EU Customs & Trade News

23.05.2018

Antidumping – Solarglas mit Ursprung in Malaysia

Einleitung eines Antidumpingverfahrens

Bonn (GTAI) – Die Europäische Kommission leitet auf Antrag von EU ProSun Glass ein Antidumpingverfahren ein, das Solarglas mit Ursprung in Malaysia betrifft. Der Antrag wurde im Namen von zwei Herstellern gestellt, auf die mehr als 25 Prozent der gesamten Solarglasproduktion entfallen.

Gegenstand der Untersuchung ist aus vorgespanntem Kalk-Natron-Flachglas bestehendes Solarglas mit einem Eisengehalt von weniger als 300 ppm, einer solaren Transmission von mehr als 88 % (gemessen beim Spektrum AM 1,5 300-2 500 nm), einer Wärmebeständigkeit bis 250 °C (gemessen nach EN 12150), einer Temperaturwechselbeständigkeit von Δ 150 K (gemessen nach EN 12150), einer mechanischen Stabilität von 90 N/mm2 oder mehr (gemessen nach EN 1288-3) und einer Dicke von nicht mehr als 4,5 mm. Die Ware wird derzeit unter dem KN-Code 7007 19 80 (TARIC-Codes 7007 19 80 12 und 7007 19 80 18) eingereiht.

Stellungnahmen und Anträge interessierter Parteien sind schriftlich innerhalb der in der Bekanntmachung angegebenen Fristen bei der Europäischen Kommission einzureichen.

Kontaktadresse:
Europäische Kommission - Generaldirektion Handel - Direktion H,
Büro: CHAR 04/39
1049 Brüssel/Belgien

Dumping: TRADE-AD-SOLARGLASS-DUMPING@ec.europa.eu

Schädigung: TRADE-AD-SOLARGLASS-INJURY@ec.europa.eu

Quelle:
Bekanntmachung der Einleitung eines Antidumpingverfahrens betreffend die Einfuhren von Solarglas mit Ursprung in Malaysia; ABl. C 174 vom 23. Mai 2018, S. 8.