EU Customs & Trade News

30.09.2019

Antidumping – Peroxosulfate (Persulfate) mit Ursprung in der VR China

Einleitung einer Umgehungsüberprüfung

Bonn (GTAI) – Einfuhren von Peroxosulfaten (Persulfaten) mit Ursprung in der VR China unterliegen Antidumpingmaßnahmen, die mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1343/2013 eingeführt wurden. Zurzeit führt die Europäische Kommission eine Auslaufüberprüfung dieser Maßnahmen durch (siehe hierzu unsere Meldung vom 18. Dezember 2018).

Der Europäischen Kommission liegen Beweise vor, dass die geltenden Antidumpingmaßnahmen durch eine Reorganisation der Vertriebsstrukturen und -kanäle umgangen werden. Die Kommission leitet deshalb eine Umgehungsuntersuchung ein.

Bei der von der Untersuchung betroffenen Ware handelt es sich um Peroxosulfate (Persulfate), einschließlich Kalium-Peroxymonosulfat, die derzeit unter den KN-Codes 2833 40 00 und ex 2842 90 80 (TARIC-Code 2842 90 80 20) eingereiht werden, ihren Ursprung in der Volksrepublik China haben und unter dem TARIC-Zusatzcode A820 eingeführt werden. Die Einfuhren werden für einen Zeitraum von neun Monaten zollamtlich erfasst.

Interessierte Parteien können innerhalb von 15 Tagen nach Inkrafttreten der Verordnung (27. September 2019) Kontakt mit der Europäischen Kommission aufnehmen. Sie haben 37 Tage Zeit, ihren Standpunkt schriftlich darzulegen und Informationen zu übermitteln.

Kontaktdaten der Europäischen Kommission:

Europäische Kommission
Generaldirektion Handel
Referat H-1, CHAR 4/39
1049 Brüssel, Belgien
E-Mail: TRADE-R707@ec.europa.eu

Quelle:
Durchführungsverordnung (EU) 2019/1584 der Kommission vom 25. September 2019 zur Einleitung einer Untersuchung betreffend eine mutmaßliche Umgehung der mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1343/2013 des Rates eingeführten Antidumpingmaßnahmen gegenüber den Einfuhren von Peroxosulfaten (Persulfaten) mit Ursprung in der Volksrepublik China und zur zollamtlichen Erfassung dieser Einfuhren; ABl. L 246 vom 26. September 2019, S. 19.