Special Südafrika Wege aus der Coronakrise

Schwierige Wirtschaftslage trotz höherem Wachstum

Steigende Rohstoffpreise und Reformen setzen in Südafrika positive Impulse. Es gibt weiterhin Risiken.

Von Fausi Najjar | Johannesburg


  • Konjunktur und wichtigste Branchen

    Hohe Rohstoffpreise und der Finanz- und Agrarsektor sorgen in Südafrika für Dynamik. Die beschäftigungsintensiven Sektoren stagnieren. (Stand: 8. Oktober 2021)

    Die Wachstumsprognosen für 2021 haben sich verbessert. Seit September erwartet die Economist Intelligence Unit für das laufende Jahr eine Steigerungsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von real 4,5 Prozent. Zuvor wurde ein Plus von 3,5 Prozent geschätzt. Prognosen weiterer Wirtschaftsinstitutionen gehen in die gleiche Richtung. Dabei sind die sozialen Unruhen und breitflächigen Plünderungen vom Juli 2021 in die Vorhersagen schon eingespeist.

    Neben den höheren Rohstoffpreisen, guten Ernten sowie einem kräftigen Wachstum des Finanzsektors ist vor allem die gestärkte Position des Staatschefs Cyril Ramaphosa Grund für die günstigere Einschätzung der Lage. Auf der anderen Seite steht eine gestiegene Arbeitslosigkeit. Diese liegt mittlerweile bei mehr als 40 Prozent, denn die Beschäftigung generierenden Branchen sind nach ihrem coronabedingten Einbruch kaum oder gar nicht angesprungen.

    Das verarbeitende Gewerbe ist 2020 um mehr als 12 Prozent geschrumpft. Selbst eine schwache Erholung ist bislang ausgeblieben. Auch im Bau zieht die Beschäftigung nur langsam an. Aufgrund anstehender Lockerungen für die Rückreise aus Südafrika ist im Tourismus ab 2022 wieder etwas mehr Dynamik zu erwarten. Von den erleichterten Reisebedingungen dürfte aber die beginnende Sommersaison 2021/22 nicht mehr profitieren.

    Verarbeitende Industrie bereitet Sorgen

    Vor allem Industriebetriebe sind von Schließungen - etwa in den Bereichen Textilien und Druck - betroffen. Auch in der Metallverarbeitung zeichnet sich nach jahrelangen Rückgängen kaum eine Erholung ab. Die Aussichten in der Nahrungsmittelverarbeitung werden sich hingegen zügig aufhellen. Der Fahrzeugbau macht die Einbrüche bei Produktion und Export nur langsam wieder wett. Insgesamt steht die Kfz-Branche vor großen Herausforderungen. Für den zentralen europäischen Markt muss Südafrika in die Fertigung von Elektroautos einsteigen.

    Langsame Erholung in der Bauwirtschaft

    Nach einem BIP-Absturz von knapp 20 Prozent 2020 ist die Baubranche im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorquartal nur um 0,5 Prozent gewachsen um dann im 2. Quartal wieder um 1,4 Prozent zu schrumpfen. Jetzt zeichnet sich eine moderate Erholung ab. Eine verstärkte Tätigkeit im Straßen- und Wohnungsbau sind hier der Grund. Unter federführender Beteiligung privater Investoren will die Regierung in den kommenden zehn Jahren Infrastrukturprojekte und Wohnungsbauvorhaben von mehr als 15,5 Milliarden Euro anschieben. Ob das Programm erfolgreich sein wird, ist noch nicht abzusehen.

    Aufschwung im Bergbau

    Seien es die Metalle der Platingruppe, Eisenerz oder Mangan: Seit Oktober 2020 haben die Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt deutlich angezogen. Die wachsende Bedeutung von Batteriemineralien und der Bedarf von Platin für die Wasserstofftechnik erzeugen mittelfristig ein zusätzliches Potenzial. Noch hat aber der Bergbau den Stand von 2019 kaum überschritten. Schwankungen bei den Rohstoffpreisen und unbefriedigende Investitionsbedingungen könnten die Aussichten wieder eintrüben.

    Investitionen bei den erneuerbaren Energien

    Am 10. Juni 2021 hat Präsident Cyril Ramaphosa die Eigenproduktion von Strom durch unabhängige Energieerzeuger erleichtert und die erlaubten Kapazitäten hierfür auf 100 Megawatt erhöht. Dies beflügelt bei Unternehmen Investitionen in die erneuerbaren Energien. Ein Ausschreibungspaket (REIPPP 5) von insgesamt 2,6 Gigawatt für Wind und Solar läuft. Bei Ausschreibungen für ein Notprogramm von 2.000 Megawatt haben vor allem Erdgasanlagen den Zuschlag erhalten. Insbesondere bei der Windenergie sind für die kommenden Jahre hohe Zuwächse geplant.

    Politische Konsolidierung festzustellen

    Staatschef Ramaphosa geht politisch gestärkt aus der Coronakrise und der Auseinandersetzung mit der Fraktion um den ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma hervor. Politische Spitzenleute aus der Zeit des wegen Korruption angeklagten Zuma geraten unter erheblichen Druck. Zuma selbst musste Anfang Juli eine Haftstrafe wegen Missachtung des Verfassungsgerichts antreten; weitere Verfahren gegen ihn laufen.

    Die letzten Jahre haben gezeigt, wie schwierig und langwierig es ist, zunächst in der eigenen Regierungspartei African National Congress (ANC) die politischen Widerstände gegen Reformen und Korruptionsbekämpfung zu brechen. Zu den wichtigsten verbleibenden Aufgaben zählen die Sanierung der staatlichen Unternehmen, die Kriminalitätsbekämpfung, die Wiederherstellung der Energiesicherheit sowie - dringend - die Schaffung von Arbeitsplätzen.

    Reformen erfolgreich in die Wege geleitet

    Trotz der lang anhaltenden politischen Auseinandersetzungen sind auch Erfolge zu verzeichnen. So wurden in den staatlichen Unternehmen Führungskräfte ausgetauscht und Managementprinzipien eingeführt. Der staatliche Stromkonzern Eskom und die Hafen- und Logistikgesellschaft Transnet stecken in der Umstrukturierung. Auch für die Privatisierung der nationalen Fluggesellschaft SAA wurden jüngst Pläne vorgelegt. Fortschritte gibt es bei den Investitionsmöglichkeiten für private Stromerzeuger auf der Basis der erneuerbaren Energien. Zentrale Gesetze zum Aufbau einer zirkulären Wirtschaft sind erlassen worden. Wegen juristischer Verfahren stagniert allerdings die wichtige Ausschreibung von Frequenzen zur Datenübertragung.

    Geschäftsklima lässt zu wünschen übrig

    In Südafrika sind weiterhin gute Geschäfte zu machen. Nicht umsonst entfallen rund zwei Drittel der deutschen Exporte nach Subsahara-Afrika auf das Land am Kap. Auch als Sprungbrett für den Kontinent bietet sich Südafrika weiterhin an. Dennoch lassen die geschäftlichen Rahmenbedingungen zu wünschen übrig. Vor allem ausländische Unternehmen klagen über die in den letzten Jahren verschärften Bedingungen beim Broad-Based Black Economic Empowerment (B-BBEE). Außerdem wird weiterhin von Korruptionsfällen und Missmanagement berichtet. Das Programm B-BBEE will während der Rassendiskriminierung benachteiligte Gruppen als wirtschaftliche Akteure stärken.

    Von Fausi Najjar | Johannesburg

  • Konjunktur- und Hilfsprogramme

    Die südafrikanische Regierung setzt auf Investitionen in die Infrastruktur. Wegen knapper Mittel soll durch Reformen privates Kapital mobilisiert werden. (Stand: 8. Oktober 2021)

    Präsident Cyril Ramaphosa hatte im Oktober 2020 mit dem Wiederaufbau- und Konjunkturplan (Reconstruction and Recovery Plan; RRP) ein Programm zur Ankurbelung der Wirtschaft vorgestellt. In seiner turnusmäßigen Parlamentsansprache zur Lage der Nation am 11. Februar 2021 hat er die zentralen Aspekte des Wiederaufbauplans aufgegriffen und teils den Stand der Vorhaben erläutert.

    Der RRP schließt unter anderem an das Infrastrukturprogramm vom Juli 2020 an. In diesem sollen Investitionen in eine nachhaltige Infrastruktur mit einer größtenteils privaten Finanzierung zum „Schwungrad“ für die Wirtschaft werden. Die im RRP genannten Maßnahmen zur Steigerung der Stromproduktion waren auch zuvor schon formuliert worden.

    Weitere Schwerpunkte des RRP sind im Wesentlichen eine Industriepolitik zur Förderung der heimischen Produktion und ein Beschäftigungsprogramm zur Abfederung der sozialen Krise. Außerdem enthalten sind ein Notprogramm für den Tourismus und Ankündigungen zur digitalen Transformation. Im Nachgang der Unruhen vom Juli 2021 hat die Regierung 3,75 Milliarden Rand (rund 218 Millionen Euro) als Unterstützung verwüsteter Unternehmen und zum Wiederaufbau zur Verfügung gestellt.

    Schwerpunkt bei den Bauprojekten

    Das Infrastrukturprogramm aus dem Jahr 2020 umfasst insgesamt 276 Vorhaben mit einem geschätzten Investitionswert von umgerechnet 124 Milliarden Euro. Die Realisierung der Vorhaben ist auf zehn Jahre angelegt. Für die Teilfinanzierung will die Regierung Fonds von 5,6 Milliarden Euro auflegen. Des Weiteren stützt sich Südafrika auf internationale Finanzinstitutionen. Den größten Part der Finanzierung sollen allerdings private Unternehmen im Rahmen öffentlich-privater Betreibermodelle beisteuern. Mithilfe des staatlichen Fonds soll rund das Zehnfache an privatem Kapital mobilisiert werden.

    Mit dem neuen Infrastrukturgesetz, der Gründung eines direkt an den Präsidenten angeschlossenen Investment and Infrastructure Office und weiteren Maßnahmen zugunsten einer rationaleren Steuerung von Projekten soll mit einer Vergangenheit gebrochen werden, die von bürokratischen Hürden, fehlenden Kompetenzen und Korruption geprägt war. Es bleibt abzuwarten, wie schnell die Reformen um Korruption und Missmanagement auf den verschiedenen Ebenen nachhaltig zu bekämpfen, für eine zügige Umsetzung von Projekten sorgen können. Im August 2021 hat die Regierung einen weiteren, langfristigen Infrastrukturplan (National Infrastructure Plan 2050) zur öffentlichen Beratung vorgelegt.

    Erste Projekte angelaufen

    Unter dem Namen Strategic Integrated Projects (SIP) hat das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Infrastruktur 62 Bau-Projekte bekannt gegeben, die mittels vereinfachter Vergabeverfahren zügig umgesetzt werden sollen. Neben den Maßnahmen zur Steigerung der Stromerzeugung sind im Rahmen des Sofortprogramms bislang Straßenbau- und Wohnungsbauvorhaben in die Wege geleitet worden. Abgesehen von Energieprojekten, die im Rahmen von Anlagen für den Eigenbedarf umgesetzt werden, sind bislang keine Vorhaben mit privater Beteiligung erfolgt. In Kürze will die Regierung allerdings die Beteiligung von Privaten in der Hafenlogistik ermöglichen. Wichtige Wasserprojekte sind noch nicht vorangekommen.


    Strategic Integrated Projects Südafrika

    Projektkategorie

     Milliarden Euro *)

    18 Wohnungsbauprojekte

    7,1

    11 Wasservorhaben

    5,5

    3 Energievorhaben

    3,0

    15 Verkehrsprojekte

    2,4

    2 Agrarprojekte

    0,4

    Ausbau der digitalen Infrastruktur

    0,2

    *) SchätzwerteQuelle: Government Notices, 24. Juli 2020; Sustainable Infrastructure Development Symposium (SIDSSA), 23. Juni 2020


    Notprogramm für die Stromversorgung - Risk Mitigation Producers Procurement Programme

    Name des Ausschreibungsprogramms

    Nenn-Kapazitäten (in Megawatt) 

    Emergency/Risk Mitigation Power Purchase Procurement

    2.000

    Embedded Generation Investment (EGIP)

    400

    Small IPP Power Purchase Procurement

     100

    Quelle: Government Notices, 24. Juli 2020

    Schließung der Stromlücke

    Stromlastabschaltungen des Energieversorgers Eskom sind als zentrales Investitionshemmnis zu werten. Präsident Ramaphosa will nun offenbar den desolaten Energiesektor Südafrikas stärken. Reformen und Ausschreibungen sind eingeleitet. Hauptnutznießer sind die erneuerbaren Energien. Im südafrikanischen Energieplan (IRP, Integrated Resource Plan) sind bei der Windkraft bis 2030 neue Kapazitäten von 14.400 Megawatt vorgesehen, bei Fotovoltaik-Großanlagen sind es 6.000 Megawatt.

    Aufgrund der Laufzeiten bei Ausschreibungen, Planung und Baudurchführung ist allerdings optimistisch gesehen erst ab 2023 mit einer Verbesserung der Stromversorgung zu rechnen. Auch die geplante Aufteilung der Eskom in die Bereiche Stromerzeugung, Übertragungsnetz und Stromverteilung wird voraussichtlich bis 2023 dauern.

    Förderung der lokalen Wertschöpfung

    Wichtiger Bestandteil im RRP ist die Stärkung der heimischen Produktion. Als Schwerpunkte für die Entwicklung von Wertschöpfungsketten werden genannt: Bauwesen, Nahrungsmittelverarbeitung, Gesundheitsversorgung, industrielle Vorleistungen für die Infrastrukturprojekte, die Komponentenproduktion für Kfz und Schienenfahrzeuge sowie die Metallveredelung. Offenbar sollen lokale Produkte bei öffentlichen Ausschreibungen bevorzugt bewertet werden. Ebenso ist die stärkere Beteiligung von Frauen bei Ausschreibungsverfahren vorgesehen.

    Industriepolitik ist in Südafrika nichts Neues und weist mittlerweile eine lange Tradition auf. Aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive können ihr allerdings kaum Erfolge zuerkannt werden. Während der Anteil des verarbeitenden Gewerbes am Bruttoinlandsprodukt (BIP) Anfang der 90er-Jahre noch bei rund 22 Prozent lag, sind es heute etwa 12 Prozent.

    Beschäftigungsprogramme sollen Krise abmildern

    Aufgrund der prekären sozialen Lage und einer steigenden Arbeitslosigkeit von derzeit über 40 Prozent sind für die Beschäftigung in großen öffentlichen Bauprogrammen Ausgaben von 5,6 Milliarden Euro geplant. Ziel ist es, 2,5 Millionen Menschen bis Ende des Fiskaljahres 2021/22 (1. April bis 31. März) und 5 Millionen bis Ende 2023/24 zu beschäftigen. Die zeitlich begrenzten Arbeitsplätze sollen größtenteils im Rahmen des Expanded Public Works Programme geschaffen werden. Weitere Programme, darunter eines für junge Menschen, sind aufgelegt. Eine vollumfängliche Finanzierung und Umsetzung der beschäftigungspolitischen Vorhaben darf bezweifelt werden.

    Impfkampagne in Südafrika

    Laut Gesundheitsbehörde South African Health Products Regulatory Authority (SAHPRA) sind in Südafrika bis 13. September 2021 knapp über 14,9 Millionen Impfungen verabreicht worden. Rund 3,2 Millionen Menschen haben eine Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten, während 4 Millionen mit dem Impfstoff von Pfizer komplett durchgeimpft waren. Rund 27 Prozent der erwachsenen Bevölkerung waren damit geimpft. Gegenwärtiges Ziel ist es, 70 Prozent der Bevölkerung zu impfen. Die Skepsis gegenüber den Corona-Impfstoffen ist in Südafrika groß. Zu erwarten ist, dass sich die Impfkampagne bis in das Jahr 2022 hinzieht.


    Von Fausi Najjar | Johannesburg

  • Einschränkungen im Personen- und Warenverkehr

    Seit Mitte Juli 2021 sind in Südafrika die Covid-19-Zahlen deutlich gesunken. Mittlerweile hat die Regierung die dritte Coronawelle für beendet erklärt. (Stand: 8. Oktober 2021)

    Die Covid-19-Infektionszahlen zeigen, dass im Land am Kap die dritte Infektionswelle als beendet gelten kann. Aus diesem Grund hat Präsident Cyril Ramaphosa am 30. September die Corona-Warnstufe von 2 auf eine modifizierte Stufe 1 herabgesetzt.

    Coronabedingte Restriktionen (seit 1. Oktober 2021)

    Es gilt eine Ausgangssperre von 24 bis 4 Uhr. Ausnahmeregeln gelten etwa bei medizinischen Notfällen oder bei Flugreisenden. Betriebe, Kinos, Theater, Restaurants etc. müssen um 21 Uhr schließen.

    Verkauf, Vertrieb und Mitnahme von Alkohol und der öffentliche Alkoholkonsum sind nach 23 Uhr nicht erlaubt.

    Zu Beisetzungen dürfen sich nicht mehr als 100 Personen versammeln. Es muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Totenwachen und Trauerveranstaltungen nach der Beisetzung sind nicht erlaubt.

    Politische und religiöse Versammlungen sowie solche im Rahmen traditioneller Veranstaltungen sind auf maximal 750 Personen in geschlossenen Räumen und auf 2.000 Personen im Freien begrenzt. Es gelten Hygienevorschriften und das Abstandsgebot von 1,5 Metern. Das gilt auch für Versammlungen in Casinos, Theatern, Kinos, Restaurants, Konferenzräumen und Sportstätten. Wenn das Fassungsvermögen für die Innen- beziehungsweise Außenräume für 750 Personen bei Einhaltung des Abstandsgebotes zu klein ist, dürfen nur 50 Prozent der räumlichen Kapazität genutzt werden.

    Für Sportveranstaltungen gilt Besuchsverbot.

    Nachtclubs bleiben geschlossen.

    Das Tragen von Gesichtsmasken im öffentlichen Raum ist obligatorisch. Zuwiderhandlungen sind strafbar. 

    Quelle: Quelle: Government Gazette, No. 45253

    Grenzübergänge für Personenverkehr geöffnet

    Ab dem 15. Februar 2021 hatte die Regierung zahlreiche Grenzübergänge für den Personenverkehr geöffnet. Für die in Südafrika arbeitenden Menschen aus den Nachbarländern ist dies eine erhebliche Erleichterung. Für den Warenverkehr waren die Grenzen ohnehin offengeblieben.

    Geöffnete Grenzübergänge (Personenverkehr)

    Botsuana

    Kopfontein, Groblers Bridge, Skipadshek, Ramathabama

    Lesotho

    Maseru Bridge, Ficksburg, Van Rooyen´s Gate, Qachasnek, Caledonspoort, Sani Pass

    Eswatini

    Oshoek, Golela, Jeppes Reef, Mananga, Mahamba

    Namibia

    Nakop, Vioolsdrift

    Mosambik 

    Lebombo, Kosi Bay

    Simbabwe 

    Breitbridge

    Quelle: Department of Home Affairs (13. Februar 2021)

    Internationaler Flugverkehr möglich

    Bereits mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2020 hatte die Regierung die drei wichtigsten internationalen Flughäfen für den Passagierverkehr freigegeben. Diese waren: OR Tambo International Airport (Johannesburg), King Shaka International Airport (Durban) und Cape Town International Airport (Kapstadt). Hinzugekommen sind seit dem 1. März 2021 der Lanseria International Airport (Johannesburg) und der Kruger Mpumalanga International Airport (Nelspruit). Weitere Flughäfen dürfen lediglich Inlandsflüge bedienen. Ausländische Schiffsbesatzungen, deren Schiffe an einem der acht kommerziellen Häfen anlegen, dürfen unter Auflagen an Land. Bis auf Kreuzfahrtschiffe ist der Seeverkehr geöffnet.

    Einreisebestimmungen für Flugpassagiere – Südafrika

    Einreisende müssen einen zertifizierten PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ab dem Zeitpunkt der Abreise aus dem Herkunftsland ist. Liegt kein Nachweis für ein negatives Testergebnis vor, müssen Reisende auf eigene Kosten in eine 10-tägige Quarantäne.

    Haben Einreisende bei Ankunft Symptome einer Covid-19-Erkrankung, müssen sie weiter untersucht und auf Kontakte mit infizierten Menschen überprüft werden. Im Falle einer Infektion sind sie zu einer 10-tägigen Quarantäne auf eigene Kosten verpflichtet.

    Einreisende müssen einen Nachweis für eine Reiseversicherung vorlegen und – für den Fall einer Covid-19-Infektion – eine Anschrift für die Eigenquarantäne nennen.

    Einreisende sind verpflichtet, sich an die gegebenen Vorschriften, wie Maskenpflicht, Social Distancing und Hygienemaßnahmen, zu halten.

    Reisende, die Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen oder mit einer infizierten Person in Kontakt stehen, sind verpflichtet, auf eigene Kosten einen Coronatest zu machen. Bei positivem Testergebnis ist die betreffende Person zu einer 10-tägigen Quarantäne verpflichtet. Der Quarantäneaufenthalt erfolgt auf eigene Kosten.

    Quelle: Department of Home Affairs; South African Government

    Aktuelle Informationen zu Reise- und Bewegungsbeschränkungen im Inland

    Von Fausi Najjar | Johannesburg

nach oben
Feedback

Anmeldung

Bitte melden Sie sich auf dieser Seite mit Ihren Zugangsdaten an. Sollten Sie noch kein Benutzerkonto haben, so gelangen Sie über den Button "Neuen Account erstellen" zur kostenlosen Registrierung.