Zoll Aktuell

01.06.2017

Usbekistan - Sonderwirtschaftszonen für Arzneimittelhersteller geplant

Bonn (GTAI) - Usbekistan möchte für Arzneimittelhersteller attraktiver werden. Daher sollen für diese Investorengruppe sieben neue Sonderwirtschaftszonen entstehen. Schwerpunkt soll dabei die Herstellung von Arzneimitteln aus vor Ort angebauten pflanzlichen Wirkstoffen und anderen medizinischen Wirkstoffen sein. Die Sonderwirtschaftszonen sind auf die Dauer von 30 Jahren angelegt, mit der Möglichkeit der Verlängerung. Diese Sonderwirtschaftszonen sind erst in der Entstehung begriffen. Mit dem Präsidentenerlass soll die dafür notwendige Infrastruktur geschaffen werden.

Genau wie auch andere Sonderwirtschaftszonen in Usbekistan werden Einfuhren von Ausrüstung, Anlagen, Bauteilen und Rohstoffen für den eigenen Produktionsbedarf von Einfuhrabgaben befreit, ebenso auch Baustoffe, die in Usbekistan nicht hergestellt werden. (NEL)

Die Sonderwirtschaftszonen tragen folgende Bezeichnung: Nukus-farm, Zomin-farm, Kosonsoy-farm, Sirdaryo-farm, Boysun-farm FEZ, Bostanliq-farm und Parkent-farm.