Pressemitteilung

70 Jahre Teilung - 25 Jahre Wiedervereinigung

Investorenkonferenz von Germany Trade & Invest in Südkorea am 13. Mai 2015

Berlin (gtai) - 25 Jahre nach der Wiedervereinigung veranstaltet Germany Trade & Invest (GTAI) eine Investorenkonferenz in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Gemeinsam mit Staastssekretärin Iris Gleicke, der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer und Repräsentanten der Bundesländer Sachsen und Thüringen werben die Experten der GTAI für Deutschland als Investitionsstandort, der Schwerpunkt liegt dabei auf den neuen Bundesländern.

"Die Konferenz flankiert Gespräche zwischen dem südkoreanischen Ministerium für Wiedervereinigung und einer deutschen Delegation unter Führung der Parlamentarischen Staatssekretärin Iris Gleicke. Sie wird auch die Investorenkonferenz eröffnen", erklärt Peter Alltschekow von Germany Trade & Invest. Deutschland sei wegen seiner gelungenen Wiedervereinigung interessant für Südkorea. Am Beispiel des Modernisierungsprozesses der Wirtschaftsstruktur könne man in Korea nach eigenen Wegen suchen. "Beide Länder sind bereits wirtschaftlich eng miteinander verbunden", so Peter Alltschekow weiter, "deshalb werben wir auch wegen der großen Chancen für koreanische Unternehmen für Investitionen in Ostdeutschland."

Südkorea ist hinter den USA, China und Japan der viertwichtigste Handelspartner Deutschlands außerhalb Europas. Die Exporte nach Südkorea lagen 2014 bei 15,6 Mrd. Euro, die Importe bei 8 Mrd. Euro. Beide Länder sind zwar in zahlreichen Branchen wie beispielsweise der Automobilindustrie im Wettbewerb, können aber als Zulieferer voneinander profitieren bzw. mit den eigenen Spitzenprodukten auf dem jeweils anderen Markt Erfolg haben, weshalb sich Investitionen lohnen.

So beschäftigen momentan rund 160 Unternehmen aus Südkorea etwa 6.350 Angestellte in Deutschland, unter anderem sind Samsung, Hyundai oder LG hierzulande präsent. Gemessen an der Wirtschaftskraft Koreas schöpfen die koreanischen Unternehmen ihr Potential noch nicht aus, ist Peter Alltschekow, Bereichsleiter der Stabstelle Neue Bundesländer bei Germany Trade & Invest, überzeugt: "Beide Länder stehen vor der Herausforderung einer sich ständig wandelnden Gesellschaft. Koreanische Unternehmen können in Deutschland eng an diesen Herausforderungen mitarbeiten und Produkte für den Weltmarkt entwickeln. Gerade die öffentlichen Forschungseinrichtungen auch in den neuen Bundesländern sind zu Kooperationen mit ausländischen Unternehmen aus Hightech Ländern bereit, beispielsweise in dem großen Zukunftsthema Industrie 4.0."

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