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15.05.2019

Unterstützung beim Schritt nach Côte d'Ivoire

Inhalt

Förder- und Beratungsmöglichkeiten / Von Carmen Fuseler und Judith Geller*)

Eschborn (GIZ) - Die Bundesregierung fördert nachhaltiges unternehmerisches Engagement in Côte d'Ivoire mit vielfältigen Angeboten von Beratung bis Finanzierung. Ein Überblick.

(abs)Der Markteintritt in Entwicklungs- und Schwellenländern wie etwa Côte d'Ivoire bietet Chancen, ist aber auch mit Unsicherheiten und Risiken verbunden. Wie gestalten sich die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen vor Ort? Wie erhält man Zugang zu lokalen Netzwerken? Wie können finanzielle Risiken abgesichert werden? Hier leistet die Bundesregierung und insbesondere das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) wertvolle Unterstützung.

(abs)

Delegation der Deutschen Wirtschaft (AHK) in Ghana

Die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Ghana ist Teil des AHK-Netzwerks und offizielle Vertretung der deutschen Außenwirtschaftsförderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Sie bietet Unterstützung und Dienstleistungen zum Markteintritt und ist seit 2018 auch für das frankofone Westafrika zuständig.

http://www.ghana.ahk.de

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Als Dienstleister der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und internationalen Bildungsarbeit engagiert sich die GIZ weltweit für eine lebenswerte Zukunft. Sie hat mehr als 50 Jahre Erfahrung in unterschiedlichsten Feldern, von der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung über Energie- und Umweltthemen bis hin zur Förderung von Frieden und Sicherheit. Die GIZ kooperiert mit Unternehmen, zivilgesellschaftlichen Akteuren und wissenschaftlichen Institutionen und trägt so zu einem erfolgreichen Zusammenspiel von Entwicklungspolitik und weiteren Politik- und Handlungsfeldern bei. Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Die GIZ hat ihren Sitz in Bonn und Eschborn. Das Geschäftsvolumen betrug im Jahr 2017 rund 2,6 Milliarden Euro. Von den 20.726 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in rund 120 Ländern sind fast 70 Prozent als Nationales Personal vor Ort tätig. Als anerkannter Träger des Entwicklungsdienstes entsendet die GIZ derzeit 577 Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer. Darüber hinaus hat das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM), eine Arbeitsgemeinschaft aus GIZ und der Bundesagentur für Arbeit, im Jahr 2018 317 Integrierte und 518 Rückkehrende Fachkräfte an lokale Arbeitgeber in den Einsatzländern vermittelt beziehungsweise finanziell oder durch Beratungs- und Serviceleistungen unterstützt.

http://www.giz.de

Germany Trade & Invest (GTAI)

Germany Trade & Invest (GTAI) ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft sichert und schafft Arbeitsplätze und stärkt damit den Wirtschaftsstandort Deutschland. Mit über 50 Standorten weltweit und dem Partnernetzwerk unterstützt GTAI deutsche Unternehmen bei ihrem Weg ins Ausland, wirbt für den Standort Deutschland und begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland.

GTAI ist die erste Anlaufstelle für den exportorientierten Mittelstand in Deutschland. Wirtschaftsanalysten berichten laufend zu über 120 Ländern und liefern damit die Wissensgrundlage für die Vorbereitung und Durchführung von Auslandsgeschäften.

http://www.gtai.de

Agentur für Wirtschaft & Entwicklung (AWE)

Die Agentur für Wirtschaft & Entwicklung ist in der Entwicklungszusammenarbeit zentraler Ansprechpartner für deutsche und europäische Unternehmen, die in Entwicklungs- und Schwellenländern investieren oder sich dort engagieren wollen. Die Agentur unterstützt Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Finanzierungs- und Förderinstrumenten, bei der Vermittlung von Kontakten vor Ort und durch Beratung bei der Projektplanung. Der NAP Helpdesk der AWE berät Unternehmen bei der Umsetzung des "Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte" (NAP) der Bundesregierung zu Sozial-, Umwelt- und Menschenrechtsstandards.

Die Agentur für Wirtschaft & Entwicklung berät individuell und kostenfrei über die Rahmenbedingungen und die bedarfsgerechten Instrumente. Gemeinsam mit ihren Partnern und Trägern greift sie auf ein umfassendes, internationales Netzwerk zurück und bietet Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten vor Ort.

http://www.wirtschaft-entwicklung.de

Alumniportal Deutschland

Das Alumniportal Deutschland ist eine Online-Plattform für alle ausländischen Absolventen deutscher Hochschulen, Stiftungen und anderer Bildungseinrichtungen und Institutionen. Mehr als 160.000 internationale Fachkräfte mit deutsch geprägten Karrierewegen aus über 190 Ländern sind in dem Netzwerk registriert. Diese Alumni haben in Deutschland studiert, geforscht oder an einer Fortbildung teilgenommen und sind aufgrund ihrer Erfahrungen und Netzwerke hochinteressante Kontakte in ihren Ländern. Unternehmen nutzen die kostenlose Stellenbörse des Alumniportals und finden zudem in der Expertendatenbank und auf Jobmessen Fachkräfte auf der ganzen Welt - von Young Professionals über erfahrene Manager bis zu emeritierten Professorinnen und Professoren.

Das Alumniportal Deutschland ist eine Kooperation der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Goethe-Instituts sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Gefördert wird das Alumniportal vom Auswärtigen Amt.

http://www.alumniportal-deutschland.org

Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA)

Der AUMA ist der Verband der Deutschen Messewirtschaft und vereint alle Kräfte, die als Partner den Messemarkt gestalten: Aussteller, Besucher, Veranstalter und Serviceunternehmen. Er informiert über Termine, Angebot, Aussteller- und Besucherzahlen von in- und ausländischen Messen, um Ausstellern und Besuchern aus aller Welt die Entscheidung über die Beteiligung an einer Messe zu erleichtern.

Der AUMA koordiniert die Interessen der deutschen Wirtschaft bei der Auswahl der Auslandsmessebeteiligungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Außerdem wirkt er bei der Festlegung der Auslandsmessebeteiligungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit. Er unterstützt die Ministerien darüber hinaus bei der Umsetzung ihrer Auslandsmesseprogramme. Diese Programme dienen vor allem kleinen und mittleren Unternehmen bei der Erschließung von Auslandsmärkten durch Firmengemeinschaftsbeteiligungen auf ausländischen Messen.

http://www.auma.de

DAAD-Praxispartnerschaften zwischen Hochschulen und Unternehmen

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert aus Mitteln des BMZ mehrjährige Hochschulpartnerschaften zwischen deutschen Hochschulen und ihren Partnerinstitutionen in Entwicklungsländern unter Beteiligung deutscher und/oder lokaler Wirtschaftspartner. Ziel ist, in Entwicklungsländern die Hochschulausbildung stärker an der Praxis auszurichten, die Beziehungen zwischen Hochschulen und Unternehmen zu verbessern und eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu fördern.

Im Rahmen der DAAD-Praxispartnerschaften werden in den laufenden Projekten unter anderem folgende Aktivitäten gefördert: "Train the Trainer"-Kurse für Hochschullehrer; Unternehmertage an Hochschulen; studentische Forschungsprojekte in Partnerunternehmen; Karrieremessen, auf denen Studierende und Unternehmen zusammenkommen; Unternehmenspraktika und Praxissemester für Studierende; Unternehmer geben Seminare oder gestalten Unterrichtsmodule an der Hochschule.

Die maximale Fördersumme liegt bei 100.000 Euro pro Jahr und Vorhaben, wobei die finanzielle Beteiligung von Hochschule und Wirtschaftspartner mindestens 25 Prozent der Gesamtkosten betragen muss. Die Förderdauer liegt bei maximal vier Jahren.

http://www.daad.de/praxispartnerschaften

DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH

Die DEG, ein Tochterunternehmen der KfW, ist einer der größten europäischen Entwicklungsfinanzierer. Seit über 50 Jahren finanziert und strukturiert sie Investitionen privater Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Die DEG investiert in rentable, nachhaltig entwicklungswirksame Vorhaben in allen Wirtschaftssektoren: von der Agrarwirtschaft über die verarbeitende Industrie und Dienstleistungen bis zur Infrastruktur.

In der Planungsphase einer Auslandsinvestition unterstützt die DEG Unternehmen dabei, eine belastbare Basis für die Investitionsentscheidung zu schaffen, etwa bei der Beurteilung lokaler Partner. Die DEG ist an 19 Standorten in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika vertreten und kann darüber hinaus auf das Netzwerk der KfW zurückgreifen. Für die Finanzierung von Auslandsinvestitionen bietet die DEG passgenaue langfristige Finanzierungen in Form von Darlehen, Mezzanin-Finanzierungen und Beteiligungen. Fördermittel können etwa für Machbarkeitsstudien und Pilotvorhaben bereitgestellt werden. Zudem fördert die DEG Begleitmaßnahmen.

http://www.deginvest.de

develoPPP.de

Mit develoPPP.de fördert das BMZ das Engagement der Privatwirtschaft dort, wo unternehmerische Chancen und entwicklungspolitischer Handlungsbedarf zusammentreffen. Bis zu 50 Prozent der Projektkosten werden durch BMZ-Mittel getragen; auf Wunsch erhalten Unternehmen auch fachliche Unterstützung. Die so genannten Entwicklungspartnerschaften können bis zu drei Jahre dauern und in den unterschiedlichsten Branchen und Themen angesiedelt sein. Im Rahmen von develoPPP.de kooperieren Unternehmen stets mit einem der beiden öffentlichen Partner, die das Programm im Auftrag des BMZ umsetzen: DEG und GIZ.

http://www.developpp.de

ExperTS

ExperTS fördert nachhaltiges Wirtschaften weltweit: In rund 30 Ländern - darunter auch im ivorischen Nachbarland Ghana - beraten Experten lokale, deutsche und europäische Unternehmen zu entwicklungspolitischen Themen. Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Programm schlägt eine Brücke zwischen Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungspolitik. Es wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH sowie den Auslandshandelskammern und Delegationen der Deutschen Wirtschaft gemeinsam umgesetzt. Vermittelt werden die Experten über das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM). Sie sind beim Arbeitgeber vor Ort angestellt und erhalten einen Gehaltszuschuss vom ExperTS-Programm.

http://www.bmz.de/experts

EZ-Scouts

Eine individuelle und kostenlose Beratung erhalten Unternehmen von den EZ-Scouts. EZ-Scouts sind Experten im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Als Ansprechpartner für unternehmerisches Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern sind sie in Wirtschaftsverbänden, Ländervereinen, Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern und Stiftungsorganisationen tätig. Sie beraten Unternehmen zu den Förder- und Kooperationsangeboten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, vermitteln den Kontakt zu internationalen sowie lokalen Netzwerken und initiieren und begleiten konkrete Projektideen.

http://www.bmz.de/ez-scouts

Exportkreditgarantien und UFK-Garantien des Bundes

Im Auftrag des Bundes informiert und berät die Euler Hermes Aktiengesellschaft die deutsche Wirtschaft in allen Fragen rund um die Absicherung ihrer Auslandsgeschäfte. Dabei sichern die Exportkreditgarantien ("Hermesdeckungen") deutsche Exporteure und die sie finanzierenden Banken gegen politische und wirtschaftliche Risiken ab. Ein maßgeschneiderter und zuverlässiger Schutz vor Käufer- und Länderrisiken sind die wichtigsten Vorteile der staatlichen Exportkreditgarantien.

Die UFK-Garantien sichern Kreditgeber von Rohstoffvorhaben im Ausland gegen wirtschaftliche und politische Kreditausfallrisiken ab. Grundsätzlich muss das finanzierte Vorhaben als rohstoffwirtschaftlich förderungswürdig beurteilt werden und im besonderen staatlichen und gesamtwirtschaftlichen Interesse Deutschlands liegen.

http://www.agaportal.de

Global Business Network (GBN) Programm

Das Global Business Network (GBN) Programm fördert in ausgewählten Ländern in Afrika und Asien - darunter auch in Côte d'Ivoire - ein verantwortungsvolles Engagement lokaler, deutscher und europäischer Unternehmen. Die GBN-Koordinatoren*innen beraten in dafür eingerichteten Business & Cooperation Desks Unternehmen zu den Förder-, Finanzierungs- und Kooperationsangeboten der Entwicklungszusammenarbeit, vernetzen sie mit potenziellen Kooperations- sowie Geschäftspartnern und entwickeln gemeinsam mit ihnen neue Projektinitiativen. Die Desks sind direkt in die Strukturen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit vor Ort eingebunden.

Gleichzeitig arbeiten die GBN-Koordinator*innen eng mit dem Netzwerk der Auslandshandelskammern (AHKs) zusammen und gewährleisten so eine engere Verknüpfung zwischen Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit. Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Programm wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt.

Investitionsgarantien

Investitionsgarantien sichern förderungswürdige deutsche Direktinvestitionen in Entwicklungs-, Schwellen- und ehemaligen Transformationsländern gegen politische Risiken ab. Das Förderinstrument trägt maßgeblich zum wirtschaftlichen Wachstum sowie zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen im Anlageland und in Deutschland bei.

Die Investitionsgarantien werden im Auftrag der Bundesregierung von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Mandatar des Bundes bearbeitet.

http://www.investitionsgarantien.de

KfW Bankengruppe

Die KfW ist eine der führenden Förderbanken der Welt. Seit 1948 setzt sich die KfW im Auftrag des Bundes und der Länder dafür ein, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen weltweit zu verbessern. Allein 2018 hat sie dafür ein Fördervolumen von 75,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Davon flossen 40 Prozent in Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz.

Das internationale Projekt- und Exportgeschäft der KfW Bankengruppe wird von der KfW IPEX-Bank verantwortet. Die Tochtergesellschaft der KfW stellt mittel- und langfristige zweckgebundene Finanzierungen bereit - zur Unterstützung der Exportwirtschaft, zur Entwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur sowie für Vorhaben des Klima- und Umweltschutzes und der deutschen und europäischen Rohstoffsicherung.

Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank finanziert im Auftrag der Bundesregierung Entwicklungsvorhaben weltweit. Oberstes Ziel ist es, Menschen Perspektiven für ein besseres Leben zu schaffen und Klima und Umwelt zu schützen. Dabei unterstützt die KfW die Partnerländer Deutschlands und setzt Impulse für Fortschritt und Entwicklung.

In Deutschland ist die KfW Bankengruppe mit Standorten in Frankfurt, Berlin, Bonn und Köln vertreten. Weltweit ist sie an rund 80 Standorten vertreten.

http://www.kfw.de

Kompass Nachhaltigkeit

Der Kompass Nachhaltigkeit informiert und unterstützt Beschaffungsverantwortliche aller Verwaltungsebenen, soziale und ökologische Aspekte im öffentlichen Einkauf zu berücksichtigen. Die Internetplattform Kompass Nachhaltigkeit wird durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt der Engagement Global gGmbH und im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt.

http://www.kompass-nachhaltigkeit.de

lab of tomorrow

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) führt die GIZ das "lab of tomorrow" durch. Dort entstehen außergewöhnliche Geschäftsmodelle als Lösung für ein Problem eines Entwicklungs- oder Schwellenlandes.

Das "lab of tomorrow" bringt europäische Unternehmen mit Unternehmen, Kunden und Spezialisten des jeweiligen Landes zusammen. Gemeinsam entwickeln sie erfolgreiche Geschäftsideen - wie beispielsweise die flächendeckende Medikamentenversorgung in Kenia oder die Elektrifizierung ländlicher Gegenden in Uganda.

http://www.lab-of-tomorrow.com

Multilaterale Geber

Germany Trade & Invest (GTAI) informiert zu Projekten und Ausschreibungen für Consulting, Lieferungen oder Bauleistungen, die von internationalen Finanzierungsinstitutionen finanziert werden. Große Geber in Côte d'Ivoire sind vor allem die Agence Française de Développement und die Afrikanische Entwicklungsbank. http://www.gtai.de/projekte-ausschreibungen

Projektentwicklungsprogramm (PEP)

Das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie(BMWi) beauftragte Projektentwicklungsprogramm (PEP) wird im Rahmen der Exportinitiative Energie von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH durchgeführt.

Das PEP begleitet deutsche Unternehmen auf ihrem Weg in Schwellen- und Entwicklungsländer. Die Märkte dort sind dynamisch und vielversprechend, stellen die Unternehmen aber auch vor neue Herausforderungen wie etwa politische Instabilität, erschwerten Zugang zu Finanzierung oder Mangel an qualifizierten Fachkräften.

Genau hier setzt das PEP an und entwickelt zusammen mit den GIZ-Projekten und den deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) vor Ort passende Lösungsansätze, um die Märkte weiter zu entwickeln, Partnerschaften zwischen deutschen und lokalen Firmen zu fördern und konkrete klimafreundliche Energielösungen voranzutreiben. Aktuell konzentrieren sich die Aktivitäten auf Länder in Südostasien, Südasien, Subsahara-Afrika und im Nahen Osten.

http://www.german-energy-solutions.de

Senior Experten Service

Der Senior Experten Service (SES) entsendet ehrenamtliche Fach- und Führungskräfte im Ruhestand oder in einer beruflichen Auszeit (Weltdienst 30+) für weltweite Einsätze. Expertinnen und Experten des SES sind international tätig: in Afrika, Asien, Lateinamerika, Mittel-, Ost- und Südosteuropa, aber auch in Deutschland.

In der Regel dauern die ehrenamtlichen Einsätze vier bis sechs Wochen, höchstens aber sechs Monate, wobei fallspezifisch eine teilweise Deckung der entstehenden Kosten durch Fördermittel des Bundes denkbar ist. Ein Senior Experte kann zur Sicherung der Nachhaltigkeit auch zu Folgeeinsätzen angefordert werden.

Der SES hat seinen Sitz in Bonn. Er wird bundesweit durch Büros und weltweit von rund 200 Repräsentantinnen und Repräsentanten in 90 Ländern vertreten. Träger der gemeinnützigen Gesellschaft sind die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft - der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Finanzielle Unterstützung erhält der SES insbesondere vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

http://www.ses-bonn.de

sequa gGmbH

Die sequa gGmbH ist eine weltweit tätige, gemeinnützige Entwicklungsorganisation. Sie führt seit 1991 in enger Zusammenarbeit mit der deutschen Wirtschaft Programme und Projekte der internationalen Zusammenarbeit durch. sequa bietet Kompetenz und Erfahrung in ihren Geschäftsfeldern Capacity Building für Kammern und Verbände, Berufliche Bildung, Privatsektorentwicklung und Handel. Sitz des Unternehmens ist Bonn. sequa beschäftigt über 65 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von 38 Millionen Euro.

Gesellschafter von sequa sind die vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft: BDA, BDI, DIHK und ZDH sowie seit 2010 auch die GIZ. Die Tätigkeitsbereiche von sequa umfassen Programmverwaltung, Projektmanagement und Beratung. Hauptkunden von sequa sind im Rahmen diverser Programme und Projekte das BMZ, die Europäische Kommission, die GIZ sowie das Auswärtige Amt.

http://www.sequa.de

Strategische Partnerschaft Digitales Afrika

Um die Potenziale der Digitalisierung in Afrika zu heben, rief das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 2015 ein neues Netzwerk ins Leben: Die Strategische Partnerschaft Digitales Afrika bringt europäische Unternehmen gezielt mit Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit zusammen, sodass diese ihre Kräfte bündeln und gemeinsame Lösungen erarbeiten können.

Derzeit sind über 150 Firmen im Netzwerk aktiv; große Konzerne wie SAP und Siemens ebenso wie kleine und mittelständische Unternehmen. Unter dem Vorsitz von Günter Nooke, dem Persönlichen Afrikabeauftragten der Bundeskanzlerin im BMZ, entwickeln die Partner Projekte in den Themenfeldern Bildung, Energie, Gesundheit, Good Governance, Landwirtschaft und Mobilität und tauschen sich in Expertengruppen über innovative Ansätze und Ideen aus.

Das Netzwerk versteht sich als Inkubator für entwicklungspolitisch wirksame Geschäftsideen. Es initiiert und unterstützt privatwirtschaftliche Projekte, die auf die globalen Nachhaltigkeitsziele abzielen. Ob es um die mobile Erfassung von Steuern in Sambia, um eine E-Commerce-Plattform in Ruanda oder die Digitalisierung von Wertschöpfungsketten in der Landwirtschaft in Uganda geht: Gemeinsam mit den Unternehmen entwickeln die Projektmanager passende Konzepte, vernetzen mit Ansprechpartnern vor Ort und helfen bei der Suche nach Finanzierungsmodellen.

http://www.bmz.de/digitalesafrika

iXPOS

Weitere Informationen zur deutschen Außenwirtschaftsförderung finden sich im Außenwirtschaftsportal der Bundesregierung unter http://www.ixpos.de

Kontaktadressen

Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft e.V.

T +49 40 419 13 30

post@afrikaverein.de

http://www.afrikaverein.de

Agentur für Wirtschaft & Entwicklung (AWE)

T +49 3072 62 56-80

info@wirtschaft-entwicklung.de

http://www.wirtschaft-entwicklung.de

Business & Cooperation Desk Côte d'Ivoire

Global Business Network (GBN) Programm

Cocody, Riviera Golf (en face de la Grande Mosquée)

Abidjan

Côte d'Ivoire

T +225 881 754 81

rene.megela@giz.de

Delegation der Deutschen Wirtschaft (AHK) in Ghana

Octagon Building

Unit no. B207

Barnes Road, Accra Central

Ghana

T +233 263 777-320, -322

info@ghana.ahk.de

http://www.ghana.ahk.de

Landesbüro der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

01 BP 7172

Abidjan 01

Côte d'Ivoire

T +225 224 343 92

giz-cote-ivoire@giz.de

http://www.giz.de

Förderberatung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

foerderberatung@bmwi.bund.de

http://www.foerderdatenbank.de

Germany Trade & Invest (GTAI)

Villemombler Straße 76

53123 Bonn

T +49 288 249 93 0

info@gtai.de

http://www.gtai.de

Büro der KfW

Cocody, II Plateaux

Rue des Jardins

Abidjan

Côte d'Ivoire

T +225 225 108 30

kfw.abidjan@kfw.de

http://www.kfw-entwicklungsbank.de

Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI)

T +49 30 20308 2314

info@safri.de

http://www.safri.de

*) Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Dieser Artikel ist relevant für:

Côte dIvoire Planung / Consulting, allgemein, Geschäftspraxis allgemein, Finanzierung, allgemein, Banken, Kreditinstitute, Entwicklungszusammenarbeit, Ausschreibungswesen

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Kontakt

Samira Akrach

‎+49 228 24 993 238

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