Medizintechnik

Oberflächenbetrachtung der Öffnung | © pfm - Produkte für die Medizin AG / BVMed Bilderpool

Medizintechnik

Deutsche Medizintechnik rettet Leben - hier und überall auf der Welt

Der deutsche Medizintechnikmarkt ist der größte Europas und der drittgrößte weltweit. Bei Forschung und Entwicklung können wir in dieser Branche auf eine lange Tradition zurückblicken. Unsere Fachkräfte sind hervorragend ausgebildet und besonders durch die Nähe zu Märkten mit enormem Wachstumspotenzial ist Deutschland heute Magnet für internationale Medizintechnik-Firmen.

Neueste Publikation

Fact Sheet: Medical Technology Cluster in Germany | © GTAI Medical Technology Clusters in Germany

Die Publikation gibt Ihnen einen deutschlandweiten Überblick über 30 ausgewählte Medizintechnik-Cluster und Netzwerke. [Sprache: Englisch] Mehr

Unsere Branche in Zahlen

Die deutsche Medizintechnikbranche in Zahlen (2012)

Umsatz

27 Mrd. (2012)
4,3% Wachstum im Jahr 2012
Führender Markt in Europa

Exporte

66% (15,1 Mrd.) der Produktion werden exportiert, 7% Wachstum im Jahr 2012.

Zielmärkte:

  • Europäische Union 37%
  • Europa (Nicht-EU) 15%
  • Nordamerika 19%
  • Asien 18%
  • Sonstige Regionen: 12%

F&E Ausgaben

9% des Jahresumsatzes im Jahr 2012

Beschäftigte

170.000; 15% in F&E

Unternehmen

Struktur: ca. 1.200 Unternehmen, Mittelstand dominiert


Innovationskraft

Die deutsche Medizintechnikbranche generiert ein Drittel ihres Umsatzes mit Produkten, die weniger als drei Jahre alt sind. Dies ist jedoch nur einer der Indikatoren für die Innovationskraft Deutschlands. Von allen Patentanmeldungen in Europa, die im Jahr 2012 getätigt wurden, sind Deutschland mit 148.494 Patentanmeldungen, die beim Europäischen Patentamt (EPA) registriert wurden, ungefähr 18 Prozent zuzuschreiben. Mit 10.412 Patentanmeldungen im Jahr 2012 steht die Medizintechnik in puncto Patentanmeldungen ganz vorne im Vergleich zu den anderen deutschen Sektoren. Aus globaler Sicht kam Deutschland im Jahr 2012 hinsichtlich der Patentanmeldungen im Bereich Medizintechnik direkt nach den USA.

Forschung und Produktentwicklung

Die 1.200 Medizintechnikunternehmen (mit jeweils mehr als 20 Beschäftigten) investieren ungefähr neun Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Eine enge Zusammenarbeit der deutschen Forschungsinstitute und der Medizingerätehersteller, mal ganz abgesehen von den zahlreichen internen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, verschafft der deutschen Medizintechnikbranche einzigartige Vorteile im internationalen Wettbewerb. Forschung und Entwicklung wird als zentraler Faktor für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft betrachtet. F&E-Projekte erhalten finanzielle Förderung in verschiedenster Form, wie zum Beispiel durch Zuschüsse, Niedrigzinsdarlehen und spezielle Partnerprogramme, von denen einige besonders auf Mittelstandsunternehmen abzielen. Viele Kooperationsvorhaben bestehen aus koordinierten Clusterorganisationen in der Medizintechnik, mit zentralen Management- und Projektmanagementteams.

Marktzugang: CE-Kennzeichnung und Entgelte

Vorgeschriebene Konformitätskennzeichnungen

Jedes medizinische Gerät, das für den deutschen Markt bestimmt ist, muss mit einer CE-Kennzeichnung versehen sein, bevor es verkauft oder genutzt werden kann. Bestimmte Produkte, die für den Verkauf im europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bestimmt sind, werden mit der CE-Kennzeichnung versehen, welche die Konformität mit wichtigen Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen entsprechend der europäischen Richtlinien anzeigt. Die CE-Kennzeichnung ist die Erklärung des Herstellers (und die Bestätigung einer Prüfstelle), dass das Produkt den relevanten Richtlinien entspricht. Die Erfüllung aller rechtlichen Anforderungen wird über ein formales Verfahren der Konformitätsbewertung, festgeschrieben im Medizinproduktegesetz (MGP), geprüft.

Erstattung von Leistungen

Eine beständige und nachhaltige Nachfrage im Markt verschafft den Medizintechnikgeräteherstellern und -dienstleistern hervorragende Absatzmöglichkeiten. Die Fallpauschalen im deutschen Entgeltsystem (German diagnosis-related group (DRG) system) mit 1.187 einzelnen DRGs machen den Krankenhausmarkt sehr transparent. Kosten und Häufigkeiten aller Diagnosen und Therapien können über den öffentlichen G-DRG Report-Browser des Instituts zur Entwicklung des Entgeltsystems im Krankenhaus (InEK) eingesehen werden. 244 individuelle Krankenhäuser versorgen InEK mit Daten und bieten damit einen repräsentativen Ausschnitt der über zweitausend deutschen Krankenhäuser. InEK übernimmt die zentrale Verwaltung des DRG-Systems für die großen Deutschen Krankenversicherungen sowie die Deutsche Krankenhausgesellschaft.

Entgeltstrategien

Medizinische Produkte, die sich nicht wesentlich von bereits erhältlichen Produkten unterscheiden, werden üblicherweise einfach in das System mit einbezogen. Dies bedeutet, dass Krankenhäuser und Einkaufsgemeinschaften diese Produkte regulär erwerben können und die entsprechenden Erstattungen für bestehende individuelle Verfahren und Geräte erhalten. Das deutsche DRG-System listet Operationen- und Prozedurenschlüssel für die Klassifizierung erstattungsfähiger Verfahren im Rahmen einer Länderversion des ICPM (International Classification of Procedures in Medicine)-Systems. Für innovative Produkten, die sich erheblich von den bestehenden Verfahren abheben, oder für die keine vergleichbaren Alternativen vorhanden sind, wird ein neuer Operationen- und Prozedurenschlüssel angelegt, um die Erstattung zu regeln. Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) können im DRG-System angelegt werden, indem ein Krankenhaus den Bedarf für das innovative Produkt über einen NUB-Antrag anmeldet.

Brancheninformationen

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