Zoll Aktuell

13.12.2018

US-Handelskommission untersucht mögliche Auswirkungen eines Handelsabkommens mit der EU

Bonn (GTAI) - Im Oktober 2018 hatte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer den Kongress über die Absicht des Präsidenten informiert, mit der EU Verhandlungen zu einem Handelsabkommen aufzunehmen. Seither laufen diesbezüglich Gespräche zwischen den USA und der EU.

Vor diesem Hintergrund hat Lighthizer die US-Handelskommission International Trade Commission (ITC) Anfang November 2018 beauftragt, einen Bericht zu möglichen Auswirkungen des Wegfalls von Zöllen auf Industrieprodukte und landwirtschaftliche Waren aus der EU zu erstellen. Der Bericht soll die Auswirkungen auf die US-Wirtschaft, insbesondere US-Branchen ähnlicher oder konkurrierender Produkte, und auf die US-Konsumenten beleuchten. Der Bericht soll dem Handelsbeauftragten am 19. März 2019 vorliegen.

Die ITC hat daraufhin Ende November 2018 eine Untersuchung zu möglichen Auswirkungen eines Handelsabkommens mit der EU eröffnet und für den 18. Dezember 2018 eine öffentliche Anhörung in Washington angesetzt. Schriftliche Stellungsnahmen können Unternehmen und weitere interessierte Parteien noch bis zum 4. Januar 2019 an die ITC übermitteln. (BS)