Pressemitteilung

Das deutsche Bildungssystem wird hochgelobt

AmCham Deutschland veröffentlicht sein jährliches Konjunkturbaromete

Berlin/München (gtai) - 98% ist unumstritten ein sehr gutes Testresultat. Die Verantwortlichen des deutschen Bildungssystems werden sich deshalb vergangenen Dienstag ganz besonders über die Note gefreut haben, die ihnen die Amerikanische Handelskammer gegeben hat.

In ihrem jährlichen Konjunkturbarometer, einer 3000 Teilnehmer starken Umfrage unter den Mitgliedern des AmCham Deutschland, gaben 98% der amerikanischen Unternehmen an, dass die gute Ausbildung der deutschen Arbeiter ein besonders attraktiver Standortfaktor sei.

Die Infrastruktur, einschließlich des Zulieferernetzwerks, sowie Forschung und Entwicklung belegten mit 86% Platz 2 und 3. Für fast 1/3 aller befragten amerikanischen Firmen ist Deutschland der attraktivste Standort in Europa. Damit ist die Zustimmungsrate hier mehr als doppelt so hoch als bei dem Zweitplatzierten.

Benno Bunse, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing Germany Trade & Invest, reagierte schnell auf die positiven Äußerungen: „Wir betonen schon seit langem Deutschlands einzigartiges Schul- und Ausbildungssystem. Es ist maßgeblich für den Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit in Schlüsselindustrien. Unser zweigleisiges System stellt sicher, dass wir zum einen die theoretische Basis haben um Produkte und Lösungen zu entwickeln und zum anderen die praktischen Kenntnisse diese Ideen auch umzusetzen.“

Es ist nicht überraschend, dass ein großer Teil der befragten Unternehmen in diesem Jahr auch einen Anstieg seiner Aktivitäten in Deutschland prognostiziert. Dies hat viele Gründe. Einer davon ist das momentan verhandelte Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen den Vereinigten Staaten und der EU. 70% der Befragten glauben, dass ein solches Abkommen dem transatlantischen Handel weiter vorantreiben könnte.

80% der Befragten sehen zudem im generell positiven Wirtschaftstrend Deutschlands eine Chance für einen höheren Absatz ihrer Produkte. Fast 50% nehmen zudem an, dass sie mehr investieren. 41% der Unternehmen wollen in diesem Zusammenhang die Belegschaft vergrößern. 60% denken darüber nach ihre Geschäftsaktivitäten in der Bundesrepublik innerhalb der nächsten 3 Jahre zu erhöhen.

„Die USA ist auf vielen Ebenen Deutschlands wichtigster ausländischer Investor und Handelspartner“, sagte Dr. Bunse.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir so eine investitionsfreundliche Atmosphäre schaffen konnten und ein geschätzter Partner bleiben. Deutschland wird auch in Zukunft an seiner Infrastruktur, Ausbildung und Geschäftsklima arbeiten, so dass wir weiterhin mit solch positiven Resonanzen rechnen können. Das zeigt uns, dass wir unseren Job gut machen.“

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