Special Südliches Afrika Wege aus der Coronakrise

Länder im südlichen Afrika lassen dritte Welle hinter sich

Nach hohen Fallzahlen in den Wintermonaten Juni und Juli hat sich die Lage in Botsuana, Namibia, Sambia und Simbabwe wieder entspannt. Einschränkungen bleiben dennoch in Kraft.

Von Marcus Knupp | Berlin

Mit einschneidenden Maßnahmen hatten die Regierungen zu Beginn der Krise Anfang 2020 schnell reagiert und die Ausbreitung des Coronavirus damit gebremst. Die wirtschaftlichen Nebenwirkungen verursachten bisher zwar größere Probleme als die Covid-19-Erkrankungen selbst. Andererseits wirkt sich eine schnellere Verbreitung des Virus verheerend aus, da die Gesundheitssysteme hierauf nur schlecht vorbereitet sind.

Die rasche Eindämmung der bislang größten Infektionswelle zur Jahresmitte 2021 schafft nun einen gewissen Spielraum. Die Impfprogramme kommen indes nur langsam voran.

  • Konjunktur und wichtigste Branchen

    Die Volkswirtschaften Botsuanas, Namibias, Sambias und Simbabwes basieren auf wenigen Branchen. Das macht sie in der Krise besonders anfällig. (Stand: 20. September 2021)

    Bergbau und Tourismus sind die Devisenbringer für Botsuana, Namibia, Sambia und Simbabwe. Fast die gesamten Exporteinnahmen und ein wesentlicher Teil der öffentlichen Budgets hängen vom Verkauf von Diamanten, Kupfer, Uran, Gold oder Platin ab.

    In den ersten Monaten der Coronakrise hatten fallende Rohstoffpreise und ausbleibende Touristen einen drastischen wirtschaftlichen Einbruch ausgelöst. Seit der 2. Jahreshälfte 2020 sorgen steigende Preise für die meisten mineralischen Rohstoffe für etwas Entspannung. Die Wirtschaftsleistung ist 2020 daher vor allem beim Kupferproduzenten Sambia mit einem realen Minus von 3,5 Prozent nicht ganz so stark zurückgegangen wie erwartet. Bei den für Botsuana und Namibia wichtigen Diamanten ist die Wende weniger rasant als bei den Metallen, aber auch hier hat sich die Nachfrage im Laufe des Jahres 2021 weiter erholt. Sollte der Trend bei den Rohstoffen anhalten, könnte der Aufschwung ab 2022 noch deutlicher ausfallen. Günstig wirken sich die - nach reichlichen Regenfällen - in der aktuellen Anbausaison guten Ernten in der Region aus.

    Ein negativer Faktor sind die zum Teil noch bestehenden Reisebeschränkungen sowohl in den wichtigen Herkunftsländern in Europa, Nordamerika und Asien als auch in den Ländern des südlichen Afrika selbst. Sie haben den Tourismus 2020 praktisch vollständig zum Stillstand gebracht. Regionen wie den Gebieten um die Viktoriafälle in Sambia und Simbabwe, dem Okavango-Delta in Botsuana oder den großen Nationalparks Namibias fehlt so ihre vorrangige Einnahmequelle, die voraussichtlich erst 2022 wieder nennenswerte Ausmaße erreichen wird.

    Dritte Welle ebbt ab

    Nach der zweiten Welle zum Jahresende 2020 haben seit Mitte Mai 2021 alle vier Länder eine dritten Infektionswelle mit hohen Fallzahlen erlebt.

    Nach einer Phase der Überlastung der Gesundheitseinrichtungen an mehreren Orten, wie sie etwa in Namibia zu beobachten war, hat der schnelle Rückgang der Zahl der schwer Erkrankten im August für Entspannung gesorgt.

    Das vergleichsweise drastische Vorgehen der Regierungen erscheint vor dem Hintergrund der schwachen Gesundheitssysteme berechtigt. Schon sehr früh, zum Teil vor Bekanntwerden der ersten Infektion mit dem Coronavirus, hatten die Behörden 2020 Maßnahmen zur Einschränkung der Ansteckungsgefahr ergriffen. Diese Strategie hat sich grundsätzlich bewährt, wie die im internationalen Vergleich immer noch begrenzten Fallzahlen zeigen.

    Beginnende Erholung

    Im Jahr 2020 mussten alle vier Länder eine Schrumpfung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verkraften. Sie werden den Stand von vor der Krise erst in einigen Jahren wieder erreichen. Wegen der weiter andauernden Pandemie wird die Erholung 2021 trotz Entspannung auf der Rohstoffseite gebremst. Der Tourismus kann unter diesen Bedingungen noch nicht wieder richtig in Gang kommen. Positive Impulse kommen von der landwirtschaftlichen Produktion.

    Wirtschaftswachstum im südlichen Afrika (reale Veränderung des BIP in Prozent)

    Land

    2020

    2021 *)

    2022 *)

    Botsuana

    -8,5

    3,5

    4,2

    Namibia

    -8,5

    0,8

    2,7

    Sambia

    -3,0

    1,0

    2,1

    Simbabwe

    -4,4

    5,5

    4,8

    *) PrognoseQuelle: EIU

    Ein großer Teil der ärmeren Bevölkerung ist auf ein tägliches Einkommen, meist im informellen Sektor, angewiesen. Zuhause bleiben führt hier schnell zu Versorgungsengpässen. Aber auch der geringere Kundenverkehr infolge von Lockdowns schmälert die Einnahmen für viele bereits deutlich. Vor allem in den ohnehin durch hohe Schulden und Inflation geplagten Ländern Sambia und Simbabwe sind hiervon viele Menschen betroffen. Die Beschränkungen wurden daher seit der Jahresmitte 2020 in den meisten Ländern der Region gelockert und nur temporär wieder angezogen.

    Diversifizierung bleibt Ziel

    Obwohl der Bergbau auch für den Aufschwung seine dominierende Rolle für die vier Ökonomien behalten wird, zeigt die konjunkturelle Abhängigkeit von der Nachfrage- und Preisentwicklung einiger weniger Produkte einmal mehr die Anfälligkeit dieses Wirtschaftsmodells. Die Krise dürfte daher den Anstrengungen zur Diversifizierung der Wirtschaft allgemein zusätzlichen Anschub geben.

    Einen Schwerpunkt bildet dabei die Leistungssteigerung in der Landwirtschaft und der Ausbau einer lokalen Nahrungsmittelindustrie. Insbesondere in Sambia und Simbabwe ermöglichen die klimatischen Bedingungen ein breites Anbauspektrum. Neben einer stärkeren Marktorientierung spielt die Verbesserung der agrarischen Infrastrukturen zum Transport, zur Lagerung oder zur Bewässerung eine wichtige Rolle.

    Diese sind wie auch Betriebe der Leichtindustrie oder die Bergwerke abhängig von einer zuverlässigen Energieversorgung. Die Trockenheit der Jahre 2018 und 2019 hat mit zum Teil extrem niedrigen Wasserständen in den Stauseen die Grenzen der Wasserkraft gezeigt, die in Namibia, Sambia und Simbabwe einen großen Anteil an der Stromerzeugung einnimmt. Der Aufbau von Produktionskapazitäten alternativer Energien, vor allem Solarenergie, steht daher in allen vier Ländern auf der Agenda.

    Einen Überblick zur Entwicklung in den wichtigsten Branchen bietet unsere Publikationsreihe Branchencheck zu den Ländern Botsuana, Namibia, Sambia und Simbabwe.


    Von Marcus Knupp | Berlin

  • Konjunktur- und Hilfsprogramme

    Der finanzielle Spielraum der Länder im südlichen Afrika für Konjunkturmaßnahmen ist gering. Kleinere Programme gibt es dennoch. (Stand: 20. September 2021)

    Botsuana

    Mit einem für die Fiskaljahre 2020/21 bis 2022/23 aufgelegten Economic Recovery and Transformation Plan (ERTP) will die Regierung in Gaborone das Land aus der Krise führen. Das mit insgesamt 20 Milliarden Pula (1,8 Milliarden US-Dollar; US$) angesetzte Programm soll vor allem durch Investitionen in Schlüsselsektoren die Wirtschaft wieder in Gang bringen. Im Juni 2021 hat die Weltbank eine Kreditzusage in Höhe von 250 Millionen US$ gegeben, um die Umsetzung des ERTP zu unterstützen.

    Die Schwerpunkte des ERTP entsprechen den ohnehin verfolgten Zielsetzungen für die wirtschaftliche Entwicklung. Zentral sind Sektoren wie die Landwirtschaft, der Tourismus und die Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Forcieren will die Regierung den Ausbau der Infrastruktur für einen besseren Marktzugang der landwirtschaftlichen Betriebe. Dies soll insbesondere die Bildung von Gartenbau-Clustern fördern, die in Selebi-Phikwe, Shashe sowie Masama und Mogobane geplant sind.

    Die starke Abhängigkeit vom internationalen Tourismus will Botsuana durch eine Entwicklung des inländischen Reiseverkehrs verringern. Neue Ziele abseits der bisher dominierenden Nationalparks im Norden des Landes sollen hierzu entwickelt werden. Im Bereich IKT steht die Digitalisierung öffentlicher Dienste auf der Agenda. Außerdem soll die digitale Infrastruktur verbessert werden, insbesondere mit Blick auf den Unternehmenssektor.

    Impfprogramm in Botsuana

    Botsuana beteiligt sich an der COVAX-Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Bisher ist die Lieferung von 1,2 Millionen Dosen erfolgt oder zugesagt. Lieferanten sind Indien (AstraZeneca, Covaxin), China (Sinovac) und die USA (Moderna, Pfizer). Impfungen laufen seit März 2021. Wenn sich die Auslieferung von Impfstoffen nicht verzögert, könnten bis zum Herbst 2021 rund 1 Million von insgesamt knapp 2 Millionen Einwohnern geimpft sein. Seit August wurden auch Bevölkerungsgruppen ab 30 Jahren in den Impfplan mit einbezogen.

    Namibia

    Mit einem Paket finanzieller Hilfsmaßnahmen (Economic Stimulus and Relief Package) hatte Namibia 2020 der lokalen Wirtschaft unter die Arme gegriffen. Aufgrund der prekären makroökonomischen Situation wurde mit der Umsetzung des von 2017 bis 2022 laufenden fünften Nationalen Entwicklungsplanes (NDP5) pausiert.

    Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung dürften noch 2021 und verstärkt 2022 zentrale Elemente des Programms wie die Lockerung staatlicher Monopole und die teilweise oder vollständige Privatisierung von Staatsunternehmen wieder höhere Aufmerksamkeit erfahren. Dies würde die Bedingungen für den vermehrten Zufluss von Investitionen aus dem Ausland verbessern. Der angekündigte Börsengang des Telekommunikationsunternehmens Mobile Telecommunication Corporation (MTC) kann als Beispiel für diese Politik dienen, die sich Beobachtern zufolge im sechsten Nationalen Entwicklungsplan (NDP6) ab 2023 fortsetzen dürfte.

    Namibia hat den Leitzins mehrfach gesenkt. Seit August 2020 liegt er bei 3,75 Prozent. Banken können Schuldnern die Rückzahlung fälliger Kredite für einen Zeitraum von 6 bis 24 Monaten stunden.

    Impfprogramm in Namibia

    Namibia hat seit Beginn der Impfkampagne im März 2021 bis August rund 450.000 Dosen der Präparate von AstraZeneca und Sinopharm erhalten. Anfang September kam Pressemeldungen zufolge eine Lieferung des russischen Impfstoffs Sputnik V hinzu, 100.000 Dosen von Johnson & Johnson sollen folgen. Das Ziel, bis Ende 2021 rund 60 Prozent der Bevölkerung von etwa 2,5 Millionen geimpft zu haben, dürfte unter diesen Voraussetzungen jedoch kaum erreicht werden.

    Sambia

    Nach der Wahl einer neuen Regierung am 12. August 2021 haben sich die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Erholung verbessert. Priorität genießen Gespräche mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF), um einen Ausweg aus der Schuldenkrise zu finden, in die Sambia durch umfangreiche Kreditaufnahmen der Vorgängerregierung geraten war.

    Wegen der hohen Belastung durch den Schuldendienst hatte der öffentliche Haushalt Sambias schon vor der Coronakrise kaum noch Spielraum. Daher bestanden nur geringe Möglichkeiten zur Unterstützung der Wirtschaft. Der deutliche Anstieg der Weltmarktpreise für Sambias wichtigstes Exportprodukt Kupfer seit Mitte 2020 hat die finanzielle Lage etwas entspannt.

    Dies hilft bei der Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise, ebenso wie der unmittelbar nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses gestiegene Wechselkurs der nationalen Währung Kwacha, wodurch notwendige Importe, beispielsweise von Nahrungsmitteln, verbilligt werden. Die größere Aufgabe steht aber noch bevor. In den kommenden Monaten wird die neue Regierung in Lusaka sowohl die eigene Bevölkerung als auch internationale Partner davon überzeugen müssen, dass sie die geeigneten Rezepte für eine Gesundung der Wirtschaft besitzt und umsetzen kann.

    Impfprogramm in Sambia

    Sambia nimmt wie die meisten afrikanischen Länder an der COVAX-Initiative der WHO teil. Die Bereitstellung der Impfseren wird sich voraussichtlich über einen längeren Zeitraum hinziehen. Bis Ende August 2021 hat Sambia rund eine Million Dosen der Hersteller AstraZeneca, Johnson & Johnson und Sinopharm erhalten, von denen etwa 573.000 verabreicht wurden.

    Simbabwe

    Ähnlich wie in Sambia ist auch in Simbabwe der Spielraum für staatliche Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft gering. Die Zielsetzungen sind in der National Development Strategy (NDS) für die Jahre 2021 bis 2025 umrissen. Beobachter wie die Economist Intelligence Unit (EIU) halten die Annahmen bezüglich Exportwachstum oder Zufluss ausländischer Investitionen allerdings für unrealistisch.

    Eine zentrale Branche in dem Regierungsprogramm ist der Bergbau. Das ist angesichts reichhaltiger Vorkommen und weltweit anziehender Rohstoffkonjunktur folgerichtig. Allerdings bleibt offen, inwieweit die Regierung in Harare bereit und in der Lage ist, die Rahmenbedingungen für Investitionen in Abbau und die gewünschte Weiterverarbeitung so weit zu verbessern, dass ein Engagement für eine größere Zahl von Unternehmen attraktiv ist.

    Impfprogramm in Simbabwe

    Mit 1,7 Millionen vollständig geimpften Personen (rund 12 Prozent der Bevölkerung) steht Simbabwe im afrikanischen Kontext recht gut da. Die meisten der circa 5 Millionen erhaltenen Impfdosen stammen aus China, weitere aus Indien und Russland. Zurückhaltend war Simbabwe bisher gegenüber Lieferungen aus westlichen Ländern sowie den internationalen Programmen wie COVAX. Ende Juli 2021 gab die Regierung jedoch bekannt, auch den Impfstoff von Johnson & Johnson zuzulassen. Für Beschäftigte im öffentlichen Dienst soll die Impfung zukünftig verpflichtend sein, wie der simbabwische Justizminister Anfang September 2021 mitteilte.

    Von Marcus Knupp | Berlin

  • Einschränkungen im Personen- und Warenverkehr

    Mit dem Abschwellen der Infektionszahlen lockern die Länder einige Einschränkungen, bleiben aber überwiegend vorsichtig. (Stand: 20. September 2021)

    Alle Länder im südlichen Afrika haben zum Teil noch vor dem Auftreten der ersten Infektionen mit dem Coronavirus im März 2020 vergleichsweise rigorose Einschränkungen der Einreise und der Bewegung im Land erlassen. Bei der Aufhebung gehen sie mit unterschiedlicher Geschwindigkeit vor. Viele Regelungen bleiben in Kraft.

    Botsuana

    Die Einreise nach Botsuana ist möglich. Es muss ein negativer PCR-Test vorgewiesen werden, der nicht älter als 72 Stunden ist. Bei der Einreise wird außerdem ein zusätzlicher Schnelltest durchgeführt.

    Der internationale Flugverkehr normalisiert sich sukzessive. Die Landgrenzen zu den Nachbarländern sind von botsuanischer Seite offen.

    Bezüglich der Bewegung im Land bleibt Botsuana weiterhin vorsichtig. Die im Mai 2020 vorgenommene Einteilung in neun Zonen wird bis auf Weiteres beibehalten. Für Reisen zwischen den Zonen ist eine spezielle Genehmigung notwendig. Auf diese Weise sollen die Ausbreitung des Virus verringert und die Nachverfolgung erleichtert werden.

    In Geschäften, Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln werden Register geführt. Zudem wird regelmäßig die Körpertemperatur gemessen. Zunächst bis Ende September gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 20 bis 4 Uhr.

    Namibia

    Die Einreise nach Namibia ist über die Flughäfen Windhuk und Walvis Bay möglich. Auch mehrere Grenzübergänge zu den Nachbarländern Südafrika, Botsuana und Sambia sind passierbar.

    Einreisende müssen einen negativen Covid-19-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Dies gilt auch für Reisende, die gegen Covid-19 geimpft sind. Touristen und Besucher müssen ein fest gebuchtes Reiseprogramm vorlegen und zwei Gesundheitsformulare ausfüllen, die beim namibischen Tourismusverband erhältlich sind. Für Personen mit temporärem oder dauerhaftem Aufenthaltsrecht in Namibia ist eine siebentägige Quarantäne nach der Einreise vorgesehen, sollte kein Test vorliegen oder das Ergebnis positiv sein.

    Geschäfte und Dienstleister dürfen unter Einhaltung der Hygienevorschriften öffnen. Es gilt allerdings weiterhin eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 4 Uhr. Veranstaltungen sind auf maximal 100 Teilnehmer beschränkt.

    Sambia

    Alle Land- und Luftgrenzen nach Sambia sind offen.

    Reisen nach Sambia sind für Geschäfts- und Besuchsreisende sowie Touristen möglich. Es muss jedoch ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden ist. Eine Kopie des Testergebnisses muss im Global Haven System hochgeladen werden.

    Bei der Einreise wird die Körpertemperatur gemessen. Ist diese höher als 38 Grad Celsius, wird eine zweiwöchige Quarantäne auf eigene Kosten in einer staatlichen Einrichtung angeordnet.

    Für die Bewegung im Land gibt es derzeit keine Beschränkungen.

    Simbabwe

    Die Einreise ist über die Flughäfen Harare und Victoria Falls möglich. Es muss ein maximal 48 Stunden alter negativer PCR-Test vorgelegt werden. Ohne Test oder bei Vorliegen von Symptomen ist eine zehntägige Quarantäne auf eigene Kosten erforderlich.

    Die Einreise über Land ist für Touristen derzeit nur an den Übergängen zu Botsuana und Sambia nahe der Viktoriafälle möglich. Reisende müssen dafür vollständig geimpft sein. Die Bewegung im Land ist seit Anfang September 2021 wieder möglich.

    Die meisten Geschäfte sind geöffnet, allerdings nur zwischen 8 und 19 Uhr. Restaurants und Bars bleiben geschlossen, können aber außer Haus verkaufen. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr.

    Aktuelle Informationen zu Reisebeschränkungen

    Aktuelle Informationen zu Bewegungsbeschränkungen im Inland

    Von Marcus Knupp | Berlin

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