Sachsen-Anhalt

Deutschlandkarte mit Sachsen-Anhalt in blauer Markierung
Deutschlandkarte mit Sachsen-Anhalt in blauer Markierung | © GTAI

Sachsen-Anhalt zählt rund 2,3 Millionen Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von ca. 20.400 Quadratkilometern. Neben der Landeshauptstadt Magdeburg bilden die Städte Halle an der Saale und Dessau-Roßlau weitere wichtige industrielle Knotenpunkte.

Sachsen-Anhalt ist ein dynamischer und leistungsstarker Wirtschaftsstandort, der mit Leistungskraft, mit guten wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und mit sehr attraktiven Standortfaktoren punkten kann: unmittelbare Nähe zu den Märkten in West- und Osteuropa, ein hochqualifiziertes Fachkräfteangebot und die exzellente überregionale Verkehrsanbindung sind dabei "Markenzeichen" des Bundeslandes.

Der Industriesektor ist in Sachsen-Anhalt hoch spezialisiert. Er umfasst die Leitmärkte Chemie und Bioökonomie, sowie Energie, Maschinen- und Anlagenbau, Ressourceneffizienz, Mobilität und Logistik, Ernährung und Landwirtschaft und Gesundheit und Medizin. Sie werden ergänzt durch die Querschnittsmärkte Informations- und Kommunikationstechnologie, Schlüsseltechnologien und Kreativwirtschaft.

Die wichtigsten wirtschaftlichen Zugpferde sind die Sektoren Automotive, die chemische Industrie und die Nahrungsmittelindustrie.

Hinter dem florierenden chemischen Sektor im mitteldeutschen Chemiedreieck verbergen sich große Namen wie Bayer, Total und Dow Chemical. Sachsen-Anhalt punktet zudem als eines der global führenden Kompetenzzentren für die Polymerherstellung und -verarbeitung. Spezialhelme aus Sachsen-Anhalt kommen beispielsweise in der Formel 1 zum Einsatz.

Im Automotive-Sektor hat sich Sachsen-Anhalt zu einem hochinnovativen und leistungsfähigen Kompetenzzentrum entwickelt. Die enge Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft und die logistisch günstige Lage macht das Land zu einem wichtigen Standort für die Automobilzulieferindustrie. Basierend auf über 150 Jahren Know-How im Maschinen- und Anlagenbau, tragen die etwa 270 Unternehmen zum hohen technischen und technologischen Niveau der Produktionen "Made in Sachsen-Anhalt" bei.

Die Nahrungsmittelindustrie in Sachsen-Anhalt profitiert von der herausragenden Qualität der Böden und der guten Versorgung mit Rohstoffen wie Getreide, Zucker und Fleisch direkt aus der Region. Halberstädter Würstchen, Hasseröder Bier und Rotkäppchen Sekt sind dabei nur einige Beispiele für Premium-Produkte aus Sachsen-Anhalt.

In Sachsen-Anhalt steht die Wiege deutscher Ingenieurskunst. Hier begründete Otto von Guericke die Vakuumtechnik und der Verband Deutscher Ingenieure wurde ins Leben gerufen. Der Innovationsgeist trägt bis heute, mit zukunftsweisenden Lösungen beispielsweise in den Bereichen Industrie 4.0, Digitalisierung, Leichtbau oder nachhaltige Wasserwirtschaft.

Halle und Magdeburg bilden mit großen Universitäten und Forschungseinrichtungen wissenschaftliche Zentren. Absolventen der 2 Universitäten, 12 Hochschulen und 22 Forschungseinrichtungen stehen bei den Wirtschaftsunternehmen aufgrund ihrer herausragenden Kompetenz und Innovationsfähigkeit hoch im Kurs. Moderate Produktionskosten und ein hohes Tempo bei allen notwendigen Entscheidungen und Genehmigungen machen Sachsen-Anhalt zu einem Beispiel wirtschaftlicher Effizienz.

Auch kulturell hat Sachsen-Anhalt sehr viel zu bieten. Es ist das Bundesland mit der höchsten Dichte an UNESCO-Welterbestätten in Deutschland: Mit dem BAUHAUS in Dessau, dem Gartenreich Dessau-Wörlitz, dem Naumburger Dom, der historischen Altstadt von Quedlinburg und den Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg ist Sachsen-Anhalt ein Besuchermagnet für Touristen aus dem In- und Ausland.

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