Rohstoffsicherung weltweit

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Rohstoffsicherung weltweit

Tagebau mit Förderbändern und Kränen

Quelle: iStockphoto

Angesichts der hohen weltweiten Nachfrage und Verteuerung wichtiger mineralischer Ressourcen ist ein globaler Wettlauf um die Rohstoffsicherung entbrannt. Das starke Wachstum in den Schwellenländern und das Aufkommen neuer Zukunftstechnologien mit hohem Bedarf an Industrierohstoffen verknappen das Angebot weiter. Nach Auffassung einer EU-Expertengruppe sind 14 mineralische Rohstoffe für die Europäische Union von entscheidender Bedeutung, nämlich Antimon, Beryllium, Kobalt, Flussspat, Gallium, Germanium, Graphit, Indium, Magnesium, Niob, Metalle der Platingruppe, seltene Erden, Tantal und Wolfram. Prognosen zufolge wird sich bis zum Jahr 2030 die Nachfrage nach einigen dieser Rohstoffe gegenüber 2006 mehr als verdreifachen.

Für die Zukunft des Hochtechnologiestandorts Deutschland ist die Versorgung mit bezahlbaren Industrierohstoffen von entscheidender Bedeutung. Mit ihrer Ende Oktober 2010 vorgelegten neuen Rohstoffstrategie unterstützt die Bundesregierung in vielfältiger Weise die deutsche Wirtschaft dabei, ihre Rohstoffbezugsquellen zu diversifizieren und die steigende Nachfrage nach Industrierohstoffen zu decken.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) arbeitet in der Rohstoffpolitik eng mit der deutschen Wirtschaft zusammen. Bei der Umsetzung der Politik und zur Behauptung im Wettbewerb um Rohstoffe soll die neu gegründete Deutsche Rohstoffagentur eine wichtige Rolle einnehmen.

Vor allem mittelständische Unternehmen leiden an dem erschwerten Marktzugang zu Rohstoffen. Vielfach fehlen auch Informationen über neue Märkte und Bezugsquellen. Mit dem neuen Internet-Special „Rohstoffsicherung weltweit“ liefert Germany Trade & Invest aktuelle Informationen zu weltweiten Rohstoffvorhaben.

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