Pressemitteilung Personenkraftwagen (Pkw)

Batterien weit oben auf der deutschen Agenda

Konferenz zu hochentwickelten Automobilbatterien in Atlanta

Berlin/Atlanta (gtai) – Die Rede von Bundeswirtschaftsminister Gabriel im Bundestag letzten Donnerstag war in vieler Hinsicht bemerkenswert. Insbesondere seine entschlossene Haltung zur Förderung von Batterietechnologien- und Industrien in Deutschland.

Gabriel bezeichnete Elektromobilität als ein Beispiel für einen erfolgreichen deutschen Forschungszweig, der sich ideal für einen Übergang in die Industrie eignet. Technologien wie diese seien nicht zuletzt eine tragende Wirtschafssäule in Krisenzeiten gewesen.

„Elektromobilität ist ein großes Thema in unserer Gesellschaft.“, sagte Gabriel.

„ (…) Wir [dürfen] nicht nur das Ziel haben, die Antriebstechnik bei uns zu entwickeln, sondern wir müssen auch versuchen, das zurückzuholen, was in Deutschland einmal eine Leitindustrie gewesen ist: die Batterietechnik. Sie ist in den 70er-Jahren abgewandert. Jetzt haben wir die Chance, sie auch in die Produktion zurückzuholen.“

Obwohl das Hauptaugenmerk der Rede auf allgemeinen Energierichtlinien lag, kam der von Gabriel gesetzte Schwerpunkt wie ein Segen für die deutsche Automobilindustrie. Das selbstgesetzte Ziel von einer Million Elektroautos auf deutschen Straßen bis zum Jahr 2020 scheint nun noch greifbarer.

Auch wenn sich die nationalen Verkaufszahlen von Elektroautos kaum im Millionenraum aufhalten, so stiegen sie doch über 100% im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Trend wird sich zusammen mit der Wirtschaftserholung weiter positiv entwickeln, da nicht zuletzt die hohen Preise für Elektroautos wohl für den zurückhaltenden Absatzstart verantwortlich sind. Ein weiterer Grund sind zudem die noch schwachen Batterien, die Langstreckenfahrten bis dato unmöglich machen. So werden die meisten deutschen Elektroautos, wie zum Beispiel der Smart, bis jetzt als kleine Stadtflitzer vermarktet. Deutsche Autohersteller arbeiten daran dies zu ändern.

Diese Themen werden vom 3. - 7. Februar auf der Advanced Automotive Battery Conference (AABC) in Detroit bestimmend sein. Dort wird Germay Trade & Invest für Maßnahmen werben, wie die erdachten Ziele in der Batterietechnologie umgesetzt werden können. Die zahlreichen Angebote ausländischer Direktinvestitionen und positive Wirtschaftstrends spielen dabei auch eine Rolle.

Der deutsche Fortschritt in der Elektromobilität blieb auch Ausstellern und Gästen auf der kürzlich stattgefundenen North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit nicht verborgen. Während Elektromodelle für die meisten Länder nur Nebenschauplatz waren, nahmen sie eine zentrale Stellung bei BMW, Audi, Porsche, VW und Mercedes ein. Die deutschen Hersteller platzierten ihre Hybrid-Fahrzeuge ins Zentrum ihrer Präsentationen. So erhielten unter anderem der BMW i8 und der VW e-Golf besonders positive Resonanzen.

Auch der U.S. Elektroautohersteller Tesla hat Deutschlands Vorreiterrolle auf dem Markt erkannt und plant erheblich Investitionen in die Ladegerät-Infrastruktur im Land. „Deutschland schätzt Automobiltechnologien und ist daher sehr wichtig für uns.“ Ab Ende 2014 möchte man nun 25 Ausstellungsräume in Deutschland eröffnen. Bereits ab März sollen Auflade-Stationen zur Verfügung stehen, die das Fahren mit Elektroautos in deutschen Städten erleichtern soll.

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