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06.11.2018

Zellstoffindustrie erweitert die Produktion in Brasilien

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Sektor konsolidiert mit dem Markteinstieg asiatischer Gruppen / Von Gloria Rose (September 2018)

São Paulo (GTAI) - Brasiliens Zellstoffproduktion expandiert infolge der steigenden Weltnachfrage. Auch die Papierindustrie investiert, da der Verbrauch von Hygiene- und Verpackungspapier steigt.

Allgemeine Markttrends

Hohe Weltmarktpreise beleben die Investitionen in Zellstoff

Seit 2017 steigt der Weltmarktpreis für Kurzfaserzellstoff (BHKP - Bleached Hardwood Kraft Pulp) ungebrochen und erreicht mittlerweile Werte von über 1.000 US-Dollar (US$) pro Tonne (t). Angesichts der positiven Entwicklung am Weltmarkt bauten die Investoren unehmen Produktionskapazitäten aus. Im Zentrum des Interesses liegen Projekte im Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Aber auch Uruguay kommt als Standort in Frage. Mit Investitionen in Argentinien ist angesichts der aktuellen Krise eher nicht zu rechnen.

Brasiliens Verband für Forst- und Holzwirtschaft Ibá korrigierte bereits die Erwartungen über die Investitionen für den Zeitraum von 2017 bis 2020 deutlich nach oben. Statt bislang 14 Milliarden Reais (R$; etwa 3,4 Milliarden Euro; durchschnittlicher Wechselkurs 1. Halbjahr 2018: 1 Euro = 4,14 R$) erwartet Ibá nun Investitionen von insgesamt 24 Milliarden R$.

Im Gegensatz zu fast allen anderen Wirtschaftssektoren Brasiliens kam die Zellstoffindustrie unbeschadet durch die schwere Rezession. Produktion und Exporte steigen kontinuierlich. Auch 2018 werden wieder neue Rekorde aufgestellt. Der Sektor profitiert von der hohen Nachfrage am Weltmarkt, insbesondere aus der VR China und anderen Emerging Markets, und der unerwarteten Produktionseinschränkung in Indonesien und der VR China. Die Kapazitätserweiterungen der brasilianischen Hersteller Klabin und Fibria dämpften die Preisentwicklung am Weltmarkt daher nicht.

2017 wuchs der Exporterlös bereits um 14,0% auf 6,4 Mrd. US$ fob. Von Januar bis Juli 2018 wurde über den Export von Zellstoff 4,9 Mrd. US$ erwirtschaftet, 40,7% mehr als im Vorjahreszeitraum. Brasiliens Konzerne profitieren darüber hinaus von dem schwachen Real. Andererseits steigt dadurch auch die Finanzbelastung durch Kredite in US-Dollar. Betroffen ist insbesondere der brasilianische Konzern Suzano, der im März 2018 für die Übernahme von Fibria eine hohe Anleihe getätigt hatte.

Eckdaten der Zellstoffindustrie (in Mio. t, Veränderung in %)
2015 2016 2017 Veränderung 2017/16 Veränderung 2018/17 *)
Produktion 17,37 18,77 19,53 4,0 9,1
Import 0,41 0,36 0,21 -40,9 -19,1
Export 11,53 12,90 13,20 2,3 12,3
Inländischer Verbrauch 6,25 6,23 6,54 5,0 0,9

*) Januar bis Juli 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

Quelle: Ibá

Verbrauch von Haushalts- und Verpackungspapier steigt wieder

Der Papierverbrauch in Brasilien steigt seit 2017 wieder. In den ersten sieben Monaten 2018 wurde 1,4 Prozent mehr Papier verkauft als im Vorjahreszeitraum. Dabei geht jedoch der Verkauf von Zeitungspapier nach wie vor sehr stark zurück. Die Nachfrage nach grafischen Papieren stabilisiert sich allmählich. Wachstumstreiber sind Karton mit einem Plus von 4,1 Prozent von Januar bis Juli 2018, Hygiene- und Haushaltspapiere (Tissue) mit 3,4 Prozent sowie etwas weniger intensiv Verpackungspapier mit 1,0 Prozent.

Der Altpapiermarkt in Brasilien ist ebenfalls angeheizt. Von Jahr zu Jahr kann die Wiedergewinnungsquote gesteigert werden. Nach Angaben des Branchenverbandes ANAP legte diese zuletzt von 64,5 Prozent auf 66,2 Prozent für 2017 zu.

Eckdaten der Papier- und Pappeindustrie (in Mio. t, Veränderung in %)
2015 2016 2017 Veränderung 2017/16 Veränderung 2018/17 *)
Produktion 10,36 10,34 10,47 1,3 -0,2
Inlandsverkauf 5,45 5,43 5,47 0,7 1,4
Import 0,87 0,69 0,76 10,2 6,0
Export 2,06 2,10 2,11 0,5 -8,2
Inländischer Verbrauch 9,17 8,92 9,12 2,2 2,2

*) Januar bis Juli 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

Quelle: Ibá

Die Produktionsmenge von Papier verändert sich seit 2010 kaum. Nach einem leichten Abwärtstrend zwischen 2013 und 2016 wurde 2017 erstmals wieder mehr Papier produziert. 80 Prozent der Papiere werden im Inland verkauft. Investitionen in die Erweiterung der Produktion zeichnen sich nur vereinzelt ab. Im Trend liegt stattdessen die Effizienzsteigerung in den logistischen Abläufen und in den Produktionsverfahren. Neben energieeffizienten Technologien sind auch Verfahren mit weniger Wasserverbrauch gefragt.

In Brasiliens Papier- und Zellstoffindustrie finden 4.0 Technologien hohen Anklang. Der Zellstoffkonzern Cenibra und die Papierfabrik Pisa der chilenischen Gruppe BO Paper verbessern darüber bereits die Kontrolle chemischer Prozesse. Dem aktuellen Trend in Brasilien folgend versuchen die Hersteller Innovation über den Austausch mit Start-Ups zu integrieren. Mit dem Technologiezentrum, das im Juni 2017 eröffnet wurde, und einem eigenen Start-Up-Programm zeichnet sich Klabin als Pionier aus. Im Februar 2018 erwarb der Verpackungspapiergigant einen Anteil von 12,5 Prozent an dem israelischen Jungunternehmen Melodea Bio Based Solutions.

Wellpappe- und Packmittelindustrie erholt sich und investiert

Der Verband der Wellpappehersteller Associação Brasileira do Papelão Ondulado (ABPO) registrierte im ersten Halbjahr 2018 eine Absatzsteigerung um 1,8 Prozent auf 1,7 Millionen Tonnen. Nach der Steigerung um 5 Prozent und der ersten Erholung des Sektors 2017 flacht das Wachstum in diesem Jahr ab. ABPO erwartet für 2018 insgesamt ein Wachstum um 2,8 Prozent. Zu Beginn des Jahres war der Verband noch von einer Zunahme um 3,5 Prozent ausgegangen. Aufgrund der relativ geringen Auslastung der Kapazitäten besteht in der Wellpappeindustrie wenig Anlass für neue Investitionsprojekte.

Dennoch kam es bereits in Erwartung der wirtschaftlichen Erholung zu den ersten Investitionsankündigungen. Schließlich ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Wellpappe in Brasilien im internationalen Vergleich noch sehr niedrig. Zudem spricht der zunehmende Versandhandel für einen steigenden Bedarf.

Marktführer Klabin gab bereits den neuen Investitionsplan im Umfang von 2 Milliarden US$ bekannt, der zu Beginn des vierten Quartals vom Aufsichtsrat genehmigt werden soll. Neben der Erweiterung der Zellstoffproduktion am Standort Ortigueiras (Paraná) ist auch der Kauf einer Kraftliner-Maschine und zwei Jahre darauf einer Karton-Maschine geplant.

Über den Bau einer neuen Wellpappefabrik in Porto Feliz (São Paulo) plant die US-Gruppe Westrock ihre Kapazität um 25 Prozent erweitern. Nach der Inbetriebnahme im zweiten Halbjahr 2019 wird die Produktion im Werk in Valinhos (São Paulo) eingestellt. Bis 2019 wird der südbrasilianische Hersteller Trombini 60 Millionen R$ in die Modernisierung der Produktionsanlagen investieren. Für 2020 und 2021 sind weitere 30 Millionen R$ angesetzt.

Erste Investitionen auch in der Papierverarbeitungsindustrie

Mit der zunehmenden Digitalisierung stellen sich die Hersteller auf einen rückläufigen Bedarf an Druck- und Schreibpapier sowie an Zeitungspapier ein. Suzano diversifizierte 2017 sein Produktportfolio und zählt nun bereits zu den wichtigsten Tissue-Fabrikanten Brasiliens. Trotz des kürzlichen Ausbaus der Kapazitäten investieren auch einige kleine Hersteller in die Fertigung von Hygienepapier und Windeln. Der Hersteller SEPAC schob jedoch den geplanten Bau einer neuen Fabrik in Lençóis Paulista (São Paulo) vorläufig auf.

Nach hervorragenden Geschäftsergebnissen 2017 erwägt International Papers Investitionen von 600 Millionen R$ in eine neue Maschine für Schreibpapier in Três Lagoas (Mato Grosso do Sul). Ahlstrom-Munksjö kündigte Ende August die Modernisierung seiner Produktionsanlage in Jacareí (São Paulo) für 21 Millionen Euro an. Dabei handelt es sich bereits um die zweite Investition des finnischen Spezialpapierherstellers in diesem Jahr. Im April erwarb die Gruppe die Fabrik von MD Papéis em Caieiras (São Paulo) für 100 Millionen Euro.

Ausgewählte Investitionsprojekte in der Zellstoff- und Papiertechnik
Akteur/Projekt Investitions-summe (in Mio. US$) Projektstand
Klabin/ Erweiterung der Kapazität in Ortigueira (PR) um 1 Mio. t braunen Zellstoff pro Jahr sowie eine Kraftliner- und eine Kartonmaschine 2.000 Aufsichtsrat soll zu Beginn des 4. Quartals entscheiden, Inbetriebnahme geplant für 2020 (Kartonmaschine für 2022)
Lwarcel (RGE)/Erweiterung der Anlage in Lençóis Paulista (SP) um 750.000 t Zellstoff und Faserzellstoff pro Jahr 1.000 Inbetriebnahme geplant für 2020
Joint Venture von Duratex und Lenzing/Faserzellstoffwerk mit Kapazität von 450.000 t pro Jahr in Minas Gerais 1.000 Ankündigung im Juni 2018, Inbetriebnahme geplant für 2022
Cenibra/ Erweiterung der Produktion in Belo Oriente (MG) um 100.000 t Zellstoff pro Jahr 200 Ankündigung Februar 2018
WestRock/Verpackungspapier-fabrik in Porto Feliz (SP) mit einer Kapazität von 400 Mio. qm Wellpappe pro Jahr 125 Ankündigung Ende 2017, Inbetriebnahme 2. Hj 2019

Quelle: Banco Bradesco, Recherchen von Germany Trade & Invest

Marktstruktur/Wettbewerb: Mehrere große Übernahmen

Brasilien ist derzeit der weltgrößte Produzent von Kurzfaserzellstoff und nach den USA der zweitgrößte Produzent von Zellstoff jeder Art. In Bezug auf die Papierproduktion ordnet sich das Land an achter Stelle nach der VR China, den USA, Japan, Deutschland, Indien, Indonesien und Finnland ein.

Die exportorientierte Zellstoffproduktion gehört zu den am stärksten konsolidierten Industriesektoren Brasiliens. Dahingegen ist die Papierproduktion zu 80 Prozent auf den Inlandsmarkt ausgerichtet und insbesondere in den Wachstumssegmenten Verpackungspapier und Hygienepapier relativ stark fragmentiert.

Im Zellstoffsektor verschärft sich die Konsolidierung. Durch die Übernahme von Fibria wird Suzano zum Weltmarktführer. Mit einer Produktionskapazität von 11 Millionen Tonnen Zellstoff bedient der Gigant 18 Prozent des globalen Zellstoffmarktes und 42 Prozent des Weltmarktes für Eukalyptus-Zellstoff. Dahingegen erwies sich der Aufkauf von Eldorado durch Paper Excellence (PE) des Indonesiers Jackson Wijaya als problematisch. Eine Einigung mit dem Anteilseigner J&F Investimentos, gegen den PE bereits eine Gerichtsklage einreichte, zeichnet sich derzeit nicht ab. Der indonesische Konzern Royal Gold Eagle (RGE) stieg im Mai 2018 durch die Übernahme von Lwarcel in die Produktion in Brasilien ein. Nach hohen Verlusten 2017 erwägt nun die Gruppe Habitasul den Verkauf von Celulose Irani, dem viert größten Verpackungspapierproduzenten Brasiliens.

Wichtige Branchenunternehmen in Brasilien *) (in Mio. R$, Veränderung in %)
Unternehmen Umsatz 2017 Veränderung 2017/16 Internetadresse
Fibria 11.739 22,1 http://www.fibria.com.br
Suzano 10.521 6,5 http://www.suzano.com.br
Klabin 8.373 18,1 https://www.klabin.com.br
IP Brasil 3.905 -0,8 http://www.internationalpaper.com/pt
Eldorado 3.346 13,0 http://www.eldoradobrasil.com.br
Cenibra 2.194 14,8 https://www.cenibra.com.br
CMPC 2.020 -14,1 http://www.melhoramentoscmpc.com.br
Santher 1.323 -5,2 http://www.santher.com.br
Veracel 1.059 3,9 http://www.veracel.com.br
Mili 948 3,6 http://www.mili.com.br

*) ohne Angaben für das irische Unternehmen Smurfit Kappa, die chilenische Gruppe BO/Pathfinder und die US-Gruppe Westrock

Quelle: Valor 1000 (2018), Recherchen von Germany Trade & Invest

Brasiliens größter Verpackungspapierhersteller Klabin verfügt derzeit über eine Produktionskapazität für Kraftliner, Testliner und Wellenpapier (Fluting) von über einer Million Tonnen pro Jahr. Dies entspricht etwa einem Viertel der Produktionskapazität Brasiliens von 4,2 Millionen Tonnen pro Jahr. Weit hinter Klabin folgt US-Konzern Westrock mit einem Marktanteil von 8 Prozent, danach IP, Celulose Irani, der irische Hersteller Smurfit Kappa und Trombini als wichtigste Produzenten. Papel Fernandez, Adami, Rio Pardo und Paraibuna Papéis auf Platz sechs bis zehn stellen ebenso wie Smurfit Kappa keinen Kraftliner her und konzentrieren sich auf die Produktion von Testliner und Fluting. Weitere 25 Prozent des Marktes entfallen auf kleinere Hersteller.

Noch fragmentierter ist der Tissue-Sektor. Rund 80 Unternehmen verfügen über eine Gesamtkapazität von etwa 1,75 Millionen Tonnen Haushaltspapier pro Jahr. Nur die größten fünf kommen auf einen Marktanteil über 5 Prozent. Die höchste Produktionskapazität hat Mili mit 240.000 Tonnen pro Jahr. 2017 stieg Suzano mit zwei neuen Anlagen in den Markt ein und übernahm daraufhin Facepa im Norden und Nordosten Brasiliens. Mit einer Gesamtkapazität von 170.000 Tonnen pro Jahr liegt der Großkonzern nun auf dem dritten Rang knapp hinter dem zweitgrößten Tissue-Fabrikanten Santher. Danach folgen CPMC, Sepac und Kimberly-Clark. Alle weiteren Hersteller wie Carta Fabril, Indaial und Canoinhas verfügten über eine deutlich geringere Kapazität.

Produktion ausgewählter Zellstoff- und Papierwaren (in 1.000 t, Veränderung in %)
Warengruppe 2017 Veränderung 2017/16 Jan-Jul 2018 Veränderung Jan-Jul 2018/ Jan-Jul 2017
Zellstoff aus Holz 19.527 4,0 12.240 9,1
Grafische Papiere 2.507 0,0 1.426 0,5
Verpackungspapier 5.485 0,9 3.121 -2,0
. davon Wellpappe 3.502 4,9 2.029 2,2
Hygienepapier 1.190 3,8 706 3,7
Karton 721 8,3 403 3,3
Zeitungspapier 83 -13,5 56 14,3
Andere Papiersorten 485 0,6 282 0,7

Quelle: Ibá, ABPO

Rahmenbedingungen

Die Aktualisierungen der Vorschriften für Maschinen, Druckbehälter und Kessel sorgen für einen fortwährenden Bedarf an Anpassungen oder Neuanschaffungen. Relevant für die Papier- und Zellstoffindustrie sind die Normen NR-12 (Norma Regulamentadora nº 12) und NR-13. Informationen über konkrete Vorgaben und Änderungen können bei dem Verband für Zellstoff- und Papiertechnologie ABTCP eingeholt werden.

Internetadressen

Bezeichnung Internetadresse Anmerkungen
Germany Trade & Invest http://www.gtai.de/brasilien Außenhandelsinformationen für die deutsche Exportwirtschaft
AHK Brasilien http://www.ahkbrasilien.com.br Anlaufstelle für deutsche Unternehmen
ABPO http://www.abpo.org.br Verband der Wellpappehersteller
ABRE http://www.abre.org.br Verband der Verpackungsmittelindustrie
ABTCP http://www.abtcp.org.br Verband für Zellstoff- und Papiertechnologie
IBÁ http://iba.org Verband der Holzwirtschaft
Revista O Papel http://www.revistaopapel.org.br Onlinezeitschrift und -portal für Papiertechnik
Celulose Online https://www.celuloseonline.com.br Onlineportal der Zellstoffindustrie
ABTCP 2018 https://www.abtcp2018.org.br Internationaler Kongress in São Paulo, 23.-25. Oktober 2018

Weitere Informationen zu Wirtschaftslage, Branchen, Geschäftspraxis, Recht, Zoll, Ausschreibungen und Entwicklungsprojekten in Brasilien sind unter http://www.gtai.de/brasilien abrufbar.

Dieser Artikel ist relevant für:

Brasilien Papier-, Pappe-Erzeugnisse, Druck- und Papiermaschinen

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