Ausgabe Nr. 17 vom 24.9.2024 / Schwerpunkt: Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft: Der Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft

ESG strategies risk management workshop, SDGs report, global warming, green finance and investment and net zero waste. | © tirachard - stock.adobe.com

 

Reparieren - Wiederverwenden - Recyceln! Auf diese einfache Formel lässt sich das Prinzip der Kreislaufwirtschaft bringen. Die Umsetzung hin zu nachhaltigeren Produkten und weniger Abfall ist jedoch weitaus komplexer. Allein in der EU produziert jeder Bürger durchschnittlich pro Jahr 5 Tonnen Abfall, wie das Europäische Parlament veröffentlicht hat.

Doch es gibt auch positive Beispiele. Denn weltweit versuchen Regierungen mit vielversprechenden Projekten gegenzusteuern. So interessiert sich die usbekische Regierung für die Erfahrungen ausländischer Akteure bei der Gewinnung von Biogas aus biogenen Abfällen. In Kanada hat die Regierung fast 30 Milliarden US-Dollar an Investitionshilfen für die Batterielieferkette zugesagt, damit global agierende Unternehmen Produktionsstätten vor Ort errichten. Und seit Januar 2025 gilt in Polen ein allgemeinverbindliches Flaschenpfand - deutsche Pfandautomaten sind hier bereits im Einsatz. 

Die deutsche Umwelttechnikbranche ist gut für steigende Anforderungen gerüstet. Mehr Infos und Beiträge finden Sie online.

Internationale Märkte

Windenergie | © Christian Wagner - istockphoto.com

Ukraine setzt auf Ausbau erneuerbarer Energiequellen

Der Aktionsplan bis 2030 sieht Milliardeninvestitionen vor. Diversifizierung der Energiequellen und die Versorgungssicherheit sind dabei wichtigste Ziele. 

Elektroauto | © GettyImages/Westend61

Japan fördert den Bau weiterer Batteriewerke für Elektroautos

Rund 7 Milliarden US-Dollar wollen japanische Firmen in weitere Werke für Batterien und Vorprodukte im Inland investieren. Die Regierung unterstützt mit Subventionen.

Bagger Bau | © GettyImages/Kenneth Gerhardt

"So werden wir hier das Rennen um kritische Rohstoffe verlieren"

Bisher fördert kein deutsches Unternehmen Rohstoffe in Kasachstan. Der Markt ist umkämpft und risikoreich. Die Berliner HMS Bergbau AG wagt jetzt erste Schritte zum eigenen Abbau.

Weitere Marktinformationen

Südafrika und China rücken enger zusammen

Wirtschaftswachstum in Lateinamerika legt 2025 einen Zahn zu

Deutsche Investoren empfehlen Finnland als Investitionsstandort

Recht

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EU-Richtlinie: Mitgliedstaaten sollen Hinweisgeber gesetzlich schützen

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sind verpflichtet, Gesetze zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden (Whistleblower), zu erlassen.

Zoll

Containerschiff | © iStock.com/shaunl

Das Vereinigte Königreich tritt CPTPP bei

Der Beitritt des Vereinigten Königreichs erfolgt zum 15. Dezember 2024. 

Entwicklungsprojekte

EU fördert strategische Technologien mit neuer Plattform

Unternehmen können sich auf der neuen Plattform STEP über Ausschreibungen informieren und mit Projekten auf Finanzierungen bewerben.

Veranstaltungen

Konferenz: 15. International Club, Frankfurt, 1.10.2024

Konferenz: Thementag Außenwirtschaft 2024, Köln, 8.10. bis 9.10.2024

Markterschließung: Abfallwirtschaft/Recycling, Indonesien, 4.11. bis 8.11.2024

75. Lateinamerika-Tag, Hamburg, 6.11. bis 7.11.2024

Markterschließung: Wasserwirtschaft, Türkei, 11.11. bis 14.11.2024

Aktuelle GTAI-Publikationen

Neue Märkte Neue Chancen - Kambodscha | © GTAI

Neue Märkte - Neue Chancen: Kambodscha

Kambodschas Wirtschaft entwickelt sich dynamisch. Mit verbesserten Investitionsbedingungen bieten sich auch Geschäftschancen für ausländische Firmen.

Herausgeber

Germany Trade & Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH

Germany Trade & Invest (GTAI) ist die Außenwirtschaftsagentur der Bundesrepublik Deutschland. Mit über 50 Standorten weltweit und dem Partnernetzwerk unterstützt Germany Trade & Invest deutsche Unternehmen bei ihrem Weg ins Ausland, wirbt für den Standort Deutschland und begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland.

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