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19.12.2018

Eurasische Wirtschaftsunion will Schmuck ihren eigenen Warenstempel aufdrücken

Eigene Ursprungsbezeichnung für Juwelierwaren geplant

Bonn (GTAI) - Mit einer eigenen Ursprungsbezeichnung für Juwelierwaren hofft die Eurasische Wirtschaftsunion darauf, den Export zu steigern und Wertschöpfungsketten zu festigen.

Perlen, Ketten, Broschen "Made in Eurasian Economic Union" - die Eurasische Wirtschaftsunion will einen neuen Warenstempel für Juwelierwaren einführen. Eine eigene Ursprungsbezeichnung soll den Export fördern. Die Ausfuhren könnten um das Achtfache auf rund 1,4 Milliarden US-Dollar steigen, glaubt die Eurasische Wirtschaftskommission.

Mit der eigenen Herkunftsbezeichnung will die Eurasische Wirtschaftsunion die industrielle Kooperation zwischen Russland, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan und Armenien fördern. Erste Projekte sollen Feinschmiede im Rahmen von Öffentlich-Privaten-Partnerschaften umsetzen. Dafür will die Eurasische Wirtschaftskommission mit dem Büro "Eurasian Jewelery" eine Anlaufstelle für Investoren einrichten.

Die Herkunftsbezeichnung "Made in Eurasian Economic Union" könnte generell für Waren und Produkte der Leichtindustrie gelten, deren Herstellungsprozess auf mindestens drei Mitgliedstaaten verteilt ist, sagte der Industrieminister der Eurasischen Wirtschaftskommission, Nikolai Kuschnarjow, beim Internationalen Exportforum am 21. November 2018 in Perm. Außerdem will die Eurasische Wirtschaftskommission einen Warenstempel für Produkte der Branche Leuchttechnik einführen.

An einer endgültigen Definition feilen die Mitgliedstaaten gerade. Einige Fragen sind noch offen, zum Beispiel wie der Zoll mit gefälschten Produkten umgehen soll.

(DVO)

Weitere Informationen zur Eurasischen Wirtschaftsunion finden Sie auf dem Informationsportal http://www.eawu.ahk.de.

Dieser Artikel ist relevant für:

Russland, Weißrussland, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, Armenien Zolltarif, -wert, -verfahren, Warenursprung, allgemein

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Suche / Mann mit Lupe | © GettyImages/BernardaSv

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