Recht Aktuell

30.08.2018

Südafrika - Investitionsschutz: Protection of Investment Act, 2015 ist im Juli 2018 in Kraft getreten

Von Helge Freyer

(GTAI) In Südafrika ist am 13. Juli 2018 der  Protection of Investment Act, 2015 (Act No. 22 of 2015) in Kraft getreten.  Das Gesetz schützt Investoren unabhängig von ihrer Nationalität, also In- wie Ausländer (siehe Section 1). 

Welche Arten von Investitionen dem Gesetz unterfallen ist in Section 2 geregelt. Die übrigen Sections titeln wie folgt: 

  • Interpretation of Act (Section 3);

  • Purpose of Act (Section 4);
  • Application of Act (Section 5);
  • Fair administrative treatment (Section 6);
  • Establishment (Section 7);
  • National treatment (Section 8);
  • Physical security of property (Section 9);
  • Legal protection of investment (Section 10);
  • Transfer of funds (Section 11);
  • Right to regulate (Section 12);
  • Dispute resolution (Section 13);
  • Regulations (Section 14).

Section 15 (Transitional arrangements) nimmt in Absatz 1 Bezug auf Investitionen, die unter Geltung bilateraler Investitionsschutzverträge vorgenommen wurden und verweist auf die in diesen Verträgen vereinbarte Weitergeltung nach deren Kündigung. Der bestehende Investitionsschutzvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Südafrika wurde 2013 einseitig durch die südafrikanische Regierung gekündigt. Außer Kraft getreten ist der Investitionsschutzvertrag am 23. Oktober 2014. Für bis dahin vorgenommene Investitionen gilt gemäß Art. 13 Abs. 3 des Vertrages ein Bestandsschutz von 20 Jahren. 

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