Ausgabe Nr. 12 vom 23.6.2026 / Schwerpunkt: Irankrieg und die Weltwirtschaft

GTAI-Analyse zu globalen Auswirkungen des Nahost-Konflikts

AI generated military assets fighter jets naval ships satellites data links. Ocean scene. Ships connected by data network. Aerial view. War tech future. Strategic defense. Global power. Military strength. | © Pete - stock.adobe.com - AI Generated

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Rahmenabkommen über ein Ende des Krieges im Nahen Osten kommt für die globale Wirtschaft zur rechten Zeit. Die Situation entwickelte sich immer mehr zu einer Belastungsprobe für Unternehmen weltweit, auch wenn die Lage in vielen Märkten noch beherrschbar war. Trotz des Abkommens bleiben noch viele Fragen offen.

Eine aktuelle Analyse der Korrespondentinnen und Korrespondenten von Germany Trade & Invest (GTAI) zeigt auf: Sollte der Konflikt wieder eskalieren und sich ausweiten, prognostizieren 82 Prozent der Befragten für ihre Berichtsländer erhebliche Auswirkungen

Auf der anderen Seite hat GTAI auch die Lage in den Ländern der Golfstaaten analysiert. Hier sind die Infrastrukturschäden unterschiedlich stark, aber der Reparaturbedarf ist hoch. Deutsche Unternehmen können hier die Länder mit technischen Leistungen unterstützen.

Alle Berichte zum Thema finden Sie auch auf unserer Sonderseite Krieg im Nahen Osten.

 

Wie nützlich ist dieser Newsletter für Sie? Wir freuen uns über Ihr Feedback.

Wirtschaftsdaten kompakt

Compass. Realistic vector 3d illustration | © mylisa - stock.adobe.com

Mit der Reihe Wirtschaftsdaten kompakt bietet GTAI alle wichtigen Kennzahlen zur Wirtschaft von rund 150 Ländern – kompakt und übersichtlich dargestellt. Mit unseren regelmäßig aktualisierten Daten, zuletzt Anfang Juni 2026, behalten Sie Märkte im Blick.

Internationale Märkte

Pillen | © zorazhuang/istock.com

Marokko als Produktions- und Exporthub für die Pharmaindustrie

Die deutsche Pharmaindustrie bleibt mit einem Lieferanteil von unter 10 Prozent an Marokkos Pharmamarkt unter ihrem Potenzial. Zumal jedes Jahr mehr Geld für Arzneimittel fließt.

Serverraum Digitalisierung | © GettyImages/Erik Isakson

Zentralasien: Warum Datenzentren bald die Seidenstraße säumen könnten

In Zentralasien gibt es gute Bedingungen für Datenzentren. Der Markt befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Erste Projekte gibt es in Kasachstan und Usbekistan.

A globe in space with partial night lighting | © Zaleman - stock.adobe.com

Kritische Rohstoffe: Lateinamerika will mehr Wertschöpfung

Die EU hat 34 Rohstoffe als kritisch definiert. Davon werden 25 in Lateinamerika abgebaut. Der internationale Wettlauf um sie ist in vollem Gang.

Weitere Marktinformationen

Marokko richtet sich auf weltwirtschaftliche Verwerfungen ein

Irankrieg bedroht Thailands ohnehin schwache Konjunktur

Ungarn: Konjunkturwende nach politischem Neustart

Recht

Justitia-Statue mit Waage | © shutterstock/ER_09

Südkorea und EU: Abkommen über digitalen Handel unterzeichnet

Um den digitalen Handel zwischen der EU und Südkorea zu erleichtern, haben beide Seiten am 10. Juni 2026 ein neues Abkommen, ein sogenanntes Digital Trade Agreement, unterzeichnet.

Zoll

Containerschiff | © iStock.com/shaunl

Syrien reformiert den Zoll

Syrien modernisiert sein Zollsystem grundlegend: Seit 1. Juni 2026 gelten ein neues Zollgesetz und ein harmonisierter Zolltarif.

Entwicklungsprojekte

Digitalisierung des Zugverkehrsmanagements

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) unterstützt ein Verkehrssektorprojekt in Usbekistan durch ein Darlehen in Höhe von 40 Millionen Euro.

Veranstaltungen

Webinar: Zukunftsmarkt Saudi-Arabien? Orientierungshilfe für die Gesundheitswirtschaft in herausfordernden Zeiten, 2.7.2026, 10 bis 11 Uhr

Markterschließung: Abfallwirtschaft – Malaysia, Kuala Lumpur, 28.9. bis 2.10.2026

Markterschließung: Textilmaschinen – Kenia, Nairobi, 29.9. bis 2.10.2026

Aktuelle GTAI-Publikationen

Weltmarkt – der Podcast der deutschen Außenwirtschaft | © GTAI

Podcast WELTMARKT - Kritische Rohstoffe : Wege aus der Abhängigkeit von China

Kritische Rohstoffe treiben die Zukunft und sind geopolitisch hart umkämpft. WELTMARKT zeigt in dieser Folge, wie abhängig wir sind und welche Auswege es gibt.

Herausgeber

Germany Trade & Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH

Germany Trade & Invest (GTAI) ist die Außenwirtschaftsagentur der Bundesrepublik Deutschland. Mit über 50 Standorten weltweit und dem Partnernetzwerk unterstützt Germany Trade & Invest deutsche Unternehmen bei ihrem Weg ins Ausland, wirbt für den Standort Deutschland und begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland.

www.gtai.de/impressum
www.gtai.de/datenschutz
 

Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages