Pressemitteilung Personenkraftwagen (Pkw)

Forschung und Entwicklung belebt deutsche Autoindustrie

Autoteile-Ausstellung in Neu-Delhi

Berlin/Neu-Delhi (gtai) – Während der ersten Pressekonferenz der North American International Auto Show (NAIAS) im Januar erklärte Matthias Wissmann, Verbandsvorstand der Deutschen Automobilindustrie, was die Deutsche Autobranche auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten so robust hält.

„Wir haben uns alle an einen Tisch gesetzt und haben es einfach angepackt.“, sagte Wissmann.
„Zentral bleibt, dass wir unter keinen Umständen unseren Fokus von Forschung und Entwicklung nehmen. Dabei geht es nicht nur darum die besten Spezialisten im Feld an uns zu binden. Wir müssen auch sicherstellen, dass wir die technologische Führung übernehmen, sobald sich die Branche wieder erholt.“
Und die Popularität deutscher Ausstellungsfahrzeuge stützt Wissmanns Aussagen. Die Vorreiterstellung des Landes in der Elektromobilität scheint nach wie vor ebenso unumstritten, wie seine Qualitäten im Bereich des Ingenieurwesens.

Über diese Qualität sind sich auch die indischen Verbraucher bewusst. Deutsche Autos sind im Land ein Statussymbol und beliebt wegen ihrer innovativen Technologien. „Made in Germany“ hat sich in das Bewusstsein der Konsumenten eingebrannt, so dass Audi und VW ohne Weiteres ihre deutschsprachigen Slogan in indischen Werbekampagnen nutzen können.
Allerdings bleiben die Verkaufszahlen deutscher Fahrzeuge weiter vergleichsweise niedrig, was vor allem mit dem Mangel an Ersatzteilen und den Importpreisen zusammenhängt. Dieses Problem wird deutsche Hersteller auf der anstehenden Autoteile-Ausstellung im Pragati Maidan in Neu-Delhi beschäftigen. Vom 6-9 Februar wird Germany Trade & Invest auch mit lokalen Zulieferern nach Lösungen zu suchen.

BMW, Mercedes, VW, Audi, Porsche und Skoda betreiben momentan zwar schon Werke in Indien, allerdings benutzen sie kaum lokal produzierte Autoteile, sondern verbauen importierte Komponenten. Dies schafft zwar lokal Arbeitsplätze und trägt dazu bei, dass die Autos erschwinglicher werden, allerdings ist der Zugang zu Ersatzteilen schwierig. Und das bleibt ein Knackpunkt für die Konsumenten.
Ein kurzfristiger Aufschwung des indischen Marktes scheint momentan unwahrscheinlich. Sollte er allerdings doch stattfinden, so haben deutsche Hersteller die besten Ausgansvoraussetzungen mit ihrem Produktionsmotto „für die Region, in der Region“. Indische Anbieter blicken, dank dieses Trends, optimistisch in die Zukunft.

„Auch wenn einige Länder momentan noch nicht wieder vollkommen zu ihrer alten Stärke zurückgefunden haben, so können deutsche Autohersteller doch mit neuem Enthusiasmus in die Zukunft blicken.“, sagt Stefan Di Bitonto, Manager für mechanische und elektronische Technologien bei Germany Trade & Invest.
„Den Fokus auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten weiterhin auf Qualität und technologischen Fortschritt zu lenken, zahlt sich nun aus. Deutsche Autos sind heil durch die Krise gekommen.“

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