Close-up eines Besprechungstisches mit Unterlagen und Personen die auf diese zeigen Close-up eines Besprechungstisches mit Unterlagen und Personen die auf diese zeigen | © istock/Yagi-Studio

Was wir leisten

Wir alle bei der GTAI arbeiten daran, dass in Zukunft noch mehr deutsche und ausländische Unternehmen von unseren Angeboten profitieren und damit zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland beitragen.

Jahresrückblick 2019

Wir stellen Ihnen hier die Ergebnisse des letzten Jahres pro Unternehmensziel vor. Vorherige Jahresrückblicke stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung.

Positionierung & Kundenorientierung

Die Gesamtreichweite aller GTAI-Produkte und Dienstleistungen lag 2019 bei mehr als 290 Millionen, war somit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr und übertraf die Zielwerte. Ein Großteil der Reichweite wurde durch die Dachkampagne „Germany Works“ zur Bewerbung des Standortes Deutschland erreicht. Der Bekanntheitsgrad von GTAI wurde bereits 2018 gemessen. Die nächsten Schritte werden 2020 geplant.

Die Expertise von GTAI wird durch Institutionen des Bundes, politische Akteure und andere Organisationen immer stärker anerkannt und genutzt. GTAI begleitete 2019 eine Vielzahl von Delegationsreisen deutscher Politiker mit ihrem Länder- und Branchenwissen in Form von Informationsmaterial und persönlichen Briefings.

GTAI positionierte sich auch als zentrale Anbieterin von Instrumenten für Partner. Dies zeigt sich am Beispiel des Engagements im Rahmen der Afrika-Initiativen der Bundesregierung 2019. Kernstück ist die digitale Plattform „Africa Business Guide“, die GTAI unter Einbeziehung aller wichtigen deutschen Außenwirtschafts-Akteure entwickelt und koordiniert.

Flankiert wird dies durch eine breite Wirtschaftsberichterstattung und die Mitwirkung an Veranstaltungen zu Geschäftschancen auf dem Kontinent. Im Oktober veranstaltete GTAI eine zweitägige Jubiläumsveranstaltung anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens mit mehr als 200 Teilnehmern aus Wirtschaft und Politik. Schwerpunktthemen waren Afrika, Digitalisierung und Energie.

Exzellenz bei Produkten & Dienstleistungen

Die in 2019 ermittelten Kundenbewertungen des GTAI-Angebots fielen sowohl im Bereich der Investorenanwerbung als auch der Stabsstelle Neue Bundesländer positiv aus. Besonders im Trade-Bereich haben sich Webinare zur außenwirtschaftlichen Fachthemen als Instrument mit einer hohen Relevanz und Reichweite etabliert.

Bei einem Webinar zu wirtschaftsrechtlichen Aspekten des Brexit schalteten sich mehr als 500 Kunden zu. Ein Highlight war die „Pre-BIO-Europe Tour“ für Stakeholder der Biotechnologiesparte aus Japan, die GTAI abteilungsübergreifend im Vorfeld der gleichnamigen Fachmesse in Hamburg organisierte.

Zu den Schwerpunktthemen Digitalwirtschaft, Energie und offene Märkte veröffentlichte GTAI zahlreiche Publikationen und vermarktete die Vorteile des Standortes Deutschland in diesen Themenfeldern auf zahlreichen branchenspezifischen Veranstaltungen weltweit.

Flexibles, modernes Unternehmen

GTAI hat das Ziel, sich flexibel und modern aufzustellen und auch so wahrgenommen zu werden. 2019 sind einige Veränderungen realisiert worden, um dieses Ziel zu erreichen. GTAI setzte auf Grundlage der Ergebnisse der 2018 abgeschlossenen Organisationsuntersuchung Änderungen in der Aufbauorganisation um. So wurde der neue Bereich Zentrale Beschaffung und Vergabe geschaffen und der Bereich Asien/Pazifik, der eine sehr große Führungsspanne aufwies, in zwei Bereiche aufgeteilt.

Auf der Grundlage der Ergebnisse einer Strategieberatung im Auftrag des BMWi kann GTAI künftig neue Aufgaben übernehmen und somit flexibler agieren. Das neue Geschäftsmodell und die Ausrichtung der Unternehmensziele auf Kunden, Belegschaft, Organisation und Ressourcen spiegeln diese Entwicklungen wider. Um die Herausforderungen und Veränderungen positiv zu begleiten, schloss GTAI ein Projekt zur Weiterentwicklung der Unternehmenskultur mit agilen Arbeitsmethoden erfolgreich ab.

Die Digitalisierung der GTAI schreitet auch voran: Das neue Redaktionssystem, auf dem alle redaktionellen Arbeitsprozesse und die Webseite der GTAI aufbauen, ging im Dezember 2019 online.

Exportförderung

Die Gesellschaft unterstützt deutsche Exporteure und Dienstleister mit Informationen, Analysen und Prognosen zu allen außenwirtschaftlich relevanten Märkten. Die Reichweite der Informationen zur Exportförderung belief sich 2019 auf mehr als 54 Millionen.

GTAI erreicht ihre Kunden in der deutschen Exportwirtschaft auf verschiedenen Kanälen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem größtenteils kostenlosen Onlineangebot. Die Zahl der Seitenaufrufe betrug 2019 4,1 Millionen. Besonders gefragt waren Länderinformationen zu China, Russland, Polen und den USA.

Über Fachvorträge inklusive Webinare wurden insgesamt 30.000 Kunden erreicht, womit der Zielwert weit übertroffen wurde. Hervorzuheben ist hier die Nachfrage nach Webinaren. Die Zahl der Kundenanfragen im Rahmen des Auskunftsservice blieb jedoch etwas hinter den Erwartungen zurück. Neben dem Thema Brexit war der Kapazitätsaufbau für die Berichterstattung zum Chancenkontinent Afrika im In- und Ausland ein Schwerpunktthema 2019.

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Investorenanwerbung

Die Gesellschaft stärkt den Standort Deutschland durch die Anwerbung ausländischer Direktinvestitionen (FDI): GTAI gewinnt neue Investitionsvorhaben und berät die Investoren zu strategischen und operativen Fragen des Markteintritts und zur Standortauswahl. Nachdem sich die Investoren für ein Bundesland als Geschäftsstandort entschieden haben, übergibt GTAI die Projekte an die Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Bundesländer.

In 2019 übergab GTAI 181 Vorhaben mit denen rund 4.200 geplante Arbeitsplätze verbunden sind. Hinsichtlich des Brexit sind die Ergebnisse in der Investorenanwerbung deutlich: Die Anzahl der Vorhaben aus Großbritannien stieg von 2018 auf 2019 von 14 auf 23. Die Anzahl der Arbeitsplätze wuchs von 87 auf 680.

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Standortmarketing

GTAI positioniert Deutschland als einen der attraktivsten Wirtschaftsstandorte weltweit. Kampagnen, Veranstaltungen und digitale Kommunikation sind für die Gesellschaft wichtige Kanäle, um den Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland zu bewerben und die deutsche Wirtschaft zu stärken.

Damit erzielte GTAI 2019 eine Rekordreichweite von 230 Millionen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete dabei die 2018 gestartete Dachkampagne „Germany Works“, die 2019 weiter ausgerollt wurde. Als übergeordnete Deutschland-Plattform arbeitet sie die Besonderheiten des Wirtschaftsstandortes Deutschland heraus und bildet eine ganzheitliche, kommunikative Klammer für alle Partner des deutschen Standortmarketings. 2019 konnten weitere Partner gewonnen und damit der wesentliche Anstieg der Reichweite erreicht werden.

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Regionen im Strukturwandel

Ein Schwerpunkt der GTAI war auch in 2019 die Förderung der neuen Bundesländer. Dazu setzt die Gesellschaft besondere Formate in der Exportförderung, im Standortmarketing und in der Investorenanwerbung ein. Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag in 2019 weiterhin auf der Vermarktung erfolgreicher ostdeutscher Industriecluster. Der Erfolg der Aktivitäten zeigt sich in neuen ausländischen Investitionsvorhaben in die neuen Bundesländer. 36 Prozent aller Vorhaben und damit verbunden 37 Prozent aller geplanten Arbeitsplätze entfielen auf diese Region.

Mit Beginn des neuen Jahres 2020 hat GTAI ihr Aufgabengebiet hier erweitert. Der bisherige regionale Fokus auf die Förderung der neuen Bundesländer einschließlich Berlins wurde auf Regionen im Strukturwandel sowie vom Kohleausstieg betroffene Gebiete in der gesamten Bundesrepublik ausgeweitet.

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Personal

Für die GTAI waren 2019 zum Jahresende 369 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im In- und Ausland im Einsatz. Es gibt historisch bedingt verschiedene Beschäftigtengruppen in der GTAI. Das sind 204 GmbH-Beschäftigte, 117 über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zugewiese-ne Tarifbeschäftigte und Beamte und 48 über AHK-Kooperation angestellte Ortskräfte.


Mitarbeiterzahl zum 31.12.2019

GmbH204

Inland

146

Ausland

11

Ortskräfte im Ausland

5

Befristete Arbeitsverhältnisse

42

BAFA117

Inland

94

- davon Beamte22
- davon Tarifbeschäftigte72
- davon außertariflich Beschäftigte0

Ausland

23

- davon Beamte2
- davon Tarifbeschäftigte21
Ortskräfte über die Kooperationen mit den AHKs48
Gesamt369

Der Personalbestand wuchs 2019 deutlich an. Insgesamt wurden rund 40 unbefristete und befristete Stellen neu geschaffen. Die Besetzung ist im Laufe des Jahres 2019 zu ca. 70 Prozent erfolgt. Ein Teil dieser Stellen wurden durch interne Bewerber besetzt.

Die Stellen sind wie folgt auf die Abteilungen aufgeteilt: 14,5 in der Exportförderung, drei in der Investorenanwerbung und Standortmarketing sowie 22,5 auf die übrigen Abteilungen. Von den neuen Stellen entfallen drei auf das Auslandsnetz.

Die Standorte im Ausland sind als Bürogemeinschaften unter dem Dach der Auslandshandelskam-mern (AHKs) organisiert. In Deutschland ist GTAI in Berlin und Bonn vertreten. Der Geschäftsführung sind fünf Abteilungen und vier Stabsstellen zugeordnet.

Ein Ziel der GTAI ist eine hohe Attraktivität als Arbeitsgeber. Jährlich wird die Zufriedenheit der Beschäftigten mit der beruflichen Gesamtsituation gemessen. Sie blieb auch 2019 stabil auf hohem Niveau. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird besonders positiv bewertet.

Das breite Aufgabenspektrum, attraktive Auslandsstandorte und Kooperationen mit dem BMWi und dem Auswärtigen Amt bieten zahlreiche Möglichkeiten für die fachliche und persönliche Weiterentwicklung.

Seit 2018 stärkt die GTAI mit professioneller Begleitung ihre Innovationskultur. Mit den dadurch erlernten Methoden schafft GTAI den Rahmen für innovative Lösungen bei arbeitsalltäglichen Herausforderungen sowie Raum für einen kreativen Austausch.

Finanzen

Zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit erhält GTAI Mittel aus dem Bundeshaushalt. Wie im Vorjahr wurde 2019 auf Basis der bestehenden Fehlbedarfsfinanzierung durch institutionelle Zuwendungen ein ausgeglichenes Jahresergebnis ausgewiesen.

Für die Aktivitäten der GTAI wendete die Bundesregierung 2019 etwa 54 Millionen auf. Darin enthalten ist der Finanzbeitrag zur Förderung der neuen Bundesländer.

Details zur finanziellen Entwicklung sind dem vollständigen Jahresabschluss, der in der gesetzlich vorgeschriebenen Form im Bundesanzeiger veröffentlicht wird, zu entnehmen.

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