Zoll Aktuell

11.06.2019

Iran und Eurasischen Wirtschaftsunion schaffen Freihandelszone

Bonn (GTAI) - Während des Astana Economic Forums am 17.Mai vergangenen Jahres haben die Länder der Eurasischen Wirtschaftsunion und der Iran ein Abkommen zur Schaffung einer Freihandelszone geschlossen.

Nun hat das iranische Parlament das auf drei Jahre befristete Interimsabkommen ratifiziert.

Das Abkommen sieht die Bildung einer Freihandelszone für ein begrenztes Warensortiment zwischen den beiden Parteien vor. Einfuhrzölle für die entsprechenden Waren sollen gesenkt oder zurückgesetzt werden. Das Abkommen bildet die Grundregeln für den Handel, die den WTO-Regeln möglichst nahekommen sollen. Es beinhaltet aber auch Fragen der Meistbegünstigung, Inländerbehandlung, Anwendung von Schutzmaßnahmen und der Zollverwaltung.

Den Abkommenstext können Sie hier eingesehen. (KAP)

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