der Gesetzgeber der freien vertraglichen Ausgestaltung durch die Beteiligten. So sind unter anderem Gehalt und Urlaubsregelung, Kündigungsfristen und Regelungen für den Krankheitsfall Verhandlungssache.

Sofern keine tarifrechtlichen und mindestentgeltlichen Bestimmungen entgegenstehen, ist die Vergütung eine Frage der Gestaltung des Arbeitsvertrages. Grundlage ist der Individualvertrag.

Die sogenannte "Minimum Hourly Rate of Pay" (Mindeststundenlohn) liegt bei 9,80 Euro/Stunde für einen berufserfahrenen erwachsenen Arbeiter. Für unter 18-Jährige sind es 6,86 Euro/Stunde, für das erste Berufsjahr der über 18-Jährigen 7,84 Euro/Stunde und das zweite Berufsjahr 8,82 Euro/Stunde. Das irische Wirtschaftsministerium hat dazu die Broschüre "Detailed Guide to the National Minimum Wage" herausgegeben.

Regelungen zur Wochenarbeitszeit erfolgen gemäß "Organisation of Working Time Act, 1997" und entsprechenden EU-Direktiven. Möglich sind maximal 48 Stunden pro Woche, wobei bestimmte tägliche und wöchentliche Ruhezeiten mit zu beachten sind. Aus Flexibilitätsgründen wird nicht jede Woche für sich betrachtet, sondern der Durchschnitt über einen mehrmonatigen Zeitraum. Vier Monate bilden dabei den generellen Grundsatz für die Beschäftigten, sechs Monate für Saisonarbeit und zwölf Monate bei kollektiven Vereinbarungen. Sonderregelungen gelten für Teilzeitarbeit nach dem sogenannten "Protection of Employees Part-Time Work Act, 2001".

Bei den zulässigen Überstunden sind die Regelungen des "Organisation of Working Time Act" von 1997 und entsprechende EU-Direktiven zu beachten. Vorgeschrieben sind bestimmte Ruhezeiten (elf Stunden täglich über 24 Stunden beziehungsweise 24 Stunden zusammenhängend in der Woche, neben der elf-Stunden-Regelung), die die maximale Arbeitszeit begrenzen. Sonderregelungen gelten für Verkäufer, Nacht- und Schichtarbeiter. Gedeckt wird durch das Gesetz nur der zeitliche Aspekt. Ein gesetzlicher Anspruch auf Überstundenbezahlung besteht nicht. Entgelt- und Vergütungsregelungen stehen in der Entscheidung des Arbeitgebers beziehungsweise sind Teil kollektiver oder individueller Vertragsvereinbarungen.

Die gesetzlichen neun Feiertage folgen ebenfalls dem "Organisation of Working Time Act" von 1997. Fällt ein Feiertag auf einen ohnehin arbeitsfreien Tag, kann der Arbeitgeber entscheiden, ob er einen bezahlten freien Tag innerhalb eines Monats oder einen zusätzlichen Jahresurlaubstag gewährt. Auch der Urlaubsanspruch leitet sich aus dem Act von 1997 ab. Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer haben Anspruch auf 20 Arbeitstage beziehungsweise vier Wochen bezahlten Urlaub. Eine differenzierte Berechnung kommt für Teilzeitarbeitnehmer zum Zuge. Die Kollektivvereinbarungen sehen meist vier bis fünf Wochen vor.

Die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber im Krankheitsfall (Sick Pay & Sick Leave) fällt als Thema vom Grundsatz her nicht unter die Arbeitsrechtsgesetzgebung. Es gibt keine gesetzlich bestimmte Verpflichtung für den Arbeitgeber, jedoch sind entsprechende Regelungen als Bestandteil des individuellen Arbeitsvertrags beziehungsweise via Kollektivvereinbarung üblich. Bei krankheitsbedingter Abwesenheit des Arbeitnehmers von vier und mehr Tagen besteht meist ein Anspruch gegenüber dem Staat. Der Arbeitnehmer muss sich innerhalb der ersten sieben Tage der Krankheit krankmelden. Voraussetzung für die Leistung ist, dass der Arbeitnehmer unter 66 Jahre alt und Mitglied in der Krankenversicherung ist. Das Krankengeld als kurzfristige Leistung ist dabei an die Arbeitsunfähigkeit und die Erfüllung der Beitragsvoraussetzungen gebunden. Krankengeld (cash sickness benefit) wird wöchentlich gezahlt. Bei Arbeitsunfähigkeit aufgrund eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit kommt alternativ ein Verletztengeld (injury benefit) zum Zuge. Dies wird allerdings nur bis maximal 26 Wochen gezahlt, danach kommt unter Umständen Krankengeld infrage.

Die Probezeit beträgt in der Regel sechs Monate.

Die Zahlungsreferenzperiode kann eine Woche, zwei Wochen oder einen Monat betragen, jedoch darf sie nie länger als ein Monat sein. Der "Payment of Wages Act, 1991" gibt den Beschäftigten grundlegende Rechte hinsichtlich der schriftlichen Aufbereitung der Lohn- und Gehaltsabrechnungen. Bedeutende Neuregelungen auf dem Gebiet der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz brachte der zum 1. September 2005 in Kraft getretene "Safety, Health and Welfare at Work Act 2005", der das Vorgängergesetz aus dem Jahr 1989 ablöste, mit dem die Health and Safety Authority (HSA) errichtet worden war. Die Vermeidung von Todesfällen und Verletzungen am Arbeitsplatz steht im Mittelpunkt.

Der Arbeitgeber kann verlangen, dass sich der Arbeitnehmer unter Aufsicht eines Arztes auf Rauschmittel testen lässt, sofern das Begehren begründet und angemessen ist. Entsprechende Maßgaben zum Rauschmitteltest sollen allerdings nicht in Kraft treten, bevor die HSA unter anderem die Sozialpartner konsultiert hat. Ferner sollen sie sich auf sicherheitskritische Situationen und dann nur gemäß Branchenbasis beschränken. Das Thema "Workplace Drug Testing" (WDT) wird trotz noch fehlender gesetzlicher Bestimmungen immer wichtiger. Insbesondere Töchter US-amerikanischer Unternehmen sowie Bereiche wie Transport, Militär, Pharma, Callcenter und IT machen von WDT bereits Gebrauch.

Vertragsbeendigung

Bei Kündigungen gibt es bestimmte gesetzlich festgelegte Mindestfristen, die mit der Beschäftigungsdauer korrelieren (Minimum Notice and Terms of Employment Acts, 1973 to 2001): Bei einer Beschäftigungsdauer von 13 Wochen bis zu zwei Jahren beträgt die Frist eine Woche. Zwei Wochen gelten bei einer Dauer von zwei bis fünf Jahren, vier Wochen bei einer Dauer von fünf bis zehn Jahren, sechs Wochen bei einer Dauer von zehn bis 15 Jahren und acht Wochen ab einer Beschäftigungsdauer von 15 Jahren.

Zu beachten sind ferner die Bestimmungen der "Unfair Dismissals Acts 1977 to 2007". Dadurch werden Kriterien definiert, nach denen Kündigungen als gerechtfertigt eingestuft werden. Fehlende Fähigkeiten und Qualifikationen, ungebührliches Verhalten sowie betriebsbedingte Gründe vermögen danach eine Entlassung zu rechtfertigen. Wird eine Kündigung durch das Gericht als rechtswidrig eingestuft, so steht es in seinem Ermessen, den Arbeitgeber zur Zahlung von Schadensersatz, Weiterbeschäftigung oder Wiedereinstellung zu verurteilen. In der Regel wird auf Ersteres erkannt, sodass anders als im deutschen Recht der Bestandschutz des Arbeitsverhältnisses nicht so ausgeprägt ist.

Im Falle der Freisetzung von Arbeitskräften hat der Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf Ausgleichszahlungen, geregelt im sogenannten "Redundancy Payments Act 1967 to 2003". Themen kollektiver Freisetzungen behandelt der "Protection of Employment Act 1977 to 2007" (Collective Redundancies) in Verbindung mit und modifiziert durch entsprechende EU-Regelungen aus dem Jahr 2000. Sofern es um die Insolvenz des Arbeitgebers geht, enthalten die "Protection of Employees (Employers' Insolvency) Acts 1984 to 2003" Schutzvorschriften für die Arbeitnehmer.

Kontaktadressen

Bezeichnung Kontakt Anmerkung
Bundesverwaltungsamt, Bundesstelle für Auswanderer und Auslandstätige E-Mail: auswandern@bva.bund.de; Internet: http://www.auswandern.bund.de Praktische Hinweise für Expatriates, wie Informationen zu Bildungseinrichtungen, medizinischer Versorgung und Lebenshaltungskosten können über das Bundesverwaltungsamt bezogen werden
Deutsch-Irische Industrie- und Handelskammer (AHK) Ansprechpartner: Patrick Bamming; E-Mail: info@german-irish.ie; Internet: http://www.german-irish.ie Anlaufstelle für deutsche Unternehmen
Ministerium für Wirtschaft, Unternehmen und Innovation E-Mail: info@dbei.gov.ie; Internet: https://dbei.gov.ie
Ministerium für Beschäftigung und soziale Sicherung E-Mail: siehe Internet; Internet: http://www.welfare.ie
Rentenbehörde E-Mail: info@pensionsauthority.ie; Internet: http://www.pensionsauthority.ie
Kommission für Arbeitsplatzbedingungen E-Mail: siehe Internet; Internet: http://www.workplacerelations.ie
Nationaler Verband der Unternehmen zur Personalbeschaffung E-Mail: info@nrf.ie; Internet: http://www.nrf.ie
Morgan McKinley http://www.morganmckinley.ie Personalvermittlung
Grafton Recruitment http://www.graftonrecruitment.com Personalvermittlung
Irish Jobs http://www.irishjobs.ie Jobportal
Jobs.ie http://www.jobs.ie Jobportal
Monster http://www.monster.ie Jobportal
Gehaltsrechner http://ie.thesalarycalculator.co.uk

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.gtai.de/irland.

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Irland Arbeitsmarkt / Löhne / Ausbildung, Geschäftspraxis allgemein, Sozialversicherung

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