Pressemitteilung

Die Zukunft der Mobilität entsteht in Deutschland

Tesla-Gigafactory soll im Großraum Berlin-Brandenburg entstehen

Berlin (GTAI) - Der Elektroauto- und Batteriehersteller Tesla plant den Bau einer Fabrik in der Nähe von Berlin. Neben den für Elektroautos benötigten Batterien soll dort auch das Tesla Model Y und Model 3 produziert werden. Berichten zufolge ist geplant, die Fabrik im brandenburgischen Grünheide, südöstlich von Berlin zu bauen. Sollte es zu keinen Verzögerungen kommen, könnte Tesla die sogenannte Gigafactory Ende 2021 in Betrieb nehmen und insgesamt bis zu 10.000 Arbeitsplätze schaffen.

„Wir sind seit rund drei Jahren mit Tesla im Gespräch. Die Entscheidung von Tesla spricht für die Attraktivität des Investitions- und Technologiestandorts Deutschland. Die zentrale Lage ermöglicht zudem eine schnelle Expansion in weitere EU-Märkte“, sagt Dr. Robert Hermann, Geschäftsführer von Germany Trade & Invest (GTAI).

„Die Zukunft der Mobilität entsteht in Deutschland. Tesla unterstreicht mit seiner strategischen Entscheidung die führende Position Deutschlands als Forschungs- und Produktionsstandort der Automobilindustrie. Dies gilt sowohl für das Premium- als auch das Volumensegment. Hier kann man Autos nicht nur entwickeln, sondern auch bauen lassen“, sagt Stefan Di Bitonto von Germany Trade & Invest. In seiner Funktion als Automobilindustrie-Experte berät Di Bitonto ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland. „Rund 40 Prozent aller Premiumautos weltweit werden in Deutschland hergestellt. Die neuesten Innovationen werden in der Regel zunächst im Premiumsegment erforscht und angewandt bevor sie dann im Massenmarkt zum Einsatz kommen.“

Neben einer Produktionsstätte plant Tesla auch den Bau eines Design- und Entwicklungszentrums in Berlin. Bei zukunftsweisenden Innovationen gehört die deutsche Automobilindustrie zur Weltspitze. Deutsche Hersteller und Zulieferer können ein Drittel aller weltweiten Patente im Automobilsektor für sich verbuchen. Mit 25,7 Milliarden Euro entfielen 2018 rund 37 Prozent aller Forschungs- und Entwicklungsausgaben auf die deutsche Automobilindustrie.

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